Warum noch Steuern zahlen, wenn…?

Die EZB druckt nun schon seit 2015 jeden Monat 60 Milliarden frische Euros.

Niemand mach sich darüber derzeit einen Kopf. Denn die Wirtschaft brummt.

Diese Woche habe ich das folgende Foto auf Twitter entdeckt. Leute, die einen Banner mit einer sehr guten Frage tragen.

Die Personen, die diesen Banner gemacht haben, haben dies absolut berechtigter Weise getan.

Die EZB druckt jeden Monat 60 Milliarden Euro und laut Draghi war das in den vergangenen Jahren auch absolut notwendig. Draghi sieht auch keinerlei negative Folgen durch diesen Gelddruck.

Lesen Sie einmal diesen Tweet, den ich gestern gepostet habe:

Wenn gelddrucken keine negativen Konsequenzen mit sich bringt,…
Wenn dieses ganze Gelddrucken keine negativen Konsequenzen mit sich bringt und keine Blasen verursacht, dann ergeben sich in der Tat automatisch folgende Fragen:

    • Warum sollte sich eine Regierung noch um ein Haushaltsdefizit sorgen, wenn die Zentralbank das Defizit sehr leicht mit gedrucktem Geld begleichen kann?
    • Warum ist die EZB nicht auch kurz zur Stelle, wenn sich Katastrophen ereignen? (Wie das Erdbeben in Italien letztes Jahr.)
    • Warum muss man nach einer Katastrophe, wie dem Orkan auf St. Martin einen riesigen Benefizabend im Fernsehen organisieren, der nur ein paar Millionen einbringt, wenn die EZB innerhalb einer Minute hundert Millionen frische Euros drucken kann?
    • Warum druckt die EZB nicht einfach ein paar hundert Millionen Euros, die dann für die Erforschung seltener Krankheiten verwendet werden können?
    • Warum erlässt man dann nicht allen Menschen in finanziellen Schwierigkeiten ihre Schulden?
    • Warum ist es überhaupt noch notwendig, Steuern zu zahlen, wenn der Druck von neuem Geld keine Konsequenzen hat?

Wenn das Drucken von Geld eine Lösung ohne negative Konsequenzen wäre, wären dies allesamt berechtigte Fragen.

Aber Geld zu drucken ist natürlich keine Lösung.

Je mehr Euros in Umlauf…
Je mehr es auf der Welt von einer Sache gibt, desto weniger ist es wert.

Je mehr Euros in die Welt geschmissen werden, desto weniger ist ein Euro langfristig wert. Desto mehr Euros benötigt man, um etwas kaufen zu können.

Je mehr Euros in Umlauf sind, desto höher steigt die Inflation letztendlich.

Genau aus diesem Grund ist es in Zeiten wie diesen so wichtig, physisches Gold und Silber zu kaufen.

Denn keine einzige Zentralbank kann Gold und Silber drucken.
Wir kaufen physisches Gold und Silber bei diesen Anbietern.

 

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Immer negativer über Europa

Was mir am Brexit vor allem auffiel, war die Reaktion der Menschen, die gegen den Brexit gestimmt haben. Die also Mitglied der EU bleiben wollten.

Mit dem bedauerlichen Tiefpunkt der Demonstration in London.

Denn diese Demo war ein klarer Indikator der Tatsache, dass große Gruppen (höher gebildet, und sich selbst als klug bezeichnend) der Einwohner Londons ein demokratisch erzieltes Ergebnis nicht akzeptieren wollen.

Sie sagen im Grunde, dass sie die 17.410.742 Brexit-Wähler für zu dumm halten, als dass sie überhaupt über solche ernsten Themen abstimmen könnten.

Noch schnell ein wenig Angst einjagen
Sie wurden auch enorm überrascht. Das Remain-Camp lag in den Prognosen zwar knapp vorne, aber ein Paar angsteinjagende Schlagzeilen am Morgen des Referendums sollte viele dieser dummen Menschen so sehr verunsichern, dass sie doch noch für die EU stimmen würden.

So wie diese Schlagzeile aus dem Daily Telegraph. Es wurde sogar ein Foto mit dunklen Gewitterwolken darunter veröffentlicht, um es noch beängstigender wirken zu lassen.

Absolut kein Einfühlungsvermögen
Der Punkt ist jedoch, dass insbesondere die normalen Bürger mit einem geringen bis modalen Einkommen dieser Angstmacherei überhaupt nicht auf den Leim gingen. Dafür ist die Verärgerung über die EU und über die regierenden Politiker inzwischen zu groß.

Das wichtigste Fazit ist meiner Ansicht nach, dass die politische Klasse und die Höhergebildeten sich allesamt im gleichen Trott befinden, in dem alle das gleiche Denkmuster zeigen. Und dadurch können sie sich überhaupt nicht mehr vorstellen, was in den Mitbürgern vorgeht, die ein viel geringeres Einkommen haben.

Und das ist ein Trend, den man nicht nur in Großbritannien sieht, sondern überall in Europa und in den USA.

Negativer über Europa
Ich habe diese Woche gelesen, dass in den Niederlanden eine Umfrage zur EU und zum Euro gemacht wurde, bei der genau dieselben Fragen gestellt wurden, wie schon vor fünf Jahren einmal.

Es zeigte sich, dass der durchschnittliche Niederländer dem Euro und der EU jetzt viel negativer gegenübersteht. Das sagt viel.

Aber es wird noch aussagekräftiger, wenn man berücksichtigt, dass 2011 die Eurokrise in vollem Gang war. In den letzten Jahren hatten die Niederlanden hingegen einen wirtschaftlich gehörigen Rückenwind.

Wenn das EU-Sentiment jetzt schon so negativ ist, wie wird es dann sein, wenn die Eurozone bald wieder in eine unvermeidbare Rezession gleitet? Wenn die Arbeitslosigkeit wieder steigt? Wenn Haushaltsdefizite steigen und Politiker erneut Sparmaßnahmen verkünden?

Fehler im Fundament
Ich gehe davon aus, dass der Euro zerbrechen wird. Die EU und insbesondere der Euro ist ein Haus, bei dem bei der Legung des Fundaments enorme Fehler gemacht wurden.

So etwas kann einfach nicht gut ausgehen.

Darum ist es vor allem für uns Bürger der Eurozone so wichtig, einen Teil unserer Ersparnisse in physisches Gold und/oder Silber umzusetzen.
Ich mache das bei diesen Anbietern.

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