Erschrecken sollte man sich besser vorher als nachher

Ich hoffe, dass ich Sie nicht zu sehr mit dem Artikel, den ich Ihnen gestern zugesendet habe, erschrocken habe. Wenn Sie sich doch erschrocken haben sollten, dann hoffe ich, dass Ihnen bewusst ist, dass es besser ist, sich vorher zu erschrecken als im Nachhinein zu realisieren, dass Sie das Opfer der Launen unserer Politiker und Zentralbankiers geworden sind. Denn jetzt können Sie noch etwas hieran tun.

Auf der Website der Bundesbank habe ich diese Graphik gefunden, aus der ersichtlich wird, dass die deutschen Forderungen 2012 um satte 50% auf 695 Milliarden Euro gestiegen sind (Stand 31. August). Außerdem habe ich diese Website der Universität Osnabrück gefunden, auf der die TARGET2 Zahlen gelistet werden. In den gängigen Medien sieht die Aufmerksamkeit für TARGET2 eher mau aus.

Diese 695 Milliarden Euro Forderung scheint theoretisch kein großes Problem zu sein. Das System scheint so zu funktionieren, dass Verluste im Verhältnis des EZB-Eigentums verteilt werden, wenn ein Euroland aussteigt. Die Bundesbank würde dann 27% des Schadens auf sich nehmen. Griechenland hat eine TARGET2 Schuld in Höhe von 108 Milliarden Euro. Wenn Griechenland austritt, entsteht für Deutschland also ein Verlust von 29 Milliarden Euro. Zuzüglich der Milliarden, die der griechischen Regierung geliehen wurden. Und zuzüglich des Verlustes, den Banken und Rentenfonds erleiden werden.

Aber die Spanier bekommen dann €13 Milliarden aufgebrummt und die Italiener sogar €19 Milliarden. Auch zusätzlich zu den obengenannten Schäden. Was denken Sie, wie sie diesen Schaden tragen sollen? Und wie soll es in Portugal und Irland aussehen?

Und was glauben Sie, wie dann zukünftig Spanien und Italien zueinander stehen sollen? Rajoy wird Angst haben, dass Italien noch vor Spanien aus dem Euro aussteigt. Und Monti wird dieselbe Angst haben.

Wenn ein Land aus dem Euro aussteigt (oder ausgeschlossen wird) , dann folgen direkt Nummer Zwei und Drei. Und Vier und Fünf. Und das Chaos wird perfekt sein. Die Eurozone zusammenzuhalten bedeutet, dass Tonnen von Geld gedruckt werden. Riesengroße Tonnen.

Meiner Meinung nach sollte jeder sein Geld (zumindest einen Teil dessen) in Gold und Silber angelegt haben. Dies ist meiner Meinung nach der einzige wahre Schutz. Hier finden Sie unsere beliebtesten Anbieter.

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In Draghis Haut stecken

Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden in Draghis Haut stecken. Sie wären EZB Präsident. Sie haben gerade erst insgesamt 1.000 Milliarden Euro gedruckt, um die Banken zu unterstützen. 500 Milliarden Ende Dezember und noch einmal 500 Milliarden Ende Februar. Sie waren davon ausgegangen, dass die Situation damit zumindest für ein Jahr unter Kontrolle sein würde.

Aber zu Ihrem Entsetzen erleben Sie, dass die Börsen nur einen Monat nach der ersten Unterstützung schon zu murren beginnen und dass die Eurokrise anschließend aus voller Kraft entflammt.

Was jetzt? Wenn Sie umgehend wieder eine solche Aktion starten, werden die Märkte denken, dass Sie panisch reagieren und dass Sie die Sache nicht mehr unter Kontrolle haben. Und dann werden Sie große Probleme mit den Deutschen bekommen. Wenn Sie aber zu lange warten, wird die Krise definitiv ausbrechen und das Elend wird unüberschaubar werden.

Und wenn diese beiden 500 Milliarden nur einige Monate für Ruhe gesorgt haben, wie viel Geld müssen Sie dann jetzt wohl drucken, um die Finanzmärkte etwas länger beruhigen zu können?

