Der große Unterschied zwischen Gold und Silber

Letzte Woche, aber insbesondere am Donnerstag zeigte sich mal wieder, was der große Unterschied ist zwischen Gold und Silber. Der große Unterschied heißt Volatilität. Silber sank letzten Donnerstag preislich um ganze 7,3%, während Gold lediglich um 0,5% sank. Der vorige Donnerstag war somit ein großartiger Tag, um zu entscheiden, ob man sich als Anleger für Silber eignet.

Mehr Kurspotential aber auch mehr Volatilität
Unserer Meinung nach besitzt Silber ein höheres Gewinnpotential als Gold, aber wie ich bereits des Öfteren erwähnte, muss man als Anleger auch bereits sein, die dazugehörige Volatilität zu akzeptieren. Wenn man realisiert, dass man in den kommenden Jahren mit einem Sparkonto nur Verluste verbuchen wird und mit Kursschwankungen, die zu Silber dazugehören, nicht gut umgehen kann, ist es ganz einfach besser, Gold anstelle von Silber zu besitzen.

Ruhige Woche
Für beide Edelmetalle gilt jedoch, dass es ihnen in den letzten fünf Börsentagen ein ganzes Stück besser ging, als den Börsenindices. Silber verlor insgesamt 4%, während Gold preislich sogar um 2,2% stieg. Jemand, der sich für den Zwischenweg entschieden hat und zu gleichen Teilen Geld in Form von Gold und Silber besitzt, hatte letztendlich eine sehr ruhige Woche.

Jede Woche passiert wieder etwas
Wir hämmern weiterhin darauf, dass es wichtig ist, Gold und Silber zu besitzen.
Die Herren Politiker geben ihr Allerbestes, uns jede Woche noch mehr davon zu überzeugen: Vor zwei Wochen mit der europäischen Einigung zum EU-Notfonds, Anfang letzter Woche die Anhebung des amerikanischen Schuldendeckels und letzten Donnerstag die Entscheidung der EZB, Staatsanleihen der PIIGS-Länder aufzukaufen. Allesamt „Sofortmaßnahmen“ die den Wert unseres Papiergeldes aushöhlen und darauf schließen lassen, dass wir uns vom Euro oder Dollar fernhalten sollten und Schutz in Gold und Silber suchen sollten.

Bei Missmanagement zurück zu echtem Geld
Ich habe mich dafür entschieden, physisches Gold und Silber bei
Goldmoney zu führen, weil das in meinen Augen der verlässlichste Weg ist. Ich kaufe phasenweise hinzu (denn auch Gold- und Silberpreise schwanken!) und halte mein Gold und Silber so lange fest, bis wir wieder einen Zentralbanker bekommen, der den Wert des Euro wichtiger findet, als das Herauszögern einer Rezession. Das wird eines Tages passieren, liegt jetzt jedoch noch in sehr weiter Ferne.

Wenn Sie noch keinen Goldmoney Account haben, empfehle ich Ihnen auf jeden Fall jetzt ein solches zu eröffnen. Klicken Sie hier, wenn Sie deutschsprachige Hilfe bei der Eröffnung eines Kontos benötigen.

 

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Eine ernstzunehmende Warnung

Vergangenen Montag ging ich in diesem Artikel bereits auf die ‚Lösung‘ ein, die unsere genialen Politiker sich für die Länder in Finanznot überlegt hatten. Ich möchte noch kurz darauf zurückkommen, ganz einfach weil es so wichtig ist.

Der EU-Notfonds (der ESFS) bekommt also verschiedene großartige Befugnisse, mit denen er Länder in finanzieller Not mit Geld zu niedrigen Zinsen versorgen kann und sogar Banken kurzfristig aus der Bredouille helfen kann. Und für diese Befugnisse braucht man Geld. Viel Geld. Die Frage, die ich Freitag bereits stellte: Wo soll das ganze Geld herkommen?

