Es ist kriminell und nichts dran zu ändern

Schon die simple Tatsache, dass die EZB den Zinssatz auf 0,75% gesetzt hat. Kriminell, weil hierdurch der einfache Sparer zugunsten der Banken bestohlen wird. Dass die EZB damit begonnen hat, unbegrenzt Geld zu drucken, ist kriminell, weil unser Euro dadurch immer mehr an Wert verliert, weshalb wir für einen Euro immer weniger kaufen können.

Dass Politiker in ganz Europa „Sparpakete“ präsentieren, die Stück für Stück größtenteils aus Steuererhöhungen bestehen, ist kriminell. Denn der normale, arbeitende Bürger wird finanziell ausgewrungen, während eigentlich Einschnitte an den enormen Verwaltungsapparaten nötig wären.

Dass Politiker Steuergelder an südliche Länder ausleihen, um infolgedessen diese Länder zu Maßnahmen zu zwingen, die deren Wirtschaft zu Tode knebeln, ist kriminell. Denn die Bevölkerung von Südeuropa leidet enorm, während gleichzeitig keinerlei wirtschaftlicher Fortschritt zu verbuchen ist.

Ein Sparer sollte bei der aktuellen Inflationsrate von 2,7% mindestens 4,7% Zinsen auf sein Sparvermögen bekommen. Ein verantwortungsvoller Zentralbankier druckt kein Geld. Ein verantwortungsvoller Politiker schneidet scharf an den Kosten und senkt die Steuern.

Alle Basisregeln vom (sozial-) verantwortungsvollen Umgang mit Geld wurden in den letzten Jahren beiseitegeschoben. Und alle Probleme vorgeschoben. Die einzige „Lösung“, die den Politikern und Zentralbankiers noch übrig bleibt, ist Geld zu drucken. Massenhaft und unbegrenzt.

Es ist kriminell und nichts dran zu ändern. Die bestehenden Interessen sind zu stark. Die Börse darf nicht einstürzen, der Sparer soll sein Geld ausgeben und Inflation muss die Schuldenlast von Staat, Banken und Multinationals drücken. Zulasten der Bürger.

Das Einzige, was Sie und ich tun können, ist uns selbst zu beschützen. Und diese Botschaft an Freunde und Familie weitergeben, sodass wir Ihnen in jedem Fall die Chance geben, um sich selbst auch zu schützen.

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Erschrecken sollte man sich besser vorher als nachher

Ich hoffe, dass ich Sie nicht zu sehr mit dem Artikel, den ich Ihnen gestern zugesendet habe, erschrocken habe. Wenn Sie sich doch erschrocken haben sollten, dann hoffe ich, dass Ihnen bewusst ist, dass es besser ist, sich vorher zu erschrecken als im Nachhinein zu realisieren, dass Sie das Opfer der Launen unserer Politiker und Zentralbankiers geworden sind. Denn jetzt können Sie noch etwas hieran tun.

Auf der Website der Bundesbank habe ich diese Graphik gefunden, aus der ersichtlich wird, dass die deutschen Forderungen 2012 um satte 50% auf 695 Milliarden Euro gestiegen sind (Stand 31. August). Außerdem habe ich diese Website der Universität Osnabrück gefunden, auf der die TARGET2 Zahlen gelistet werden. In den gängigen Medien sieht die Aufmerksamkeit für TARGET2 eher mau aus.

Diese 695 Milliarden Euro Forderung scheint theoretisch kein großes Problem zu sein. Das System scheint so zu funktionieren, dass Verluste im Verhältnis des EZB-Eigentums verteilt werden, wenn ein Euroland aussteigt. Die Bundesbank würde dann 27% des Schadens auf sich nehmen. Griechenland hat eine TARGET2 Schuld in Höhe von 108 Milliarden Euro. Wenn Griechenland austritt, entsteht für Deutschland also ein Verlust von 29 Milliarden Euro. Zuzüglich der Milliarden, die der griechischen Regierung geliehen wurden. Und zuzüglich des Verlustes, den Banken und Rentenfonds erleiden werden.

Aber die Spanier bekommen dann €13 Milliarden aufgebrummt und die Italiener sogar €19 Milliarden. Auch zusätzlich zu den obengenannten Schäden. Was denken Sie, wie sie diesen Schaden tragen sollen? Und wie soll es in Portugal und Irland aussehen?

