Eine erbärmlich schwache Währung

Letzte Woche hat mich ein guter Freund angerufen. Wie immer haben wir uns am meisten über die Wirtschaft und Finanzmärkte unterhalten. Und natürlich hat er mich gefragt, was ich in der Griechenland-Frage erwarte.

Denn Freitag soll schließlich ein spannender Tag in dieser Sache werden. Für Griechenland. Und für den Euro.

Ich habe ihm gesagt, dass ich davon ausginge, dass nicht passiert. Ich habe letzte und diese Woche auch absichtlich nichts darüber geschrieben. Denn, und das ist seit Jahren der Fall, auch dieses Mal schieben die führenden Politiker Europas die Probleme vor sich her.

Euro in erbärmlicher Verfassung
Erleichterung in den Medien. Aber nicht an den Währungsmärkten. Schauen Sie sich die folgende EUR/USD Graphik an.

Aus der Perspektive des Euro ist diese Kursgraphik mehr als ernüchternd. Nach einem starken Rückgang sollte zumindest eine vorübergehende Erholung drin sein. Aber anscheinend ist nicht mehr möglich als eine Phase kraftloser Konsolidierung.

Wir bieten seit letztem Monat den Spezialreport „Der Dollar steigt!“ an. Wenn ich mir allerdings diese Graphik ansehe, neige ich beinahe dazu, den Titel in „Der Euro sinkt!“ zu ändern.

Euro könnte noch viel weiter sinken
Der Euro-Kurs wird nicht von Problemen bestimmt, wie wir sie gerade mit Griechenland vorfinden. Aber durch die Politik der EZB. Sie wird ab nächster Woche 60 Milliarden Euro pro Monat drucken. Mindestens bis September 2016.

Der Euro-Kurs könnte also noch viel weiter sinken. Und der Dollar-Kurs könnte noch viel weiter steigen.

Für defensive und offensive Anleger
In unserem Report „Der Dollar steigt!“ nennen wir Ihnen defensive und offensive Strategien, mit denen Sie auf einen steigenden Dollar (und sinkenden Euro) setzen können.

Sie können den Report also nutzen, um Schutz einzubauen oder um ausgiebig vom finanziellen Tsunami zu profitieren, den der steigende Dollar gerade verursacht. Klicken Sie hier, um diesen Spezialreport zu bestellen.

 

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Mario lässt die Geldpressen schon einmal warmlaufen

Im Juli 2012 schüttelte EZB-Präsident Mario Draghi einen schönen Trick aus dem Ärmel. Er versprach den Finanzmärkten ganz einfach mal, dass er alles dafür tun werde, um den Euro in seiner heutigen Form überleben zu lassen.

Mario saß zwischen zwei Brandherden. Große Schwierigkeiten in den PIIGS-Ländern riefen nach mehr gedrucktem Geld. Merkel wollte jedoch auf keinen Fall, dass die EZB noch mehr Geld druckte. Das hätte ihre Wiederwahl in Gefahr gebracht.

Der Trick hat funktioniert. Und das auch noch eine ganze Weile. Mario konnte sein Versprechen jetzt schon 15 Monate halten, ohne Geld drucken zu müssen. Dank seiner Kollegen Bernanke und Kuroda (Japan), die ihre Geldpressen sehr wohl reichlich laufen ließen. Aber der Trick verliert jetzt an Wirkung.

Katastrophale Zahlen
Letzte Woche gab Eurostat die Meldung raus, dass die Staatsverschuldung in der Eurozone im zweiten Quartal auf satte 93,4% des BIP gestiegen ist. Die Euroländer schaufelten gemeinsam noch einmal 125 Milliarden Euro auf ihren ohnehin bereits riesigen Schuldenberg drauf.

Die Staatsschulden von Griechenland (169%), Italien (133%) und Portugal (131%) sind schlicht und ergreifend untragbar. En obwohl Spanien mit 92% noch unter dem Durchschnitt liegt, steigt die Staatsverschuldung dieses Landes am schnellsten im Vergleich zu allen anderen Euroländern. Die folgende Graphik zeigt genug.

 

Mehr schlechte Nachrichten
Letzten Donnerstag veröffentlichte Eurostat noch mehr schlechte Nachrichten. Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone bleibt mit 12,3% unverändert hoch. Im September verloren weitere 60.000 Menschen ihre Arbeit.

