Das nenne ich doch mal gewagte Aussagen!

Einige gewagte Aussagen, die ich im letzten Monat gemacht habe:

    • Den Kursen der extra Tipps, die unsere TopAktien Abonnenten erhalten haben, stehen tausende Prozent Anstieg bevor.
    • Die Aktien aus unserem HypeAktien Report werden um 80 bis 100% sinken.
    • Die Aktien aus unserem Report „Die neue Subprime-Krise“ werden um 80 bis 100% sinken. Die meisten sind sogar Kandidat für Kurseinbrüche von 100%.

Tausende Prozent Kursanstieg bei Gold- und Silberaktien. Hunderte Prozent Kursrückgänge bei Tech- und Auto(kredit)-Aktien. Das sind ziemlich gewagte Aussagen!

Aus einem einfachen Grund
In normalen Zeiten würde ich derartige Aussagen niemals machen (können). Aber die Zeiten sind nicht normal. Es gibt nur einen Grund, warum ich davon ausgehe, dass das allen eintreten wird. Dass es sogar unvermeidbar ist.

Die dramatische Politik der Zentralbanken.

Wenn Bernanke, Yellen, Draghi und Kuroda in den vergangenen Jahren eine normale Zentralbank-Politik gefahren hätten, wären derartige Situationen niemals entstanden.

Blasen und Anti-Blasen
Sie hielten es allerdings für nötig, die Zinsen auf 0% zu senken und haufenweise Geld zu drucken. Und Sie halten es jetzt scheinbar für nötig, mit Negativzinsen zu experimentieren.

Dadurch entstehen überall wo man hinschaut Blasen und Anti-Blasen.

 

    • Hätten Zentralbanken in den vergangenen 20 Jahren eine normale Politik gemacht, dann hätten wir keinerlei Grund, auch nur einen Euro in Gold und Silber zu stecken. Jetzt haben sie die Welt seit 2011 glauben lassen, dass in Bezug auf die Wirtschaft alles unter Kontrolle sei. Dadurch ist der Goldpreis viel zu stark gesunken.

      Jetzt da die Welt langsam aber sicher begreift, dass Zentralbanken den Karren an die Wand fahren, wird der Preis für Gold und Silber noch viel schnell steigen. Und die Kurse von Gold- und Silberaktien werden um tausende Prozent steigen.
    • Ohne die derzeitige Fed-Politik wäre niemals so eine enorme Blase in Tech-Aktien entstanden. Die Zinsen wären zu hoch gewesen und Value-Anleger hätten viel weniger Möglichkeiten gehabt, Investitionen in Tech-Unternehmen zu finanzieren.  Außerdem hätten sich bei normalen Zinsen viel weniger Anleger gezwungen gesehen, in Aktien zu investieren. Sie wären mit ihren Sparzinsen oder mit ihren Zinsen für Anleihen zufrieden gewesen.
    • Ohne die derzeitige Fed-Politik wäre die aktuell enorme Blase am Markt für Autos und Autokredite niemals entstanden.  Bei höheren Zinsen wäre es viel uninteressanter und viel schwieriger gewesen, Geld für den Autokauf aufzunehmen.  Und Kreditgeber wären weit weniger dazu geneigt gewesen, Kredite an Menschen zu vergeben, die gar nicht kreditwürdig sind (Subprime-Segment).

Da ist noch viel mehr…
Außerdem sehen wir noch viel mehr Blasen und Anti-Blasen. Die Blase bei Studentenkrediten in den USA, die Blase der außerhalb der USA ausstehenden Dollarkredite, die Anti-Blase in Öl und diversen anderen Rohstoffen, die enorme Blase an den Anleihemärkten.

Alles verursacht durch einen Spezies Mensch: Zentralbanker.

Hätten Zentralbanken sich normal verhalten, wären derartige Situationen niemals entstanden. Und ich könnte gar nicht von prognostizierten Kursanstiegen von tausenden Prozent berichten und von möglichen Kurseinbrüchen von 100%.

Dankesschreiben
Aber gerade diese kranke Politik von Yellen, Draghi und Kuroda, hat mich davon überzeugt, dass diese Dinge eintreten werden.

Ich habe darum schon einmal ein Dankesschreiben verfasst. Das werde ich ihnen in rund drei Jahren schicken:

Vielleicht halten Sie es auch für eine nette Idee, bald ein ähnliches Dankesschreiben zu verschicken.

