Weitere schmutzige Spielchen um Griechenland

Ob es nun einen Deal geben wird oder nicht, Griechenland ist jetzt mindestens so pleite wie schon 2010. Die einzige Lösung wäre ein starker Schuldenerlass und ein gemeinschaftliches und umfangreiches Vorgehen, um wieder Ordnung in das Land zu bekommen.

Einen Schuldenerlass können die EU-Politiker der europäischen Bevölkerung nicht attraktiv verkaufen, denn damit würden sie zugeben, dass sie 2010 unglaublich versagt haben.

Und das rigorose Vorgehen der EU-Politiker, hat in den vergangenen fünf Jahren schon zu ausreichend Elend geführt. Kein einziger Politiker wird aber zugeben, dass die Troika (EU, EZB, IWF) das Land nur noch weiter in den Schlamassel geritten hat.

Ein hoffnungsloser Zustand. Mit einem Deal würden die Politiker das Problem wiederum eine Weile von sich wegschieben und Griechenlands Schulden würden noch weiter ansteigen.

Die üble Rolle der EZB…
Was zu wenig Beachtung bekam, ist die üble Rolle der EZB.

Am Montag habe ich in dieser brillanten Kolumne von Ambrose Evans-Pritchard (der wohl angesehenste Finanzkolumnist Europas) gelesen, dass die EZB in den vergangenen Wochen unter der griechischen Bevölkerung Unruhe säte und die Griechen anstachelte, massenhaft Geld von ihren Konten anzuheben.

Und das obwohl die EZB vor allem die Aufgabe hat, Stabilität zu gewährleisten!

In Pritchards Kolumne können Sie übrigens auch lesen, dass dies nicht das erste Mal ist, dass die EZB über ihre Ziele hinausgeschossen ist. Dass es sich keineswegs um eine unabhängige, sondern um eine rein politische Institution handelt.

…und des IWF
Des Weiteren drohte Christine Lagarde im Namen des IWF damit (er wurde notabene errichtet, um Ländern in Not zu helfen), Griechenland zunichte zu machen, wenn das Land am 30. Juni keine 1,6 Milliarden Euro überweist.

Dass sie damit das normale IWF-Protokoll für verspätete Zahlungen komplett ignoriert, tut scheinbar gerade nichts zur Sache.

Varoufakis Vorschläge
In seiner Kolumne verweist Pritchard auch auf die Vorschläge von Yanis Varoufakis, während des Eurogruppen-Treffens letzte Woche.

Was Varoufakis dort vorschlug, klingt völlig logisch. Diese Vorschläge könnten von einem Vollblutkapitalisten stammen!

Aber anscheinend hat die Troika kein großes Interesse daran, Griechenland wirklich aus dem Sumpf zu ziehen. Sie bedrängen Tsipras und Varoufakis von allen Seiten.

Um jeden Preis
Und das ist scheinbar so wichtig, dass sogar sogenannte unabhängige Institutionen ihre eigenen Regeln brechen und/oder überschreiten, um das kleine Griechenland maximal unter Druck zu setzen.

Die desaströse Strategie der Troika muss anscheinend um jeden Preis umgesetzt werden…

 

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Das ist erst der Anfang!

Für uns ist es DIE Entwicklung 2015. Nichts wird so große Auswirkungen haben. Ein finanzieller Tsunami steht uns bevor. Man kann ihm zum Opfer fallen. Oder als cleverer Anleger von ihm profitieren.

Letzten Monat haben sich zwei wichtige neue Signale gezeigt, die diese Entwicklung weiter vorantreiben.

Dollar weiter gestiegen
Wir bieten unseren Spezialreport „Der Dollar steigt!“ nun seit gut drei Wochen an und seitdem ist der Dollar nur noch weiter angestiegen.

Auf der folgenden Langzeitgraphik sehen Sie den Dollar Index. Sie werden sehen, dass dieser gerade erst den Höchstkurs der letzten zehn Jahre erzielt hat.

Ich habe Ihnen bereits vor drei Wochen von der unfassbaren Summe von 9.000 Milliarden Dollar berichtet, die aufgenommen wurde, um sie außerhalb der USA anzulegen/zu investieren. Jeder, der in den vergangenen zehn Jahren Dollar aufgenommen hat, hat es jetzt mit steigenden Währungsverlusten zu tun. Jeder.

Anleger müssen ihre Positionen schließen
Diese ganzen Anleger schauen jetzt also dabei zu, wie die Gewinne der vergangenen Jahre flöten gehen, haben trotz der höheren Zinsen in den Schwellenländern mit Verlusten zu kämpfen oder müssen hinnehmen, dass der Wert ihrer Kredite (und damit die monatlichen Kosten) in den regionalen Währungen steigt.