Wirklich überraschend aber war die Meldung, dass die Inflation in der Eurozone im Oktober auf nur noch 0,7% gesunken ist. Ohne Geld zu drucken entwickelt sich die Eurozone in den kommenden Monaten in Richtung Deflation. Schauen Sie sich hier unten einmal die spanischen Inflationszahlen an.

 

An der Börse wird es noch eine Weile gesellig bleiben
Deflation ist eine Katastrophe für Länder mit hohen Staatsschulden. Und sie ist ein Alptraum in den Augen von Zentralbankern. Mario wird Geld drucken. Viel Geld.

Das bedeutet, dass bald die drei größten Zentralbanken der Welt aus vollen Zügen Geld drucken werden. Eine Katastrophe, langfristig betrachtet.

Aber wir Anleger kümmern uns erst zu einem späteren Zeitpunkt um später auftretende Probleme. Denn für die nächste Zeit bedeutet das wahrscheinlich, dass es an den Aktienbörsen gesellig ablaufen wird. Sehr gesellig.

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Es sind diese schwachsinnigen Entscheidungen…

…die große Börsenrückgänge in Gang setzen. Nach all den dutzenden Milliarden, die die Euroländer in den vergangenen Jahren ausgegeben haben, um Länder und Banken künstlich über Wasser zu halten, waren diese sieben Milliarden Euro für Zypern also scheinbar zu viel.

Dass Politiker das Aufsehen um dieses Thema nicht vorhersehen, zeigt exakt, wie weit sie von der alltäglichen Realität entfernt sind. Und vor allem, wie seltsam ihre Gedankengänge sind.

Kein einziger logisch denkender Mensch würde sich solches Aufsehen für eine Summe aufhalsen, die, verglichen damit, wie viel bereits für Rettungsmaßnahmen ausgegeben wurde, Peanuts ist. Nur Politiker sind dazu in der Lage.

Die Börsen reagierten selbstverständlich negativ. Zypern ist allerdings eine Ökonomie, die 0,2% der Gesamteurozone beträgt. Ob das andauernden Stress an den Börsen verursacht, bleibt noch abzuwarten. Denn jetzt, da das zyprische Parlament gegen die Zwangsabgabe gestimmt hat, werden Politiker in kürze zweifelsohne den einen oder anderen zweifelhaften Kompromiss präsentieren. Aber der wird sehr wohl Folgen haben!

Wenn nicht jetzt, dann aber bald
Was wird passieren, wenn eine große italienische oder spanische Bank (erneut) in Schwierigkeiten gerät? Ich gehe davon aus, dass Kunden dann bei ersten Meldungen zu diesem Thema ihre Konten sofort leerräumen werden. Und dass die Finanzmärkte dann so richtig Stress bekommen werden.

Jeder Bürger Europas weiß seit vergangenem Wochenende, dass Politiker sich mit ihren Griffeln einfach so am Ersparten der Bürger bedienen können.

Es sind diese schwachsinnigen Entscheidungen, die große Börsenrückgänge verursachen. Wenn nicht jetzt, dann aber bald. Darum ist es wichtig, schon JETZT dafür zu sorgen, dass Sie infolge starker Börsenrückgänge keine Schwierigkeiten bekommen werden.

Nervlich auf die Probe gestellt
Ich erwarte in nächster Zeit auf jeden Fall kräftige Rückgänge, die den einen oder anderen Anleger nervlich auf die Probe stellen werden. Wappnen Sie sich davor!

Wenn Sie ein Anleger sind, der nicht allzu viele Schwankungen bevorzugt, ist DienstagTrader-Easy für Sie die ideale Strategie. Sie führen mit dieser Strategie kontinuierlich ein Portefeuille aus 15 Aktien. Allerdings Aktien, deren Gewinnerwartung gerade stark angehoben wurde und demnach positiv in den Nachrichten erwähnt werden.

Geld rechtzeitig ins sichere Seitenaus
Wendet sich der Börsentrend allerdings Richtung sinkend, dann geben wir das Verkaufssignal für alle Aktien ab und Sie sichern Ihr Geld im Seitenaus. Sie warten anschließend ruhig auf das Wiedereinstiegssignal. Auf diese Weise sind Sie vor einem starken Börsenrückgang geschützt und Sie profitieren vom anschließenden Anstieg maximal.

