Kleiner Rechenfehler

Es ist gerade einmal gut zehn Tage her, als ich in diesem Artikel schrieb, dass für mich fest steht, dass Zypern nur noch mehr Hilfe benötigen wird. Letzten Donnerstag kam heraus, dass der Schaden schon jetzt 6 Milliarden Euro höher ausfällt als erwartet.

Das geht aber ganz schön schnell! Das ist in so kurzer Zeit nur möglich, weil Dijsselbloem und Konsorten einen kleinen Rechenfehler gemacht haben. Kann passieren.

Sechs Milliarden ist auch nicht so viel Geld. Außer man bedenkt, dass die zyprische Wirtschaft nur 18 Milliarden Euro umfasst. Und dass der im letzten Monat übersehene Schaden also ein Drittel der gesamten zyprischen Wirtschaft beträgt.

Das ist ungefähr so, als würde in Deutschland plötzlich ein Schaden von 875 Milliarden Euro auftauchen.

Zypern weg. Wer kommt dann?
Die Eurokraten wollen übrigens, dass Zypern diese 6 Milliarden Euro selber irgendwo herzaubert. Was natürlich unmöglich ist. Vor einigen Wochen war Zypern kurz davor, den Euro zu verlassen.

Ohne zusätzliche EU-Hilfen ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass das doch noch passieren wird. Die nächste Frage lautet: Wer kommt dann?

Europa wird von einer Truppe Clowns geführt. Ich kann es schlicht und ergreifend nicht anders umschreiben…

Wenn Politiker einmal anfangen herumzumurksen, kann es ganz schnell gehen. Mit dem Euro, mit Gold, mit den Börsen, mit Ihrem Banksaldo, mit allem.
Seien Sie darum vorbereitet und haben Sie einen Plan!

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Wenn man nur einen Hammer hat

Wenn Sie diesen Artikel vom vergangenen Freitag gelesen haben, haben Sie vielleicht gemerkt, dass ich mich ärgere. Und das, obwohl ich die Welt prinzipiell so hinnehme, wie sie ist und damit so gut es geht umzugehen versuche.

Ich fühle allerdings immer häufiger Ärger in mir aufsteigen. Und das ist so, weil ich sehe, wie der einfache Bürger von Politikern und Zentralbankern zum Narren gehalten wird.

„Krise fast vorbei“
In Europa verhält es sich übrigens nicht anders als in den USA. Wie häufig Politiker z.B. schon bewährt haben, dass der schlimmste Teil der Krise bereits hinter uns läge, ist unzählbar.

Der spanische Ex-Premier Zapatero konstatierte vor dreieinhalb Jahren bereits, dass die Krise fast vorüber sei. Letzten Monat haben Schäuble und Europaratspräsident Van Rompuy diese Meldung verkündet. Und der französische Präsident Hollande hat schon im Oktober dasselbe gesagt.

Völlig rätselhaft
Worauf diese Leute ihre Meinung basieren, ist mir völlig rätselhaft. Im vierten Quartal 2012 hat auch die deutsche Wirtschaft angefangen zu stolpern, Staatsschulden aller Euroländer stiegen weiter, die Arbeitslosigkeit in der Eurozone erreicht ein Rekordhoch, die Bewohner von ganz Europa lassen ihre Geldbörse in ihren Taschen und der europäische Bankensektor ist schwer krank.

Wie diese Leute uns aus der Krise holen sollen, ist mit ebenfalls ein Rätsel. Sobald es wieder richtig ernst wird, werden sich wieder alle Augen auf Draghi richten. Er hat noch ein einigermaßen brauchbares Werkzeug in petto. Und das ist die (digitale) Druckpresse, um Geld zu drucken.

Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel…

Die Krise ist noch nicht vorbei. Sie hat nicht einmal richtig angfangen. Und der einfache, unwissende Bürger wird das größte Opfer werden. Denn er wird bald zwar Gold kaufen, um sein Geld vor einer Inflation zu schützen, aber er wird das erst tun, wenn es im Grunde schon zu spät ist.

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Gezanke über ein winziges Miniproblem

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat die Mitwirkung Deutschlands am Euro-Rettungsschirm ESM und am Fiskalpakt soeben unter Auflagen gebilligt. Und in den Niederlanden wird heute gewählt. Ich habe die Debatten dort in den vergangenen Wochen bewusst verfolgt. Europa ist ein wichtiges Wahlthema und darum wollte ich wissen, was die Spitzenkandidaten dazu zu sagen hatten.