Infolgedessen schließen sie ihre Positionen, kaufen also Dollar und verkaufen regionale Währungen. Dadurch steigt der Dollar immer weiter.

Wir erleben allerdings gerade noch zwei weitere wichtige Entwicklungen, die einem stark steigenden Dollar zuarbeiten.

Zentralbanken weltweit senken in großer Vielzahl die Zinsen herab
Vor zwei Wochen hat die EZB ihre Gelddruck-Bazooka vorgestellt. Außerdem haben im vergangenen Monat ganze neun Zentralbanken weltweit ihre Zinsen herabgesenkt. So wollen sie alle erreichen, dass ihre Währung im Vergleich zu anderen Währungen und zum Dollar günstiger wird.

Und die Fed kann jetzt nichts unternehmen. Erstens, weil das Land diesen Währungskrieg 2009 selber angezettelt hat und zweitens, weil das Land laut offizieller Zahlen sein Wirtschaftsziel erreicht hat.

Amerikanische Unternehmen müssen Dollar kaufen
Die Unternehmen des amerikanischen S&P-500 Index erwirtschaften fast die Hälfte ihres Umsatzes außerhalb der USA. Sie haben das Risiko eines steigenden Dollars in den vergangenen Jahren jedoch nie ernst genommen.

Gewinne des letzten Quartals waren ungefähr 5% GERINGER als ein Jahr zuvor. Auch aufgrund des steigenden Dollars. Bei der Veröffentlichung von Quartalszahlen lesen wir sehr häufig Dinge wie hier bei Caterpillar:

„Total sales and revenues were $14.244 billion in the fourth quarter of 2014, compared with $14.402 billion in the fourth quarter of 2013, a decline of $158 million or 1 percent.  The decrease was primarily due to currency impacts from weakening of the euro and Japanese yen.“

Um zu verhindern, dass große amerikanische Unternehmen noch größere Probleme durch einen weiter steigenden Dollar bekommen, muss das Land jetzt doch das Währungsrisiko eindämmen. Bzw. Positionen einnehmen, mit denen auf einen steigenden Dollar gesetzt wird. Das wird zu einem noch kräftigeren Auftrieb des Dollars führen.

Drei wichtige, einander verstärkende Entwicklungen
Zusammengefasst gibt es also drei wichtige, einander verstärkende Entwicklungen, die dazu führen, dass der Dollar immer weiter steigt:

1. Die unfassbare Summe von 9.000 Milliarden Dollar, die aufgenommen wurde, um sie außerhalb der USA anzulegen und zu investieren.

2. Zentralbanken weltweit tun alles dafür, um den Kurs ihrer Währung zu drücken, während die Fed nichts tun kann.

3. Große amerikanische Unternehmen müssen viele Milliarden Dollar kaufen, um das Währungsrisiko einzudämmen.

Welche Konsequenzen hat all dies?
An den Finanzmärkten ist Unruhe spürbar. Diese Unruhe wird nur weiter zunehmen. Börsen und Währungen unterschiedlicher Länder werden stark sinken.

Vom steigenden Dollar kann man natürlich profitieren, indem man schlichtweg Dollar kauft. Man kann jedoch noch viel größere Gewinne erzielen, wenn man auf die Nebeneffekte setzt, die dadurch an den Währungs- und Aktienmärkten weltweit entstehen.

Der Anfang einer Mega-Entwicklung
Der Dollar steigt gerade enorm. Das ist aber erst der Anfang. Uns steht ein finanzieller Tsunami bevor. Wenn Sie damit richtig umgehen, kann daraus ein Gewinn-Tsunami entstehen.

In unserem Spezialreport „Der Dollar steigt!“ erklären wir Ihnen ganz genau, wie wir von dieser Mega-Entwicklung profitieren werden. Außerdem informieren wir Sie in nächster Zeit über neue Positionen, sobald die Nebeneffekte klarer erkennbar werden.

Eine Mega-Entwicklung führt zu Mega-Gewinnen
Wenn man richtig darauf reagiert! Klicken Sie hier, um diesen einmaligen Report zu bestellen.

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Wahrnehmung und Realitaet liegen meilenweit auseinander

In diesem Artikel habe ich Ihnen letzten Freitag mitgeteilt, dass die Eurozone infolge niedriger Inflation gezwungen wird, Geld zu drucken.

Und ich habe Ihnen mitgeteilt, dass der Dollar unter anderem so stark ist, weil die amerikanische Wirtschaft am besten läuft, und alle deshalb auf eine Zinsanhebung setzen.