Und was glauben Sie, wie dann zukünftig Spanien und Italien zueinander stehen sollen? Rajoy wird Angst haben, dass Italien noch vor Spanien aus dem Euro aussteigt. Und Monti wird dieselbe Angst haben.

Wenn ein Land aus dem Euro aussteigt (oder ausgeschlossen wird) , dann folgen direkt Nummer Zwei und Drei. Und Vier und Fünf. Und das Chaos wird perfekt sein. Die Eurozone zusammenzuhalten bedeutet, dass Tonnen von Geld gedruckt werden. Riesengroße Tonnen.

Meiner Meinung nach sollte jeder sein Geld (zumindest einen Teil dessen) in Gold und Silber angelegt haben. Dies ist meiner Meinung nach der einzige wahre Schutz. Hier finden Sie unsere beliebtesten Anbieter.

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Bernankes Schnitzer

Es ist genau so gekommen, wie wir schon so oft geschrieben haben. Sowohl die EZB als auch die Fed werden unbegrenzt Geld drucken. Ich habe mir die Pressemitteilung der Fed Donnerstag kurz gut angeschaut. Sie wird jeden Monat 40 Milliarden nagelneue Dollar drucken, um damit dann Mortgage Backed Securities zu kaufen. Anders ausgedrückt wird Sie damit Banken helfen, deren Schrotthypotheken von ihren Bilanzen zu verbannen. Selbstverständlich auf Kosten der Steuerzahler.

Was mich allerdings überraschte, ist, dass Bernanke letzten Endes keine amerikanischen Staatsanleihen aufkaufen wird. Eine enorm günstige Entwicklung für unsere Anleihenstrategie!

Zu Unrecht vertrauen in Anleger
Die Fed wird also keine neuen Staatsanleihen kaufen, obwohl die Staatsverschuldung in den Himmel schießt. Bernanke vertraut darauf, dass Anleger ihr Geld auch weiterhin in großer Vielzahl den Vereinigten Staaten leihen werden. Obwohl die Seifenblase sich weiter dehnt und er den Anlegern mit dem uneingeschränkten Gelddrucken Inflationsangst einjagt. Wie dumm kann man sein?

Es gibt enorm viele Hedgefonds, die ihr Geld im letzten Jahr vorübergehend in amerikanische Staatsanleihen geparkt haben. Und die warten alle auf das Verkaufzeichen für diese Dinger. Bernanke hat dieses Zeichen Donnerstag gegeben.

Chance auf schnellen, kräftigen Kursgewinn lebensgroß
Die Wahrscheinlichkeit, dass nun alle zugleich Richtung Ausgang streben, ist lebensgroß. Die größte Blase aller Zeiten steht kurz vor dem Zerplatzen. In unserem Anleihenreport geben wir Ihnen eine einfach anzuwendende Strategie an die Hand, mit der man davon ausgiebig profitieren kann.

Die Chance, dass wir schon in Kürze enormen Gewinn verbuchen werden, ist nie zuvor so groß gewesen. Schnappen Sie sich die Chance! Bestellen Sie hier den Anleihenreport.

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Eine neue Warnung von Super Mario

Obwohl die Börsen scheinbar seit langem damit gerechnet hatten, dass Geld gedruckt werden würde (der Anstieg der vergangenen Monate), wurde die Botschaft von Draghi letzten Donnerstag mit lautem Jubel empfangen. Nettes Detail ist, dass wir dafür in Europa wieder einmal eine Abkürzung haben. Was Draghi jetzt einleiten wird, wird OMT heißen. Outright Monetary Transactions. Wieder so ein super Titel.

Die EZB wird in unbegrenztem Volumen Staatsanleihen von Krisenstaaten aufkaufen. Wird aber keine Inflation verursachen. Denn wenn die EZB z.B. italienische Staatsanleihen aufkauft, dann verkauft sie dafür etwas, das jetzt schon in ihrem Besitz ist. Schon mal von jemandem gehört, der unbegrenzt Sachen verkaufen kann? Ich nicht!

Wenn Sie also bald die Folgen der Inflation in Ihrem Portemonnaie fühlen werden, wissen Sie Dank Draghis Meldung vom vergangenen Donnerstag, dass die Folgen auf keinen Fall auf seinem neuen OMT Programm beruhen. Die Inflation kam dann einfach so von irgendwoher angeflogen…

Der Sparkunde wird der Dumme sein
Gut, gut, ich bin vielleicht ein wenig zynisch, aber das scheint mir schon fast normal. Denn jeder einfache Bürger, der nach nichts anderem strebt, als nach Sicherheit und sein Geld auf einem Sparkonto führt, ist durch den Negativzins schon jetzt der Dumme. Und er wird bald so richtig verlieren, wenn die Inflation wirklich losbricht.