Das ist also das Dilemma der EZB. Meine Antwort darauf ist simpel. Die EZB wird so lange es geht mit einer neuen Aktion warten, aber sie wird die Geldpressen natürlich wieder anschmeißen, sobald die Situation außer Kontrolle zu drohen gerät. Und dann wird eine noch größere Summe gedruckt.

Darum gehen wir davon aus, dass die Börsen zuerst noch einige Dämpfer abbekommen werden und anschließend einen Anstieg in Gang setzt, sobald Draghi und Bernanke die Geldpressen anschmeißen. Eine ideale Situation für unsere DienstagTrader-Trend Abonnenten, die seit knapp zwei Wochen von sinkenden Kursen profitieren.

Wir erwarten, dass wir noch einen oder zwei Monate von sinkenden Kursen profitieren werden, um dann im Anschluss voll auf eine steigende Börse zu setzen. So machen wir bei sinkender Börse Gewinn und profitieren vom anschließenden Anstieg. Kann Anlegen noch schöner sein? Klicken Sie hier, um auch von dieser Strategie zu profitieren!

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Die Seifenblase wird immer weiter gedehnt

Die aktuelle Eurokrise sorgt dafür, dass wir demnächst eine enorme Krise bekommen, wenn die größte Seifenblase der Welt platzt. Und wenn das geschieht, sind die Folgen nicht mehr absehbar.

Aufgrund der Eurokrise gehen Anleger seit einigen Monaten wieder massiv in Richtung „sichere“ amerikanische Staatsanleihen. Die Angst stellt seltsame Dinge mit den Menschen an. Es ist sogar so schlimm, dass Anleger nun für 10 Jahre ihr Geld der amerikanischen Regierung ausleihen und sich dafür mit 1,7% Zinsen begnügen.

An keinen Menschen der Welt
Ich persönlich würde keinem Menschen der Welt mein Geld für 1,7% Zinsen ausleihen. Und schon gar nicht dem amerikanischen Staat, der bis zum Hals in den Schulden steckt. Die Staatsschulden haben sich inzwischen auf 15,7 Billionen Dollar angehäuft und Obama und Konsorten geben jedes Jahr mehr als 1.000 Milliarden Dollar zu viel aus. Und wenn man die zukünftigen Verbindlichkeiten mitrechnet, lehrt einem das erst recht das Fürchten.

Uneingeschränkt Geld leihen, uneingeschränkt Geld ausgeben
Das große Problem ist nun, dass die amerikanischen Politiker durch die aktuelle Situation das Gefühl haben, dass sie uneingeschränkt Geld leihen können und das zu einem lächerlich niedrigen Zins. Beinahe kostenloses Geld, in unbegrenzten Maßen. Und natürlich erwarten sie, dass dies in ein, zwei Jahren noch immer so sein wird.

Dadurch unternehmen sie keinerlei Anstrengungen, um ihr riesiges jährliches Haushaltsdefizit zurückzuschrauben, und so vermehren sich die Staatsschulden noch weiter. Bis die Anleger irgendwann einmal realisieren, was für eine lächerliche Situation sie kreiert haben.

Was nicht ewig andauern kann, wird auch nicht ewig andauern
Niemals und nirgendwo. Die bereits jetzt schon enorme Seifenblase wird immer weiter gedehnt. Deren Zerplatzen wird einen enormen Knall verursachen. Einen Knall, auf den wir in Ruhe warten und der uns hunderte Prozente Gewinn erbringen wird.

Eine unvermeidbare Entwicklung, auf die Sie als Anleger unbedingt reagieren müssen. Und das können Sie zu einem Freundschaftspreis tun! Klicken Sie hier für mehr Info.