Wahrnehmung. Realität.

Die enorme Gefahr einer Deflation in der Eurozone
Wo man auch hinschaut, Zeitung oder Fernsehen, überall wird uns eingebläut, Deflation sei schlecht, weil Konsumenten dann nicht kaufen würden. Und dass Draghi Geld drucken müsse, um diese enorme Gefahr einzudämmen.

Hier nun eine Tabelle, dich ich von der Eurostat Website kopiert habe:

Aktuell herrscht eine Deflation von 0,2%. Vor allem, weil die Energiepreise um 6,3% gesunken sind, und weil „unprocessed food“ (Gemüse, Obst, Fleisch etc.) 1% günstiger wurde.

Kennen Sie jemanden, der weniger tankt?
Kennen Sie auch nur eine Person, die weniger Benzin tankt, weil die Spritpreise gerade so günstig sind? Oder jemanden, der weniger Gemüse und Obst kauft, weil er einen weiteren Rückgang der Preise erwartet? Ich kenne niemanden!

Dennoch geht die gesamt Finanzwelt davon aus, dass die EZB am 22. Januar verkünden wird, dass sie Geld drucken wird. Auch weil Draghi himself vorletzte Woche bereits äußerte, dass es seiner Meinung nach nötig sei.

Die Realität sieht so aus, dass die EZB Geld drucken wird, obwohl es absolut unnötig ist.

Denn der Rückgang der Kraftstoffpreise ist für die Eurozone einzig und allein vorteilhaft. Und jeder, der sich die Mühe macht, sich auch nur einigermaßen in den Ölmarkt zu vertiefen, weiß, dass Kraftstoffpreise im nächsten Jahr wieder stark steigen werden.

Die amerikanische Wirtschaft
Wir haben in letzter Zeit nur noch positive Meldungen zur amerikanischen Wirtschaft gehört. Die Wirtschaft wuchs im dritten Quartal um satte 5%.

Die Wahrnehmung geht im Allgemeinen dahin, dass es der amerikanischen Wirtschaft sehr gut geht. Schauen wir uns einmal die harten Zahlen an. Die Realität.

Im dritten Quartal 2014 lag das amerikanische BIP nominal 728 Milliarden Dollar höher als ein Jahr zuvor. Dieses Wirtschaftswachstum wurde jedoch erzielt, weil Regierung, Unternehmen und Bürger gemeinsam ganze 2.045 Milliarden Dollar mehr Schulden machten.

2.045 Milliarden Dollar zusätzliche Schulden machen, um damit lediglich 728 Milliarden Dollar Wirtschaftswachstum zu schaffen. Das klingt sehr ungesund!

Es geht immer um die Wahrnehmung
Die EZB wird aufgrund einer aktuellen Wahrnehmung Geld drucken, die da wäre, dass Deflation eine Gefahr darstelle. Das Ergebnis wird ein immer schwächer werdender Euro sein.

Und die Fed wird die Zinsen aufgrund der Wahrnehmung anheben, dass es der amerikanischen Wirtschaft ja so gut gehe. Mit dem Ergebnis eines steigenden Dollars.

Die Realität sieht so aus, dass die Eurozone ein Deflationsproblem hat. Und dass die amerikanische Wirtschaft viel schwächer ist als weitgehend angenommen wird.

Realität wird in ungefähr einem Jahr durchdringen
Das wird aber vermutlich erst irgendwann Ende 2015, Anfang 2016 passieren. Erst nachdem der stark steigende Dollar eine Spur der Verwüstung hinter sich gelassen hat…

 

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Blick ins Jahr 2015 – Krise aus überraschender Richtung!

In diesem Newsletter blicken wir ins bevorstehende Jahr 2015. Nicht weil sich das laufende Jahr zufällig dem Ende neigt, sondern weil alles darauf hindeutet, dass im nächsten Jahr eine neue Krise ausbricht. Eine große Krise. Und der Ausschlag wird ein ganz anderer sein als Sie erwarten würden.

Lesen Sie weiter, denn es ist wichtig!

Zuerst noch kurz zu 2014
Letzte Woche haben wir zum vierten Mal in diesem Jahr etwas mitgemacht, was an einem normal funktionierenden Markt so gut wie nie vorkommt. Eine V-Formation. Bzw. Anleger werden pessimistisch, die Börse sinkt, Zentralbanker gibt Versprechen, Börse steigt genauso schnell wieder an.

Wenn sich die Stimmung an der Börse so häufig und so schnell vom Negativen ins Positive wendet, kann man zu Recht von einer unnatürlichen Börse sprechen, die sich anhand des Verhaltens der Fed bewegt.