Draghis Meldung ist meiner Ansicht nach eine weitere Warnung. Man sollte weiterhin Gold und Silber kaufen. Und das werde ich dann auch tun!

Klicken Sie hier für die Anbieter, die wir am besten finden.

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Zanken wie die Kleinkinder

Hyperinflation. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie sich das anfühlen würde? Ich habe mir letzte Woche noch einmal angeschaut, was die wichtigsten Eigenschaften einer Hyperinflation sind. Und wenn es um die Eurozone geht, werde ich so unruhig, dass ich diese Eigenschaften kurz mit Ihnen teilen möchte.

Zuerst aber möchte ich Ihnen von meinem Wochenende Piemont in Italien berichten, wo ich mit einer Gruppe erfolgreicher Unternehmer gewesen bin. Mit einem habe ich mich ausführlich unterhalten. Er weiß kaum etwas darüber, womit ich mich beschäftige, er hat eine nicht sehr hohe Ausbildung und kann mit dem Anlegen rein gar nichts anfangen. („Ich investiere lieber in mein eigenes Unternehmen, denn das kann ich zumindest selbst steuern.“)

Er sagte mir, dass er dem Euro absolut nicht vertraue. Dass er sein Banksaldo größtenteils in CAD, AUD und NOK führe, weil er sonst Angst habe, dass sein Unternehmen in Gefahr geraten könnte. (In Gold habe er sich noch nie weiter vertieft.)

Zurück zur Hyperinflation. Von Hyperinflation spricht man, wenn Preise monatlich um über 50% steigen. Klingt unvorstellbar, finden Sie nicht? Die Voraussetzung für eine Hyperinflation ist eine Zentralbank, die in Vielzahl die Geldpressen anschmeißt, dies eine Weile fortsetzt und immer größere Summen druckt. Anlass (Trigger) sind eine große Anzahl Unternehmen und Bürger, die der Währung ihr Vertrauen kündigen.

Denken Sie kurz über die Voraussetzung und den Anlass nach. Die EZB hat in den vergangenen zwölf Monaten mehr Geld gedruckt, als in den ersten drei Jahren nach Ausbruch der Krise insgesamt. Und um das Schiff am Laufen zu halten, wird die EZB immer größere Summen drucken. Mit dem Gelddruck aufhören kommt einem Einsturz des Ganzen gleich (was sie 2008 schon hätten tun müssen, sie aber niemals tun werden). Die Voraussetzung für eine Hyperinflation ist gegeben und wird nur noch stärker werden.

Der Anlass, bzw. Trigger. Schauen Sie sich meine Anekdote von vergangenem Wochenende noch einmal an. Ein Unternehmer der den Euro als eine potentielle Gefahr für sein Unternehmen betrachtet. Auf meiner Twitter Seite habe ich einen Link zu einem Artikel über den G20 Gipfel von vorletztem Wochenende gepostet. Die EU-Spitzen stritten in Mexiko und die Spitzen der USA, aus Kanada, China, Indien, Brasilien etc. schauten mit zunehmender Verwunderung zu.

Die EU-Politiker rennen nun schon vier Jahre hinter den Tatsachen her. Und sie streiten wie die Kleinkinder, während sich eine Bankenkrise und eine Länderkrise entfacht. Sie geben ihr Bestes, um dafür zu sorgen, dass Unternehmer innerhalb und außerhalb der Eurozone ihr Vertrauen in den Euro verlieren. Die entscheidende Frage lautet daher auch:

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass Unternehmer und Bürger dem Euro in Vielzahl ihr Vertrauen kündigen?
Wir groß ist also die Wahrscheinlichkeit, dass eine Firma (oder Bürger) Euro bekommt und diese direkt in eine andere Währung umsetzt? Dass der Euro so heiß wird, das jeder Angst bekommt, sich seine Finger daran zu verbrennen? Und dass der Euro infolge dessen in eine Abwärtsspirale gerät, durch die das Leben in Euro gemessen enorm schnell teurer wird? Wie groß ist diese Wahrscheinlichkeit?

Jeder darf diese Frage selbst beantworten. Für mich ist es klar. Sicherheit geht vor. Kein Bares langfristig führen und vor allem nicht in Euro. Egal mit was für einer Inflation wir es auch zu tun bekommen werden – ich mache in den kommenden Jahren genau das, was ich in unserem Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ beschrieben habe. Bestellen Sie den Report hier, lesen Sie ihn aufmerksam und handeln Sie dann!