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Yellen wird riesen Bockmist bauen

Mario Draghi hatte am Donnerstag einen miesen Tag, weil im Vorhinein schlecht kommuniziert wurde.

Draghis Kollegin Janet Yellen steht allerdings kurz davor, den größten Bockmist ihres Lebens zu bauen. Letzten Dienstag hielt sie vor dem Economic Club of Washington DC einen Vortrag.

Das führte unter anderem zum folgenden Zeitungstitel:

In ihrem Vortrag betonte Yellen, dass es allerhöchste Zeit für eine Zinsanhebung sei. Dadurch steht jetzt wohl so gut wie fest, dass die Fed am 16. Dezember eine Anhebung der Zinsen verkünden wird.

Zinsanhebung während Ökonomie sich am Rande einer Rezession befindet
Sie erklärte, dass die amerikanische Wirtschaft jetzt stark genug sei. Und das sagte sie genau an dem Tag, an dem einer der wichtigsten Wirtschaftsindikatoren der USA auf eine sich schnell nähernde Rezession deutete.

Schauen Sie sich im Folgenden den ISM-Einkaufsmanagerindex an, der sich schon viele Jahre als sehr verlässlicher Indikator erwiesen hat.

Niedrigster Punkt seit fünf Jahren
Wir sehen, dass der ISM-Index dieses Jahr stark gesunken ist. Er steht aktuell bei 48,6 (unter 50 deutet auf eine Rezession) und damit auf dem niedrigsten Punkt der letzten fünf Jahre.

Das letzte Mal als der ISM-Index unter 50 sank, war Ende 2012. Damals ließ Ben Bernanke umgehend die Geldpressen aus voller Kraft drucken.

Yellen macht jetzt genau das Gegenteil…

Goldene Zeiten
Infolgedessen wird der Dollar stark steigen und die amerikanische Wirtschaft wird nur noch schneller in eine Rezession geraten. Und als Nebenwirkung werden diverse Länder weltweit von einem Finanz-Tsunami überflutet werden.

Für die Abonnenten unseres Reports „Der Dollar steigt!“ werden dann goldene Zeiten anbrechen.

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Verrückt

Ich möchte zuerst noch einmal auf meinen Artikel vom vergangenen Montag zurückkommen. Der Artikel über Super Mario.

Eine niederländische Zeitung schrieb über dieses Thema einen Artikel, in dem suggeriert wurde, dass die EZB im Dezember Geschenke verteilen würde. Mario Draghi übernimmt die Rolle des Weihnachtsmanns.

Als ich diesen Artikel gelesen habe, habe ich mir überlegt, dass der Autor dieses Artikels entweder selber in finanziell-ökonomischer Sicht keinerlei Ahnung hat, oder sich nicht im Klaren darüber ist, für welche Zielgruppe er schreibt.

Denn der durchschnittliche Zeitungsleser wird aus einem solchen Artikel den Schluss ziehen, dass der Schlüssel für eine wirtschaftliche Erholung tatsächlich bei der EZB liegt. Und dass wir alle gemeinsam hoffen sollten, dass die EZB im Dezember wirklich handeln wird.

Zur Sicherheit…
Anschließend habe ich mich gefragt, ob ich persönlich denn wohl ausreichend betone, wie verrückt das Handeln der Zentralbanken ist. Denn als Anleger nehmen wir die Politik der Zentralbank als eine Entwicklung hin, auf die wir spekulieren müssen. Als eine Tatsache.

Ich werde es hier noch einmal betonen:

Yellen, Draghi und ihre Kollegen richten das derzeitige Finanzsystem mit ihrer Zinspolitik und der ganzen Gelddruckerei zu Grunde. Und als größte Opfer werden die Sparkunden dies zu spüren bekommen.

Zwingen
Am liebsten würde ich auch jeden, der dies hier liest und alle in meiner persönlichen Umgebung dazu zwingen, zumindest einen Teil seiner Ersparnisse in physisches Gold und Silber umzusetzen.

Denn das ist das einzig wahre Geld. Geld das sich in dutzenden, hunderten und sogar tausenden Jahren als wertstabil erwiesen hat.