Das was ich sah, hatte ich nicht anders erwartet. Sie hätten das Thema anstelle von Europa auch ebenso gut Griechenland nennen können. Wird die Niederlande Griechenland noch einmal Geld leihen (= geben) oder nicht. Jedes Mal dieselbe Diskussion, obwohl die Situation genauso simpel ist, wie sie auch unvermeidbar ist.

Griechenland ist ein bankrottes Land, das nicht mehr zu retten ist. Punkt.
Das bereits an Griechenland geliehene Geld können wir abschreiben. Punkt.
Griechenland wird den Euro verlassen, führt die Drachme wieder ein und devalviert stark. Punkt.

Aber Griechenland ist nur ein winziges Miniproblem. Ein Fliegenschiss. Wenn wir es mit Spanien vergleichen. Das Spanien, über das ich die Politiker in den Niederlanden nicht ein einziges Mal habe reden hören.

If you owe the bank $100, it’s your problem.
If you owe the bank $100 million, it’s the bank’s problem.

Griechenland hat ein Problem, denn das Land steckt tief in den Schulden. Die Schulden, die Spanien hat, sind viele male höher. Dadurch hat nicht nur Spanien, sondern auch die übrigen (nördlichen) Euroländer ein enormes Problem.

Wenn Spanien sich für Bankrott erklärt, ist das Elend nicht abzusehen. Die Spanier wissen das nur allzu gut. Und darum können sie Forderungen stellen. Spanien braucht ein gigantisches Hilfspaket. Sie werden das Hilfspaket zwar anfordern, aber nur dann, wenn die übrigen Euroländer ihren Forderungen entgegenkommen.

Also keine Troika (Mitarbeiter des IWF, der EU und EZB). Und keine Sparmaßnahmen, die Madrids Straßen zukünftig mit noch mehr verärgerten Bürgern säumen werden.

Die Frage ist, wie die Politiker aus Deutschland, den Niederlanden, Finnland etc. das der jeweiligen Bevölkerung verkaufen wollen. Im Falle der Niederlande wird es nach den Wahlen natürlich einfacher. Man präsentiert es ganz einfach als ein „neues, unerwartetes Vorkommnis“, so dass die Bevölkerung nur machtlos zuschauen kann.

Die niederländischen Politiker haben sich jetzt wochenlang darüber gezankt, ob sie einem ohnehin bereits hilflos verlorenem Land zusätzliche Hilfe bieten. Und sie haben mit keiner Silbe über die tickende Atombombe der Eurozone gesprochen: Spanien.

Ob das Dummheit oder verlogene Intelligenz ist, dürfen Sie natürlich selber beurteilen.

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When an accident is waiting to happen…

In Europa herrscht miese Stimmung. Und weil die Aufmerksamkeit der Finanzwelt sich scheinbar immer nur auf eine Sache richten kann, sieht es so aus, als seien die Probleme in anderen Regionen weniger groß.

Das sind sie auch. Aber das ist nur, weil sie dort keine zankenden Politiker aus 17 Ländern haben, die allesamt mehr Rücksicht auf die kurzfristigen Belange des eigenen Stimmviehs nehmen wollen, als auf die langfristige Gesundheit ihres Landes und der Eurozone als Ganzes.

Keine Salamitechnik, kein Hackebeil
Die USA bewegen sich allerdings auch auf Kollisionskurs. Letzte Woche habe ich Ihnen in diesem Artikel darüber berichtet, dass die Euroländer mit der Salamitechnik sparen, obwohl sie eigentlich das Hackebeil verwenden müssten. In den USA verwendet man keins von beiden. Die amerikanische Regierung gibt weiterhin Geld aus, als gäbe es kein Morgen mehr.

Alle paar Wochen schaue ich hier kurz nach, wie es mit der amerikanischen Staatsverschuldung aussieht. Inzwischen fast 16 Billionen Dollar, bzw. 16.000 Milliarden Dollar. Über 100% des amerikanischen BIP. Dieses Jahr geben Obama und Konsorten satte 53% mehr Geld aus als sie einnehmen.

Stellen Sie sich einmal vor, was mit Ihnen passieren wird, wenn Sie eine Zeit lang 53% mehr ausgeben würden, als Sie einnehmen! Könnten Sie dann auch weiterhin uneingeschränkt Geld aufnehmen?

