Das Einzige, was wir 100% sicher wissen…

Wenn Griechenland, Portugal, Irland, Spanien und bald vielleicht auch Italien allesamt Finanzhilfen bekommen, woher soll dieses ganze Geld dann kommen? Es geht nur mit dem Druck von Geld. In großen Mengen. Aber wie werden die Folgen all dessen für die Börsen aussehen? Werden die Börsen stark steigen oder stark sinken?

Das hängt davon ab. Wenn weltweit (nicht nur die EU hat Probleme) große Mengen Geld gedruckt werden, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Börse kräftig steigen. Wenn Zentralbanken sich allerdings zu lange mit Politikern kabbeln und dadurch zwischen zwei Phasen des Gelddruckes zu lange warten, könnte die Börse vorübergehend stark sinken.

Damit müssen Sie als Anleger erst einmal umgehen können!
Aktuell lese ich daher auch die unterschiedlichsten Prognosen. Es gibt Analysten, die einen starken Börsenanstieg erwarten und es gibt Analysten, die einen crash-ähnlichen Rückgang, wie im Jahr 2008, prognostizieren. Und dann gibt es noch alles was dazwischen passieren kann.

Ich persönlich gehe davon aus, dass kräftige Rückgänge recht schnell von mindestens ebenso kräftigen Anstiegen abgelöst werden. Aber auch das ist letztendlich nur eine Prognose, basierend auf meiner persönlichen Logik.

Das Einzige, was wir 100% sicher wissen…
…ist, das die Börse sich nur in drei Richtungen bewegen kann: aufwärts, abwärts oder seitwärts. Egal, was weltweit auch passieren mag!

Wenn Sie ein etwas offensiverer Anleger sind, erscheint es mir sehr vernünftig, dafür zu sorgen, dass Sie bei zwei dieser Richtungsbewegungen Gewinn machen. Bei steigendem Börsentrend und bei sinkendem Börsentrend.

Mit Abstand mein persönlicher Favorit
Meine Lieblingsstrategie für das Börsenklima der kommenden Jahre ist mit Abstand DienstagTrader-Trend. Damit investieren Sie nämlich bei steigendem Börsentrend ausschließlich in Aktien von Unternehmen, die aufgrund der Krise die wenigsten Schwierigkeiten haben oder sogar durch sie profitieren. Und bei sinkendem Börsentrend setzen Sie auch sinkende Kurse von Aktien die, im Gegenteil, die größten Schwierigkeiten infolge der Krise haben.

Es ist genauso einfach wie logisch. Bei steigendem und sinkendem Börsentrend Gewinn machen. Schließen Sie hier ein Abonnement ab.

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Euro wird zerbrechen oder im Wert sinken

Die Griechen müssen einen Plan vorlegen, mit dem sie zusätzliche Einsparungen realisieren wollen. Die Geduld Merkels und Sarkozys hat ein Ende gefunden. Sollte diese Woche nichts von den Griechen kommen, dann bekommen sie kein Geld mehr. Dann gehen sie natürlich Pleite und verlassen wahrscheinlich den Euro.

Ich weiß nicht wie Sie das sehen, aber warum müssen die Griechen jetzt schon wieder einen Plan vorlegen, obwohl das Problem bereits seit fast zwei Jahren bekannt ist? Was ist mit dem Plan passiert, der dafür gesorgt hat, dass in den vergangenen zwei Jahren viele Milliarden Euro Richtung Griechenland geflossen sind? War dieser Plan nicht gut genug? Oder haben die Griechen sich nicht daran gehalten? Kein Politiker der darüber spricht.

Der Plan war natürlich nicht gut genug. Genauso wenig, wie jeder andere Plan der EU und des IWF. Sparmaßnahmen ohne Reformierungen, ohne Zukunftsperspektive aber dafür mit massenhaften Steuererhöhungen. Das bringt nichts weiter als ein Schrumpfen der Wirtschaft und Konsumenten, die ihr Portemonnaie nicht nur zuhalten, sondern sich sicherheitshalber auch direkt draufsetzen.

