Eine erbärmlich schwache Währung

Letzte Woche hat mich ein guter Freund angerufen. Wie immer haben wir uns am meisten über die Wirtschaft und Finanzmärkte unterhalten. Und natürlich hat er mich gefragt, was ich in der Griechenland-Frage erwarte.

Denn Freitag soll schließlich ein spannender Tag in dieser Sache werden. Für Griechenland. Und für den Euro.

Ich habe ihm gesagt, dass ich davon ausginge, dass nicht passiert. Ich habe letzte und diese Woche auch absichtlich nichts darüber geschrieben. Denn, und das ist seit Jahren der Fall, auch dieses Mal schieben die führenden Politiker Europas die Probleme vor sich her.

Euro in erbärmlicher Verfassung
Erleichterung in den Medien. Aber nicht an den Währungsmärkten. Schauen Sie sich die folgende EUR/USD Graphik an.

Aus der Perspektive des Euro ist diese Kursgraphik mehr als ernüchternd. Nach einem starken Rückgang sollte zumindest eine vorübergehende Erholung drin sein. Aber anscheinend ist nicht mehr möglich als eine Phase kraftloser Konsolidierung.

Wir bieten seit letztem Monat den Spezialreport „Der Dollar steigt!“ an. Wenn ich mir allerdings diese Graphik ansehe, neige ich beinahe dazu, den Titel in „Der Euro sinkt!“ zu ändern.

Euro könnte noch viel weiter sinken
Der Euro-Kurs wird nicht von Problemen bestimmt, wie wir sie gerade mit Griechenland vorfinden. Aber durch die Politik der EZB. Sie wird ab nächster Woche 60 Milliarden Euro pro Monat drucken. Mindestens bis September 2016.

Der Euro-Kurs könnte also noch viel weiter sinken. Und der Dollar-Kurs könnte noch viel weiter steigen.

Für defensive und offensive Anleger
In unserem Report „Der Dollar steigt!“ nennen wir Ihnen defensive und offensive Strategien, mit denen Sie auf einen steigenden Dollar (und sinkenden Euro) setzen können.

Sie können den Report also nutzen, um Schutz einzubauen oder um ausgiebig vom finanziellen Tsunami zu profitieren, den der steigende Dollar gerade verursacht. Klicken Sie hier, um diesen Spezialreport zu bestellen.

 

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Eurozone ist nicht länger sicherer Hafen

Ich weiß, dass ich in den vergangenen Monaten schon häufiger darüber berichtet habe, aber mich macht die aktuelle Entwicklung des Gold- und Silberpreises einfach so glücklich! Wiederum Dank unseres guten Freundes Mario Draghi.

Lassen Sie mich kurz erklären.

Sichere Häfen
Großanleger weltweit möchten einen Teil ihres Geldes in sichere Häfen investieren (können). Traditionell entscheiden sich Anleger für den Dollar und den Euro, sowie amerikanische und europäische Staatsanleihen.

Der Euro gilt jetzt jedoch als superschwache Währung, die nicht länger als sicherer Hafen betrachtet werden kann. Zudem sind die Zinsen für europäische Staatsanleihen bedauernswert gering.

Eine deutsche Staatsanleihe mit fünfjähriger Laufzeit bringt aktuell exakt 0% Zinsen ein. Nichts. Nada. Und wenn man sich traut, sein Geld für zehn Jahre der italienischen Regierung zu leihen, bekommt man 1,58% Zinsen. Das ist weniger als für amerikanische Staatsanleihen!

Wenn Sie Chef eines großen Anlage- oder Rentenfonds wären
Versuchen Sie sich nun einmal vorzustellen, Sie seien ein großer amerikanischer, asiatischer oder arabischer Vermögensverwalter. Sie wollen einen Batzen Geld anlegen. Europäische Staatsanleihen liefern keine oder kaum Zinsen, allerdings eine Menge Währungsrisiko infolge des sinkenden Euro. Nicht unbedingt attraktiv!