Vorübergehender Parkplatz für großes Geld
Ein Land, dem es unglaublich schlecht geht, kann jetzt Anleihen mit zehnjähriger Laufzeit vergeben (also Geld leihen) und dafür lediglich 1,5% Zinsen zahlen. Wie kann das sein? Große professionelle Anleger parken Ihr Geld vorübergehend in Staatsanleihen. Und kleine gutgläubige amerikanische Anleger stecken ihr Geld weiterhin in großen Mengen in Staatsanleihen.

Sobald die Profis verkaufen werden, wird der Topf überkochen. Und dann ist der kleine Mann natürlich der Dumme. Es wird ein beispielloser Schneeballeffekt entstehen und der Anleihenmarkt wird einstürzen.

„When an accident is waiting to happen, it usually does.“

Diese Aussage finden Sie in dem Wirtschaftsklassiker „The time is different“ von Reinhart und Rogoff. In diesem Buch beschreiben die beiden Ökonomen acht Jahrhunderte finanziell wirtschaftlicher Hypes und Crashs.

Die letzte große Seifenblase wird zerplatzen
Das ist ganz klar ein „accident waiting to happen“. Jemand der tief in den Schulden steckt und weiterhin hohe Schulden macht, kann unmöglich weiterhin für 1,5% Geld aufnehmen. Der amerikanische Anleihenmarkt ist die letzte riesige Wirtschaftsblase, die auf jeden Fall zerplatzen wird. Und wenn das passiert, wird der Knall enorm laut sein!

Mit unserem Report „Der amerikanische Anleihenmarkt steht vor dem Kollaps!“ gehen wir auf diese Situation ein. Für Sie die Chance, durch das Zerplatzen dieser letzten großen Seifenblase hunderte Prozent Rendite zu machen.
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Edelmetallkonto in Liechtenstein

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Liechtenstein: Edelmetalle auf Ihrem Konto

Das Fürstentum Liechtenstein ist wegen seines absolut strikten Bankgeheimnisses einer der beliebtesten Länder für Geld- und Edelmetallanlagen im Ausland. Das Bankgeheimnis in Liechtenstein ist das am besten gehütete in ganz Europa, man gibt absolut keine Auskunft an ausländische Behörden.

Der Fiskus und das Goldkonto

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Gold und Silber : ein sicheres Konto

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Die Zollbehörde Liechtensteins ist ein Garant für Sicherheit, und da das Familienrecht Vorrang vor dem Gläubigerrecht hat, ist die Wahrscheinlichkeit einer Pfändung durch Dritte sehr gering.

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Dank an die klugen Kerle bei der EZB!

Ich habe in den vergangenen Tagen ziemlich aktiv getwittert. Vier Tweets in drei Tagen! Der durchschnittliche Twitternutzer postet scheinbar vier Tweets pro Stunde, aber ich nutze Twitter nur, um Sie auf Artikel oder Videos aufmerksam zu machen, die ich wirklich interessant finde.

Ich verweise Sie unter anderem auf einen Artikel, in dem klipp und klar erklärt wird, wie Europa es schafft, sich immer tiefer in Schwierigkeiten zu reiten und warum der Druck von Massen Geld bald noch die einzige „Lösung“ sein wird. Der Artikel ist für den Durchschnittsbürger eventuell etwas schwer Lesbar, aber wenn Sie ihn aufmerksam lesen und den Inhalt gut verinnerlichen, werden Sie, denke ich, kreischend Gold und Silber kaufen.

Gold, Silber, aber auch Rohstoffe sind für die nächsten Jahre die ideale Anlage. Der neue „TopAktien Report“ mit drei sehr günstigen Spitzenaktien (siehe Artikel) ist übrigens ausverkauft. Einzelausgaben sind nicht mehr zu haben. Aber kein Grund zur Sorgen, denn ein Abonnement ist im Verhältnis günstiger und dazu bekommen Sie die enorm wertvollen extra Bonus Reporte. Klicken Sie hier für weitere Informationen.

Neben dem Artikel infolgedessen Sie kreischend Gold und Silber kaufen werden, finden Sie auf meiner Twitter Seite auch einen Artikel über spanische und italienische Banken, die mit den Staatsanleihen, die sie mit geliehenem Geld der EZB gekauft haben, schon jetzt Verluste verbuchen.

Sie wissen schon, die EZB druckte 1.000 Milliarden Dollar, verlieh dieses Geld zu 1% Zinsen an europäische Banken und diese kauften damit anschließend Staatsanleihen, die ihnen 4% oder mehr einbrachten. 3% oder sogar mehr kostenloser Gewinn jährlich, aber nur so lange, wie die Anleihenkurse stabil bleiben.