Gehen Sie auch von kräftigen, wenn auch vorübergehenden Rückgängen aus? Möchten Sie von einer steigenden Börse profitieren, bei starken Rückgängen jedoch sicher im Seitenaus stehen? Melden Sie sich dann hier für DienstagTrader-Easy an.

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Die Mutter aller Börsenrückgänge

Es geht ganz einfach nicht anders. Ich bin mir zu 99,99% sicher, dass das passieren wird. Irgendwann in den nächsten Jahren werden wir die Mutter aller Börsenrückgänge verpasst bekommen. Ein Börsenrückgang, in dessen Vergleich der Rückgang 2008 Kinderkram war.

Das wird passieren, sobald die Finanzmärkte realisieren, dass das Spiel der Zentralbanken definitiv abgelaufen ist.

Der große Unterschied zu 2008
Ein wichtiger Unterschied zu 2008 macht das Ganze noch gruseliger. Damals ging es einem noch gut, wenn man sein Geld auf ein Sparkonto oder in Anleihen gesteckt hatte. Sollte der Crash eintreten, den ich oben erwähnt habe, wird der Wert des Geldes auf Sparkonten bereits infolge der Inflation verdampft sein.

Bevor das passiert, werden Börsen schon kräftige vorübergehende Rückgänge aufgetischt bekommen. Diesen Rückgängen werden jedoch auch noch Zeiten folgen, die von Zentralbanken viel zu optimistisch verkauft werden (wie aktuell).

Schon jetzt viel zu teuer
Die Börse ist schon jetzt viel zu teuer, wenn man sie mit dem durchschnittlichen Gewinn der börsennotierten Unternehmen vergleicht. Sobald ausreichend viele Anleger das realisieren, wird die Angst um sich greifen und die Börse stark sinken. Sehr wahrscheinlich wird dem noch ein viel kräftigerer Anstieg folgen, weil Zentralbanken noch viel heftiger eingreifen werden.

So lange bis das Lied der Zentralbanker definitiv ausgesungen ist.
Dann RASEN wir in den Keller. Mit der Wirtschaft und der Börse.

Jetzt geht es ums MÜSSEN
Es ist auch in normalen Zeiten vernünftig, sich vor sinkenden Börsen zu schützen. Es geht dann allerdings ums Wollen. Wenn Sie die kommenden Jahre finanziell jedoch überleben wollen, MÜSSEN Sie eine Strategie zur Hand haben, mit der Sie Ihr Aktienportefeuille schützen können.

Mit unserem Super Options Report haben Sie eine solche Strategie jederzeit zur Hand. Zum Freundschaftspreis. Bestellen Sie ihn hier.

Profitieren maximal Sie von kräftigen Börsenrückgängen
Stimmen Sie meiner Prognose für die nächsten Jahre zu?

Sind Sie auch davon überzeugt, dass uns kräftige Börsenrückgänge bevorstehen? Und möchten Sie sich nicht nur schützen, sondern maximal profitieren?

Dann ist DienstagTrader-Trend auch für Sie die ideale Strategie für die kommenden Jahre. In Jahren starker Börsenanstiege und kräftiger Börsenrückgänge erzielen Sie mit dieser einzigartigen Strategie eine phänomenale Rendite.

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Vier Schritte vorwärts – drei zurück

In diesem Artikel habe ich letzten Montag geschrieben, dass ich für die nächsten Jahre eine Börse erwarte, in der sich starke Anstiege mit kräftigen Rückgängen abwechseln werden. Letzten Endes positiv, aber auch viele starke Bewegungen. Optimistische Zeiten werden ängstlichen und unsichereren Zeiten die Klinke in die Hand heben.

Warum diese Prognose? Ganz einfach: Durch das viele Gelddrucken fließt immer mehr Geld Richtung Finanzmärkte. Das, in Kombination mit einer stetig steigenden wirtschaftlichen Unsicherheit, führt dazu, dass sich die Börse noch manisch depressiver verhalten wird als in normalen Zeiten ohnehin schon.