Die Rechnung landet auf dem Tisch des Steuerzahlers
Weil sowohl die EZB, wie auch die Eurozone als Ganzes tief in den Schulden steckt, gibt es (aus dem Blickwinkel der Politiker) nur eine denkbare Lösung. Massenhaft Geld drucken. Und das ist genau das, wovor ich Sie nicht genug warnen kann. Der Wert des Euro wird dadurch systematisch ausgehöhlt und dadurch können wir uns immer weniger für unseren Euro kaufen. Und dann, verehrter Leser, landet die Rechnung über einen Umweg wieder bei uns, den Steuerzahlern.

Eine ordinäre Steuererhöhung
Inflation ist nämlich nichts was Politiker und Zentralbanker aus heiterem Himmel überkommt. Inflation wir bewusst geschaffen, indem man die Menge des Geldes, das im Umlauf ist, erhöht. Also durch Gelddrucken. Durch diese steigende Inflation sinkt der Kaufkraftwert der Staatsverschuldung und letztendlich auch der Kaufkraftwert unseres Euro-Sparkontos.

Und weil Inflation bewusst geschaffen wird, dürfen wir sie ganz einfach als eine ordinäre Steuererhöhung betrachten. Ein Extra für jeden Bürger, der sehr wohl verantwortungsbewusst mit Geld umgehen kann.

Keine Lust Opfer zu werden…
Ich habe allerdings gar nicht so viel Lust darauf, Opfer der Hirngespinste der Politiker zu werden. Ich bin darum sehr froh, dass ich einen Teil meines Ersparten in
Gold und Silber umgesetzt habe. Die Geschehnisse von voriger Woche führen dazu, dass ich nur noch mehr Gold und Silber kaufen werde.

Und dieses Gold und Silber werde ich erst dann wieder in gewöhnliches Geld umsetzen, wenn es wieder Aussicht auf eine normale Amtsführung von Politikern und Zentralbankern gibt. Das liegt aktuell noch in sehr weiter Ferne. Klicken Sie hier für weitere Informationen zu einem Goldkonto.

 

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Wo soll all das Geld herkommen?

Ein EU-Notfonds, der Allem und Allen helfen kann. Länder können uneingeschränkt zu 3,5% Gelder leihen und er darf sogar Banken finanzieren. Außerdem darf der Notfonds auch einfach Staatsanleihen aufkaufen, so wie es Bernanke in den Vereinigten Staaten tut. Glänzende Lösung!

Der einzige kleine Minuspunkt ist der, dass ein EU-Notfonds, der so viel Befugniss bekommt, auch viel Geld haben muss. Und die Frage ist natürlich, wo all dieses Geld herkommt. Antwort: Das Geld kommt letztendlich ganz einfach von uns, Steuerzahlern aus Ländern, die vom Kapitalmarkt (noch) nicht als Risikoländer eingestuft werden.

Spanien muss jetzt 5,8% zahlen, wenn es am Kapitalmarkt Geld leihen will. Italien 5,4%. Das bedeutet, dass die Unterstützung des EU-Notfonds diese Länder nun effektiv Geld kosten wird, während auch noch das Risiko besteht, dass sie ihren Beitrag an den Notfonds niemals wiedersehen werden. Wie lange wird es wohl dauern, bevor diese Länder anfangen darüber zu meckern, dass sie auch nur 3,5% Zinsen zahlen wollen?

Und wie groß muss der Fonds sein, um all den Anträgen auf Unterstützung gerecht werden zu können? Er wird bald zu klein sein, wenn die Geldpressen nicht im großen Stil angeschmissen werden. Ich betrachte „Geld drucken“ als die einzige „Lösung“ für die ganze Geschichte. Mit der Folge, dass der Euro rasend schnell in Richtung seines eigentlichen Wertes geht: Null.

 

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Bis zum bitteren Ende

Die Frage, ob Griechenland extra Kredite aus dem EU-Notfonds bekommen sollte wird in Europa gerade von den eher rechtspositionierten politischen Parteien (Wilders, Le Pen) mit einem energischen „Nein“ beantwortet. Die Regierungsparteien hingegen versuchen der Bevölkerung weis zu machen, dass es keine andere Möglichkeit gibt.

Es ist eins der wenigen Dinge, bei denen ich Politikern wie Wilders und Le Pen zustimme. Ich befürchte nur, dass sie den Griechen aus populistischen Gründen kein Geld geben wollen. Dass sie denken, eine Unterstützung der PIIGS-Länder verweigern zu können und damit dann ohne Krise davon kommen zu können. Diese Rechnung geht nun wirklich nicht auf.