Die Börsen lassen sich vom EU-Gezanke nicht länger in Panik versetzen. 2011 schoss die Börse noch immer dann hinauf und hinab, wenn ein Politiker oder Zentralbanker seinen Mund aufmachte. 2012 kann man erkennen, dass die Börse gelernt hat, dies zu durchschauen und nun ihren eigenen Weg geht.

Und das ist insbesondere für DienstagTrader fantastisch. In diesem Jahr hat diese besondere Strategie schon ungefähr 19% Rendite erzielt. Und das können nicht viele Aktienanleger von sich behaupten. Ich erwarte, dass wir mit DienstagTrader-Trend ein Spitzenjahr erleben werden, und dass wir über 100% erzielen werden. Klicken Sie hier, um von dieser eimaligen Strategie zu profitieren.

In Italien ist die Jagd auf Schwarzgeld und Steuerhinterzieher in vollem Gang. Es gibt viele Maßnahmen, die von haufenweise Beamten ausgeführt und kontrolliert werden müssen. Die Folgen sind ein Regierungsapparat, der nur noch unvollkommener funktioniert und Bürger, die ihr Schwarzgeld verstecken und keine Ankäufe mehr für über 1.000€ tätigen.

Die „Lösung“ der Politiker sind mehr Regeln und mehr Bürokratie, obwohl es im Gegenteil eher weniger werden müssten. Höhere Steuern, obwohl es eher niedrigere sein müssten. Mehr Aufwand, obwohl es eher weniger sein müsste. Wer gut aufpasst sieht, dass es gerade in so gut wie allen Ländern schief geht. Der Euro ist entweder dazu verdammt zu zerbrechen oder einen kräftigen Wertverlust durchzumachen. Schützen Sie sich. Kaufen Sie Gold und Silber!

 

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Goldnachfrage wird stark steigen

Der Januar war ein positiver Börsenmonat, und das ist ein gutes Zeichen für den Rest des Jahres. Ich habe letzte Woche gelesen, dass die Börse seit 1950 im Januar insgesamt 38 Mal gut performte. In 34 dieser 38 Fälle war anschließend dann auch das gesamte Börsenjahr positiv. Das ist natürlich keine Wissenschaft, aber in Kombination mit meiner Analyse, dass das zügellose Gelddrucken dieses Jahr für höhere Aktienkurse sorgen wird, dennoch gut zu wissen.

Dank Bernanke und Draghi performten Gold und Silber im Januar am allerbesten. Silber stieg um 20% und der Goldpreis stieg um 11%. Bernankes Botschaft, dass er die Zinsen noch mindestens bis Ende 2014 bei fast 0% halten wird, ist klar. Für kluges Geld lautet die Botschaft: Kauft Gold und Silber!

Natürlich werden Gold und Silber 2012 nicht jeden Monat preislich so stark steigen. Der Trend ist jedoch deutlich. Ganz einfach, weil Bernankes Botschaft so klar ist. Ein Zentralbanker der die Wirtschaft stimuliert sollte die Nachricht verbreiten, dass er die Stimulanz wieder wegnimmt, sobald die Wirtschaft erneut sich zum Guten wendet. Die Tatsache, dass Bernanke dieses simple Prinzip über Bord geworfen hat, ist ein Zeichen für das kluge Geld, sich Richtung Gold und Silber zu orientieren.

Die Tatsache, dass Gold und Silber so gut laufen, hat übrigens nicht nur mit Bernanke zu tun. Letzten Monat habe ich in diversen Analysen gelesen, dass insbesondere China gerade systematisch Gold kauft. Das ganze Gold, das in China produziert wird, darf China ohnehin nicht verlassen, und zudem ist China das einzige Land weltweit, das seine Bürger ermutigt, Gold zu besitzen.

Und dann noch der aberwitzige Boykott der USA und der EU gegen den Iran. Das Land wird China, Indien, Russland usw. auch weiterhin Öl liefern. Und wir lesen (selbstverständlich nicht in den regulären Medien) aktuell immer häufiger Gerüchte darüber, dass der Iran mit diesen Ländern in Gold abrechnet. Damit wird nicht nur am Status des Dollar als „World Reserve Currency“ genagt; Gold wird damit außerdem zum ersten Mal auf internationalem Niveau als Geld verwendet. Das wird die Nachfrage auf Gold enorm ansteigen lassen…

 


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Haushaltsdefizit durch Steuersenkungen ausgleichen?