Sollte der Zins auf italienische und spanische Staatsanleihen jedoch steigen, so wie letzte Woche, dann sinken die Anleihenkurse und der kostenlose Gewinn wendet sich in einen kostenlosen Verlust. Dank der klugen Kerle bei der EZB!

Und damit geht es spanischen Banken, denen es ohnehin bereits äußerst schlecht ging, nur noch schlechter. Und wie wird die EZB das nun wieder lösen? Richtig, indem sie noch viel mehr Geld druckt.

In unserem kostenlosen Report „Sei vorbereitet und haben einen Plan!“ erläutern wir Ihnen, warum eine stark steigende Inflation unvermeidbar ist, und wir erklären Ihnen, worin wir unser Geld in den kommenden Jahren nicht investieren werden und worin sehr wohl. Klicken Sie hier, wenn Sie den Report noch nicht gelesen haben.

 

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Hintergruende, die man kennen muss

Unten ein Kommentar eines Lesers. Eine sehr interessante Buchbeschreibung mit Schlussfolgerungen, die noch ein Stück weitergehen, als das, was Sie bis dato in unseren Artikeln lesen konnten.
Ich empfehle Ihnen absolut, die Beschreibung zu lesen. Am besten sogar zweimal!

„Hallo René,

Vor kurzem habe ich das Buch „Der Staatsbankrott kommt“ von Michael Grandt gelesen. Das Buch hat den passenden Untertitel „Hintergründe, die man kennen muss“. Während des Lesens habe ich oft an Sie gedacht.

Michael Grandt zeigt anhand vieler Beispiele, dass die Geschehnisse in Griechenland nur ein Vorgeschmack auf das sind, was uns noch bevorsteht. Aus dem Buch lässt sich ablesen, dass die Angst vor einem nationalen Banktrott ziemlich realistisch ist. Staatsausgaben, die sich doch immer wieder höher zu sein scheinen als wünschenswert, der daraus resultierende massenhafte Gelddruck, ebenso wie das schier uneingeschränkte Drucken, um „Opfern“ zu „helfen“, werden desaströse Auswirkungen auf die Inflation haben. Genauso, wie ich es häufiger in Ihrem Newsletter gelesen habe.

Aber dieses Problem betrifft nicht nur Deutschland. Wenngleich es aus deutscher Perspektive geschrieben wurde und als Warnung für den deutschen Konsumenten gilt, in Wirklichkeit müsste Deutschland sich innerhalb Europas (meiner Meinung nach) am wenigsten Sorgen machen. Eine Krise eines der wichtigsten Mitgliedstaaten oder der USA wird nicht auf dieses Land beschränkt bleiben. Jedes Land ist in Gefahr, und niemand weiß, wann es passieren wird.

Grandt geht noch einen Schritt weiter als Sie. Er stellt bei diesen düsteren Aussichten grundlegende Fragen:

  • Wie lange wird der Dollar noch als Reservewährung bestehen?
  • Wie lange wird es den Euro noch geben?
  • Wird wieder Inflation entstehen?
  • Dürfen wir von einer Währungsreform ausgehen?
  • Was lernen wir von Japan (1990)? Russland (1998)? Argentinien (2001)? Island (2008)? Simbabwe (2009)?  Dubai (2009/2010)?

Michael Grandt liefert eine sorgfältig ausgeführte und kohärente Analyse. Er beschreibt anhand aktueller Währungsreformen – es sind viel mehr als man denkt – wie man sich dagegen wappnen kann.

Seine Enthüllungen sind erstaunlich: Der Staat wird an unser Vermögen gehen, wenn er mit dem Rücken zur Wand steht. Raffiniert und ausgeklügelt. Das hat er immer schon getan und wird es auch immer wieder tun. Schon allein weil Politiker aus der Vergangenheit scheinbar oftmals nichts lernen, oder weil man nur mit kurzzeitigen Lösungen agiert. Darin erkenne ich auch ihre Worte.

Eine Pleite des Staates oder unserer Währung wird uns alle persönlich treffen, wenngleich das nur wenige Menschen zu realisieren scheinen. Grandt beschreibt, was man wissen muss und wie man adäquat reagieren sollte.

