Wenn man jahrelang zu viel Geld ausgibt

„If your outgo exceeds your income, your upkeep becomes your downfall.“

Diesen Satz habe ich letzte Woche Topinvestor Rick Rule sagen hören. Er fasst in einem großartigen, kurzen Satz das Problem der westlichen Länder zusammen.

Sie haben in den vergangenen 20 bis 25 Jahren in Vielzahl über ihren Verhältnissen gelebt. Und seit Ausbruch der Kreditkrise versuchen wir uns krampfhaft an diesem zu hohen Lebensstandard festzuklammern.

In folgender Graphik sehen wir, wie stark wir uns in den vergangenen Jahren, allein in der Eurozone, in Schulden gestürzt haben.

Diese Graphik zeigt die Zahlen bis 2011. Seitdem sind die Staatsschulden der Eurozone noch einmal um dicke 500 Milliarden Euro gestiegen. In den USA, Japan und Großbritannien sieht es nicht anders aus.

In den USA stieg das Total Credit Market Debt von 33 Billionen Dollar vor Ausbruch der Krise auf aktuell 41 Billionen Dollar. Das sind Mehrschulden in Höhe von 8.000 Milliarden Dollar. In fünf Jahren.

Wenn man eine Schuldenkrise angeht, bedeutet das, dass die Schulden schrumpfen müssen. Schulden abbauen schmerzt. Und Schmerzen sind nicht schön. Diese Graphik und die amerikanischen Zahlen zeigen ganz klar, dass die Schulden nur noch weiter gestiegen sind.

Wir befinden uns also in einer Upkeep-Phase. Solange man weiterhin zu relativ niedrigen Zinsen Geld aufnehmen kann, kann man so tun als gäbe es keine Probleme. Genau wie einem durchschnittlichen Menschen, der bis zum Hals in Schulden steckt, gelingt es auch ganzen Ländern manchmal, brodelnde Probleme kurz zu vergessen.

Rezession in Eurozone vorbei?
Das ist die Meldung, die wir letzte Woche in den Medien sahen. Wenn das wirklich so ist, ist es vorübergehend. Denn die Probleme, die die Kreditkrise verursacht hat, wurden nicht angegangen. Wir stecken in der Upkeep-Phase. Nach dem Upkeep kommt der Downfall.

Lassen Sie sich in Sachen Wirtschaftserholung also nichts weismachen. Jemand der sich tief in Schulden gegraben hat, kann nur dann finanziell genesen, wenn diese Schulden abgebaut werden.

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Damals wichtig. Jetzt gerade nicht.

Vor zwei Wochen gab Barack Obama dem amerikanischen Fernsehsender ABC ein Interview. Er sagte in diesem Interview, dass die zunehmende amerikanische Staatsverschuldung kein Problem für ihn sei. Andere Dinge seien wichtiger, so Obama.

Erinnern Sie sich an diesen Artikel, den ich Ihnen vor gut einem halben Jahr geschickt habe? Sie sehen darin, wie Obama 2009, einen Monat nach Amtsantritt, eine Rede hält. Er sagte damals, dass es mit der Staatsverschuldung so wirklich nicht weitergehen könne.

Basta!
Die Geldverschwendung der vergangenen Jahre muss ein Ende haben!
Wir dürfen unsere Kinder nicht mit riesigen Schuldenbergen belasten!
Wenn wir nichts tun, geraten wir bald in eine neue Krise!

So Barack Obama im Februar 2009.

Derzeit lag die amerikanische Staatsverschuldung bei 10,8 Billionen Dollar, bzw. 10.800 Milliarden Dollar. Seit dieser Rede hat er die Verschuldung um 55%, auf jetzt 16.749 Milliarden Dollar ansteigen lassen!

Warum war die Staatsverschuldung damals sehr wohl wichtig?
Und warum jetzt nicht mehr? Die amerikanische Regierung gibt fast 50% mehr aus als Sie einnimmt. Die Maßnahmen, die notwendig wären, um die Kosten wieder unter Kontrolle zu bekommen, wäre so drastisch, dass kein Politiker sich seine Finger daran verbrennen will. Vor allem nicht, solange Bernanke mit gedrucktem Geld aushilft, und solange Obama Geld für 2% Zinsen aufnehmen kann!

Gigantisch und schnell steigend
Das Geschäftsjahr 2013 ist noch nicht einmal zur Hälfte vorbei. Die amerikanische Staatsverschuldung ist in weniger als einem halben Jahr um satte 683 Millionen Dollar angestiegen und beträgt jetzt 16.749 Milliarden Dollar. Bzw. 106% des amerikanischen BIP. Die Staatsverschuldung steigt und steigt!

1999 und 2007 waren Kinderblasen
Die gigantische und stark steigende Staatsverschuldung, kombiniert mit den lächerlich niedrigen Zinsen, führen dazu, dass der amerikanische Anleihenmarkt eine Seifenblase historischen Ausmaßes ist. Eine Seifenblase, in dessen Vergleich die Nasdaq-Blase von 1999 und die amerikanische Immobilienblase von 2007 Kinderkram waren.