Bereit für die Achterbahnfahrt?
Wir werden uns darum immer häufiger in solchen achterbahnähnlichen Zuständen wiederfinden. Währenddessen wird langfristiges Geldsparen auf einem Sparkonto keine sichere Option mehr sein. Wenn Sie in Aktien anlegen, müssen Sie heftige Kursbewegungen akzeptieren.

Und das ist für 99,9% der Anleger (auch für mich) sehr schwer. Anleger neigen in Zeiten der Angst und Unsicherheit sehr stark dazu, ihren Emotionen kleinbeizugeben und viele entscheiden sich dann genau zum falschen Zeitpunkt für „Sicherheit“.

Weniger Emotionen, mehr Ruhe
Darum ist es insbesondere in den kommenden Jahren wichtig, dass Sie eine Strategie anwenden, bei der Sie DIREKT eingreifen, sobald der Börsentrend sich von steigend in sinkend wendet. Sie müssen also Sicherheit einbauen, sobald ein kräftiger Rückgang in Gang gesetzt wird. Das führt zu weniger Emotionen, mehr Ruhe und Sie verhindern, dass Sie im falschen Moment die falschen Schritte unternehmen.

Genau das erreichen Sie mit DienstagTrader-Easy. Und Sie selbst müssen die Denkarbeit nicht verrichten! Ganz einfach einmal pro Woche die Signale umsetzen. That´s it!
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Zurück in den November 2010

Ich habe in unserem Newsletter schon einige Male auf Nigel Farage hingewiesen. Mehr oder weniger der einzige EU-Politiker, der sich die Zahlen anschaut und begreift, dass die Eurozone in eine unabwendbare finanzielle und soziale Katastrophe abdriftet.

Ich habe diese Woche gelesen, dass er ein ehemaliger Commodity-Trader ist. Daher vermutlich die Tatsache, dass sein analytisches Können meilenweit über dem Können eines durchschnittlichen europäischen Politikers liegt, und dass er als einziger Politiker zu begreifen scheint, wie die Finanzmärkte funktionieren.

Vor allem Letzteres ist wichtig, denn der Durchschnittspolitiker scheint den Markt als eine Art Institution zu betrachten, die Regierungen vor allem viel Geld leihen muss. Und die ansonsten ganz bestimmt nicht meckern sollte.

Hier ein Clip aus November 2010, in dem Farage prognostiziert, wie sich die Krise in der Eurozone entwickeln wird… es bleibt Ihnen überlassen, zu bewerten, ob er damit bis dato Recht hatte.


(Dieser Clip steht leider nur in englischer Sprache zur Verfügung.)

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Rendite-freies Risiko

Dienstagmorgen habe ich die Website der Financial Times besucht, und als erste Themen fielen mir ins Auge:

    • US Factory output at three-year low
    • Eurozone unemployment hits record high
    • China pressed to stimulate economy
    • UK Manufacturing activity shrank in June

Ausgesprochen schlechte (sehr schlechte) Wirtschaftsnachrichten, aber die Börsen freuen sich über ein Grüppchen EU-Politiker, die die x-te „Lösung“ präsentieren. Während verschiedene Ökonomien vor dem Zusammenbruch stehen, erleben die Börsen ein letzten Endes ruhiges Jahr. Obwohl es für den Euro keine andere Möglichkeit gibt, als den Zusammenbruch oder die Entwertung infolge massenhaften Gelddruckes, erlebt auch der EUR-/USD-Kurs ein sehr ruhiges Jahr.

Return-free Risk
Und obwohl Gold und Silber nur einen Ticken höher notieren als Ende 2011, leihen Anleger den sog. sicheren Ländern ihr Geld und nehmen dafür einen so niedrigen Zins hin, dass sie nach Abzug der Inflation sogar Kaufkraft einbüßen. Anleger entscheiden sich in großer Vielzahl für „Return-free Risk“. Rendite-freies Risiko also.

Herrscht an den Finanzmärkten denn gar keine Logik mehr? Natürlich schon! Logik herrscht immer, jedoch nur langfristig. Um kurzfristig von Bewegungen profitieren zu können, muss man ein Studium der Massenpsychologie und/oder Soziologie absolviert haben. Man muss also das unlogische Verhalten großer Menschengruppen vorhersehen können.

