Tesla muss Federn lassen

Ich hoffe, Sie haben den gestrigen Artikel gelesen.

Er zeigt sehr deutlich die täuschenden Vorgehensweisen, die angewandt werden, um Anleger (dauerhaft) von völlig überteuerten Tech-Aktien zu begeistern. Genau wie vor 17 Jahren, werden insbesondere Privatanleger die größten Opfer werden.

Ich habe Ihnen in dem Artikel unter anderem berichtet, wie Anleger durch Elon Musks große Versprechen in die Irre geführt werden.

Tesla enttäuscht Anleger stark
Das Image von Tesla und Elon Musk bekam diese Woche dann aber noch einen (zu Recht) starken Dämpfer ab. Lesen Sie den folgenden Tweet:

Tesla produzierte vom Model 3 84% weniger Autos als Musk im Juli noch ankündigte. Im vergangenen Quartal erlitt das Unternehmen einen Verlust in Höhe von 619 Millionen Dollar du verbrannte 1,4 Milliarden Dollar Bargeld.

Reaktionen der Medien nicht ohne
Natürlich kam dann auch dieses Mal das altbekannte Versprechen (Plan einer neuen Fabrik in China), wodurch die Aufmerksamkeit weg von den schlechten Nachrichten gelenkt werden sollte. Es sieht aber so aus, als käme Musk damit dieses Mal nicht durch.

Denn die Reaktionen der Medien sind nicht ohne. Und ich habe gesehen, dass sich jetzt mehrere Anwaltskanzleien eingeschaltet haben.

Spitzenkandidat für Kursrückgänge von 100%
Gestern habe ich Ihnen mitgeteilt, dass Tesla unserer Ansicht nach ein Spitzenkandidat für Kurseinbrüche um 100% ist.

Infolge der geballten negativen Medienberichterstattung nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, dass Anleger jetzt doch misstrauisch werden. Dass sie Tesla ab jetzt kein Geld mehr in den Rachen werfen wollen. Das würde dazu führen, dass Teslas Banksaldo rasant in Richtung 0$ sinkt.

Gut möglich, dass wir nächste Woche ein Signal verschicken
Tesla steht daher auch auf der Liste der gut 25 Kandidaten unseres HypeAktien Reports.

Wir warten noch einige Tage ab, wie sich die Kursgraphik von Tesla entwickelt. Es ist sehr gut möglich, dass wir schon nächste Woche ein Signal verschicken werden.

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Tweet der Woche – 1999 Revisited

Für unsere Rubrik Tweet der Woche wähle ich die in meinen Augen wichtigsten Tweets aus, die ich in den Tagen zuvor auf meinem Twitter-Account veröffentlichte und bespreche diese mit Ihnen.

Letzte Woche veröffentlichte Amazon seine Quartalszahlen. Die waren deutlich besser als erwartet, so dass der Kurs anschließend um 13% auf einen neuen Rekord stieg.

Quartalszahlen auf ersten Blick „OK“
Wenn man aber etwas tiefer blickt, sieht man genau, wie unverantwortlich Anleger sich gerade verhalten. Siehe folgenden Tweet.

Ein Jahr vorher erwartete Amazon für Q3 noch einen Gewinn von 2$ pro Aktie. Diese Erwartung wurde im letzten Jahr schrittweise auf nur 0,01$ gesenkt.

Als letzte Woche herauskam, dass Amazon satte 0,54$ Gewinn pro Aktie erzielt hatte, reagierten Anleger euphorisch und der Kurs stieg auf einen neuen Rekord.

73% weniger Gewinn. 42% höherer Kurs.
Amazons Gewinn in Q3 ist aber um 73% niedriger, als noch vor einem Jahr erwartet wurde.

Mehr noch, für das ganze Jahr 2017 soll der prognostizierte Gewinn 26% geringer sein, als im Jahr 2016. Amazons Gewinn ist in diesem Jahr GEFALLEN.