Gesamte Medienaufmerksamkeit Richtung Italien. Steigende Zinsen auf italienische Staatsanleihen und insbesondere natürlich die Tatsache, dass Berlusconi jetzt verschwindet – wie sicher kann man da sein? -, macht Italien zu einem wunderbaren Ziel, auf das man alle Scheinwerfer richtet. Und nach einigen Tagen Scheinwerferlicht und politischem Theater, hat gestern auch die Aktienbörsen heftig reagiert.

Verrückterweise lassen sich die italienischen Probleme, praktisch betrachtet, am leichtesten lösen. Italien hat zwar eine sehr hohe Staatsverschuldung, aber kein übertrieben hohes Haushaltsdefizit. Zudem gab es in Italien in den vergangenen Jahren keine Immobilienblasen, so wie es sie in Spanien und Irland gab. Italien muss sich auch weniger vor seinem Bankensektor fürchten, als viel „stärkere“ EU-Länder. Und außerdem ist der italienische Bürger ein konservativer Sparer. Es gibt also genügend andere Länder, die viel größere Probleme haben, als Italien!

Das einzige, wofür Italien im Übrigen sorgen müsste, wäre eine Reformierung. Kosten sparen, indem ein großer Teil der enormen Bürokratie weggelassen werden müsste. Außerdem Steuern senken, sodass Unternehmer wieder ermutigt werden zu unternehmen. Leider tun Politiker überall in der EU genau das Entgegengesetzte. Sie kürzen überall ein wenig und erhöhen die Steuern.

Ein Haushaltsdefizit durch Steuersenkungen ausgleichen? Klingt paradox, aber so funktioniert es tatsächlich. Was so gut wie niemand realisiert, ist, dass ALLE Steuereinnahmen eines Landes direkt oder indirekt das Ergebnis der Tatsache ist, das es Menschen gibt, die so verrückt sind, Unternehmen zu gründen. Keine Unternehmen, keine Steuereinnahmen.

Wenn man als Land also höhere Steuereinnahmen kreieren möchte, sollte man es bestehenden Unternehmern attraktiver machen, in die Zukunft ihrer Unternehmen zu investieren und man sollte es für die Menschen attraktiver machen, ein Unternehmen zu gründen. Je mehr Unternehmer, desto höher die Steuereinnahmen.

 

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Tägliches EU-Hickhack verfolgen macht keinen Sinn

Schon vor ein paar Wochen beschloss ich, das Europäische Hickhack nicht mehr täglich zu verfolgen und auch nicht mehr in diesem Newsletter darüber zu berichten. Im September schrieb ich in diesem Artikel schon, dass die Politiker letztendlich nur eine Lösung haben und das ist Geld im ganz großen Stil zu drucken. Genau das, was nun passiert. Denn Sie glauben doch wohl nicht etwa, dass sie einen Sack Geld parat stehen hatten, um diesen Rettungsschirm zu verstärken?

Und als die Börsen im August gerade enorm eingestürzt waren, habe ich Ihnen in diesem Artikel erklärt, warum unsere Einstellung zu Aktien nur noch positiver wird. Es ist simpel. Wenn Geld gedruckt wird, dann bahnt es sich seinen Weg zuerst zu den Finanzmärkten. Und in den Jahren danach bekommen wir die Konsequenzen durch stark steigende Inflation zu spüren. Fakt ist, dass die USA, die EU, GB und Japan nicht viel mehr können, als Geld zu drucken.

Beim Anlegen geht es immer nur um zwei Dinge.  Geduld und das Wissen, warum man wo anlegt. Auch wenn Sie Ihr Geld auf ein Sparkonto einzahlen, sollten Sie das nicht unbedacht tun, sondern wissen, warum Sie das tun. Vor allem, weil Sie Ihr Geld tatsächlich der Bank leihen.

Die meisten Menschen zahlen Ihr Geld blind auf ein Sparkonto ein. Meine bescheidene Meinung ist, dass die Leute dies in etwa zehn Jahren bereuen werden. In unserem Gratis Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ sagen wir Ihnen genau, weshalb. Und selbstverständlich auch, was unserer Meinung nach auf lange Sicht sehr wohl eine sichere Anlage ist.