Angenehm sicher. Oder doch nicht?
Warum entscheiden sich so viele Anleger überhaupt für Rendite-freies Risiko? Ich habe ein Erklärung: In Krisenzeiten greifen die Menschen auf Anlagen zurück, deren Saldo in Euro nicht fluktuiert und denen jedes Jahr ein wenig Zinsen gutgeschrieben werden. Fühlt sich angenehm sicher an.

Das Paradoxe ist, dass Anlagen, deren Saldi nicht bzw. kaum schwanken (Sparkonten, Anleihen), jetzt das größte Risiko mit sich bringen. Während Anlagen deren Saldi schwanken (z.B. Gold und Silber) im Gegensatz dazu mit viel weniger Risiko behaftet sind. Bevor das jedoch die große Masse begreift, wird es für sehr viele Menschen schon viel zu spät sein. Wenn Sie rechtzeitig etwas unternehmen wollen, klicken Sie hier für Informationen über ein Goldkonto und/oder physisches Gold und Silber.

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Jedes Mal das gleiche Schema

Während meiner vielen Literaturstudien wurde ich gestern Abend noch einmal sehr nett daran erinnert, wie unglaublich unverlässlich Politiker sind. Grant Williams ging kurz in die Vergangenheit zurück und wiederholte, wie das alles ablief, als sich zum ersten herausstellte, dass Griechenland Hilfen benötigt.

Als im November 2009 die Sozialisten an die Macht kamen, hat Griechenland ein offizielles Haushaltsdefizit von 6%. Nachdem jedoch alle Leichen aus dem Keller geborgen waren, stellt sich heraus, dass das tatsächliche Haushaltsdefizit bei 12,7% liegt.

Im Januar 2010 verspricht die griechische Regierung, dieses Haushaltsdefizit innerhalb von zwei Jahren von 12,7% auf 2,8% zurückzudringen. Die EU Politiker und die Finanzmärkte akzeptieren dieses Versprechen. Ohne weiter darüber nachzudenken. Schließlich wird ein Plan präsentiert.

Im April 2011 scheint nichts von diesem Plan umgesetzt zu werden. Der griechische Ministerpräsident erklärt jedoch, dass alles unter Kontrolle ist und weigert sich, Finanzhilfen zu beantragen. Exakt zwölf Tage später wird ein Hilfspaket in Höhe von 30 Milliarden Euro gepackt. Wiederum einige Tage später ist diese Summe bereits auf 45 Milliarden Euro angestiegen. Und wieder neun Tage später geht es um 110 Milliarden Euro.

Sie dürfen selbst nachzählen, mit wie vielen Meetings, Pressekonferenzen, Absprachen und Erklärungen Sie seitdem in Ihrer Zeitung oder Ihrem Fernsehen konfrontiert wurden, in denen EU Politiker Ihnen mitteilten, dass alles unter Kontrolle sei, dass ein Plan erstellt worden wäre, dass die Zukunft gut aussähe, dass wir unser Geld zurück bekämen etc. Zeitgleich wissen wir, das Griechenland nur noch ein Trümmerhaufen ist und dass jegliche Finanzhilfen in einem bodenlosen Fass verschwunden sind.

Dann kurz zu Spanien. Bankia. Am 23. Mai erklärt Ministerpräsident Rajoy, dass Spanien auf keinen Fall Hilfe von außen benötige. Am selben Tag erklärt Finanzminister De Guindos, dass Bankia 9 Milliarden Euro benötige. Am 25. Mai erklärt Bankia allerdings, dass sie 19 Milliarden Euro benötige. Am 8. Juni erklärt der IWF, dass der spanische Bankensektor 40 Milliarden Euro benötige. Einen Tag später beantragt De Guindos während einer EU Telefonkonferenz Hilfen in Hohe von 100 Milliarden Euro. Können Sie mir noch folgen?

Jedes Mal das gleiche Schema. Zuerst erklärt der Politiker, dass er auf keinen Fall Hilfe benötige. Anschließend eine begrenzte Summe, die danach jedoch immer großer wird. In diesem Artikel habe ich Ihnen bereits mitgeteilt, dass auch diese 100 Milliarden Euro bei weitem nicht ausreichen werden.