Die europäischen Regierungsspitzen haben nämlich zu 100% Recht, wenn sie behaupten, dass die Konsequenzen enorm ausfallen werden. Wenn wir den PIIGS-Ländern keine Unterstützung mehr bieten, werden wir in eine enorme Wirtschaftskrise geraten. Dieselben Regierungsspitzen vergessen jedoch zu erwähnen, dass der Versuch die PIIGS-Länder über Wasser zu halten (und damit unsere Banken und Rentenfonds) nichts anderes bedeutet, als ein immer größer werdendes Problem auf die lange Bank zu schieben. Und das werden sie bis ans bittere Ende so weitermachen.

Was dieses bittere Ende beinhaltet? Dass die EZB die Geldpressen mindestens ebenso ausgiebig anschmeißen wird, wie die amerikanische Federal Reserve und damit Hyperinflation verursacht und so den Wert des Euro rasant herabsenkt. Für den durchschnittlichen Bürger bedeutet dies, dass seine Kaufkraft jedes Jahr um ein Prozent sinken wird. Und das Jahre für Jahr.

Für uns Grund genug, unser Geld mit dem Kauf von Gold und Silber zu schützen. Vergangenen Freitag erschien übrigens unser nagelneuer „Top Aktien Report„, über den ich mich sehr freue. Wir haben nämlich endlich wieder eine günstige Silberaktie gefunden! Schauen Sie sich den Artikel weiter unten in diesem Newsletter an.

Noch einmal kurz zurück zu den Geldpressen. Das ist für Politiker und Zentralbanker die letzte „Rettung“, wenn alle anderen Mittel ausgeschöpft sind. Und das Ziel ist einfach: Die Staatsverschuldung finanzieren, indem man jedes Jahr ein paar Prozent der Kaufkraft der Bürger stielt. Politiker packen Probleme nie direkt beim Schopfe. Nur eine wirkliche Führungsperson würde das machen.

Eine richtige Führungsperson würde der Bevölkerung aufrecht sagen, dass eine riesige Wirtschaftskrise unausweichlich ist und dass wir die Krise darum besser direkt beginnen lassen sollten, denn dann haben wir sie auch schneller hinter uns. Und weiter, dass jeder Bürger in den kommenden Jahren viel Leid ertragen werden muss, aber dass wir nach ein paar Jahren doch wieder eine gesunde Wirtschaftsbasis haben werden, von wo aus eine gesunde Wirtschaft aufgebaut werden kann.

Wir sehen allerdings überall Indikatoren dafür, dass die europäische Bevölkerung nicht bereit ist für die Wirtschaft zu leiden und dass eine richtige Führungsperson innerhalb eines Monats aufgebrachte und streikende Menschenmassen vor seiner Türschwelle hätte. Und bei einer Bevölkerung, die nicht bereit ist wirtschaftlich zu leiden, bekommt man automatisch politische Führungskräfte, die keine Führungskräfte sind. Es ist darum unausweichlich, dass letztendlich die Geldpressen angeschmissen werden und dass wir die enormen Schulden mit jahrelangem stetigem Verlust der Kaufkraft bezahlen werden.

Außer natürlich, der Euro/die EU bricht bald aufgrund der Streitereien auseinander. In diesem Fall entstände doch noch diese enorme Krise.

 

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Symbolpolitik

Die EZB hat innerhalb einiger Tage zum einen Portugal dazu gezwungen, den EU-Notfonds zu beantragen und zum anderen hat sie den Leitzins erhöht. Ersteres tat sie, indem sie den portugiesischen Banken verbot, noch länger Staatsanleihen zu kaufen. Das macht es der portugiesischen Regierung unmöglich den Wertpapierkredit erfolgreich herauszugeben.

Die Leitzinserhöhung ist meines Erachtens nichts anderes, als Symbolpolitik. Das Mandat der EZB ist nun einmal das, dass sie die Inflation bekämpfen muss. Also musste Trichet ein Zeichen setzen, um so den Schein zu wahren. Wenn man allerdings bei 2,6% Inflation angelangt ist und man erhöht dann den Zins von 1% auf 1,25%, läuft man nach wie vor beispiellos hinter den Tatsachen her.