Jedes Mal wenn man 2014 bei drohendem Börsenrückgang auf sinkende Kurse setzte, erlitt man hinterher eine dicke Schlappe. Das Jahr war darum vor allem für MontagTrader und DienstagTrader unglaublich frustrierend.

Der große Unterschied zu 2013
Die Fed hat den Aktienmarkt nach wie vor unter Kontrolle, hat dieses Jahr allerdings die Kontrolle über den (Unternehmens)Anleihemarkt verloren. Zudem macht der Währungsmarkt nicht länger das, was die Fed gerne hätte. Das wären nämlich ruhige Bewegungen.

Es ist daher auch nur eine Frage der Zeit, bis sich auch der Aktienmarkt nicht länger nach den Wünschen der Fed verhält. Und demnach wieder so funktionieren wird, wie ein Markt nun einmal funktionieren sollte.

Die große Krise 2015
Für 2015 können wir zunächst einmal davon ausgehen, dass der Dollar steigt. Das scheint vielleicht nicht so wichtig zu sein, ist es allerdings sehr wohl. Gerade ein steigender Dollar wird sehr wahrscheinlich eine enorme Krise auslösen.

In den vergangenen Jahren haben die niedrigen amerikanischen Zinsen und die gelddruckende Fed dazu geführt, dass Finanzinstitute und Großinvestoren viele (geliehene) Dollar in asiatischen Ländern investierten, wo die Zinsen höher sind und vor allem Anleihen viel mehr Zinsen einbringen.

9.000 Milliarden Dollar sind geliehene Dollar
Man leiht sich Dollar für geringe Zinssätze und investiert diese Dollar z.B. in Indien, China oder Indonesien, wo die Zinsen viel höher sind. Das nennt man auch Carry Trade. Die Gesamtsumme aller Carry Trades scheint astronomisch hoch zu sein.

Schätzungen zufolge liegt die Höhe dieser Carry Trades irgendwo zwischen 3.000 Milliarden Dollar und bis zu 9.000 Milliarden Dollar (Leiter Forschungsinstitut BIS).

Seitdem die Fed das Gelddrucken allerdings seinlässt, steigt der Dollar im Vergleich zu anderen Währungen stark (siehe Graphik).

Einerseits, weil die Zinsen für amerikanische Staatsanleihen höher sind als jene für europäische oder japanische und andererseits, weil die BoJ gerade viel Geld druckt und weil alle davon ausgehen, dass die EZB in Kürze die Geldpressen anwerfen wird.

 

Alle verbuchen Verlust
Die Folge dieses Dollaranstiegs ist jedoch dahingehend, dass so gut wie alle, die sich in den vergangenen drei Jahren UDS geliehen haben, um eine höhere Rendite in Schwellenländern zu erzielen, jetzt mit Verlusten dastehen.

Als logische Konsequenz wollen oder müssen Anleger ihre Positionen schließen. Das bedeutet wiederum, dass sie Dollar zurückkaufen und Lokalwährungen von Schwellenländern verkaufen.

Dollar zurück in die USA
Die Dollar fließen zurück in die USA, dann gehen den Schwellenländern enorme Mengen Geld und Investitionen flöten und der Wert ihrer Währung sinkt rapide. Konsequenz: große Wirtschaftsprobleme in vielen Schwellenländern.

Auch in Europa werden wir das deutlich zu spüren bekommen. Denn wenn wir etwas rein gar nicht gebrauchen können, dann ist es wohl ein stark sinkender Export in einen Teil der Welt, weil die Wirtschaft dort hinkt.

2015 verspricht wirtschaftlich betrachtet also ein sehr unruhiges Jahr zu werden!

Welche Folgen hat all dies?
An den Finanzmärkten weltweit werden große Unruhen entstehen. Börsen und Währungen verschiedener Länder werden stark sinken.

Wir gehen im Hinblick auf die amerikanische Börse davon aus, dass die Fed die Kontrolle verlieren und die Volatilität zunehmen wird. Zugleich müssen wir annehmen, dass die amerikanische Börse von der Tatsache profitieren wird, dass eine so große Menge Dollar zurück in die USA fließen wird und dort eine Bestimmung benötigt.

Optimistisch, aber dennoch rechtzeitig absichern!
Wir schauen mit unserer TopAktien Strategie daher auch positiv in die Zukunft, halten es jedoch für außerordentlich wichtig, unsere Absicherungsstrategie zu verwenden, sobald ein Rückgang droht.