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Ein Teufelskreis der nicht zu durchbrechen ist

Es erreichte mich diese Woche eine Leserfrage: „Wenn Bernanke einfach alle amerikanischen Staatsanleihen aufkauft, dann wird der Zins ewig niedrig bleiben, und wir werden mit unserer Anleihen Strategie nichts verdienen. Und Sie behaupten, dass der Zins auf amerikanische Anleihen in den kommenden Jahren stark steigen wird und dass wir darum Gewinn erzielen werden. Was stimmt hier nicht?“

Die amerikanische Regierung gibt genügsam weiterhin viel mehr Geld aus, als in die Staatskasse hineinfließt und kommt damit vorläufig in der Tat durch. Teils, weil die Finanzmärkte sich auf die Eurokrise gerichtet haben, und teils, weil Bernanke für eine große Summe Staatsanleihen aufgekauft hat.

Steigender Zins wäre eine Katastrophe für seinen Haushaltsplan
Weil die amerikanische Staatsverschuldung pro Jahr um über 1.000 Milliarden Dollar ansteigt, müssen jedes Jahr auch dementsprechend mehr Anleger gefunden werden, die der amerikanischen Regierung mittels Staatsanleihen Geld leihen möchten. Und das obwohl die amerikanische Staatsverschuldung inzwischen so kräftig zugenommen hat, dass steigende Zinslasten eine Katastrophe für den amerikanischen Haushalt wären.

Darum tun Bernanke und Geithner alles, um diesen Zins niedrig zu halten. Teilweise indem sie die öffentliche Aufmerksamkeit weitestgehend auf die Eurokrise, Terrorismus, den Iran etc. lenken und zum anderen, indem sie eine künstliche Nachfrage schaffen. Die Fed druckt Geld und kauft Staatsanleihen. Und das kann sie im Grunde uneingeschränkt tun.

So sieht dieser Teufelskreis aus
Je mehr Geld die Fed jedoch druckt, desto schneller wird die Inflation in kürze steigen. Je ängstlicher bereits bestehende Anleihen Anleger werden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit von Verkäufen. Und desto größer wird der Druck auf Bernanke, die Inflation mit einer Anhebung des Zinses bekämpfen zu müssen.

Durch all dies sinkt die Nachfrage auf amerikanische Staatsanleihen, und dadurch wird Bernanke noch mehr Staatsanleihen aufkaufen müssen, noch mehr Geld drucken müssen, noch mehr Inflation verursachen und damit noch mehr Angst unter den Anleihen Anlegern verursachen. Und siehe da, schon haben wir den Teufelskreis, in den Bernanke und Geithner sich manövriert haben.

Manipulation macht das Problem nur noch größer
NIEMAND kommt auf Dauer damit durch, zu viele Schulden anzuhäufen, weiter gutgelaunt zu viel Geld auszugeben und sich anschließend allerlei Tricks aus den Fingern zu saugen, um das Problem „lösen“ zu können.

Je länger man die Dinge manipuliert, desto größer wird die Blase und desto lauter wird die Blase zerplatzen. Mit unserer Anleihen Strategie werden wir sehr kräftig vom Zerplatzen der enormen Seifenblase profitieren, die der amerikanische Anleihenmarkt inzwischen geworden ist, und wir werden enorme Gewinne machen. Klicken Sie hier, wenn Sie auch davon profitieren möchten.

 

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Drei Meldungen die zählen

Auf meiner Twitter Seite veröffentliche ich nicht jeden Tag einen Tweet. Ich mache es nur, wenn ich irgendwo etwas lese, das ich wirklich interessant finde. In den letzten Tagen habe ich vier Tweets veröffentlicht. Drei davon enthalten interessante Fakten, die allesamt in dieselbe Richtung weisen. Sie weisen darauf, dass sich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit in den nächsten Monaten von der Eurokrise auf die amerikanische Krise verlagern könnte.

Geld drucken als Lösung für die Eurokrise
Wir haben in den vergangenen Wochen immer mehr Anzeichen dafür erkannt, dass der massenhafte Druck von Geld als „Lösung“ für die Eurokrise akzeptiert wird. Erinnern Sie sich z.B. noch einmal an die gemeinschaftliche Aktion der Zentralbanken vom 1. Dezember. Oder an die 489 Milliarden Euro, die die EZB den europäischen Banken vor drei Jahren fast kostenlos auslieh. Oder lesen Sie meinen Tweet vom 27. Dezember.