Ich schreibe Ihnen diese Buchbeschreibung, weil ich dem mehr als klaren Fazit des Buches komplett zustimme: Gold und Silber kaufen! Genau das, was auch Sie sagen.

Am besten sogar Silber, weil – so schreibt Grandt – es schnell passieren kann, dass (genau wie 1933) wieder ein Verbot auf den Privatbesitz von Gold ausgesprochen wird. Damit könnte man die Rückkehr zum Goldstandard vereinfachen und  „fairer“ ablaufen lassen.

Er zeigt sogar Beispiele auf, wie man monatlich eine kleine Menge (reine) Silbermünzen oder kleine Barren kauft, sodass damit besser gehandelt werden kann. Als Alternative für Edelmetalle als Schutz vor Inflation nennt er „Value Stocks“, bzw. stark unterbewertete Aktien mit starker Vermögensposition. Genau solche Aktie, wie Sie sie mit TopAktien.de selektieren.

Die meisten Tipps aus dem Buch waren für mich als festen Leser Ihres Newsletters bereits bekannt.
Aber es ist dennoch schön, wenn man eine solide Analyse in Buchform bekommt, die bekräftigt, was man selber schon einige Jahre in einem (kleinen?) Newsletter liest.

Neben der Tatsache, dass ich das Buch von Grandt sehr lesenswert finde, möchte ich noch loswerden, dass die Tendenz Ihren Reportes „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ fast dieselbe ist:

  • Führen Sie keine Staatsanleihen
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihre Schulden möglichst gering sind
  • Setzen Sie Ihr Erspartes in Gold und/oder Silber um
  • In der Kategorie Aktien sollten „Value“-Aktien bevorzugt werden
  • Kaufen Sie nicht mit geliehenem Geld, sodass Sie Ihren Besitz verkaufen können, wenn Sie es wollen
  • Sorgen Sie dafür, dass Sie einen kleinen Vorrat Silber/Gold griffbereit haben, sollte Ihre Bank auf einmal nicht mehr erreichbar sein.

Sein Schlussfazit lautet: Vertrauen Sie niemals dem, was Ihre Regierung oder öffentliche Behörden Ihnen raten oder versprechen. Vertrauen Sie nur sich selbst und Ihrem gesunden Menschenverstand.

Wo habe ich das gelesen, schon bevor dieses Buch erschien?“

 

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Reiche, verwöhnte Europäer

Letzte Woche habe ich einen Tweet gepostet, der auf einen Link zu einer der interessantesten Kolumnen des letzten Jahres verweist. Ein Journalist des China Daily schreibt Europa einen offenen Brief. Anlass ist die Tatsache, dass die Eurozone es so gerne sehen würde, dass China einen Teil ihrer Staatsverschuldung finanziert.

Der Journalist sagt uns mal eben auf nicht misszuverstehende Art und Weise, dass der durchschnittliche Europäer (verglichen mit dem durchschnittlichen Chinesen) ein reiches, verwöhntes Kind ist, das trotz seines Reichtums zu viel Geld ausgibt. Dieses Kind wolle die zu hohen Ausgaben finanzieren, indem es von den Chinesen Geld leiht; dieser Chinese jedoch arbeitet extrem hart und spart einen dicken Teil seines Geldes. Man, der hat gesessen! Immer wieder interessant zu sehen, wie man uns – reiche, verwöhnte Europäer – in anderen Teilen der Welt so sieht.

Ich habe auch gelesen, dass Mario Draghi in den vergangenen zwei Wochen positive Signale in der Wirtschaft sieht, und dass er vorläufig keine Inflationsgefahr erkennt. Es scheint, als beträte dieser Kerl niemals eine Tankstelle. Aber solche Wirtschafter betrachten nun einmal lieber theoretisch ökonomische Modelle als die alltägliche Praxis. Kein Wunder, dass Zentralbanker so erbärmliche Prognosen abgeben!

Öl, Gold und Silber steigen preislich. Ein Fass Brent Crude stieg dieses Jahr schon von 110$ auf 124$. Der Anstieg ist größtenteils den stetig zunehmenden Spannungen mit dem Iran zu verdanken. Und diese Spannungen werden eher zu- als abnehmen. Ich schrieb im Dezember auch bereits in diesem Artikel, dass wir in den nächsten Jahren stark steigende Energiepreise erwarten dürfen. Es geht also darum, von diesen steigenden Energiepreisen zu profitieren. Schon allein, um die steigenden Heizkosten zurückverdienen zu können.