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Börsen könnten wieder steigen

Nachdem Mario Draghi am 26. Juli 2012 seine berühmte „Whatever it takes“ Rede hielt, verhielten sich die Börsen und europäischen Anleihemärkte exakt so wie er es sich erhofft hatte.

Die Börsen setzten unmittelbar einen Anstieg in Gang.

Das Gleiche galt für Bernanke. Nach jeder neuen QE Ankündigung, setzten die Börsen zu einem langen starken Anstieg an. Und bei einem drohenden Rückgang, reichte eine Äußerung aus.

Eine Äußerung war genug
Im Oktober 2014 begannen die Börsen noch zu sinken. Es drohte sogar gehörig schief zu gehen. Eine simple Äußerung des Präsidenten der regionalen Fed Bullard reichte aus, um diesen Rückgang komplett im Keim zu ersticken.

Die Zentralbanker hatten schlichtweg die Fäden der Börsen in ihren Händen. Die Börse tat genau was sie wollten.

Draghi wird komplett ignoriert
Jetzt ist alles anders. Jetzt tut die Börsen nicht mehr unterwürfig das, was Zentralbanken verlangen. Dafür gab es in den letzten Monat ausreichend Beweise.

Den jüngsten Beweis erhielten wir jedoch letzte Woche. Draghi sagte letzten Donnerstag er sei bereit, um, falls notwendig, mehr Geld zu drucken als die aktuellen 60 Milliarden Euro monatlich. So groß ist seine Angst vor einem steigenden Dollar und sinkenden Börsen.

Die Börse stieg am Donnerstag, verlor am Freitag aber ebenso stark. Wenn man sich die Kursgraphiken ansieht, sieht es so aus, als hätte Mario nie etwas gesagt. Die Börse ignoriert ihn einfach.

Butter bei die Fische
Ab jetzt heißt es Butter bei die Fische. An der Börse zählen schöne Worte und/oder Warnungen von Zentralbankern nicht länger.

Kuroda und Draghi sind da jetzt schnell dabei. Und gleichzeitig haben sie Angst davor, dass ihre Währungen steigen oder nicht schnell genug sinken.

Börse könnte zu erneutem Anstieg ansetzen
Die Wahrscheinlichkeit ist daher groß, dass sehr bald die Meldung herausgegeben wird, dass noch mehr Geld gedruckt wird. Dadurch würde dann noch mehr frischgedrucktes Geld an die Finanzmärkte fließen.

Es würde mich daher auch nicht wundern, wenn die Börse bald zu einem neuen Anstieg ansetzt.

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Klare Botschaft von Mario

In den vergangenen Wochen habe ich darüber berichtet, dass es in Ländern wie China, Japan, Südkorea und Australien wirtschaftlich immer schlechter läuft. Allesamt Länder, die sich mehr oder weniger am anderen Ende der Welt befinden.

Dennoch haben insbesondere China, Japan und Südkorea sehr großen Einfluss auf die Wirtschaft der Eurozone. Denn diese Länder stehen am Weltmarkt in Konkurrenz zu den Euroländern (und in gegenseitiger Konkurrenz).

Wenn sie damit anfangen, ihre Währungen abzuwerten, machen sie damit auch automatisch ihre Produkte günstiger und europäische Produkte verhältnismäßig teurer.

Angst vor steigendem Euro
Und so kommen wir zu unserem großen Freund Draghi. Auch er sieht alle diese asiatischen Zahlen und fürchtet einen steigenden Euro wie den Tod.

Denn ein steigender Euro würde bedeuten, dass die derzeitige Inflation von 0,2% in eine Deflation kippen würde. Dass das Bisschen Wirtschaftswachstum der Eurozone unmittelbar rückläufig würde.

Also konnten wir als Ergebnis der Pressekonferenz von Draghi am Donnerstag folgende Schlagzeile im Daily Telegraph lesen:

Klare Botschaft
Draghis Botschaft am Donnerstag war eindeutig. Er wird alles daran setzen, den Euro abzuschwächen. Die Inflation muss um jeden Preis steigen.

Und die Börsen müssen auf jeden Fall wieder steigen, denn anderenfalls geraten beispielsweise die Rentenfonds in noch größere Schwierigkeiten als aktuell schon der Fall.

Alle Mittel erlaubt – Auf Kosten der Sparkunden
Noch mehr Geld drucken als die aktuellen 60 Milliarden Euro monatlich. Vielleicht sogar negative Sparzinsen? Alle Mittel sind erlaubt, denn es ist Krieg. Währungskrieg.