Mit dem Druck von Geldern löst man zwar keine Probleme, man kauft sich aber Zeit. Geld drucken wird also dabei helfen, eine Zeit lang so tun zu können, als ginge es der Eurozone gar nicht so schlecht. Heißt, dass es eine Weile keine aufgewühlten Medienbeiträge zur Eurokrise geben wird.

Staatsverschuldung jetzt über 100%
Mein Tweet vom 27. Dezember handelt von der Tatsache, dass die USA sich seit letzter Woche in die Riege der Länder eingereiht haben, dessen Staatsverschuldung über 100% des BNP liegt. Sobald dies in den offiziellen Zahlen verarbeitet wird, wird die Aufmerksamkeit komplett der amerikanischen Finanzkrise gewidmet werden. Die nächste Präsidentschaftswahl wird die Aufmerksamkeit noch weiter zunehmen lassen.

Japan und China schließen USA aus
Und dann der andere Tweet. Ein neuer Schritt im Währungskrieg, den die USA selbst in Gang gesetzt haben. Japan und China arbeiten immer enger zusammen, werden den Dollar im gegenseitigen Handel ausschließen und werden in ihre gegenseitigen Staatsanleihen investieren. Als automatische Folge werden beide Länder weniger in amerikanische Staatsanleihen investieren.

Drei Meldungen, die darauf deuten, dass der amerikanische Anleihenmarkt vor dem Zerplatzen steht. Der Zeitpunkt, ab dem Anleger ihre amerikanischen Anleihen in großen Mengen verkaufen wollen, rückt daher schnell näher. Und davon können Sie 2012 (und danach) optimal profitieren! Klicken Sie hier, um vom Zerplatzen der letzten großen Seifenblase zu profitieren.

 

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Über aktuellen Währungskrieg nachdenken

Ich habe bereits mehrere Male geschrieben, dass sich gerade ein Währungskrieg abspielt. Ein Streit, der von den USA in Gang gesetzt wurde. Ein solcher Währungskrieg ist kein Zustand, der ein paar Wochen oder Monate dauert. So etwas dauert viele Jahre und die Folgen können desaströs sein.

Der Handelskrieg, den die USA 1929 mit dem Smoot-Hawley Tariff Act (hoher Einfuhrzoll auf über 20.000 Produkte) in Gang setzten, führte letztendlich zum Zweiten Weltkrieg. Auf einen Währungskrieg folgt ein Handelskrieg und mit ein wenig Pech im Anschluss ein richtiger Krieg.

Ich lese gerade das Buch `Currency Wars´ von James Rickards. Absolut empfehlenswert. Rickards zeichnet ein sehr gutes Bild von der Art und Weise, wie Währungskriege ausgefochten werden. Auch der aktuelle. Es ist als Anleger, aber auch als Bürger wichtig, das zu begreifen. Zumindest, wenn man kein Ofer werden möchte.

Außerdem möchte ich nächsten Montag etwas ausführlicher auf die Eurokrise und die Rolle der Zentralbanken darin eingehen. Es ist wichtig, sich gut vor Augen zu führen, wem eine Zentralbank nutzt. Das hilft nämlich dabei, sich ein Bild der Zukunft ausmalen zu können.

Über den aktuellen Währungskrieg, die Eurokrise und die Rolle der Zentralbanken nachzudenken, führt jedes Mal wieder zu ein und demselben Schluss: Es ist für die nächsten Jahre entscheidend, physisches Gold und Silber zu besitzen und nebenbei eventuell in Gold- und Silberaktien zu investieren. Sorgen Sie also bitte dafür, dass Sie auf jeden Fall physisches Gold und/oder Silber besitzen.

 

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Pimco erwartet QE3 – und steigenden Zins

Bill Gross ist der Boss des weltweit größten Anlagefonds Pimco Total Return Fund. Gross ist ein Mann, der nicht nur seine Meinung gut zu Papier bringt, sondern zudem noch jemand, dessen Handeln wir als Anleger gut im Auge behalten sollten.

