Italienische Banken in Schwierigkeiten

Zu Beginn der Woche sanken die Kurse italienischer Bankaktien stark. Anleger wurden nervös, weil sich in italienische Banken viele faule Kredite tummeln sollen.

Verschuldete Italiener zahlen in großer Vielzahl ihre monatlichen Raten nicht mehr. Das führte zu dieser Schlagzeile in den deutschen Wirtschaftsnachrichten:

Wenngleich Italien die drittgrößte Wirtschaft der Eurozone ist, scheinen nur wenige Menschen außerhalb Italiens sich darüber Sorgen zu machen.

Und EU-Präsident Jean-Claude (if it gets serious, you have to lie) Juncker schon gleich gar nicht. In den italienischen Medien sagte er, dass die Leute sich überflüssig Sorgen machten.

Obwohl ich Juncker sehr gerne glauben möchte, habe ich mir doch einmal die Bilanzen von zwei italienischen Banken angeschaut.

Die größte italienische Bank ist Unicredit. Das Eigenvermögen umfasst 51 Milliarden Euro und es gibt faule Kredite in Höhe von 84 Milliarden Euro.

Und Monte dei Paschi di Siena ist die weltweit älteste Bank und jetzt die sechstgrößte Bank Italiens. Sie hat 5 Millionen Kunden. Das Eigenvermögen umfasst 9,8 Milliarden Euro und es gibt faule Kredite in Höhe von satten 24,4 Milliarden Euro.

Diese Banken sind praktisch pleite. Ob Juncker nun will oder nicht.

Das sind natürlich keine guten Nachrichten für den Euro. Diese Banken werden gerettet werden (müssen), neue Euros werden gedruckt und die Kosten werden den Steuerzahlern der Eurozone aufgebürdet werden. Ihnen und mir also.

Zusätzlicher Grund von einem stark sinkenden Euro auszugehen
Ich werden heute noch etwas physisches Gold und Silber bestellen und mit nach Hause liefern lassen. Und ich mache das bei diesen Anbietern.

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