Es gibt nur einen Verlierer. Menschen mit Euro-Sparkonten. Die werden jedes Jahr ein bisschen weniger Wert. Bis am Ende gar keine Kaufkraft übrig bleibt.

Treffen Sie eine Entscheidung!
Genau aus diesem Grund, verehrter Leser, habe ich Ihnen letzte Woche bereits mitgeteilt, dass man mit einem Euro-Sparkonto unmöglich unversehrt aus dieser Situation herauskommen kann. Unmöglich.

Sie werden der Verlierer sein. Oder der Gewinner. Sie haben die Wahl!

Sorgen Sie dafür, dass Sie gewinnen!
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Wir senden Ihnen die Signale. Sie müssen diese Signale nur umsetzen.
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Wahrnehmung und Realitaet liegen meilenweit auseinander

In diesem Artikel habe ich Ihnen letzten Freitag mitgeteilt, dass die Eurozone infolge niedriger Inflation gezwungen wird, Geld zu drucken.

Und ich habe Ihnen mitgeteilt, dass der Dollar unter anderem so stark ist, weil die amerikanische Wirtschaft am besten läuft, und alle deshalb auf eine Zinsanhebung setzen.

Wahrnehmung. Realität.

Die enorme Gefahr einer Deflation in der Eurozone
Wo man auch hinschaut, Zeitung oder Fernsehen, überall wird uns eingebläut, Deflation sei schlecht, weil Konsumenten dann nicht kaufen würden. Und dass Draghi Geld drucken müsse, um diese enorme Gefahr einzudämmen.

Hier nun eine Tabelle, dich ich von der Eurostat Website kopiert habe:

Aktuell herrscht eine Deflation von 0,2%. Vor allem, weil die Energiepreise um 6,3% gesunken sind, und weil „unprocessed food“ (Gemüse, Obst, Fleisch etc.) 1% günstiger wurde.

Kennen Sie jemanden, der weniger tankt?
Kennen Sie auch nur eine Person, die weniger Benzin tankt, weil die Spritpreise gerade so günstig sind? Oder jemanden, der weniger Gemüse und Obst kauft, weil er einen weiteren Rückgang der Preise erwartet? Ich kenne niemanden!

Dennoch geht die gesamt Finanzwelt davon aus, dass die EZB am 22. Januar verkünden wird, dass sie Geld drucken wird. Auch weil Draghi himself vorletzte Woche bereits äußerte, dass es seiner Meinung nach nötig sei.

Die Realität sieht so aus, dass die EZB Geld drucken wird, obwohl es absolut unnötig ist.

Denn der Rückgang der Kraftstoffpreise ist für die Eurozone einzig und allein vorteilhaft. Und jeder, der sich die Mühe macht, sich auch nur einigermaßen in den Ölmarkt zu vertiefen, weiß, dass Kraftstoffpreise im nächsten Jahr wieder stark steigen werden.

Die amerikanische Wirtschaft
Wir haben in letzter Zeit nur noch positive Meldungen zur amerikanischen Wirtschaft gehört. Die Wirtschaft wuchs im dritten Quartal um satte 5%.

Die Wahrnehmung geht im Allgemeinen dahin, dass es der amerikanischen Wirtschaft sehr gut geht. Schauen wir uns einmal die harten Zahlen an. Die Realität.

Im dritten Quartal 2014 lag das amerikanische BIP nominal 728 Milliarden Dollar höher als ein Jahr zuvor. Dieses Wirtschaftswachstum wurde jedoch erzielt, weil Regierung, Unternehmen und Bürger gemeinsam ganze 2.045 Milliarden Dollar mehr Schulden machten.

2.045 Milliarden Dollar zusätzliche Schulden machen, um damit lediglich 728 Milliarden Dollar Wirtschaftswachstum zu schaffen. Das klingt sehr ungesund!

Es geht immer um die Wahrnehmung
Die EZB wird aufgrund einer aktuellen Wahrnehmung Geld drucken, die da wäre, dass Deflation eine Gefahr darstelle. Das Ergebnis wird ein immer schwächer werdender Euro sein.

Und die Fed wird die Zinsen aufgrund der Wahrnehmung anheben, dass es der amerikanischen Wirtschaft ja so gut gehe. Mit dem Ergebnis eines steigenden Dollars.