 

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Optimist, Pessimist oder Realist?

Obwohl die Zeichen jetzt doch wohl für alle klar sein sollten, bekommen wir nach wie vor E-Mails von Lesern, die denken, dass wir zu viel Pessimismus predigen und Leuten damit Angst einjagen. Vor allem wenn wir schreiben, dass man mit einem Sparbuch garantiert Verluste erleiden wird. Und das diese Verluste nur noch größer werden werden.

Solcherlei Kritik erinnert mich an Anfang 2009. Damals wurde ich für meinen unverbesserlichen Optimismus zerrissen. Der Punkt ist jedoch, dass man sich als Anleger überhaupt nicht mit Optimismus oder Pessimismus beschäftigen sollte. Entscheidend ist, dass man ein Realist ist. Dass man sich die Zahlen anschaut.

Gesunden Menschenverstand nutzen
Die Vereinigten Staaten geben jedes Jahr 65% mehr Geld aus, als sie einnehmen. Wenn man Realist ist, weiß man, dass das nicht so weitergehen kann. Das wird Probleme geben. Man muss dafür kein Wissenschaftler sein. Einfach den gesunden Menschenverstand nutzen. In unserem eigenen Haushalt oder Unternehmen würde das auch zu Problemen führen und ebenso im Haushalt eines Landes. Ein Land kann so etwas allerdings länger fortführen. Darum ziehen wir den Schluss, dass der amerikanische Anleihenmarkt eine Seifenblase ist, die zerplatzen wird. Die nächste Frage, die man sich als Anleger stellt, lautet: „
Wie soll ich hier vorgehen?

Hyperinflation
Nicht nur die USA stecken in Finanzproblemen. Auch europäische Länder. Auch hier gilt, dass man sich nur die Zahlen anzuschauen braucht. In der EU kommt außerdem noch hinzu, dass es verschiedenen Großbanken sehr schlecht geht. Sie haben ein Eigenkapital, das nur 2 bis 4% ihrer Gesamtbilanz umfasst. Daraus kann ganz leicht wieder eine Vertrauenskrise entstehen, durch die Banken sich nicht mehr trauen, einander Geld zu leihen. Die einzige „Lösung“ die Zentralbanker für all diese Probleme noch haben, ist Gelddruck in großen Mengen. Und das würde Hyperinflation mit sich bringen. Keine schöne Aussicht. Insbesondere nicht für brave Sparkunden…

Optimist an jeder Börse
Es steht selbstverständlich nicht fest, dass dies eintreten wird. Nichts steht fest. Wir sehen derzeit jedoch keine andere Möglichkeit. Für die Börse bedeutet das starke Rückgänge und starke Zunahmen. Erinnern Sie sich an 2008/09. Wir sollten uns starke Nerven wünschen. Mit
DienstagTrader-Trend werden Sie von einer solchen Situation sogar kräftig profitieren. Wir erwarten sogar absolute Spitzenjahre.

Sie werden mit dieser einzigartigen Strategie bei steigendem Börsentrend nämlich auf steigende Kurse setzen und bei sinkendem Börsentrend werden Sie Gewinne realisieren weil Sie auf sinkende Kurse setzen. Eine einfach zu handhabende Strategie, die von einer heftig bewegenden Börse enorm profitiert. Durchschnittlich 65% pro Jahr. In guten und schlechten Börsenjahren. Ideal für den offensiv denkenden Anleger. Schließen Sie hier ein Abonnement ab.

 

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Irische Bedrohung für die Eurozone

Letzten Donnerstag erzählte ich Ihnen bereits, dass Irland durch die Krise ein Emigrationsland geworden ist. Vor allem junge, talentierte Iren verlassen in großer Zahl das Land. Ich habe diese Woche gelesen, dass ganze 25% der bei irischen Banken geführten Sparguthaben das Land verlassen haben. Ein Rückgang, der so groß ist, dass es fast als ein „Run auf die Banken“ betrachtet werden könnte.

