Ist Draghi wirklich so dumm?

Am Mittwoch war Draghi zu Gast im niederländischen Parlament. Die Mehrheit dieses Parlaments will, dass die EZB kein Geld mehr druckt.

Kluge Leute da in Den Haag!

Laut niederländischen Medien äußerte Draghi, dass Niedrigzinsen zwar schlecht für die Renten seien, eine Rezession aber schlimmer.

Das ist so ungefähr die dümmste Aussage, die ich jemals von einem Zentralbanker gehört habe.

Erstens ist eine Rezession sehr schlimm aber gesund. Eine Rezession führt dazu, dass Exzesse und Überkapazitäten aus der Wirtschaft verschwinden und ein kräftiges Fundament entstehen kann, das ein jahrelanges gesundes Wirtschaftswachstum ermöglichen kann.

Diese Rezession verursacht Draghi selbst
Zweitens entsteht in einer alternden Bevölkerung von ganz alleine eine (schleppende und langwierige) Rezession, wenn man die Einkommen der Rentner beschneidet.

Sie können weniger Geld ausgeben, während die große Gruppe der 40- und 50-Jährigen mehr spart, also weniger ausgibt, weil die Prognosen für eine gute Rente immer schlechter werden.

Man fragt sich, ob Draghi wirklich so dumm ist.

Südeuropa ist Klotz am Bein
Ich vermute nicht. Er ist dazu verpflichtet, weiterhin Geld zu drucken, weil es in Südeuropa anderenfalls komplett schlief gehen wird.

Wenn Draghi sich Nordeuropa anschaut, müsste er das Gelddrucken aufgeben und die Zinsen anheben. Schaut er hingegen nach Südeuropa, muss er auf jeden Fall weiterhin Geld drucken.

Also druckt er weiter. Und muss sich richtiggehend verbiegen, um dieses Gelddrucken gegenüber den Nordeuropäern zu rechtfertigen.

Je länger das dauert, desto dümmer werden Draghis Aussagen…

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Draghi erreicht sein Ziel nicht

60 Milliarden Euro pro Monat.

Diese unfassbare Summe schafft der EZB Präsident jeden Monat aus heißer Luft. Schon seit März 2015. Damit hat er ein wichtiges Ziel erreicht: Der Euro sinkt. Gut für den Export.

Natürlich nur solange es gutgeht, denn andere Zentralbanken werden nicht ewig dabei zuschauen, wie sich ihre eigenen Währungen im Verhältnis zum Euro verteuern.

China wertet seinen Yuan jetzt systematisch ab. Und in Japan haben die Entscheidungsträger Panik, weil der Yen in den vergangenen Monaten eher gestiegen ist. Und das obwohl sie vor allem einen sinkenden Yen brauchen. Sie werden also sicherlich weitere Maßnahmen ankündigen.

Inflation will einfach nicht zunehmen
Der wichtigste Grund, aus dem Draghi jeden Monat so viel Geld druck liegt darin, dass die Inflation in der Eurozone auf 2% steigen soll. Denn das ist seine Aufgabe. In der folgenden Graphik sehen wir, ob er das geschafft hat. Ganz und gar nicht.

 

Und es wird nur noch schlimmer werden, denn China exportiert gerade in rasantem Tempo Deflation. Und sollte Japan tatsächlich ankündigen, mehr Geld zu drucken, wird der Euro auch im Verhältnis zum Yen teurer werden.

Dadurch entfernt sich Draghi noch weiter von seinem 2% Inflation-Ziel. Und dann wird er sogar mit Deflation konfrontiert werden.

Das Einzige was Draghi tun kann…
Die EZB kann einen Negativzins einführen, sodass wie für unsere Ersparnisse zahlen müssen. Das wird ihnen allerdings bergeweise Kritik einbringen. Von Bürgern und auch von Politikern der jeweiligen Länder. Allen voran die Deutschen.

Und darum wird er sich gezwungen sehen, viel mehr Geld zu drucken als die aktuell 60 Milliarden Euro.