Die Realität sieht so aus, dass die Eurozone ein Deflationsproblem hat. Und dass die amerikanische Wirtschaft viel schwächer ist als weitgehend angenommen wird.

Realität wird in ungefähr einem Jahr durchdringen
Das wird aber vermutlich erst irgendwann Ende 2015, Anfang 2016 passieren. Erst nachdem der stark steigende Dollar eine Spur der Verwüstung hinter sich gelassen hat…

 

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Draghis heuchlerische Besorgnis

Letzten Freitag habe ich Ihnen in diesem Artikel mitgeteilt, warum der niedrigere Ölpreis nicht immer so tief bleiben kann. Wir beurteilen den tiefen Ölpreis in dieser Situation natürlich aus Anlegersicht. Die Zahlen und Fakten betrachten und beurteilen, einen Schluss ziehen und aufgrund dieser Erkenntnisse auf die chancenreiche Lage reagieren, die sich uns hier unserer Meinung nach bietet.

Schauen wir uns die Folgen eines niedrigeren Ölpreises nun einmal aus ökonomischer Perspektive an. Vor allem weil Draghi letzten Donnerstag seine Besorgnis darüber zum Ausdruck brachte.

Aus ökonomischer Sicht ist der niedrige Ölpreis für Länder, deren Wirtschaft sich vor allem um Öl dreht, negativ. Und für ein Land wie die USA, das recht viel Öl gewinnt, davon jedoch nicht sehr abhängig ist, ist der tiefe Ölpreis gut und schlecht.

Sehr gut für Europa
Wenn es aber eine Region in der Welt gibt, für die der gesunkene Ölpreis wirklich gut ist, dann ist das Europa. Denn wir gewinnen kein Öl und wir haben keine Ölindustrie, in der Arbeitsplätze verloren gehen können. Wir importieren und verbrauchen aber sehr viel Öl.

Der niedrigere Ölpreis ist gut für die europäische Handelsbilanz, gut für europäische Unternehmen und gut für europäische Verbraucher.

Dennoch ist Draghi besorgt.

Laut Draghi ist der niedrigere Ölpreis zwar ein Vorteil für Unternehmen und Haushalte, aber er macht sich Sorgen, weil die Inflation weiter sinkt und die Gefahr einer Deflation zunimmt.

Gute Deflation – schlechte Deflation
Es gibt zwei Arten der Deflation. Gute und schlechte. Gute Deflation herrscht, wenn Preise infolge größerer Produktivität sinken. Ein Bespiel positiver Deflation ist der Laptop, auf dem ich diesen Artikel schreibe. Er war vor zwanzig Jahren noch richtig teuer.

Negative Deflation herrscht, wenn Preise infolge einer gesunkenen Nachfrage nach den Gütern sinken, die in Ihrem eigenen Land (oder Ihrer Wirtschaftszone) hergestellt werden.

Wein?
Würde zum Beispiel die Nachfrage nach Wein infolge wirtschaftlicher Schwierigkeiten stark sinken, gäbe es einen Überschuss des Weinangebots. Weine würden günstiger werden, weil Winzer sich gezwungen fühlten, ihre Preise zu senken. Eine solche Deflation verursacht Winzer, die Verlust machen, Winzer, die Pleite gehen usw.

Öl wird nicht in der Eurozone gewonnen. Und demnach steht der sinkende Ölpreis für uns für eine positive Deflation. Sehr positiv sogar.

Denn diese Deflation führt dazu, dass für Unternehmen und Haushalte geringere Kosten entstehen. Also mehr Geld übrig haben, mit dem sie investieren, konsumieren oder bestehende Schulden begleichen können.

Ist Draghi dumm oder heuchelt er?
Inflation durch höhere Verbrauchsteuer ist für Draghi scheinbar kein Problem. Aber sobald das durch eine Deflation kompensiert wird, die infolge geringerer Ölpreise entstanden ist, kommt bei Draghi ein Gefühl der Besorgnis auf. Obwohl gerade das eine positive Deflation ist.

Ist Draghi wohlmöglich so dumm, dass er eine positive Deflation nicht von einer negative unterscheiden kann? Oder hält er uns nur zum Narren, um die Geldpressen möglichst schnell so richtig anschmeißen zu können?