Noch einmal kurz zurück zur Leitzinserhöhung. Wir werden davon nicht allzu viel merken. Die meisten Spanier jedoch haben eine Hypothek, die an den zwölfmonatigen Euribor Tarif gebunden ist. Bis jetzt haben Spanier, die ihren Job behalten konnten in Folge der Krise eigentlich sogar Vorteile erfahren. Als Trichet 2008 den Leitzins rasend schnell auf 1% herabsenkte, sanken gleichzeitig die monatlichen Kosten der spanischen Hauseigentümer rasant.

Einer der Gründe, aus denen die Restaurants in Barcelona und Madrid nach wie vor gut gefüllt sind, ist der, dass die Spanier die Haus und Job haben in den vergangenen zwei Jahren eben mehr Geld zur Verfügung hatten. Jetzt steigen die Preise und die monatlichen Kosten und dadurch wird dann auch die Kaufkraft der Spanier kräftig sinken.

Es gibt jetzt also drei EU-Länder die theoretisch pleite sind. Für uns besteht kein Zweifel daran, dass Spanien der nächste Kandidat ist. Während in einer normalen Welt die Debitoren die Rechnungen begleichen würden (sie haben sich schließlich aus freien Stücken dazu entschieden, ihr Geld zu verleihen), werden es nun die europäischen Steuerzahler sein (Sie und ich also), die das aufgetischt bekommen.

 

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Ein bodenloses Fass

Die irischen Banken brauchen erneut mal eben 24 Milliarden Euro um überleben zu können. Ein bodenloses Fass, denn dafür wurden in der Vergangenheit bereits enorme Summen ausgegeben. Der Unterschied jetzt liegt darin, dass der EU-Notfonds nicht mehr den Schein wahren kann, ausschließlich den betroffenen Ländern zu helfen. Das Geld fließt bald ganz einfach geradewegs in die irischen Banken. Wer ist als nächstes dran?

Ich habe Ihnen in diesem Artikel bereits einmal erzählt, dass irische Banken im vorigen Jahr ganze 25% der bei ihnen geführten Sparguthaben verloren haben. Das kommt einem Run auf die Bank so gut wie gleich. Und wenn dieser Run weitergeht (und warum auch nicht?), wird in einem halben Jahr wieder die Nachricht die Runde machen, dass irische Banken Unterstützung in Milliardenhöhe benötigen.

Das ist zugleich auch das lustige an den häufigen Beschuldigungen Spekulanten gegenüber, sobald ein Land in Schwierigkeiten gerät. In Griechenland zum Beispiel waren es nicht die Spekulanten, die die Zinsen auf Staatsanleihen als erste in die Höhe jagten, sondern insbesondere die griechische Bevölkerung. Sie verstanden als erste, dass es nicht gut lief, verkauften daraufhin en masse ihre Staatsanleihen und verzogen sich mit ihrem Geld so schnell sie konnten Richtung Ausland. Genau wie die Iren es tun. Und wer würde ihnen da schon widersprechen?

 

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Irische Bedrohung für die Eurozone

Letzten Donnerstag erzählte ich Ihnen bereits, dass Irland durch die Krise ein Emigrationsland geworden ist. Vor allem junge, talentierte Iren verlassen in großer Zahl das Land. Ich habe diese Woche gelesen, dass ganze 25% der bei irischen Banken geführten Sparguthaben das Land verlassen haben. Ein Rückgang, der so groß ist, dass es fast als ein „Run auf die Banken“ betrachtet werden könnte.

Die neue irische Regierung hat gerade durch all dieses Elend eine superstarke Position, um die Bedingungen für die EU-Unterstützung neu zu verhandeln. Sie zahlen nun 5,8% Zinsen und sie können einfordern, dass dieser Zinssatz herabgesenkt wird. Wird ihren Forderungen nicht stattgegeben, dann können sie jederzeit das Handtuch schmeißen und sich selbst Bankrott erklären oder sogar aus der EU treten.