Oder stellen Sie sich einmal vor, Sie wären der Chef eines deutschen Rentenfonds. Dann müssten Sie eine Jahresrendite von 7-8% erzielen, um die monatlichen Zinsbeträge auszahlen zu können. Mit den 0% Zinsen für fünfjährige Bunds kommen Sie nicht weit!

Der einzige konventionelle noch übrige, sichere Hafen ist der Dollar. Kein Wunder, dass der Dollar so steigt!

Der andere, ultimativ sichere Hafen
Weil der Euro als sicherer Hafen wegfällt, bleibt neben dem Dollar nur noch ein anderer, ultimativ sicherer Hafen: Edelmetalle. Bzw. Gold und Silber.

Die Asiaten hamstern schon seit Jahren physisches Gold und Silber. Jetzt scheinen westliche Anleger auch endlich zu realisieren, dass Gold und Silber die ultimative Sicherheit bieten.

Denn mit physischem Gold und Silber gibt es kein Inflationsrisiko, kein Gegenparteirisiko und kein politisches Risiko.

Unauffälliger Anstieg
Dass Gold und Silber jetzt zu einer Erholung angetreten sind, macht mich glücklich. Was mich allerdings noch glücklicher macht, sind die Medien, die dem Ganzen kaum Aufmerksamkeit widmen. Je leiser der Anstieg desto besser!

Bauen auch Sie Sicherheit ein. Kaufen Sie physisches Gold und/oder Silber!
Hier die Anbieter, die ich für die besten halte.

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Kleiner Rechenfehler

Es ist gerade einmal gut zehn Tage her, als ich in diesem Artikel schrieb, dass für mich fest steht, dass Zypern nur noch mehr Hilfe benötigen wird. Letzten Donnerstag kam heraus, dass der Schaden schon jetzt 6 Milliarden Euro höher ausfällt als erwartet.

Das geht aber ganz schön schnell! Das ist in so kurzer Zeit nur möglich, weil Dijsselbloem und Konsorten einen kleinen Rechenfehler gemacht haben. Kann passieren.

Sechs Milliarden ist auch nicht so viel Geld. Außer man bedenkt, dass die zyprische Wirtschaft nur 18 Milliarden Euro umfasst. Und dass der im letzten Monat übersehene Schaden also ein Drittel der gesamten zyprischen Wirtschaft beträgt.

Das ist ungefähr so, als würde in Deutschland plötzlich ein Schaden von 875 Milliarden Euro auftauchen.

Zypern weg. Wer kommt dann?
Die Eurokraten wollen übrigens, dass Zypern diese 6 Milliarden Euro selber irgendwo herzaubert. Was natürlich unmöglich ist. Vor einigen Wochen war Zypern kurz davor, den Euro zu verlassen.

Ohne zusätzliche EU-Hilfen ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass das doch noch passieren wird. Die nächste Frage lautet: Wer kommt dann?

Europa wird von einer Truppe Clowns geführt. Ich kann es schlicht und ergreifend nicht anders umschreiben…

Wenn Politiker einmal anfangen herumzumurksen, kann es ganz schnell gehen. Mit dem Euro, mit Gold, mit den Börsen, mit Ihrem Banksaldo, mit allem.
Seien Sie darum vorbereitet und haben Sie einen Plan!

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Habe ich Sie erschreckt?

Ich bin mir nicht sicher, ob ich Sie letzte Woche mit diesem Artikel erschreckt habe. Ich hoffe es. Denn erschrecken hilft. Wenn Sie sich erschrecken, realisieren Sie auf jeden Fall, dass Sie etwas unternehmen sollten, um in Zukunft nicht in ein finanzielles Desaster zu geraten.

Es ist übrigens nicht nur die Deutsche Bank, der es schlecht geht. Es ist ein großes europäisches Problem. Versuchen Sie doch einmal eine große europäische Bank zu finden, die 10% Eigenvermögen führt (wie amerikanische Banken es sehr wohl tun!).