Negativspirale wird den Goldpreis hinauftreiben
Ich hoffe, Sie sehen ein, dass wir uns damit in einer von Zentralbankern geschaffenen Negativspirale befinden. Geld drucken, mehr Geld drucken, noch mehr Geld drucken. Bis…

Ich habe Ihnen vor drei Wochen bereits mitgeteilt, warum Gold und Silber dieses Jahr preislich enorm steigen werden. Die Entwicklung, die ich oben beschrieben habe, bestätigt unsere Erwartung nur noch nachdrücklicher.

Je mehr Geld Draghi druckt, desto mehr Euro sind in Umlauf und desto weniger wird der Euro wert. Und desto größer wird der Verlust, den Sie mit Ihrem Sparkonto erleiden werden.

Die Flucht in Gold und Silber wird enorm ausfallen…

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Goldpreis wird ab der ersten Hälfte 2016 stark steigen

2014 stieg der Goldpreis um 11%. Und aktuell notiert Gold exakt 1,2% höher als Ende 2014. In Euro gemessen.

In den vergangenen zwei Jahren fuhr man mit physischem Gold also schon bedeutend besser als mit einem Euro-Sparkonto!

Das zeigt, wie hart Mario Draghi daran arbeitet, den Euro abzuschwächen. Und er hat selber schon gesagt, dass es damit noch lange nicht fertig sei. Grund genug, weitere Ersparnisse in physisches Gold umzusetzen.

Goldaktien
Bei Goldaktien sieht das aber anders aus. Hier ist es notwendig, dass der Goldpreis in Dollar gemessen steigt. Und ich erwarte, dass dies 2016 passieren wird.

Ich habe in den vergangenen Wochen bereits regelmäßig darüber berichtet, dass die amerikanische Wirtschaft im nächsten Jahr in eine Rezession geraten wird.

Und ich habe Ihnen die folgende Graphik gezeigt. Der ISM-Index zeigt, dass der Teil der amerikanischen Wirtschaft, der greifbare Güter produziert, sich praktisch bereits in einer Rezession befindet. Der Dienstleistungssektor wird schon bald nachziehen.

Nichtsdestotrotz hob Yellen letzte Woche die Zinsen an. Dadurch wird sie der Wirtschaft nur noch schneller und kräftiger in eine Rezession verhelfen.

Yellen wird Patzer rückgängig machen
Allerspätestens im Sommer 2016 (Präsidentschaftswahlen!) wird Yellen diesen Patzer rückgängig machen und gleichzeitig mitteilen, dass sie erneut Geld drucken wird. Und das wird dann weit mehr sein als die 85 Milliarden Dollar monatlich, die Bernanke letztes Jahr druckte.

Dann wird Yellen auch das letzte Stück Vertrauen der Finanzmärkte verspielt haben. Niemand wird noch daran glauben, dass es mit der Wirtschaft wieder bergauf gehen wird.

Das Signal für Anleger, scharenweise auf Gold und Silber zu setzen!

Gold- und Silberaktien werden als erstes steigen
Wir gehen allerdings nicht davon aus, dass der Goldpreis erst zu steigen beginnt, wenn Yellen uns mitteilt, erneut Geld drucken zu wollen.

Denn aufmerksame Anleger werden das alles kommen sehen. Dadurch wird der Preis von Gold und Silber schon früher steigen.

Und wir erwarten, dass die Kurse von Gold- und Silberaktien noch ein Stück schneller stiegen werden. Die Wahrscheinlich ist sogar sehr groß, dass Gold- und Silberaktien ihren Anstieg bereits in Gang setzen, bevor Gold und Silber preislich steigen werden (geschah auch 2001).

Alles spricht also dafür, dass wir Gold- und Silberaktien bereits in den kommenden Monaten sehr optimistisch betrachten dürfen!

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2016 wird der Knaller!
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Wachstumsprognose der EU-Kommission wertlos

Haben Sie das Ende letzter Woche auch in den Nachrichten gehört? Die Wirtschaftserholung in der Eurozone wird sich in den kommenden zwei Jahren fortsetzen. Die EU-Kommission hat es selbst gesagt!