Und für MontagTrader und DienstagTrader gehen wir davon aus, dass wir zum ersten Mal seit Mitte 2010 endlich wieder einmal eine normal funktionierende, nicht von der Fed gesteuerte Börse erleben. Dass wir wieder hohe Renditen erzielen werden, die bis zu dem damaligen Zeitpunkt normal waren.

Zielgenau von dieser Entwicklung profitieren
Durch den steigenden Dollar kann man selbstverständlich ganz einfach profitieren, indem man Dollar kauft.

Sie können allerdings viel mehr Gewinn erzielen, wenn Sie auf die Nebeneffekte setzen, die an den Währungs- und Aktienmärkten weltweit dadurch entstehen werden.

Wir sind gerade intensiv auf der Suche nach der einen bestimmten Position mit der wir am kräftigsten von dieser Entwicklung profitieren können. Mitte Januar können wir Ihnen hoffentlich bereits mehr dazu sagen!

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Sparpläne mit langer Laufzeit und hohen Festzinsen

In letzter Zeit sehe ich immer häufiger, dass Versicherer oder Banken Sparpläne mit langer Laufzeit und hohen Festzinsen anbieten.

Ihre Werbung soll auf potenzielle Kunden zuverlässig und vertrauenserweckend wirken. Die Oma, die für ihre Enkel sparen möchte, die liebevolle Mutter, die möchte, dass es ihrem Kind später einmal genauso gut geht wie ihr selbst. Mit idyllischen Bildern sollen die richtigen Emotionen erweckt werden.

Über zehn Jahre einen monatlichen Betrag einzahlen und dafür z.B. 2,75% Zinsen bekommen.

Was soll daran schon falsch sein?
Immer wenn Sie Ihr Erspartes einer Finanzeinrichtung überlassen, sollten Sie sich im Klaren darüber sein, dass dieses Institut das (normale und gesunde) Ziel verfolgt, Gewinn machen zu wollen.

Wenn eine Bank oder ein Versicherer Ihnen 2,75% zahlt, muss er das von Ihnen erhaltene Geld wieder für mindestens 4-4,5% anlegen können, um nach Abzug der Verwaltungs- und Werbekosten noch etwas Gewinn übrighalten zu können.

Die Regeln des Risikomanagements bei Finanzinstitutionen
Das Hauptaugenmerk einer Finanzeinrichtung liegt jedoch nicht nur darin, Gewinn zu machen. Dies soll laut Regeln eines guten Risikomanagements auch möglichst risikoarm vonstattengehen.

Kurzum, wenn eine Bank oder ein Versicherer Ihnen einen nahezu risikofreien Sparplan anbietet und dafür z.B. 2,75% Festzins zahlt, steht das Institut laut Regeln des guten Risikomanagements in der Pflicht, das von Ihnen erhaltene Geld selber auch nahezu risikofrei anzulegen.

Hier drückt der Schuh
Denn ich verstehe beim besten Willen nicht, wie ein Finanzdienstleister 4% Rendite auf das vom Sparer erhaltene Geld erzielen kann, ohne dabei eine gehörige Portion Risiko einzugehen.

Früher konnten Banken oder Versicherer das Geld, welches sie von Langzeitsparern bekamen einfach in Deutsche o.a. Staatsanleihen stecken und erhielten dafür 5% Zinsen.

Jetzt bringen diese sicheren Anlagen sogar weniger als 1% Zinsen ein. Und durch die niedrigen Zinsen bringen Unternehmensanleihen vertrauenswürdiger Multinationals (wie Unilever, Shell etc.) jetzt sogar weniger als 2% ein.

Mein Fazit
Mit einer Zinsrate von 2,75% verspricht ein Finanzinstitut den Kunden meiner Ansicht nach viel zu viel. Dadurch denken kleinere Sparkunden, dass sie auf Sicherheit setzen, obwohl sie im Grunde ein gehöriges Risiko eingehen.

Der andere Haken
Trotz des Entgegenwirkens hierzulande, wird die EZB früher oder später sehr viel Geld drucken. Mit dem Ziel, die Inflation in Richtung 3% zu steuern, um auf diese Weise den Wert der Kaufkraft des Euro herabzusenken und damit auch den Druck auf die europäischen Staatsschulden.

Wenn die Inflation schon allein auf 3% steigt, verbucht man mit solchen Sparplänen mit langer Laufzeit und festen Zinsen Verlust. Und wenn der Markt sein Vertrauen in den Euro verliert (wie gerade in Japan der Fall), dann wird dieser Verlust nur noch größer ausfallen.

Für Sparpläne gilt grundsätzlich…
…dass Sparprodukte mit langer Laufzeit und fester Verzinsung gut sind, wenn die Zinsen historisch betrachtet hoch stehen. Wenn die Zinsen niedrig stehen, sind diese Produkte gar nicht gut.