Wir müssen uns daher auch vor dem Gelddrucken der EZB und vor der simplen Tatsache schützen, dass wir Banken nicht vertrauen können.

Geld, das nicht nachgedruckt werden kann
Gold schafft Sicherheit. Es ist ein Crisis-Hedge. Es ist das einzig wahreGeld. Und vor tausenden von Jahren waren es nicht die Politiker oder Banker, die entschieden, dass Gold sich am besten als Zahlungsmittel eignete. Es waren die Menschen selbst.

Gold ist zudem Geld, das nicht von Zentralbankern nachgedruckt werden kann. Es schützt Sie langfristig vor Inflation. Vor umstürzenden Banken. Vor einem zerfallenden Euro.

Positionieren Sie Ihr Geld außerhalb des Systems
Das heutige Finanzsystem strotzt vor Risiko. Und darum halte ich es für logisch und klug, einen Teil meines Geldes außerhalb des Finanzsystems zu positionieren.

Das mache ich persönlich, indem ich Gold und Silber kaufe. Ich bin der Meinung, dass jeder Bürger zumindest einen Teil seines Ersparten in Gold (und evtl. Silber) führen sollte. Als Crisis-Hedge. Sie finden hier die Anbieter bei denen ich Kunde bin.

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Es ist kriminell und nichts dran zu ändern

Schon die simple Tatsache, dass die EZB den Zinssatz auf 0,75% gesetzt hat. Kriminell, weil hierdurch der einfache Sparer zugunsten der Banken bestohlen wird. Dass die EZB damit begonnen hat, unbegrenzt Geld zu drucken, ist kriminell, weil unser Euro dadurch immer mehr an Wert verliert, weshalb wir für einen Euro immer weniger kaufen können.

Dass Politiker in ganz Europa „Sparpakete“ präsentieren, die Stück für Stück größtenteils aus Steuererhöhungen bestehen, ist kriminell. Denn der normale, arbeitende Bürger wird finanziell ausgewrungen, während eigentlich Einschnitte an den enormen Verwaltungsapparaten nötig wären.

Dass Politiker Steuergelder an südliche Länder ausleihen, um infolgedessen diese Länder zu Maßnahmen zu zwingen, die deren Wirtschaft zu Tode knebeln, ist kriminell. Denn die Bevölkerung von Südeuropa leidet enorm, während gleichzeitig keinerlei wirtschaftlicher Fortschritt zu verbuchen ist.

Ein Sparer sollte bei der aktuellen Inflationsrate von 2,7% mindestens 4,7% Zinsen auf sein Sparvermögen bekommen. Ein verantwortungsvoller Zentralbankier druckt kein Geld. Ein verantwortungsvoller Politiker schneidet scharf an den Kosten und senkt die Steuern.

Alle Basisregeln vom (sozial-) verantwortungsvollen Umgang mit Geld wurden in den letzten Jahren beiseitegeschoben. Und alle Probleme vorgeschoben. Die einzige „Lösung“, die den Politikern und Zentralbankiers noch übrig bleibt, ist Geld zu drucken. Massenhaft und unbegrenzt.

Es ist kriminell und nichts dran zu ändern. Die bestehenden Interessen sind zu stark. Die Börse darf nicht einstürzen, der Sparer soll sein Geld ausgeben und Inflation muss die Schuldenlast von Staat, Banken und Multinationals drücken. Zulasten der Bürger.

Das Einzige, was Sie und ich tun können, ist uns selbst zu beschützen. Und diese Botschaft an Freunde und Familie weitergeben, sodass wir Ihnen in jedem Fall die Chance geben, um sich selbst auch zu schützen.

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Soziale Unruhen nehmen zu

Es gibt die ersten richtigen Anzeichen stark zunehmender sozialer Unruhen. Innerhalb einer Woche erlebten wir zornige Griechen und zornige Spanier in heftigen Gefechten mit Polizeieinheiten.