Am Donnerstag veröffentlichte die EU-Kommission nämlich dieses ganze 204-seitige Dokument, in dem erklärt wird, dass sich die Wirtschaft in den kommenden zwei Jahren stetig erholen wird. Dieses Jahr 1,6% Wirtschaftswachstum, nächstes Jahr 1,8% und 2017 dann 1,9% Wachstum.

Warum man für eine so vorhersehbare Prognose gut 200 Seiten vollschmieren muss, ist mir ein Rätsel. Aber das lassen wir hier jetzt einmal außen vor…

China hinkt vorwärts
Nur ein paar Tage bevor die EU-Kommission am Donnerstag ihren Report veröffentlichte, konnten wir folgende Meldung über China lesen:

 

 

Die Industrieproduktion sank dort zum dritten Mal infolge, was darauf schließen lässt, dass Verbraucher weltweit immer weniger ausgeben. Dadurch exportiert China weniger und die nächste Währungsabwertung Chinas rückt immer näher.

Daraufhin wird dann der europäische Export nach Asien teurer und gerät noch stärker unter Druck.

Wachstumsmotor läuft nicht rund
Und am Tag als die EU-Kommission ihren Report veröffentlichte, erschien auch die folgende Schlagzeile über die deutsche Wirtschaft:

 

 

Auch nicht gerade eine Meldung, die auf eine sich gut erholende Wirtschaft schließen lässt. Aber vor allem die zigste Meldung, die darauf deutet, dass Deutschland, der Wachstumsmotor der Eurozone, es immer schwerer hat.

Diese Wachstumsprognose wird daher auch auf keinen Fall eintreten. Dieses ganze, 204-seitige Dokument ist vollkommen wertlos. Schon jetzt.

Keine Erholung. Aber viel Geld drucken.
Draghi und seine Kollegen werden die Geldpressen Ende des Jahres oder Anfang 2016 noch schneller drucken lassen. Sparzinsen werden dann höchstens noch 0,0% betragen.

Denn Draghi weiß, dass wir nächstes Jahr erneut in einer Rezession landen werden, wenn der Euro nächstes Jahr nicht weiter sinkt. Das Problem ist jedoch, dass Draghis Kollegen genauso über ihre eigenen Währungen denken.

Je mehr Geld sie drucken…
Je mehr Geld diese ganzen Zentralbanker drucken werden, desto höher steigt der Preis von Gold und Silber letztendlich.

Und der Kursgewinn der Aktie, von der ich letzte Woche bereits berichtete, steigt auf stratosphärische Höhen…

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Wie viel Geld wird Draghi noch drucken müssen?

Wenn Sie sich am letzten Freitag den Vortrag in diesem Artikel angesehen haben, sollte Ihnen jetzt klar sein, dass Deutschland in den kommenden Jahren nicht nur Schwierigkeiten durch den Währungskrieg und die steigenden Lohnkosten bekommen wird, sondern auch durch zu hohe und stetig steigende Energiepreise.

Daneben hat Deutschland aber noch ein Problem. Ein großes und unabwendbares Problem.

Aus einer Studie des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) geht nämlich hervor, dass in der Zeit von 2008-2013 durchschnittlich nur 8,2 Kinder je 1000 Einwohner geboren wurden.

Damit gehört Deutschland zu den Schlusslichtern weltweit. Die Rate ist sogar geringer als die Japans! Und gut 20% niedriger als die der Niederlande und Belgiens.

Berufsbevölkerung wird stark sinken
Der Graphik unten ist daher auch zu entnehmen, dass die deutsche Berufsbevölkerung in den kommenden fünfzehn Jahren um fast 15% sinken wird.

Was für Wirtschaftswachstum benötigt wird
Um Wirtschaftswachstum erzielen zu können, benötigt ein Land zwei Dinge: eine wachsende (Berufs)Bevölkerung und/oder zunehmende Produktivität.

Eine wachsende Bevölkerung kann man für die nächsten Jahrzehnte wohl ausschließen. Zudem wird ein Land nicht unbedingt produktiver, wenn Lohnkosten und Energiepreise steigen.