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Alle Hoffnung auf Gelddrucken

Das Sentiment kann man schon seit zwei Monaten nicht positiv nennen, aber gleichzeitig können wir noch keinen kräftigen Börsenrückgang erkennen. Jedes EU-, EZB- oder Fed-Meeting bei dem man zum so vielsten Mal bespricht, wie man die Krise beschwören kann, lässt die Hoffnung auf ein QE-Programm zunehmen.

Es sieht also so aus, als hoffe oder erwarte die Börse, dass Zentralbanken Geld drucken werden. Ich selber gehe davon aus, dass die Fed genau das während des Meetings am 1. August verkünden wird. Und ich gehe davon aus, dass die EZB dann auch mitziehen wird. So ist die Chance eines positiven Börsensentiments Anfang November nämlich am größten und das würde Obama bei einer Wiederwahl helfen.

Die Börse liebt das Gelddrucken, denn gelddrucken ist gut für das Sentiment. Das frisch gedruckte Geld braucht nun einmal eine Bestimmung. Daher denke ich auch für das Gesamtjahr 2012 positiv über die Börse. Sehr positiv.

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Wann Silber und Gold VERKAUFEN?

In den nächsten Jahren auf jeden Fall noch nicht. Das ist die konkrete Antwort, die ich Ihnen auf diese Frage (die häufig von Lesern gestellt wird) geben kann.

Der Grund dafür ist ganz einfach der, dass alle fundamentalen Voraussetzungen für einen Bullmarkt in Gold und Silber nicht nur nach wie vor gegeben sind, sondern   viel stärker gegeben sind als zum Beispiel noch vor einem Jahr. Ich habe im Rahmen unseres Newsletters bereits des Öfteren geschrieben (hier z.B.), wie auffällig groß Angst der Länder vor einer starken Währung ist.

Valuta im Rennen in den Keller 
Denken Sie an die Schweizer, die ihren Franken letztes Jahr an den Euro gekoppelt haben. Denken Sie an die USA, die China der Währungsmanipulation bezichtigten. Denken Sie an diese USA, die massenhaft Geld drucken. Denken Sie an GB, das trotz starker Inflation weiterhin Geld druckt. Denken Sie an die EZB, die jede Woche Staatsanleihen in Milliardenhöhe aufkauft.

Grund genug Papiergeld zu misstrauen
Zeitgleich halten alle wichtigen Zentralbanken den Zins so niedrig, dass das Leihen von Geld stimuliert und man als Sparkunde bestraft wird. Nach Abzug von Steuern und Inflation ist der Realzins für Spargeld nämlich negativ.

Solange sich diese beiden Situationen halten, gibt es Grund genug, dem Papiergeld zu misstrauen und sein Erspartes in Gold und Silber umzusetzen. In diesem Artikel beschrieb ich bereits, was passieren muss, um Gold und Silber definitiv zu verkaufen.

Der Hype wird ganz sicher kommen (und wird großartig)  
Der andere Grund aus dem man Gold und Silber verkaufen sollte, ist ein Bullmarkt, der seine “Hype Phase” erreicht hat. Um das feststellen zu können, müssen Sie nur um sich schauen und zuhören. Bei einem Hype werden alle Zügel fallengelassen und dann ist wirklich jeder davon überzeugt, dass Gold und Silber nur noch steigen können. Sobald Sie also feststellen, dass die einfachen Leute in Ihrer Umgebung allesamt in Gold und Silber investieren und Ihnen erzählen möchten, wie schnell es damit noch bergauf gehen wird, ist es an der Zeit, Ihr Gold und Silber Schritt für Schritt zu verkaufen.

Wie sollte man Gold und Silber besitzen? 
Für den Fall, dass der Euro zerplatzt, bevorzuge ich den Besitz eines kleinen Vorrates an physischem Gold und Silber. Also bestellen, nach Hause liefern lassen und anschließend an einem sicheren Ort aufbewahren. Ich besitze Goldene Zehner, Goldbarren zu 5 Gramm und Silbermünzen. Ganz einfach weil sie in Krisenzeiten leichter als Geld zu verwenden sind als ein großer Klumpen Gold oder Silber.