Die neue irische Regierung hat gerade durch all dieses Elend eine superstarke Position, um die Bedingungen für die EU-Unterstützung neu zu verhandeln. Sie zahlen nun 5,8% Zinsen und sie können einfordern, dass dieser Zinssatz herabgesenkt wird. Wird ihren Forderungen nicht stattgegeben, dann können sie jederzeit das Handtuch schmeißen und sich selbst Bankrott erklären oder sogar aus der EU treten.

Die Illusion muss aufrecht erhalten werden
Und genau das wollen die „gesunden“ EU-Staaten um jeden Preis verhindern. Sobald ein PIIGS-Land sich selbst für bankrott erklärt, geraten allerhand europäische Banken in Schwierigkeiten und damit dann auch die Regierungen diverser „gesunder“ Länder.

Jedes PIIGS-Land muss sich also vorher brav bei dem EU-Notfonds anmelden, denn nur dann kann die EU-Führung die Illusion aufrecht erhalten, Europas Bankensektor sei gesund. Die Frage ist nur, wie lange diese Illusion noch aufrecht erhalten werden kann.

Kein Wort muss angepasst werden
Im Juni 2010 haben wir den Gratisbericht „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ verfasst. In diesem Bericht sind wir tiefergehend auf diese Situation eingegangen und haben Ihnen mitgeteilt, wie wir als Anleger in den kommenden Jahren damit umgehen werden.

Das ist nun neun Monate her und an diesem Bericht müssen wir kein einziges Wort anpassen. Der Inhalt hat unserer Meinung nach sogar noch an Wert gewonnen. Haben Sie den Bericht noch nicht gelesen? Fordern Sie ihn dann schnell hier an.

 

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Was, wenn das Gegenteil eintritt?

„Ich stimme Ihrer Analyse, dass der amerikanische Anleihenmarkt eine Seifenblase ist, die zerplatzen wird, absolut zu. Aber stellen Sie sich einmal vor, es würde eine Situation wie 2008 eintreten, in der sich alle Leute gerade in amerikanische Staatsanleihen flüchten. Werden Sie dann mit Ihrer Anleihenstrategie nicht enorme Verluste erleiden?“

Diese Frage erreichte mich vorige Woche von einem aufmerksamen Leser. Und dieser Leser bemerkt dies zu Recht. Es gibt unserer Ansicht nach keine andere Möglichkeit, als dass der amerikanische Anleihenmarkt früher oder später einen enormen Schlag abbekommen wird. Es wird stark steigenden Zinsen und stark sinkende Anleihenkurse geben.

Wir wissen allerdings nie was auf kurze Sicht passieren kann, und wir wissen aus Erfahrung, dass Anleger in Paniksituationen sehr unlogisch argumentieren und als eine riesen Herde Richtung „sichere“ Staatsanleihen galoppieren können.

Alles ist möglich
Eine große westliche Bank die bankrottgeht. Ein europäisches Land das pleitegeht. Ein EU-Land das aus der EU austritt. Ein Krieg mit dem die Vereinigten Staaten nichts zu tun haben. Allesamt Dinge, die dazu führen können, dass Menschen vorübergehend an den amerikanischen Anleihenmarkt flüchten. Und allesamt Dinge, die sich vorübergehend ungünstig auf unsere Anleihenstrategie auswirken würden.

Außerdem könnten selbstverständlich auch diverse Dinge geschehen, die uns schon sehr kurzfristig enorme Gewinne einbringen könnten. Ein amerikanischer Staat der pleitegeht, ein Krieg mit dem die Vereinigten Staaten sehr wohl etwas zu tun haben, eine große amerikanische Bank die mit amerikanischen Regierungsgeldern gerettet wird etc.

Alles mitberücksichtigen
Selbstverständlich haben wir auch darauf in unserer Strategie Rücksicht genommen. In unserem Report Der amerikanische Anleihenmarkt steht vor dem Kollaps! beschreiben wir diese Möglichkeit und wir geben an, dass wir nur eine Position beziehen, solange der Trend in die für uns richtige Richtung zeigt. Sobald der Trend sich wendet, schließen wir unsere Position und warten ruhig ab, bis sich ein günstiger Augenblick ergibt um erneut einzusteigen.