Wir haben uns in den vergangenen zehn Jahren ein wenig daran gewöhnt, dass ausbrechende Unruhen immer von Aufständischen ausgelöst werden, die bewusst zu solchen Events gehen, um sich zu amüsieren.

Auffallend an der aktuellen Situation ist, dass es häufig normale, aber dennoch wütende Menschen sind. Am Freitag gab es einen großen Streik in Italien und eine Demonstration in Rom. Mein Gefühl sagt mir, dass die Wut in Italien noch etwas geringer ist als in Spanien und Griechenland, aber die italienischen Politiker sind auf gutem Wege, diese Wut anzuheizen.

Europäische Politiker tun auch weiterhin starrköpfig genau das Gegenteil von dem, was sie tun müssten, um die Krise hinter sich lassen zu können. Das ist an sich logisch, denn in diese Richtung sind sie nun einmal direkt nach Ausbruch der Kreditkrise 2008 alle gemeinsam gerannt. Und Politiker geben nun einmal nie zu, dass sie Unrecht hatten. Sie führen den Euro und die Eurozone immer tiefer in den Sumpf.

Die sozialen Unruhen werden darum noch viel heftiger werden. Und sie werden sich bald wie ein Ölteppich Richtung Norden ausbreiten.

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Gezanke über ein winziges Miniproblem

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat die Mitwirkung Deutschlands am Euro-Rettungsschirm ESM und am Fiskalpakt soeben unter Auflagen gebilligt. Und in den Niederlanden wird heute gewählt. Ich habe die Debatten dort in den vergangenen Wochen bewusst verfolgt. Europa ist ein wichtiges Wahlthema und darum wollte ich wissen, was die Spitzenkandidaten dazu zu sagen hatten.

Das was ich sah, hatte ich nicht anders erwartet. Sie hätten das Thema anstelle von Europa auch ebenso gut Griechenland nennen können. Wird die Niederlande Griechenland noch einmal Geld leihen (= geben) oder nicht. Jedes Mal dieselbe Diskussion, obwohl die Situation genauso simpel ist, wie sie auch unvermeidbar ist.

Griechenland ist ein bankrottes Land, das nicht mehr zu retten ist. Punkt.
Das bereits an Griechenland geliehene Geld können wir abschreiben. Punkt.
Griechenland wird den Euro verlassen, führt die Drachme wieder ein und devalviert stark. Punkt.

Aber Griechenland ist nur ein winziges Miniproblem. Ein Fliegenschiss. Wenn wir es mit Spanien vergleichen. Das Spanien, über das ich die Politiker in den Niederlanden nicht ein einziges Mal habe reden hören.

If you owe the bank $100, it’s your problem.
If you owe the bank $100 million, it’s the bank’s problem.

Griechenland hat ein Problem, denn das Land steckt tief in den Schulden. Die Schulden, die Spanien hat, sind viele male höher. Dadurch hat nicht nur Spanien, sondern auch die übrigen (nördlichen) Euroländer ein enormes Problem.

Wenn Spanien sich für Bankrott erklärt, ist das Elend nicht abzusehen. Die Spanier wissen das nur allzu gut. Und darum können sie Forderungen stellen. Spanien braucht ein gigantisches Hilfspaket. Sie werden das Hilfspaket zwar anfordern, aber nur dann, wenn die übrigen Euroländer ihren Forderungen entgegenkommen.

Also keine Troika (Mitarbeiter des IWF, der EU und EZB). Und keine Sparmaßnahmen, die Madrids Straßen zukünftig mit noch mehr verärgerten Bürgern säumen werden.

Die Frage ist, wie die Politiker aus Deutschland, den Niederlanden, Finnland etc. das der jeweiligen Bevölkerung verkaufen wollen. Im Falle der Niederlande wird es nach den Wahlen natürlich einfacher. Man präsentiert es ganz einfach als ein „neues, unerwartetes Vorkommnis“, so dass die Bevölkerung nur machtlos zuschauen kann.