Derzeit sind Sparprodukte mit fester Verzinsung und langer Laufzeit meiner Meinung nach also eine sehr schlechte Idee.

Wenn der versprochene Zins hoch ist, gehen Sie unnötiges Risiko ein
Wenn Sie einen Anbieter eines Sparkontos finden, vergleichen Sie die Zinsen dann immer mit den Zinsen für (z.B.) eine deutsche Staatsanleihe mit gleicher Laufzeit.

Wenn eine Finanzeinrichtung für einen Sparplan mit zehnjähriger Laufzeit viel höhere Zinsen verspricht als die Höhe der Zinsen für eine deutsche Staatsanleihe, sollten Sie vorsichtig sein.

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Ein Phänomen das einfach so von Himmel fällt

Es ist amüsant und traurig zugleich. Weil die Krise weiter andauert, wird z.B. das niederländische Haushaltsdefizit in den Jahren 2013 und 2014 ein halbes Prozent höher ausfallen als diese völlig subjektive, von Politikern festgelegte Grenze von 3%.

Die Krise dauert weiter an. Die Wirtschaft bleibt in einer Rezession. Das wird in Den Haag im Allgemeinen akzeptiert wie ein Phänomen, das einfach so vom Himmel fällt. Als etwas, das über sie hineinbricht und das niemand kontrollieren kann.

Patient hat Problem
Also wird die Salamitechnik wieder aus der Schublade gezaubert und Steuern noch einmal erhöht. Weil diese Taktik bis jetzt kontraproduktiv war, wendet man sie ganz einfach noch länger an.

Patient hat Problem. Doktor verschreibt Medikament. Patient kommt eine Woche später zurück. Problem ist nicht gelöst. Ist eher schlimmer geworden. Doktor verschreibt dasselbe Medikament. Aber eine höhere Dosis…

Siehe da, die europäische Reformpolitik. Ein Reformpaket ist in Wirklichkeit ein Paket aus Steuererhöhungen. Und ein Sparpaket ist in Wirklichkeit auch nichts anderes als ein Paket aus Steuererhöhungen.

Die Reformen des Mario Monti
Europäische Politiker klagten letzte Woche vollmundig über das Ergebnis der Wahlen in Italien. Steinbrück beleidigte die Italiener sogar mit der Äußerung, Italien habe zwei Clowns gewählt. Er hätte lieber weiterhin die Reformpolitik von Monti gesehen.

Die Realität sieht allerdings so aus, dass Monti im vergangenen Jahr nichts reformiert hat, nichts an der enormen Regierungsbürokratie getan hat und nichts getan hat, was den italienischen Unternehmern die so notwendige Luft zum Atmen gegeben hätte. Die einzigen Reformen, die Monti umgesetzt hat, sind Steuererhöhungen.

Italiener haben einen Trend gesetzt
Dass Politiker aus verschiedensten EU-Ländern sich dann wundern, dass Monti abgewählt wird, ist meiner Ansicht nach der ultimative Beweis dafür, dass Politiker in einer künstlichen Welt leben, weit weg von der alltäglichen Realität.

Ich schließe daraus, dass die Italiener einen Trend gesetzt haben. Bei den Wahlen 2014 werden auch die Niederländer es nicht mehr schlucken. Genauso wie Bürger aus anderen Euroländern, in denen dieses erstickende Rezept angewandt wird.

Bei zukünftigen Wahlen in Euroländern werden die traditionellen Parteien in Vielzahl abgewählt werden. Natürlich wird auch das die immer größer werdenden Probleme nicht lösen.

Alles auf die EZB setzen
Die einzige, die das Ganze dann noch aufrechterhalten kann, ist die EZB. Indem sie massenhaft Geld druckt, damit Banken über Wasser hält und Staatsanleihen der immer größer werdenden Anzahl Problemländer kauft.

Die Wahlen in Italien haben die Eurozone einen Schritt näher an das Szenario verfrachtet, das wir in der überarbeiteten Fassung unseres kostenlosen Reports „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ skizzieren. In diesem Report erklären wir Ihnen auch direkt, wie Sie sich, vor dem was uns bevorsteht, schützen können. Klicken Sie hier, wenn Sie den Report noch nicht gelesen haben.

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Mehr Tatsachen um die wir nicht herumkommen

Vorletzte Woche habe ich bei Twitter einen Link zu einer Kolumne aus der Washington Post gepostet. Der Autor macht sich große Sorgen um amerikanische Banken, denn die 20 größten Banken sind so groß wie 85% des amerikanischen BIP. Er will keine Too Big to Fail Banken mehr. Recht hat er!