Für das Geld, das ich längere Zeit nicht benötige, entscheide ich mich für ein Goldkonto. Das ist natürlich effizienter, günstiger und man kann sein Gold und Silber effektiv außerhalb der eigenen Landesgrenzen, an sicheren Orten in der Schweiz oder Hong Kong aufbewahren (sehr wichtig!!). Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu Goldmoney, dem Anbieter bei dem ich mein Gold aufbewahre.

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Futter für den Löwen

„René, ich verwalte 150.000€ Sparvermögen meines Vaters. Er hat sein Leben lang dafür gearbeitet. Wir haben es immer auf ein Sparkonto eingezahlt und in italienische Staatsanleihen investiert. Und jetzt habe ich Angst. Was soll ich tun?“

Das fragte mich Piero (ein italienischer Freund). Und natürlich hat man als Grieche, Spanier, Italiener oder Portugiese noch etwas mehr Grund, sich Sorgen um sein Erspartes zu machen. Wenn Sie nämlich in einem dieser Länder ein Sparkonto haben und das Land verlässt eines schönen Tages den Euro, dann verliert Ihr Geld am nächsten Morgen gleich 40% seiner Kaufkraft.

Als Westeuropäer haben Sie meiner bescheidenen Meinung nach allerdings auch ausreichend Gründe, sich um sein Erspartes zu sorgen. Die Geldsummen, die die EZB nämlich in Zukunft noch drucken wird, werden unfassbar sein. Geld drucken oder alles zusammenbrechen lassen. Eins von beiden wird es sein. Und große Mengen Geld zu drucken, führt zu kräftiger Inflation und danach wird das Ganze dennoch einstürzen. Schauen Sie sich diesen Artikel noch einmal an.

Das Problem ist, dass ich einer solchen Person gerne helfen würde, es gleichzeitig jedoch mit jemandem zu tun habe, der sich noch nie auch nur eine Sekunde mit dem Anlegen beschäftigt hat. Selbstverständlich würde ich ihm gerne raten, einen Teil seines Geldes in Gold und Silber zu stecken. Problem aber ist, dass er absolut keine Ahnung hat, warum es klug wäre, Gold und Silber zu besitzen.

Das ist doch ein riesen Unterschied zu Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser. Sie lesen diesen Newsletter, und Sie können hier bereits eine Vielzahl Artikel lesen, in denen ich Ihnen erkläre, warum ich Gold und Silber so wichtig finde. Ich beschreibe Ihnen in all diesen Artikeln unter anderem, dass Gold und Silber inmitten eines Bullmarktes sinken können und dass es wichtig ist, darauf mental vorbereitet zu sein. Und ich erkläre Ihnen, worauf Sie achten müssen, wenn Sie entscheiden wollen, ob die Voraussetzungen eines Bullmarktes nach wie vor gegeben sind.

Zudem können Sie in unserem kostenlosen Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ lesen, worin wir unser Geld in den kommenden Jahren anlegen und worin ganz bestimmt nicht. Und vor allem sagen wir Ihnen auch, warum wir das tun. Sie können selber entscheiden, ob Sie unserer Analyse zustimmen, und wenn das so sein sollte, können auch Sie auf diese Weise Ihr Geld anlegen.

Ich habe Piero gesagt, was ich mit meinem Ersparten tue und habe versucht ihm zu erklären, warum ich es so mache. Ich habe ihm auch die Internetseite von Goldmoney gegeben. Ich gehe jedoch davon aus, dass er letztendlich nicht handeln wird. Das wird ihm alles zu fremd sein.

Was ich hiermit eigentlich sagen möchte, ist, dass ein großer Teil der Bevölkerung meiner Ansicht nach, auch aufgrund von Unwissenheit, auf beispiellose Art Opfer des massenhaftes Gelddruckes der EZB werden wird. Der durchschnittliche Bürger wird bald zum Futter für den Löwen. Sorgen Sie bitte dafür, dass Sie nicht dazu gehören werden!

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In Draghis Haut stecken

Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden in Draghis Haut stecken. Sie wären EZB Präsident. Sie haben gerade erst insgesamt 1.000 Milliarden Euro gedruckt, um die Banken zu unterstützen. 500 Milliarden Ende Dezember und noch einmal 500 Milliarden Ende Februar. Sie waren davon ausgegangen, dass die Situation damit zumindest für ein Jahr unter Kontrolle sein würde.

Aber zu Ihrem Entsetzen erleben Sie, dass die Börsen nur einen Monat nach der ersten Unterstützung schon zu murren beginnen und dass die Eurokrise anschließend aus voller Kraft entflammt.

