Sterbensangst vor steigendem Euro

Letzte Woche hielt Mario Draghi eine Rede, in der er versuchte einen ausgewogenen Eindruck davon zu vermitteln, was die EZB in den kommenden Monaten vorhat.

Das gelang ihm nicht ganz so gut.

Der Markt dachte, Draghi habe vor, den Gelddruck Schritt für Schritt zu beenden, was anschließend zu einem steigenden Euro und einer sinkenden Börse führen würde.

Missverstanden
Bei der EZB brach unmittelbar Stress aus. Einen Tag später teilte die EZB mit, dass der Markt Draghis Rede missverstanden habe.

Sie haben bei der EZB also eine Sterbensangst vor einem steigenden Euro. Denn das wäre nachteilig für den europäischen Export und drückt die Inflation. Obwohl die EZB diese Inflation doch so gerne auf 2% hätte.

In den Medien und auf Twitter habe ich zwei Meldungen entdeckt, die dieses Bild unterstreichen.

Mit Geduld und Ausdauer weiter drucken
EZB-Ökonom Peter Praet äußerste am Mittwoch gegenüber dem Wall Street Journal, dass die EZB mit Geduld und Ausdauer weiterhin Geld drucken müsse. Denn die Inflation in der Eurozone sank im vergangenen Monat auf 1,3%.

Die EZB gibt weiterhin ihr Bestes, um den Wert der Euros auf unseren Sparkoten herabzusenken. Die Sparzinsen werden vorläufig auf 0% bleiben und die EZB wird weiterhin viel Geld drucken.

Jedes Jahr mindestens 2% definitiven Verlust
Und das natürlich auf Kosten des einfachen Sparers. Das Geld auf unseren Sparkonten verliert jedes Jahr mindestens 2% (Inflation + Steuern) an Wert.

Das ist jedes Jahr ein definitiver, nicht umkehrbarer Verlust von mindestens 2%.

Wie kann man sich vor dieser sinkenden Kaufkraft schützen?
Sie sollten auf jeden Fall einen Teil Ihrer Ersparnisse, den Sie derzeit nicht benötigen, in physisches Gold und/oder Silber investieren.

Das sind die einzigen Geldarten, die ein Zentralbanker nicht drucken kann.
Hier finden Sie die Anbieter, die wir für die Besten halten.

 

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