Die Vorsitzenden der Europäischen Union scheinen sich über solche Dinge keine großen Sorgen zu machen. In fünf Jahren haben Sie sich viel beraten (ihre Spezialität), aber es ist so gut wie nichts passiert.

Die Deutsche Bank allein repräsentiert schon 85% des deutschen BIP. Die ING Bank allein ist schon fast doppelt so groß wie die gesamte niederländische Wirtschaft. Und in Frankreich ist allein die BNP Paribas schon genauso groß wie die gesamte französische Wirtschaft.

Unvorstellbare Mengen
Viele Menschen scheinen nicht zu realisieren, was es bedeutet, wenn PIIGS-Länder, starke Haushaltsdefizite, steigende Staatsschulden, Immobilienkrisen und aufgeblasene, scheiternde Banken zusammenkommen. Die Geldmengen, die die EZB noch drucken wird, um das Ganze über Wasser (und zusammen!) halten zu können, sind unvorstellbar.

Das Komplettbild
In unserem kostenlosen Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ schaffen wir ein Komplettbild der aktuellen Lage. Dazu nennen wir harte Zahlen, verbildlicht in aussagekräftigen Tabellen.

Zudem teilen wir Ihnen mit, worin wir unser Geld in den kommenden Jahren investieren und worin auf KEINEN Fall. Haben Sie den Report noch nicht gelesen?
Klicken Sie dann hier, um ihn noch anzufordern.

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Habe ich Sie erschreckt?

Ich bin mir nicht sicher, ob ich Sie letzte Woche mit diesem Artikel erschreckt habe. Ich hoffe es. Denn erschrecken hilft. Wenn Sie sich erschrecken, realisieren Sie auf jeden Fall, dass Sie etwas unternehmen sollten, um in Zukunft nicht in ein finanzielles Desaster zu geraten.

Es ist übrigens nicht nur die Deutsche Bank, der es schlecht geht. Es ist ein großes europäisches Problem. Versuchen Sie doch einmal eine große europäische Bank zu finden, die 10% Eigenvermögen führt (wie amerikanische Banken es sehr wohl tun!).

Wir müssen uns daher auch vor dem Gelddrucken der EZB und vor der simplen Tatsache schützen, dass wir Banken nicht vertrauen können.

Geld, das nicht nachgedruckt werden kann
Gold schafft Sicherheit. Es ist ein Crisis-Hedge. Es ist das einzig wahreGeld. Und vor tausenden von Jahren waren es nicht die Politiker oder Banker, die entschieden, dass Gold sich am besten als Zahlungsmittel eignete. Es waren die Menschen selbst.

Gold ist zudem Geld, das nicht von Zentralbankern nachgedruckt werden kann. Es schützt Sie langfristig vor Inflation. Vor umstürzenden Banken. Vor einem zerfallenden Euro.

Positionieren Sie Ihr Geld außerhalb des Systems
Das heutige Finanzsystem strotzt vor Risiko. Und darum halte ich es für logisch und klug, einen Teil meines Geldes außerhalb des Finanzsystems zu positionieren.

Das mache ich persönlich, indem ich Gold und Silber kaufe. Ich bin der Meinung, dass jeder Bürger zumindest einen Teil seines Ersparten in Gold (und evtl. Silber) führen sollte. Als Crisis-Hedge. Sie finden hier die Anbieter bei denen ich Kunde bin.

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Gold- und Silberpreise gehen Richtung Stratosphäre

Es sind vor allem die Federal Reserve, die EZB, die Bank of England, die Bank of Japan und die Schweizerische Nationalbank, die Weltmeistern im Gelddrucken sind. Auf meinem Twitter Account habe ich am Dienstag einen Bericht darüber gepostet, dass die BoJ entschieden hat, die Druckpressen noch einmal in Gang zu setzen.

Es ist das einzige Mittel, dass den Zentralbanken noch bleibt, und jedes Mal, wenn eine Volkswirtschaft in eine Rezession abzurutschen droht, muss die Zentralbank als „rettender Schutzengel“ auftreten. Gelddrucken führt zu Inflation. Viel Gelddrucken führt zu starker Inflation. Und somit zu einer enormen Abwertung der nationalen Währung.

Zwei große Unterschiede zu den siebziger Jahren
Der letzte Bull Markt für Gold und Silber war in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Gold stieg binnen 10 Jahren von $35 auf einen Höchstwert von $850. Das ist eine Steigerung von 2328%.

Eine Steigerung von ungefähr 2300%. Trotz der Tatsache, dass die asiatischen Länder damals zu arm waren, Gold kaufen zu können. Und trotz der Tatsache, dass die Zentralbanken ihr Gold damals systematisch verkauft haben.