Was jetzt? Wenn Sie umgehend wieder eine solche Aktion starten, werden die Märkte denken, dass Sie panisch reagieren und dass Sie die Sache nicht mehr unter Kontrolle haben. Und dann werden Sie große Probleme mit den Deutschen bekommen. Wenn Sie aber zu lange warten, wird die Krise definitiv ausbrechen und das Elend wird unüberschaubar werden.

Und wenn diese beiden 500 Milliarden nur einige Monate für Ruhe gesorgt haben, wie viel Geld müssen Sie dann jetzt wohl drucken, um die Finanzmärkte etwas länger beruhigen zu können?

Das ist also das Dilemma der EZB. Meine Antwort darauf ist simpel. Die EZB wird so lange es geht mit einer neuen Aktion warten, aber sie wird die Geldpressen natürlich wieder anschmeißen, sobald die Situation außer Kontrolle zu drohen gerät. Und dann wird eine noch größere Summe gedruckt.

Darum gehen wir davon aus, dass die Börsen zuerst noch einige Dämpfer abbekommen werden und anschließend einen Anstieg in Gang setzt, sobald Draghi und Bernanke die Geldpressen anschmeißen. Eine ideale Situation für unsere DienstagTrader-Trend Abonnenten, die seit knapp zwei Wochen von sinkenden Kursen profitieren.

Wir erwarten, dass wir noch einen oder zwei Monate von sinkenden Kursen profitieren werden, um dann im Anschluss voll auf eine steigende Börse zu setzen. So machen wir bei sinkender Börse Gewinn und profitieren vom anschließenden Anstieg. Kann Anlegen noch schöner sein? Klicken Sie hier, um auch von dieser Strategie zu profitieren!

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Hochgekrempelte Ärmel

Alle waren sie da. Die G8-Spitzen. Ohne Krawatte, hochgekrempelte Ärmel. Damit sollte den Nachrichtenzuschauern vermittelt werden, wie hart sie daran arbeiten, die Weltwirtschaft zu retten. Und nach zwei Tagen gipfeln sind sie zu einer genialen Lösung gekommen. Wir brauchen Wirtschaftswachstum!

Sie werden also mehr unternehmen, um die Wirtschaft zu stimulieren. Nur werden sie das natürlich auf die falsche Weise tun. Die Wirtschaft anzukurbeln, indem Steuern vereinfacht und herabgesenkt werden und indem Unternehmern weniger Steine in den Weg gelegt werden, steht nämlich nicht auf ihrem Plan.

Sie haben nie gelernt, dass jeder Steuercent, den die Regierung bekommt, ursprünglich der Tatsache entstammt, dass jemand so verrückt war, ein Unternehmen zu gründen. Sie haben auch nie gelernt, dass man eine Wirtschaft unmöglich stimulieren kann, wenn man alle möglichen Steuern erhöht. Sie denken, die Wirtschaft eigenhändig retten zu können, obwohl sie sich im Grunde möglichst wenig damit beschäftigen sollten.

Auf meiner Twitter Seite habe ich Anfang der Woche einen Link zu einem Artikel gepostet, in dem Der Spiegel beschreibt, dass nun auch die reichen Franzosen und/oder ihr Geld ins Ausland verschwinden. Ein klares Zeichen.

Wir können die Uhr schon danach stellen. Haushaltsdefizite und Staatsschulden werden weiterhin steigen. Und die EZB wird Geldmassen drucken, wie wir es bis dato noch nicht erlebt haben. Die Bundesbank und Finanzminister Schäuble haben bereits angekündigt, dass sie sich ab jetzt auch mit einer Inflation zwischen 2 und 3% begnügen. Und das obwohl Inflation in Deutschland Jahrzehnte (zu Recht) ein Tabu war.

Zunehmende Inflation in Deutschland lässt sich nicht verhindern. Die Löhne von deutschen Beamten steigen in den kommenden zwei Jahren um 6,3%. Metallarbeiter bekommen nächstes Jahr 4,3% mehr Lohn. Andere Unternehmenszweige werden zweifelsohne nachziehen. Wenn man das mit dem ausgiebigen Gelddruck der EZB kombiniert, entsteht ein gefährlicher Cocktail. Stark steigende Inflation liegt auf der Lauer.

Wenn Sie unseren Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ noch nicht gelesen haben, sollten Sie es jetzt tun. Sein Geld ganz einfach auf einem Sparkonto zu belassen wird in den kommenden Jahren nämlich tödlich sein.

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