Ach ja, der italienische Ministerpräsident Mario Monti erklärte am 13. Juni in einem deutschen Radiointerview, dass Italien jetzt und in Zukunft auf keinen Fall Finanzhilfen von außerhalb benötige. Wissen Sie schon was jetzt kommt? Ich weiß es ganz sicher…

Es ist glasklar. Die einzige Art und Weise, die Probleme weitestgehend wegzuschieben, ist der Druck neuen Geldes. Summe, die für den Normalbürger unvorstellbar sind. Geld drucken bedeutet schlichtweg nichts anderes, als Geld (Kaufkraft) der Bürger zu stehlen und das zugunsten der Regierung. In diesem kostenlosen Report erkläre ich Ihnen, wie ich mich selbst vor dieser Situation schütze.

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Was tun Sie wenn es bald richtig rund geht?

Als das Börsensentiment letztes Jahr im September ausgesprochen schlecht war, schrieb ich unter anderem in diesem Artikel, dass ich die Börse positiv betrachte. Das tue ich nach wie vor. Zentralbanken weltweit werden weiterhin auf Hochtouren Geld drucken, und all dieses frischgedruckte Geld wird Richtung Finanzmärkte fließen.

Anleihen und Cash werden infolge einer Kombination aus sehr niedrigen Zinsen und steigender Inflation immer risikoreichere Anlagen und währenddessen werden die Märkte für Gold, Silber und andere Rohstoffe zu klein werden, um dieses ganze Geld aufsaugen zu können. Als deduktiven Schluss wird es unausweichlich weiter steigende Aktienkurse geben.

Wenngleich die Börse nächstes Jahr (oder die nächsten Jahre) weiter steigen wird, wird die stetig zunehmende Geldmenge auch zu starken Bewegungen führen. Starke Korrekturen gehören dazu, insbesondere in Zeiten, in denen viel Geld gedruckt wird. Zentralbanker müssen nämlich natürlich jedes Mal wieder zu dem Schluss kommen, dass die letzte Gelddruckaktion nicht zum gewünschten Ergebnis geführt hat.

Zuerst Jahre stark steigender Inflation…
Ich gehe zuerst von einer Phase einer immer weiter steigenden Inflation aus. In dieser Phase sollte man sein Geld dann auf keinen Fall auf einem Sparkonto führen, und man sollte zudem nicht in Anleihen investieren. Dann verpufft der Wert Ihres Geldes nämlich definitiv.

…und dann stürzt das Ganze zusammen
Mit dem Druck von Geld können die Zentralbanken das Ganze eine Zeitlang aufrechterhalten. Ab einem bestimmten Augenblick aber, ist das Ende erreicht. Dann stürzt das Ganze komplett zusammen. Und mit ihm auch die Börsen.

Als Anleger ist es die Kunst, diesen Augenblick rechtzeitig, aber auf keinen Fall zu früh kommen zu sehen. Ist man zu früh, dann verpufft der Wert des Geldes während es auf Ihrem Sparkonto steht. Ist man zu spät, so hat man Jahre später noch mit starken Kursverlusten zu kämpfen. Nicht leicht, denn wie timed man ein solch außergewöhnliches Ereignis richtig?

Investieren Sie darum nach festen Regeln
Eine Lösung für dieses Problem ist es, nach festen Regeln anzulegen. Mit
DienstagTrader-Easy führt man kontinuierlich ein Portefeuille aus 15 Aktien. Man tut dies jedoch nur solange der Börsentrend steigt. Sobald der Börsentrend sinkt, verkauft man alle seine Aktien und parkt sein Geld vorübergehend im Seitenaus. Und dann wartete man ruhig, bis das Signal für neue Aktienkäufe erscheint.

11% im Katastrophenjahr 2008. Durchschnittlich 38% pro Jahr.
Auf diese Weise geht man in den kommenden Jahren immer dann auf Nummer Sicher, wenn die Börse es mit einem vorübergehenden Rückgang zu tun bekommt. Und so weiß man auch sicher, dass man rechtzeitig verkauft, wenn das Ganze bald wirklich zusammenbricht. Im Katastrophenjahr 2008 haben wir es mit DienstagTrader-Easy sogar geschafft, 11% zu verdienen. Und die durchschnittliche Jahresrendite gemessen an den vergangenen elf Jahren liegt bei satten 38%!