Wir benötigen hierdurch nur ein wenig mehr Geduld, wenn unerwartet ungünstige Dinge geschehen und wir leiden dann keine großen Verluste. Und sollte die Seifenblase dann definitiv zerplatzen, werden wir davon enorm profitieren.

Report und Signale zu einem Freundschaftspreis
Und was noch viel schöner ist: wir schicken Ihnen eine Email sobald wir eine Position beziehen oder eine schließen. Zu einem Freundschaftspreis erhalten Sie den Anleihenreport und wir schicken Ihnen die daraus resultierenden Signale. Von diesem Superdeal profitieren? Bestellen Sie dann hier diesen einzigartigen Report.

 

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Erschreckende Staatsschulden und Haushaltsdefizite (2)

Diese Woche bekam ich eine Mail von einem Leser, der meiner Meinung die Welt nicht mehr verstehen konnte. Er fragte uns, ob wir die Situation der Euroländer nicht einmal im Gesamten mit der der Vereinigten Staaten vergleichen wollten. Wahrscheinlich, weil er nicht verstehen kann, dass der Euro so dermaßen fällt, wo er sich daran erinnern konnte, dass es den Vereinigten Staaten finanziell doch noch viel schlechter gehen soll. In dem Artikel von vergangener Woche (klicken Sie hier, um ihn noch einmal zu lesen) schrieb ich nämlich nur über die Staatsschulden und Budgetausfälle in den Euroländern.

Als ich bei der Mail dieses Lesers einmal zwischen den Zeilen las, dann hat er prinzipiell vollkommen recht, und es ist normal, dass er von dem Ganzen überhaupt gar nichts mehr versteht. Denn warum die ganze Aufruhr über so ein kleines Land innerhalb der EU und über den Euro, wo doch die Eurozone insgesamt viel besser dasteht als Länder wie die Vereinigten Staaten oder das Vereinigte Königreich? Hierunter nun schon einmal eben die Zahlen der Eurozone im Ganzen und die der USA.

Ohne mit der Wimper zu zucken…
In den Vereinigten Staaten hat die Regierung in 2009 ungefähr 1400 Milliarden mehr ausgegeben als eingenommen wurden oder auch 10% des BIP. Hierdurch steigen die amerikanischen Staatsschulden auf $11,9 Billionen, oder gut 83% des BIP. Die 16 Euroländer hatten gemeinsam einen Budgetausfall von 6,3% des BIP, und die Staatsschulden betragen 78,7% des BIP.

Viel bessere Zahlen also als von den Vereinigten Staaten. Dass, wo doch die US Staatsschulden in 2010 mit schnellem Tempo auf 94% des BIP anwachsen werden. Obama präsentierte nämlich vor zwei Monaten ohne mit der Wimper zu zucken einen Staatshaushalt für 2010, in dem die Bundesregierung $3552 Milliarden ausgeben soll, wo gerade einmal $2381 Milliarden an Einnahmen erwartet werden. Wären die Vereinigten Staaten ein EU-Land, dann würden sie sofort in einem Atemzug mit den PIIGS-Ländern genannt werden.

Wie kann es dann sein, dass der Euro so unter Beschuss steht?
Und dass keiner mehr über die desolate finanzielle Situation der USA zu reden scheint? Das liegt teilweise daran, dass die USA nun einmal ein großes und mächtiges Land sind. Für die Rating-Agenturen scheint es kein Problem zu sein, dass Rating für kleinere Länder wie Griechenland, Portugal und Spanien zu senken; würden dies bei den USA aber wahrscheinlich erst dann tun, wenn niemand auch nur eine amerikanische Obligation mehr kaufen wollte.

Zum anderen Teil ist der Fokus auf die EU-Länder und auf den Euro auch auf die enorme Entscheidungsschwäche bei den europäischen Regierungsmitgliedern und Politikern zurückzuführen. Hätten sie direkt konsequent Nein zur Hilfe von Griechenland gesagt, dann wäre Griechenland jetzt wohl schon auf dem Weg weg vom Euro, und der Euro wäre zeitnah nur noch stärker geworden. Hätten Sie andererseits sofort gehandelt und ein Paket mit Stützungsmaßnahmen geschnürt, wäre auf den Währungsmärkten schon lange wieder Ruhe eingekehrt.

