Dow auf 100.000 – Aber zuerst noch weit runter…

Ich habe in den vergangenen Wochen bereits einige Male geschrieben, dass der Dow Jones meiner Überzeugung nach in nächster Zeit in Richtung 100.000 steigen wird. Auch andere Börsenindexe (wie der DAX) werden ähnlich steigen, glaube ich.

Selbstverständlich wird eine steigende Inflation darauf Einfluss ausüben.

Den Startschuss für diesen enormen Anstieg erwarte ich ehrlich gesagt erst, wenn auch die Federal Reserve bekannt geben wird, erneut Geld zu drucken. Also irgendwann 2016.

Zuerst ein starker Börsenrückgang
Bis es soweit sein wird, besteht noch eine sehr große Chance auf einen starken Börsenrückgang. Eine sehr sehr große Chance. Im Folgenden erkläre ich Ihnen kurz, warum das so ist.

Banken und (institutionelle) Anleger haben der Ölindustrie in den vergangenen Jahren unglaublich viel Geld geliehen. Auch vielen börsennotierten Unternehmen, die nie auch nur einen Dollar Gewinn gemacht haben. Diese Unternehmen stehen infolge des niedrigen Ölpreises am Rande eines Bankrotts.

Dollarkredite im Wert von 9.500 Milliarden Dollar
Obendrein gibt es da nach wie vor die kleine Unannehmlichkeit der offenen Dollarkredite im Wert von 9.500 Milliarden Dollar der Einwohner, Unternehmen und Regierungen in Ländern außerhalb der USA. Sobald der Dollar seinen Anstieg bald fortsetzt, wird das eine enorme Krise auslösen.

Wir müssen diese Probleme glaube ich erst durchstehen. Und das kann mit starken Börsenrückgängen einhergehen.

Social Media- und Internetblase
Und dann gibt es da natürlich noch die enorme Blase aus Social Media-, Internet-, Software-, Cloud-Tech- und 3D-Printing-Aktien. Sie muss auch erst noch definitiv platzen.

Denn hierbei handelt es sich oftmals um Aktien von Unternehmen, die Weltmeister sind im Verlust machen. Bis letztes Jahr steckten Anleger ohne mit der Wimper zu zucken neues Geld in solche Aktien. Das ist jetzt vorbei. Mit der logischen Konsequenz, dass die Kassen dieser Unternehmen immer leerer werden.

Schwere Schläge
Die Aktien unseres HypeAktien Reports bekamen Mitte letzter Woche richtig schwere Schläge ab. Ein Zeichen dafür, dass immer mehr Anleger jetzt einsehen, dass diese Aktien absurd teuer sind.

Am Donnerstag haben wir dann ein Signal für eine weit überteuerte Software-Aktie verschickt. Sie notierte das Zehnfache des Jahresumsatzes, und das Unternehmen verzeichnet starken Verlust. Und dieser Verlust hat in den vergangenen Quartalen nur noch weiter zugenommen.

Grund genug nervös zu werden
Diese Aktie hat am Mittwoch ihren tiefsten Jahreskurs erreicht. Dadurch haben alle, die diese Aktien besitzen, jetzt wirklich Grund genug nervös zu werden. Und sie wollen die Aktie daher jetzt verkaufen.

Ein idealer Zeitpunkt für Spekulationen auf einen (weiteren) starken Kursrückgang. Unserer Meinung nach müsste der Kurs dieser Aktie um mindesten 85% sinken. Genau wie die Kurse vieler anderer Aktie aus unserem einzigartigen HypeAktien Report.

Diese enorme Blase steht definitiv kurz vor dem Zerplatzen!
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Warum alle eine günstigere Währung wollen

In diesem Artikel vom vergangenen Montag habe ich Ihnen mitgeteilt, dass der Dollar unter anderem steigt, weil die Zentralbanken weltweit Geld drucken und/oder Zinsen herabsenken.

Im noch so jungen Jahr 2015 stuften bereits ganze neun Zentralbanken ihre Zinsen herab!

Dafür gibt es zwei Gründe. Zum einen wollen die Länder Wirtschaftswachstum schaffen, indem sie ihre Währung günstiger machen und dadurch ihren Export vorantreiben. Das geht allerdings immer auf Kosten anderer Länder.

Daraufhin reagieren andere Länder dann mit Zinssenkungen, weil sie nicht wollen, dass ihre Währung und damit ihr Export teurer werden.

Weiter steigende Schulden
Der zweite Grund ist der u.a. Abbildung zu entnehmen, die ich letzte Woche in der Financial Times gesehen habe.

Wenn sich (wie 2008) herausstellt, dass die westlichen Länder in einer Schuldenkrise gelandet sind, ist es logisch, dass diese Schulden in den darauffolgenden Jahren abgebaut werden. Aber Politiker und Zentralbanker denken darüber augenscheinlich anders.

Gesamtschuld stark gestiegen
Die Gesamtschuld (Haushalte, Unternehmen und Staat) als prozentualer Anteil des BIP ist in Deutschland um 8% gestiegen, aber in den anderen hier aufgeführten Euroländern zwischen 55 und ganzen 172%.

Die Antwort auf eine Krise, die auf zu hohen Schulden beruht: mehr Schulden machen.

Zwei Lösungen
Die einzige Lösung (neben Pleite gehen), die den Ländern zur Verfügung steht, um die Schuldenlast herabzusenken, ist Inflation. Und um Inflation zu schaffen, kann man zwei Dinge tun: Zinsen herabstufen und Geld drucken.

Darum darf man davon ausgehen, dass Zentralbanken weltweit alles daran setzen, den Wert ihrer Währungen zu verringern und/oder Inflation zu schaffen. Alles.

Dollar wird stark weitersteigen
Und weil die Federal Reserve vorläufig noch nichts unternehmen wird und nach Meinung vieler Analysten die Zinsen sogar anheben wird, wird der Dollar stark weitersteigen. Mit den denkbar schlimmsten Konsequenzen…

 

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