Auf ZeroHedge habe ich Dienstagmorgen gelesen, dass Gross in den kommenden Monaten stark auf QE3 und die Erwartung setzt, dass die Fed dieses Mal Mortgage Backed Securities (verpackte Schrott-Hypotheken) aufkaufen wird. Und dass der Zins auf amerikanische Staatsanleihen steigen wird.

Alles auf QE3 setzen
Wie sehr er das erwartet, zeigt sich an der Tatsache, dass er mit ganzen 25% auf Margin anlegt. Sein Anlagefonds umfasst 242 Milliarden Dollar, und er hat Positionen im Wert von 302 Milliarden Dollar.

Wie Sie im obigen Artikel bereits lesen konnten, unternimmt die USA alles, um den Dollar weitestgehend herabzustufen. Nur leider gelingt es ihnen durch die Eurokrise gerade nicht so gut. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed irgendwann in den nächsten Monaten QE3 einläuten wird, wächst daher auch stetig.

Zwei starke Motivatoren
QE3 wird die Angst vor einer Inflation steigern, während die Angst vor einem amerikanischen Bankrott bereits real ist. Denn wie ich
in diesem Artikel bereits schrieb, hat die Staatsverschuldung inzwischen 15.000 Milliarden Dollar überschritten, und die USA geben weiterhin jeden Monat gut 100 Milliarden Dollar mehr aus, als sie einnehmen. Das Land ist faktisch ganz einfach bankrott.

Die Kombination dieser beiden Dinge (Inflation + Bankrott) ist eine sehr starke Motivation für Anleihenanleger, sich einmal zu fragen, was sie da eigentlich gerade tun und ob sie ihre amerikanischen Anleihen nicht in Vielzahl verkaufen sollten.

Tun Sie es Bill Gross gleich
Wir tun in unserem Report „
Der amerikanische Anleihenmarkt seht vor dem Kollaps“ dasselbe, was Bill Gross mit seinem Anlagefonds tut. Wir spekulieren auf den unvermeidbaren Kollaps dieses Marktes. Der Zins auf amerikanische Staatsanleihen wird in den kommenden Jahren unausweichlich Richtung 12% oder noch höher steigen, und das wird hunderte Prozent Rendite abwerfen.

Sorgen Sie dafür, dass Sie davon profitieren! Klicken Sie hier für weitere Informationen.

 

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Werden Sie kein Opfer der Eurokrise

Es sind gerade gute Freunde bei mir zu Besuch. Freunde, die rein gar nichts mit Anlegen am Hut haben. Erfolgreiche Unternehmer, die ihr Geld in Euro führen, denn das haben sie nun einmal schon ihr ganzes Leben so gemacht. Ich mache mir Sorgen um ihre finanzielle Zukunft.

Ich habe ihnen das gesagt und hoffe, dass sie meine Worte ernst nehmen. Ich befürchte jedoch, dass sie nach ihrem Urlaub schnell wieder von ihrem hektischen Alltag aufgefressen werden und sich mit dem Gedanken beruhigen werden, dass „alles schon gut werden wird“.

Man muss sich nur die Geschichtsbücher anschauen, um in Erfahrung zu bringen, in welch kurzer Zeit der Finanzstatus eines Menschen sich von reich in arm wenden kann, gerade weil er sein Geld „sicher“ in der eigenen Währung auf einem Bankkonto führt. Und aktuell müssten wir uns lediglich die Zahlen anschauen, um dahinter zu kommen, dass die Zukunft des Euro nicht unbedingt gut aussieht.

Es ist übrigens auch ein komischer Gedankengang, dass man als Europäer sein gesamtes Geld in Euro führt, nur weil man zufällig in Europa wohnt und lebt. Auch ohne Eurokrise wäre es klug, sein Geld in Währungen mehrerer ökonomisch starker Länder zu führen. Und in Krisenzeiten wäre es zudem noch vernünftig, einen Teil seines Geldes auch in Gold und Silber zu führen.