Was tun Sie wenn es bald richtig rund geht?
Wann das nächste Katastrophenjahr kommen wird, ist unmöglich vorhersehbar. Aber dass man sein Geld dann noch lieber rechtzeitig im Seitenaus parkt als im Jahr 2008, ist für mich klar. Indem man nach festen Regeln anlegt, profitiert man aus vollen Zügen, wenn die Börse in den nächsten Jahren weiterhin steigt. Man parkt sein Geld aber auch rechtzeitig im Seitenaus, sollte das Ganze tatsächlich zusammenbrechen.

Ein ideales Szenario für jeden vernünftigen Anleger. Legen Sie ab jetzt auch nach festen Regeln an. Klicken Sie hier, um ein Abonnement abzuschließen.

 

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Ein Teufelskreis der nicht zu durchbrechen ist

Es erreichte mich diese Woche eine Leserfrage: „Wenn Bernanke einfach alle amerikanischen Staatsanleihen aufkauft, dann wird der Zins ewig niedrig bleiben, und wir werden mit unserer Anleihen Strategie nichts verdienen. Und Sie behaupten, dass der Zins auf amerikanische Anleihen in den kommenden Jahren stark steigen wird und dass wir darum Gewinn erzielen werden. Was stimmt hier nicht?“

Die amerikanische Regierung gibt genügsam weiterhin viel mehr Geld aus, als in die Staatskasse hineinfließt und kommt damit vorläufig in der Tat durch. Teils, weil die Finanzmärkte sich auf die Eurokrise gerichtet haben, und teils, weil Bernanke für eine große Summe Staatsanleihen aufgekauft hat.

Steigender Zins wäre eine Katastrophe für seinen Haushaltsplan
Weil die amerikanische Staatsverschuldung pro Jahr um über 1.000 Milliarden Dollar ansteigt, müssen jedes Jahr auch dementsprechend mehr Anleger gefunden werden, die der amerikanischen Regierung mittels Staatsanleihen Geld leihen möchten. Und das obwohl die amerikanische Staatsverschuldung inzwischen so kräftig zugenommen hat, dass steigende Zinslasten eine Katastrophe für den amerikanischen Haushalt wären.

Darum tun Bernanke und Geithner alles, um diesen Zins niedrig zu halten. Teilweise indem sie die öffentliche Aufmerksamkeit weitestgehend auf die Eurokrise, Terrorismus, den Iran etc. lenken und zum anderen, indem sie eine künstliche Nachfrage schaffen. Die Fed druckt Geld und kauft Staatsanleihen. Und das kann sie im Grunde uneingeschränkt tun.

So sieht dieser Teufelskreis aus
Je mehr Geld die Fed jedoch druckt, desto schneller wird die Inflation in kürze steigen. Je ängstlicher bereits bestehende Anleihen Anleger werden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit von Verkäufen. Und desto größer wird der Druck auf Bernanke, die Inflation mit einer Anhebung des Zinses bekämpfen zu müssen.

Durch all dies sinkt die Nachfrage auf amerikanische Staatsanleihen, und dadurch wird Bernanke noch mehr Staatsanleihen aufkaufen müssen, noch mehr Geld drucken müssen, noch mehr Inflation verursachen und damit noch mehr Angst unter den Anleihen Anlegern verursachen. Und siehe da, schon haben wir den Teufelskreis, in den Bernanke und Geithner sich manövriert haben.

Manipulation macht das Problem nur noch größer
NIEMAND kommt auf Dauer damit durch, zu viele Schulden anzuhäufen, weiter gutgelaunt zu viel Geld auszugeben und sich anschließend allerlei Tricks aus den Fingern zu saugen, um das Problem „lösen“ zu können.

Je länger man die Dinge manipuliert, desto größer wird die Blase und desto lauter wird die Blase zerplatzen. Mit unserer Anleihen Strategie werden wir sehr kräftig vom Zerplatzen der enormen Seifenblase profitieren, die der amerikanische Anleihenmarkt inzwischen geworden ist, und wir werden enorme Gewinne machen. Klicken Sie hier, wenn Sie auch davon profitieren möchten.

 

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