 

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Das griechische Chaos – einige Beispiele

Ich lese gerade das Buch „Boomerang“ von Michael Lewis. Empfehlenswert. Er beschreibt in diesem Buch, wie unter anderem in Island, Irland und Griechenland die Länderkrisen entstanden sind.

Was Griechenland betrifft, so hat sich klar gezeigt, dass das Land sich in die Eurozone gelogen hat. Der Kopf des statistischen Bundesamtes dort hat es geschafft, die Zahlen so zu manipulieren, dass man ihm als Spitznamen „The Magician“ gab. Die EU-Politiker sind mit offenen Augen darauf hineingefallen, obwohl ein kleines bisschen logisches Nachdenken schon genügt hätte, um dahinter zu kommen, dass die griechischen Staatsfinanzen ein großer Trümmerhaufen sind. Einige Beispiele aus dem Buch, die amüsant und gleichzeitig traurig sind:

  • Zwei Drittel der griechischen Mediziner haben ein offizielles Jahreseinkommen unter € 12.000 (unter € 12.000 muss man keine Steuern zahlen).
  • Wenn jemand der Steuerhinterziehung überführt wird, dauert es 15 Jahre bis eine Verurteilung stattfinden kann.
  • Die griechische Bahngesellschaft setzt 100 Millionen Euro um. Allein die Personalkosten liegen bei 400 Millionen Euro. Übrige Kosten umfassen 700 Millionen Euro.
  • Ein durchschnittlicher griechischer Bahnmitarbeiter verdient € 65.000 im Jahr.
  • Das griechische Bildungssystem ist das schlechteste Europas, hat aber pro Schüler viermal mehr Lehrer, als es durchschnittlich in Europa der Fall ist.
  • Für belastende Berufe wird ein Renteneinstiegsalter von 55 Jahren bei Männern und 50 Jahren bei Frauen hantiert. Über 600 Berufe werden als belastend eingestuft.

An den obigen Dingen wurde infolge des europäischen Druckes zweifelsohne bereits das nötigste geändert, aber eine Kultur in der Bürger in Vielzahl Steuern umgehen und in der die Regierung ein großer Trümmerhaufen ist, lässt sich nicht mal eben in einem Jahr verändern. Auch nicht in zehn Jahren.

Wenn man das alles liest, kann man nur zu einem Schluss kommen: Jeder Euro, der Richtung Griechenland fließt, ist weggeschmissenes Geld.

 

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Langjähriger Bullmarkt in Rohstoffe

Ich habe Ihnen schon zu einem früheren Zeitpunkt mitgeteilt, dass Gold und Silber sich in einem langjährigen Bullmarkt befinden. Weil insbesondere Silber weit unter seinem Jahreshöchstkurs notiert, ist meiner Ansicht nach gerade jetzt ein idealer Zeitpunkt, Neuankäufe zu tätigen oder (sollten Sie noch kein Gold oder Silber besitzen) zum ersten Mal zu kaufen. Sie können das mithilfe eines Goldkontos tun oder indem Sie physisches Gold/Silber kaufen. Hier finden Sie alle Informationen.

Neben Gold und Silber gibt es gerade auch einen langjährigen Bullmarkt in andere Rohstoffe. Vor allem Agrarrohstoffe und Energie. Nahrungsmittelpreise können jeden Moment erneut ansteigen, und damit könnte in einigen Monaten vielleicht wieder Aufregung rundum steigende Nahrungsmittelpreise entstehen.

Was Öl betrifft, sind die Ölreserven in den USA, Europa und ebenso in China sehr niedrig, obwohl die Weltwirtschaft derzeit nicht unbedingt stark wächst. Ölreserven nehmen jedes Jahr ab und es wurde schon sehr lange kein riesiges Ölfeld mehr entdeckt. Man muss nur ein wenig logisch Nachdenken und schon weiß man, dass der Ölpreis sich irgendwann nur noch in eine Richtung entwickeln kann: aufwärts.

Zu Gold und Silber erreichten uns in letzter Zeit übrigens diverse E-Mails, in denen Leser uns fragten, woher sie wissen sollten, wann man verkaufen müsse. Obwohl wir diesem Thema in der Vergangenheit bereits einige Artikel gewidmet haben, kann ich Ihnen mitteilen, dass ich davon ausgehe, noch jahrelang Gold und Silber zu besitzen. Nächsten Donnerstag werde ich noch einmal beschreiben, wie man erkennen kann, wann es Zeit wird zu verkaufen.

 

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