Wenn es in Europa schief geht und das gesamte Geld steckt im einem Euro Konto, bekommt man Schwierigkeiten durch die Wirtschaftskrise und die Kaufkraft des Banksaldos nimmt zusehends ab. Dann trifft es einen also doppelt. In unserem gratis Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ erläutern wir Ihnen, worin wir unser Geld in den kommenden Jahren anlegen werden und was wir vermeiden. Klicken Sie hier, wenn Sie den Report lesen möchten.

 

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Unerwartete Vorkommnisse

Ansprachen noch und nöcher. Obama hielt im Kongress eine Rede, in der er seinen Plan präsentierte, mit der er der Wirtschaft Auftrieb verleihen möchte. Er wird erneut 450 Milliarden Dollar ausgeben. Wenn man ohne Ergebnis eimerweise Geld ausgibt, liegt die „Lösung“ natürlich darin, ganz einfach noch mehr Geld auszugeben.

Ich habe letzten Donnerstag bereits erwähnt, dass solche Maßnahmen insbesondere für unsere Anleihenstrategie ganz hervorragend sind. Die amerikanische Staatsverschuldung steigt noch schneller. Anleger bekommen es schneller mit der Angst zu tun, wenn es darum geht, der amerikanischen Regierung Gelder zu leihen und dadurch wird die Seifenblase früher zerplatzen. Möchten Sie vom Zerplatzen dieser enormen Seifenblase profitieren? Klicken Sie dann hier, um unseren Anleihenreport zu bestellen.

Zudem schickte Geithner der Financial Times letzten Donnerstag ein Kommentar (schauen Sie in meinen Twitter Account). Im zweiten Absatz seines Artikels stellt er fest, dass der während der „Wirtschaftserholung“ angestiegene Ölpreis ein unerwartetes Ereignis war. Geithner sieht scheinbar keinerlei Zusammenhang (oder weigert sich das zu tun) zwischen dem Druck einer großen Menge Geld und steigenden Rohstoffpreisen.

Außerdem scheint Geithner keinerlei Zusammenhang zwischen der Kreditkrise und der Eurokrise zu sehen, die doch wirklich durch die riesigen Schwierigkeiten zu Stande kam, in die die Banken infolge ihrer Investitionen in wertlose amerikanische Hypothek Produkte gerieten. Laut Geithner sieht es am Ende so aus, als habe er alles richtig gemacht, und als würde er nun durch „unerwartete Vorkommnisse“ in Schwierigkeiten geraten.

Und auch Bernanke hielt wieder eine Rede. Er erzählte, dass die Federal Reserve tun wird was sie kann, um hohes Wirtschaftswachstum und sinkende Arbeitslosenzahlen zu erreichen. Der Markt hat scheinbar mehr Details erwartet und reagierte ein wenig enttäuscht. Die Frage ist nicht, ob Bernanke handeln wird, sondern wann. Um den 21. September herum werden wir schlauer sein.

Wie ich Donnerstag bereits schrieb, geben die Politiker ihr allerbestes, um Gold und Silber richtig in die Höhe zu treiben. Alles was sie tun ist kontraproduktiv. Es sieht so aus, als würden sie das absichtlich tun. Gold hat nach der starken Zunahme vom vergangenen Montag jetzt aber eine doppelte Spitze erreicht und kann darum etwas stärker korrigieren. Ich selber würde jetzt gerade eher Silber kaufen, das 15% unter seiner Spitze notiert. Klicken Sie hier für weitere Informationen über die Eröffnung eines Goldkontos.

Letzten Dienstag wurde uns noch ein Beweis dafür geliefert, dass Politiker und Zentralbanker den Bull Market von Gold und Silber befürworten. Die Schweizer Zentralbank hat einen Mindest-Wechselkurs zum Euro festgelegt. Damit haben sie den Franken definitiv an eine Währung gekoppelt, die krank und schwach ist. Ich habe meine Schweizer Franken sofort verkauft.

 

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