Trotz gegenteiliger Gewinnzahlen stieg der Kurs im vergangenen Jahr um 42%, wodurch die Aktie jetzt rund 307 Mal den für 2017 erwarteten Gewinn notiert.

Lassen Sie das kurz wirken. Sie zahlen für AMZN 307 Mal den Gewinn. 307!

Das ist völlig verrückt, Leute! Das ist 1999 revisited.

Es geht noch verrückter. Tesla.
Aber es geht noch verrückter. Grant Williams schrieb eine 22 Seiten lange Analyse über Tesla, bei der Ihnen die Nackenhaare zu Berge stehen.

Im Mai 2016 kündigte Elon Musk an, dass Tesla im Dezember 2017 zwischen 100.000 und 200.000 Fahrzeuge seines neuen Model 3 herstellen wird.

Im Juli 2017 wurde die Erwartung bereits auf 20.000 Fahrzeuge gesenkt. Gleichzeitig kündigte Musk im Juli an, dass Tesla im dritten Quartal 1600 Fahrzeuge herstellen würde. Siehe folgenden Tweet.

84% weniger Fahrzeuge, als Musk im Juli noch erwartete
Anfang diesen Monats wurde bekannt, dass Tesla im letzten Quartal nur 260 Fahrzeuge gebaut hat. Das sind rund 84% weniger, als Musk noch im Juli erwartete.

Jeder andere Betrieb, der so viel weniger verkauft als erwartet, würde einen massiven Kursrückgang erleben.

Der Trick von Musk
Musk hat dafür einen Trick. Elon Musk erzeugt gerne hohe Erwartungen, denn das macht Anleger glücklich. Und wenn Anleger glücklich sind, dann leihen sie Tesla Geld oder melden sich für die x-ste Aktienausgabe an.

Jedes Mal bleibt die Wirklichkeit weit hinter der rosa Brille zurück. Das löst er, in dem er noch größere Versprechungen abgibt, noch größere Erwartungen erzeugt, noch mehr Projekte ankündigt.

Bis der unvermeidliche Tag kommt, an dem ihm niemand mehr glaubt. Dieser Tag kommt näher. Mit schnellen Schritten.

Das Geld fliegt bei Tesla zum Fenster hinaus
Tesla produziert kaum noch Autos. Erleidet in diesem Jahr einen Verlust von 7$ pro Aktie. Das Geld fliegt in jedem Quartal in Milliardenhöhe zum Fenster hinaus.

Und trotzdem stieg der Kurs von TSLA in den letzten 12 Monaten um 60%. Die Aktie notiert jetzt 320$.

Das ist Wahnsinn im Quadrat. Das ist 1999 revisited.

Der Wahnsinn wird bald vorbei sein
Der aktuelle Wahnsinn wird bald vorbei sein. Wie auch der Wahnsinn im Jahr 1999 zu einem brutalen Ende kam, wird es auch hier soweit kommen.

Für verschiedene Tech-Aktien (darunter Tesla) sehen wir jetzt die ersten Anzeichen, dass Anleger skeptischer werden.

Wenn Sie die obigen Beispiele lesen, werden Sie mir zustimmen, dass auch diese beiden Aktien reif für Kurssenkungen von 90% sind.

Spitzenkandidat für 100-prozentige Kurssenkung
Tesla ist sogar Spitzenkandidat für eine Kurssenkung von 100%. Denn sobald Investoren Tesla kein Geld mehr geben, wird das Bankguthaben von Tesla schnell auf 0$ fallen.

Amazon und Tesla stehen darum auch auf der Kandidatenliste unseres HypeAktien Reports.

Neben Amazon und Tesla haben wir noch 25 weitere Aktien. Alles Aktien, bei denen der gleiche Wahnsinn herrscht. Aktien, die für Kursrückgänge von 90% bis 100% reif sind.

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