Die niederländischen Politiker haben sich jetzt wochenlang darüber gezankt, ob sie einem ohnehin bereits hilflos verlorenem Land zusätzliche Hilfe bieten. Und sie haben mit keiner Silbe über die tickende Atombombe der Eurozone gesprochen: Spanien.

Ob das Dummheit oder verlogene Intelligenz ist, dürfen Sie natürlich selber beurteilen.

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Eine große Rally steht in den Startlöchern

Der Goldpreis notiert (in Dollar gemessen) aktuell ungefähr 16% niedriger als Anfang September 2011, als Gold sein vorläufiges Spitzenniveau erzielte. Klingt schlimm, aber das ist eine völlig normale Entwicklung innerhalb eines langjährigen Bullmarktes.

In Euro gemessen sank Gold seither übrigens um nur 4%. Das zeigt, dass nicht der Goldpreis, sondern das schwache Papiergeld der Grund für den Besitz von Gold und Silber ist.

Alles um den Euro zu „retten“
Ich habe Ihnen letzten Donnerstag noch berichtet, dass es (neben Pleite gehen) für Euroländer keine andere Lösung gibt als große Geldsummen zu drucken. Am selben Tag sagte Draghi, dass er alles dafür tun wolle, um den Euro zu retten. Dass er also die Geldpressen wieder anschmeißt.

Den USA geht es finanziell sogar noch schlechter als der Eurozone als Ganzes. Und auch dort geht man immer stärker davon aus, dass Bernanke nächsten Mittwoch QE3 ankündigen wird. Dass die Fed also auch kräftig Geld drucken wird. Die amerikanische Wirtschaft brodelt, die amerikanische Regierung gibt auch dieses Jahr wieder 1.300 Milliarden Dollar zu viel aus und Obama braucht eine steigende Börse, um wiedergewählt zu werden.

QE3 wird Gold und Silber zunehmen lassen
Für Draghi und Bernanke also Grund genug, die Geldpressen anzuschmeißen und damit eine heftige Rally in Gang zu setzen. Nach der Ankündigung von QE2 (Ende August 2010) stiegen Gold und insbesondere Silber stark an. Gold und Silber werden nach QE3 vermutlich noch kräftiger steigen, denn die (berechtigte) Angst vor Inflation nimmt mit jeder Runde Gelddruck zu. Kaufen Sie also Gold und Silber!

Künstlicher Börsenanstieg
Nach der Ankündigung von QE2 stieg auch die Börse kräftig an. Auch das kann jetzt erneut passieren, denn die gedruckten Summen werden immer größer. Aber seien Sie sich darüber im Klaren, dass es ein künstlicher Anstieg ist, der durch künstliche Maßnahmen verursacht wird. Und je schneller die Börse dann steigt, desto schneller kann sie anschließend auch sinken.

Darum halte ich es für äußerst wichtig, mit einem Teil meines Geldes DienstagTrader-Trend anzuwenden. Damit folgt man nämlich dem Börsentrend und man verdient sehr ausgiebig an der kommenden Rally und auch am anschließenden Börsenrückgang. Melden Sie sich hier für DienstagTrader-Trend an.

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Mehr Möglichkeiten gibt es nicht

In diesem lustigen Clip, den ich Ihnen Dienstag geschickt habe, erklären zwei Komiker, dass die Eurozone im Grunde nichts anderes ist, als eine riesen Luftblase, in der künstlich Geld umhergepumpt wird.

Der Clip ist rund zwei Jahre alt und allein das ist schon ein Beleg dafür, wie lange Politiker und Zentralbanker es bis jetzt geschafft haben, die Probleme wegzuschieben.

Von der harten Realität eingeholt
Jetzt aber scheinen die Politiker dann doch von der harten Realität eingeholt zu werden. Auf meiner Twitter Seite habe ich Dienstagmorgen drei Tweets gepostet, die das perfekt widerspiegeln.

Dass die spanischen Banken in großen Schwierigkeiten sind, ist inzwischen bekannt. Und ich habe letzte Woche gehört, dass nun sogar bei den gängigen Medien angekommen ist, dass das 100 Milliarden Euro Hilfspaket viel zu klein ist, um spanische Banken über Wasser zu halten.