Asiaten und Zentralbanken kaufen nun massenhaft Gold
Heute kommt 42% der Nachfrage nach Gold von asiatischen Konsumenten, die in den siebziger Jahren keine einzige Rolle spielten. Und 11% kommt von diversen (asiatischen) Zentralbanken. Eine wachsende Anzahl an Zentralbanken kauft jetzt systematisch Gold, um sich selbst abzusichern.

Die steigende Nachfrage von Zentralbanken sorgt dabei dafür, dass die Wahrscheinlichkeit enormer zeitweiliger Kurskorrekturen abnimmt. Denn die Zentralbanken kaufen systematisch und probieren nicht, den Markt zu timen.

Die westliche Bevölkerung im Dornröschenschlaf
Gold und Silber befinden sich in einem langjährigen Bullmarkt. Ein Bullmarkt, an dem der durchschnittliche westliche Bürger noch kaum teilnimmt. Wo es doch gerade die westlichen Politiker und Zentralbankiers sind, die so viel Schaden anrichten. Und wo sich gerade die westliche Bevölkerung in Sicherheit bringen müsste.

Es ist nicht die Frage, ob der westliche Bürger wach wird, sondern wann. Denn dass er aufwachen wird, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Je länger er jedoch weiterschläft, umso schlimmer wird sein Kater nach dem Erwachen sein.

Sobald die westliche Bevölkerung wach wird und realisiert, dass seine Politiker und Zentralbank nichts anderes getan haben als Inflation zu schaffen, wird er sich auf die Suche nach Alternativen zu seinem Sparkonto machen. Dann wird er sein Sparvermögen ausgeben, in Aktien investieren und Sicherheit in Gold und Silber suchen. Und dann gehen die Preise von Gold und Silber in Richtung Stratosphäre.

Systematisch hinzukaufen
Ich werde deshalb weiterhin systematisch Gold und Silber hinzukaufen. Und meine Meinung ist, dass jeder Bürger, der sich und seine Familie gut durch die Krise lotsen will, dasselbe tun sollte. Klicken Sie hier für die Anbieter, die meiner bescheidenen Meinung nach die vertrauenswürdigsten sind.

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Es ist kriminell und nichts dran zu ändern

Schon die simple Tatsache, dass die EZB den Zinssatz auf 0,75% gesetzt hat. Kriminell, weil hierdurch der einfache Sparer zugunsten der Banken bestohlen wird. Dass die EZB damit begonnen hat, unbegrenzt Geld zu drucken, ist kriminell, weil unser Euro dadurch immer mehr an Wert verliert, weshalb wir für einen Euro immer weniger kaufen können.

Dass Politiker in ganz Europa „Sparpakete“ präsentieren, die Stück für Stück größtenteils aus Steuererhöhungen bestehen, ist kriminell. Denn der normale, arbeitende Bürger wird finanziell ausgewrungen, während eigentlich Einschnitte an den enormen Verwaltungsapparaten nötig wären.

Dass Politiker Steuergelder an südliche Länder ausleihen, um infolgedessen diese Länder zu Maßnahmen zu zwingen, die deren Wirtschaft zu Tode knebeln, ist kriminell. Denn die Bevölkerung von Südeuropa leidet enorm, während gleichzeitig keinerlei wirtschaftlicher Fortschritt zu verbuchen ist.

Ein Sparer sollte bei der aktuellen Inflationsrate von 2,7% mindestens 4,7% Zinsen auf sein Sparvermögen bekommen. Ein verantwortungsvoller Zentralbankier druckt kein Geld. Ein verantwortungsvoller Politiker schneidet scharf an den Kosten und senkt die Steuern.

Alle Basisregeln vom (sozial-) verantwortungsvollen Umgang mit Geld wurden in den letzten Jahren beiseitegeschoben. Und alle Probleme vorgeschoben. Die einzige „Lösung“, die den Politikern und Zentralbankiers noch übrig bleibt, ist Geld zu drucken. Massenhaft und unbegrenzt.

Es ist kriminell und nichts dran zu ändern. Die bestehenden Interessen sind zu stark. Die Börse darf nicht einstürzen, der Sparer soll sein Geld ausgeben und Inflation muss die Schuldenlast von Staat, Banken und Multinationals drücken. Zulasten der Bürger.

Das Einzige, was Sie und ich tun können, ist uns selbst zu beschützen. Und diese Botschaft an Freunde und Familie weitergeben, sodass wir Ihnen in jedem Fall die Chance geben, um sich selbst auch zu schützen.

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