Ich denke Letzteres. Denn er will in gut einem Monat anfangen sehr viel Geld zu drucken. Ein wenig heuchlerisch, lieber Mario!

 

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Die große Gefahr für die Börsen

Letzten Montag habe ich Ihnen bereits mitgeteilt, dass die Wirtschaft in der Euroregion im vergangenen Quartal mit quietschenden Reifen ausgebremst wurde, und dass dies für die Börsen gute Nachrichten sind.

Es gab letzte Woche allerdings noch weitere gute Nachrichten für die Börsen. Aus Japan. Denn die japanische Wirtschaft sank um satte 1,7%, bzw. um 6,8 Prozent auf Jahrbasis.

Mehr gedrucktes Geld, steigende Börsen
Die Wahrscheinlichkeit, dass die EZB die Geldpressen noch viel schneller drucken lassen muss, nimmt zusehends zu. Und die Wahrscheinlichkeit, dass de BoJ noch mehr Geld drucken muss als sie jetzt ohnehin schon tut, steigt ebenfalls zusehends.

Das sowohl die Eurozone, wie auch Japan kräftig kränkeln (und sich in unterschiedlichem Tempo in Richtung Abgrund bewegen) ist den Börsen egal. Das Einzige was zählt ist die Voraussicht auf neues Geld, das Richtung Finanzmärkte fließen wird.

Wo die Welt wirklich Kopf steht
Wie ich letzten Montag bereits schrieb, leben wir in einer bizarren Welt. Aber so richtig Kopf steht die Welt an den Kapitalmärkten. Die Graphik unten zeigt, wie unglaublich die Lage z.B. für italienische Staatsanleihen ist.

Die rote Linie spiegelt die italienische Staatsverschuldung wider. Und die grüne Linie zeigt, wie viel Zinsen man bekommt, wenn man dem italienischen Staat Geld leiht. Je schneller die Staatsverschuldung steigt, desto leichter ist es scheinbar für Italien, sich Geld zu leihen.

Je mehr Schulden man macht, desto weniger Zinsen zahlt man
Natürlich dank Draghi, der 2012 versprach, Garant zu stehen. Das gleiche Bild zeigt sich insbesondere in Europa, den USA und in Japan. Anleihezinsen auf Rekordtief, während Staatsschulden weiter steigen.

Sollte es irgendwen auf der Welt geben, der mir erklären kann, wie so etwas ungestraft fortlaufen kann – ich bin ganz Ohr!

Die krasseste Situation
Die krasseste Situation erleben wir allerdings am amerikanischen Kapitalmarkt. Unternehmen mit Junk-Status Geld leihen und dafür nur 5% Zinsen bekommen, ist absoluter Wahnsinn.

Kommen wir direkt einmal zur größten Gefahr für die Börsen. Liquidität. Ich kenne mich nicht sehr gut mit Kapitalmärkten aus, aber in den vergangenen zwei Monaten lese ich immer häufiger, dass viele große Jungs sich bis zum Hals in Schulde manövriert haben.

So könnte es bald komplett schiefgehen
Kurz Geld zu 1% leihen und anschließend Junk-Bonds kaufen die 5% einbringen. Sehr gewinnbringend. Bis etwas schiefgeht. Denn diese Junk-Bonds (Firmenanleihen) sind scheinbar nicht unbedingt liquide.

Wenn ihre Kurse sinken, könnten diese risikofreudigen großen Jungs gezwungen werden, ihre Junk-Bonds zu noch viel niedrigeren Kursen zu verkaufen. Dadurch bleibt eine Restschuld zurück und sie müssen Aktien verkaufen, um diese Restschuld abzahlen zu können.

Dadurch sinken die Junk-Bonds nur noch weiter im Kurs, es geraten noch mehr große Jungs in Schwierigkeiten, noch mehr Aktienpakete werden gezwungenermaßen verkauft und die Börsenkurse sinken stark.

Ungeachtet des wiedererwachten Optimismus an den Börsen, sollte man darauf dennoch gut achten…

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Es ist Krieg, Währungskrieg!

Es ist Währungskrieg. Aus Währungskriegen entstehen Handelskriege. Und aus Handelskriegen entstehen letztendlich richtige Kriege. Zumindest hat uns das die Vergangenheit gelehrt. Hoffen wir, dass vor allem Letzteres nicht eintreten wird.