Hinkender Motor Europas
Der Motor Europas wird garantiert hinken. Deutschland wird genauso ein Problemland, wie viele andere Euroländer jetzt schon sind. Und die Nachbarländer Deutschlands werden das auch zu spüren bekommen.

Wenn wir der Einfachheit halber einmal davon ausgehen, dass der Euro in den kommenden Jahren fortbestehen wird, stelle ich mir gleich einmal einige entscheidende Fragen:

    • Wie viel Geld wird die EZB in den kommenden Jahren (noch) drucken müssen, um die Euro-Wirtschaft noch einigermaßen über Wasser halten zu können?
    • Was wird das für den Wert des Euro bedeuten?
    • Welchen Einfluss wird das auf unsere Kaufkraft haben?

Meine Antworten
Die EZB wird noch sehr, sehr viel Geld drucken müssen. Der Wert des Euro wird dauerhaft unter Druck stehen und in den kommenden Jahren stark weiter sinken. Und unsere Kaufkraft wird Jahr für Jahr sinken.

Meiner bescheidenen Meinung nach muss man sich darum schützen. Und man sollte wirklich einen Teil seines Ersparten in physisches Gold und/oder Silber umsetzen. Denn das ist das einzige Zahlungsmittel, das Zentralbanker nicht drucken können.

Ich kaufe daher weiterhin systematisch Gold und Silber!
Und das mache ich bei diesen Anbietern.

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Selbst wenn es der Eurozone gut ginge…

Ich komme noch kurz auf diesen Artikel vom vergangenen Montag zurück. Ich habe Ihnen mitgeteilt, dass Draghi letzten Donnerstag angab, nächsten Monat handeln zu wollen, um den Kurs des Euro herabsenken zu können. Der Euro sank seit letztem Donnerstag um rund 1%.

Der Währungskrieg hat begonnen. Und ist noch lange nicht vorüber. Japan geht es aktuell so unfassbar schlecht, dass es sich zwischen zwei Übeln entscheiden muss: massenhaft Geld drucken oder das Land Pleite gehen lassen.

Japan hat sich logischerweise für die Lösung entschieden, die kurzfristig am wenigsten weh tut. Der Japanische Yen wird dadurch jedoch letztendlich seinen Wert verlieren.

Für Europa verhält es sich, wenngleich weniger drastisch, ebenso. Hohe Staatsschulden, hohe Arbeitslosigkeit, Banken denen es nach wie vor sehr schlecht geht und eine fortschreitenden Alterung der Bevölkerung.

Auch ohne Währungskrieg
Auch ohne den Währungskrieg würde Draghi darum ab einem gewissen Punkt dazu gezwungen sein, große Euromengen zu drucken. Denn ohne Inflation würden die Staatsschulden als prozentualer Anteil des BIP in den kommenden Jahren nur noch weiter ansteigen.

Selbst wenn die Eurozone ökonomisch betrachtet gesund wäre
Andersherum verhält es sich jedoch so, dass die EZB durch diesen Währungskrieg ohnehin gezwungen wäre, viel Geld zu drucken, selbst dann, wenn sie diese Krise unversehrt überstanden hätte. Weil der Euro schlicht und ergreifend zu schnell zu teuer wird und exportierende Unternehmen in große Schwierigkeiten gerieten.

So oder so, in den kommenden Jahren werden enorme Geldmengen gedruckt werden. Und wenn von einer Sache immer mehr hergestellt wird, verliert es automatisch an Wert.

Dinge, die man anfassen kann
Wenn Sie die Krise finanziell überleben wollen, sollten Sie auf Hard Assets setzen. Dinge, die greifbar sind, die Sie anfassen können. Dinge, deren Menge eine Zentralbank nicht mal eben per Knopfdruck anheben kann.

Ich will diese Krise auf jeden Fall finanziell überleben. Darum kaufe ich weiterhin Gold und Silber. Denn das ist das einzige Geld, das langfristig nicht an Kaufkraft einbüßt. Ich kaufe bei meinen Lieblingsanbietern.

 

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