Aktuell erscheinen auch Meldungen, dass sechs bis acht spanische Regionen Finanzhilfen der spanischen Bundesregierung benötigen. Und in Italien ist Sizilien pleite und zehn größere Städte haben große finanzielle Probleme.

Und um zu beweisen, dass sie alle auch nicht mehr weiter wissen, haben spanische und italienische Autoritäten ganz einfach entschieden, Short Selling auf Finanzaktien zu verbieten.

Es ist ganz einfach
Entweder stürzt das gesamte System ein, oder die EZB druckt massenhaft Geld. Mit der Betonung auf „massenhaft“. Mehr Möglichkeiten gibt es ganz einfach nicht.

In beiden Fällen wäre es enorm wichtig, Gold und Silber zu besitzen. Denn wenn das Finanzsystem zusammenbricht, ist es wichtig, sein Geld außerhalb des Finanzsystems zu platzieren. Und wenn massenhaft Geld gedruckt wird, schützt Gold vor einem sinkenden Euro und der dadurch zunehmenden Inflation.

Goldpreis stieg dieses Jahr schon um 8%
Sie lesen in den gängigen Medien vielleicht, dass sich der Goldpreis schon eine Weile nicht mehr bewegt hat. Das stimmt tatsächlich. Für Amerikaner. In Euro gemessen stieg der Goldpreis dieses Jahr bereits um fast 8%. Klicken Sie hier, um ein Goldkonto zu eröffnen und/oder physisches Gold nach Hause liefern zu lassen.

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Zusammenkneifen und dann nur noch hoffen…

Vor einigen Tagen stolperte ich zufällig über dieses Focus-Interview mit der Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank Sabine Lautenschläger.

In diesem Interview behauptet Sie, dass die deutschen Banken seit Ausbruch der Krise sicherer geworden seien.

Lassen Sie uns direkt einmal den Stier bei den Hörnern packen. Wir schauen uns die Zahlend er Deutschen Bank einmal an, denn sie ist die größte Bank.

Hier finden Sie die Bilanz der Deutschen Bank. Wie Sie sehen, besitzt die Deutsche Bank bei einer Gesamtbilanz von 2.103 Milliarden Euro ein Eigenkapital von 56 Milliarden Euro.

Genauer: Diese 2.103 Milliarden stehen für Gelder, die die Bank ihren Kunden geliehen hat und für ausstehende Investitionen. Der Puffer, um etwaige Verluste auffangen zu können, beträgt 56 Milliarden Euro, bzw. 2,7%.

Wenn die Deutsche Bank mit ihren ausstehenden Investitionen und/oder durch nicht bezahlte Kundenkredite also über 2,7% Verlust macht, hat die Deutsche Bank kein Eigenkapital mehr.

Und dann müsste der deutsche Steuerzahler einspringen. 2,7% Eigenkapital. Das heißt Pobacken zusammenkneifen und dann nur hoffen, dass es nicht in die Hose geht!

Und dann reden wir nur von einer Bank, die fast so groß ist wie die gesamte deutsche Wirtschaft.

Schlüsselfrage
Wie groß müsste der Puffer einer Bank sein, um als sichere Bank betrachtet werden zu können?

Meiner Ansicht nach mindestens 10%. Am liebsten noch größer. Das Problem der Banker ist allerdings folgendes: Je mehr Eigenvermögen eine Bank führt, desto geringer ist die Chance kurzfristig kräftig Gewinne erzielen zu können.

Und desto niedriger würden die Boni der Vorstände ausfallen (die stinknormale Angestellte sind und darum keinerlei persönliche Risiken eingehen, sollte die Bank starke Verluste verbuchen).

Je größer dieser Puffer ist, desto langweiliger wird die Bank. Und genau das wollen wir Bürger. Und das wollen die Banker mit aller Macht verhindern…

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