Der aktuelle Währungskrieg nahm seinen Anfang mit den USA, die 2008 die Zinsen auf 0% herabstuften und anfingen viel Geld zu drucken. Natürlich zogen GB, Gesamteuropa und viele andere Länder nach.

Das dickste Ding
Aber das dickste Ding brachte Japan letztes Jahr. Die Herren auf dem Foto unten, Shinzo Abe und sein BoJ Kumpel Haruhiko Kuroda, heizten das Ganze so richtig an.

Die BoJ druckte ab nun monatlich 5.500.000.000.000 Japanische Yen, bzw. 55 Milliarden Dollar. Aus heißer Luft. Im Verhältnis zum Umfang der japanischen Wirtschaft ist das mit Abstand das größte Gelddruck-Experiment der Nachkriegsgeschichte.

Europäische Exporteure haben das Nachsehen
Auch weil Draghi es seit Juli 2012 bei dem Versprechen beließ, alles nötige tun zu wollen, sehen wir auf der folgenden Graphik nun die Konsequenzen für den EUR/JPY Kurs.

Chart forEUR/JPY (EURJPY=X)

Folge ist, dass der Euro in den vergangen zwei Jahren satte 35% teurer geworden ist. Und weil Japan nie wieder mit dem Gelddrucken aufhören können wird (warum erkläre ich Ihnen in einem der nächsten Artikel), wird der Yen in Zukunft noch viel weiter sinken.

Als Exportunternehmer haben Sie ein Problem
Wenn Sie also ein Unternehmer sind, der nach Japan exportiert, haben Sie ein kleines Problem. Denn Ihr Produkt kostet den Japaner jetzt mal eben 35% mehr.

Und wenn Sie als Unternehmer am internationalen Markt mit einem japanischen Unternehmen konkurrieren, haben Sie auch ein Problem. Denn dieses japanische Unternehmen kann seine Produkte auf der ganzen Welt für viel weniger Geld anbieten als Sie.

Da insbesondere deutsche Unternehmen am internationalen Markt mit japanischen Unternehmen konkurrieren, wird vor allem die deutsche Wirtschaft diesem Problem ausgesetzt sein. Und wenn der deutsche Export einen Schnupfen hat, bekommt die gesamte Eurozone eine schwere Grippe.

Draghi kündigt Handeln an
EZB-Chef Draghi weiß das natürlich auch. Er kündigte daher letzten Donnerstag an, dass die EZB ab nächsten Monat handeln wird, um die Euroinflation auf 2% anzuheben.

Frei übersetzt: der Euro muss runter. Denn anderenfalls würde der europäische Export zu sehr leiden. Also muss Geld gedruckt werden. Viel Geld.

Auf Aktion folgt Reaktion. Und anschließend erneut Aktion.
Japan wird dann seinen Export-Vorteil dahinschmelzen sehen und noch mehr Geld drucken. Dadurch werden sich andere Länder benachteiligt fühlen und ebenfalls Geld drucken. Dann wird Draghi sich gezwungen sehen erneut Geld zu drucken. Etc., etc.

Es ist Krieg, Leute. Währungskrieg. Und bei egal welcher Art von Krieg hat in jedem Land immer eine Personengruppe das Nachsehen. Der einfache Bürger. Immer.

Wenn Ihr Geld in ein Paar Jahren ganz brav auf einem Sparbuch steht und Sie kein physisches Gold und Silber besitzen, werden Sie meiner festen Überzeugung nach das größte Opfer sein. Das allergrößte.

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Sind Sie darauf vorbereitet?

Ich möchte Ihnen heute kurz Mark Spitznagel vorstellen. Einer der erfolgreichsten Anleger weltweit, dessen Hedgefonds bei Ausbruch der Kreditkrise 2008 ganze 100% verdiente.

Seit Ausbruch der Kreditkrise und während seiner gesamten Karriere ist er einer der erfolgreichsten Fondsverwalter der Welt. Sein Universa Fonds ist sogar so beliebt, dass er für Neuanleger geschlossen ist.

Im Folgenden finden Sie ein kurzes Interview, welches er letzte Woche CNBC gab.
Hören Sie es sich gut an!