Die Illusion muss aufrecht erhalten werden
Und genau das wollen die „gesunden“ EU-Staaten um jeden Preis verhindern. Sobald ein PIIGS-Land sich selbst für bankrott erklärt, geraten allerhand europäische Banken in Schwierigkeiten und damit dann auch die Regierungen diverser „gesunder“ Länder.

Jedes PIIGS-Land muss sich also vorher brav bei dem EU-Notfonds anmelden, denn nur dann kann die EU-Führung die Illusion aufrecht erhalten, Europas Bankensektor sei gesund. Die Frage ist nur, wie lange diese Illusion noch aufrecht erhalten werden kann.

Kein Wort muss angepasst werden
Im Juni 2010 haben wir den Gratisbericht „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ verfasst. In diesem Bericht sind wir tiefergehend auf diese Situation eingegangen und haben Ihnen mitgeteilt, wie wir als Anleger in den kommenden Jahren damit umgehen werden.

Das ist nun neun Monate her und an diesem Bericht müssen wir kein einziges Wort anpassen. Der Inhalt hat unserer Meinung nach sogar noch an Wert gewonnen. Haben Sie den Bericht noch nicht gelesen? Fordern Sie ihn dann schnell hier an.

 

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Zum Tode verurteilt

Wenn Sie in den vergangenen Tagen die Nachrichten rund um die Probleme in der Eurozone gut verfolgt haben, haben Sie vielleicht selber schon das Fazit getroffen: Der Euro ist zum Tode verurteilt.

Politiker aus unterschiedlichen Ländern meinten, ihre eigenen Banken retten zu müssen. Diese hatten einen Trümmerhaufen verursacht, der für die Tragweite ihrer Staatshaushalte viel zu groß ist. Und das, obwohl diese Staatshaushalte in so gut wie jedem Euroland ohnehin schon nicht berauschend aussahen. Politiker hassen es nämlich, die Ausgaben in guten Zeiten einzuschränken, um damit einen Puffer für die Zukunft zu schaffen.

Hinter den Tatsachen her rennen…
Am Montag kam der Vorschlag, Euro-Anleihen herauszugeben, sodass zukünftige Schulden von der gesamten Eurozone getragen werden müssen. Dieser Vorschlag wurde bereits von Merkel abgeschossen, bevor die Finanzminister überhaupt mit ihrer Sitzung anfangen konnten. Zeitgleich wurde entschieden, dass der EU Notfonds nicht erhöht wird. Kein starkes Signal. Ganz besonders nicht, weil schon so gut wie feststeht, dass Spanien den Fonds bald in Anspruch nehmen muss. Die Wahrscheinlichkeit ist darum auch groß, dass der Anleihenmarkt und der Euro wieder unter Beschuss geraten werden. Und wieder laufen die europäischen Politiker hinter den Tatsachen her und tragen ihre Meinungsverschiedenheiten wiederum in den Medien aus…

Trichet wird in naher Zukunft auch keine andere Wahl mehr haben, als spanische, portugiesische, irische, griechische und eventuell sogar belgische Staatsanleihen zu kaufen. Damit wird er also Geld aus heißer Luft schaffen, das den grundlegenden Wert des Euro sinken lassen und eine Inflation anfachen wird. Bis dann bald das erste Land verkündet, dass es ihm reicht und sich selbst für bankrott erklärt oder einfach austritt…

Erspartes und Renten in Gefahr
Unser Erspartes und unsere Rente sind in Gefahr. Unser Erspartes, weil der Wert des Euro in den kommenden Jahren stetig sinken wird, bevor er ganz auseinanderbrechen wird. Unsere Rente, weil die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass Rentenfonds früher oder später kräftige Verluste für Anlagen in unter anderem Staatsanleihen hinnehmen werden müssen.

Wir betonen darum weiterhin, dass es entsetzlich wichtig ist, einen Teil unseres Ersparten in physischem Gold und Silber zu führen. Haben Sie noch kein Goldkonto? Klicken Sie dann hier, um doch noch eines zu eröffnen.

Das Eröffnen eines Kontos ist sehr leicht. Wir haben Ihnen dennoch eine kurze gratis Beschreibung verfasst. Klicken Sie hier für die deutsche Erläuterung, die Ihnen dabei hilft, ein Konto zu eröffnen.

 

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