Aufmerksamkeit für USA kehrt bald von selbst wieder zurück
Wir brauchen uns über die Vereinigten Staaten jedoch keine Illusionen zu machen. Die Aufmerksamkeit der Finanzmärkte und Medien wird sich bald von selbst wieder auf die enormen Budgetausfälle, die enormen Staatsschulden und vor allem darauf, wie es schon fast feststeht, dass die Staatsschulden in den kommenden zehn Jahren weiterhin enorm steigen werden, richten.

 

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Der Weg aus der Wirtschaftsmisere

Wenn wir Politikern und Bankiers Glauben schenken müssen, gibt es nur wenige Wege, die uns aus der wirtschaftlichen Misere führen. Der wichtigste ist „Hilfe“, bei der die Regierung (Politiker) mit viel nicht vorhandenem Geld die Wirtschaft unterstützt. Ob das am Ende wirklich „Hilfe“ war, bleibt offen. Im Grunde ist es wie ein Fieber mit chemischem Müll unterdrücken…letztendlich bleibt man krank UND man hat im Körper noch zusätzliche Schadstoffe bekommen. Sprich: Das Problem bleibt und in der Zwischenzeit schwellen die Probleme nur weiter an. Das Kapital für das Zinsen gezahlt werden muss, nimmt immer weiter zu.
Die andere politische „Hilfe“ sind Kürzungen und Sparmaßnahmen auf allen Gebieten. Außer natürlich in den Bereichen, die Beamte und Politiker direkt betreffen. Beinahe nirgendwo ist zu lesen, wie man aus der Wirtschaftskrise kommt indem man sich auf die (neue) Lage einstellt, indem man effizienter produziert und indem man mehr Gewinn durch mehr Umsatz macht. Einfach ausgedrückt: härter und länger arbeiten.

Wachstum und Anstrengung zählen nicht mehr
Es scheint beinahe so, als wäre die Wachstums- und Anstrengungsoption völlig von der Bildfläche verschwunden. Frankreich wirft Deutschland sogar vor, in den vergangenen Jahren zu viel gearbeitet zu haben und dadurch nun einen „unfairen“ Vorteil zu haben. Frankreich hingegen hat seinen Arbeitnehmern das gleiche Gehalt für eine 32 Stunden Woche gezahlt. Frankreich äußert seine Kritik öffentlich. Die PIGS Länder dürften im Grunde nicht mal an diese Kritik denken, geschweige denn aussprechen.  

Diese Länder haben in den letzten Jahren stark von den niedrigen Zinsen, die Deutschland ihnen auf EU Kredite großzügig gewährt hat profitiert. Deutschland, das als Anke der EU galt und gilt. Den PIGS Ländern wurde seit 2002 viel günstiges Kapital zur Verfügung gestellt und dennoch haben sie ihre Schulden kräftig ansteigen lassen. Im Gegenteil zu Deutschland war deren Produktionsapparat jedoch nicht lean and mean. Viel des geliehenen Geldes ging für „schöne Dinge“ drauf. Deutschland hat währenddessen seit 2002 seine Ausgaben gemäßigt.
Deutschland geht es also relativ gut, darf anderen Ländern, die dem günstigen Geld zum Opfer gefallen sind laut der europäischen Vorschriften jedoch nicht helfen.

Wie wir aus dieser Misere herauskommen ist ganz einfach…
Die PIGS Länder (aber auch wir) werden wieder konkurrieren müssen. Das heißt 42 Stunden arbeiten für einen 35 Stunden Lohn. Außerdem müssen Schulden abgezahlt werden und ganz richtig…es müssen auch bei nicht produzierenden Berufen, wie Beamten- und Politikerberufen Kürzungen hingenommen werden.

Es gibt keinen anderen Weg, als sich Wohlstand mit harter Arbeit zu verdienen. Wenn diese Länder (und wir) das nicht wollen, kann auch ich keinen einzigen Grund erkennen, warum Deutschland den PIGS Ländern zu Hilfe eilen sollte.

 

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