Spitznagel sagt ganz klar, dass der aktuelle Börsenanstieg künstlicher Natur ist. Dass Aktienkurse von der Fed hochgetrieben werden; die Fed, welche die Zinsen auf 0% gesetzt hat und jeden Monat eimerweise Geld druckt.

Dass die Börse also basierend auf einer künstlich geschaffenen Wirtschaftsillusion so hoch gestiegen ist. Er prognostiziert einen Börsenrückgang von 40%.

Spitznagel sagt auch, dass es verschiedene Zeichen gibt, die darauf schließen lassen, dass uns ein starker Börsenrückgang bevorsteht. Ein Zeichen sehen wir auf der Graphik unten.

An der roten Linie in der Graphik sehen wir, dass jetzt mehr auf Margin (also mit geliehenem Geld) angelegt wird als im März 2000. Und fast ebenso viel wie im Juli 2007. Wir wissen alle, wie hoch die Börse zwei Jahre später stand (also im März 2002 und Juli 2009). Oder wie tief.

Spitznagels Rat an Privatanleger: komplett aussteigen und ruhig auf diesen Crash warten.

Halte ich für einen schlechten Rat.

Er teilt im Interview bereits mit, dass dieser Crash auch erst in einem Jahr (oder noch später) eintreten könnte. Und in der Zwischenzeit könnte die Börse auch ohne weiteres noch ein paar Prozentpunkte, so 30 bis 40, steigen. Zum Beispiel wenn Yellen die Geldpressen noch etwas schneller drucken lässt. Oder wenn Draghi wieder Geld druckt.

Das würde bedeuten, dass Sie jetzt ausstiegen und dann ein Jahr lang (oder noch länger) zähneknirschend mit ansähen, wie andere doch von dem Anstieg profitierten. Das hält der durchschnittliche Privatanleger nicht aus. Logisch, denn wir sind nur Menschen.

Was ich für eine viel bessere Idee halte…
…ist möglichst ausgiebig vom aktuellen Börsenanstieg zu profitieren. Aber dennoch darauf vorbereitet zu sein, auf einen starken Börsenrückgang zu reagieren. Dazu bieten wir Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten auf dem Präsentierteller.

 

Sind Sie ein Langzeitanleger?
Investieren Sie dann in die günstigsten Aktien der stärksten und besten Unternehmen. Unternehmen, deren Zukunft trotz (oder gerade Dank sei) der Krise rosig aussieht. Damit werden Sie die wenigsten Probleme haben. Mit unserem TopAktien Service suchen wir immer nachdrücklich nach solchen Aktien. Klicken Sie hier für Informationen.

Sorgen Sie allerdings gleichzeitig auch für eine Absicherungsstrategie, die Sie direkt einsetzen können, sobald der allgemeine Börsentrend zu sinken beginnt.

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Sind Sie ein Kurzzeitanleger?
Dann können Sie auch eine Strategie anwenden, bei der Sie nicht nachdenken müssen. Oder aufpassen. Eine Strategie, bei der Sie immer in Aktien von Unternehmen investieren, die besser performen als kürzlich noch angenommen wurde. Aktien, die in den Nachrichten positiv erwähnt werden.

Hier setzten Sie Ihr gesamtes Geld aber automatisch ins Seitenaus, sobald der Börsentrend zu sinken beginnt.

Sie profitieren also von einer steigenden Börse, während Sie im Vorhinein bereits wissen, dass Sie einem starken Börsenrückgang niemals zum Opfer fallen werden.

Diese Strategie ist DienstagTrader-Easy. Diese Strategie umzusetzen ist leicht. Einmal pro Woche einige Kauf- und Verkauforder aufgeben. Einfach die Signale befolgen. Wie leicht könnte gewinnbringendes Anlegen sonst noch sein?

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Fazit
Wir bieten Ihnen oben zwei großartige Möglichkeiten, vorerst noch eine Weile von einer steigenden Börse profitieren zu können, um im Anschluss dann außerhalb der Schusslinie zu bleiben, sobald dieser starke Crash eintritt.

Mir käme es auf jeden Fall unglaublich dumm vor, ausschließlich auf steigende Kurse zu setzen, ohne einen starken Börsenrückgang zu berücksichtigen.

Dieser Crash wird bald auf jeden Fall eintreten. Ich bin darauf vorbereitet. Mark Spitznagel ist das ganz bestimmt auch. Aber sind auch Sie vorbereitet?

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