Wann diese historische Blase zerplatzen wird, weiß niemand. Könnte morgen sein. Oder aber es dauert noch eine Weile. Je länger es allerdings dauert, desto größer wird die Blase. Und desto mehr Geld können Sie mit ihrem Zerplatzen verdienen.

Das einzige, was Sie verstehen müssen…
Haben Sie je zuvor vom Zerplatzen einer Blase profitiert? Ich vermute nicht. Sie haben jetzt die Chance.

Sie müssen kein Wissenschaftler sein, um es vorhersehen zu können. Das einzige, was Sie verstehen müssen, ist, dass niemand uneingeschränkt viel mehr Geld ausgeben kann als er einnimmt.

In unserem Report „Der amerikanische Anleihenmarkt steht vor dem Kollaps!“ teilen wir Ihnen exakt mit, wie Sie sehr einfach vom Zerplatzen dieser Megablase profitieren können.

Ich habe fest vor, damit hunderte Prozent Gewinn zu machen. Sie auch?
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When an accident is waiting to happen…

In Europa herrscht miese Stimmung. Und weil die Aufmerksamkeit der Finanzwelt sich scheinbar immer nur auf eine Sache richten kann, sieht es so aus, als seien die Probleme in anderen Regionen weniger groß.

Das sind sie auch. Aber das ist nur, weil sie dort keine zankenden Politiker aus 17 Ländern haben, die allesamt mehr Rücksicht auf die kurzfristigen Belange des eigenen Stimmviehs nehmen wollen, als auf die langfristige Gesundheit ihres Landes und der Eurozone als Ganzes.

Keine Salamitechnik, kein Hackebeil
Die USA bewegen sich allerdings auch auf Kollisionskurs. Letzte Woche habe ich Ihnen in diesem Artikel darüber berichtet, dass die Euroländer mit der Salamitechnik sparen, obwohl sie eigentlich das Hackebeil verwenden müssten. In den USA verwendet man keins von beiden. Die amerikanische Regierung gibt weiterhin Geld aus, als gäbe es kein Morgen mehr.

Alle paar Wochen schaue ich hier kurz nach, wie es mit der amerikanischen Staatsverschuldung aussieht. Inzwischen fast 16 Billionen Dollar, bzw. 16.000 Milliarden Dollar. Über 100% des amerikanischen BIP. Dieses Jahr geben Obama und Konsorten satte 53% mehr Geld aus als sie einnehmen.

Stellen Sie sich einmal vor, was mit Ihnen passieren wird, wenn Sie eine Zeit lang 53% mehr ausgeben würden, als Sie einnehmen! Könnten Sie dann auch weiterhin uneingeschränkt Geld aufnehmen?

Vorübergehender Parkplatz für großes Geld
Ein Land, dem es unglaublich schlecht geht, kann jetzt Anleihen mit zehnjähriger Laufzeit vergeben (also Geld leihen) und dafür lediglich 1,5% Zinsen zahlen. Wie kann das sein? Große professionelle Anleger parken Ihr Geld vorübergehend in Staatsanleihen. Und kleine gutgläubige amerikanische Anleger stecken ihr Geld weiterhin in großen Mengen in Staatsanleihen.

Sobald die Profis verkaufen werden, wird der Topf überkochen. Und dann ist der kleine Mann natürlich der Dumme. Es wird ein beispielloser Schneeballeffekt entstehen und der Anleihenmarkt wird einstürzen.

„When an accident is waiting to happen, it usually does.“

Diese Aussage finden Sie in dem Wirtschaftsklassiker „The time is different“ von Reinhart und Rogoff. In diesem Buch beschreiben die beiden Ökonomen acht Jahrhunderte finanziell wirtschaftlicher Hypes und Crashs.

Die letzte große Seifenblase wird zerplatzen
Das ist ganz klar ein „accident waiting to happen“. Jemand der tief in den Schulden steckt und weiterhin hohe Schulden macht, kann unmöglich weiterhin für 1,5% Geld aufnehmen. Der amerikanische Anleihenmarkt ist die letzte riesige Wirtschaftsblase, die auf jeden Fall zerplatzen wird. Und wenn das passiert, wird der Knall enorm laut sein!

Mit unserem Report „Der amerikanische Anleihenmarkt steht vor dem Kollaps!“ gehen wir auf diese Situation ein. Für Sie die Chance, durch das Zerplatzen dieser letzten großen Seifenblase hunderte Prozent Rendite zu machen.
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Die Börse liebt das Gelddrucken

Frankreich und Spanien konnten letzten Donnerstag problemlos Geld am Anleihenmarkt einnehmen. Vor nicht einmal zwei Monaten erreichte uns die Meldung, dass sogar Deutschland einen Anleihenkredit nicht loswerden konnte. Bezeichnend, finden Sie nicht auch? Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese bemerkenswerte Veränderung des Sentiments auf natürlich Weise entstanden ist.

Die EZB gab Ende Dezember bekannt, dass sie Banken Kredite in Höhe von 489 Milliarden Euro vergaben und dafür lediglich 1% Zinsen verlangen. Ich weiß nicht wer in Spanien und Frankreich jetzt in Staatsanleihen anlegt, aber es sieht stark nach diesen Banken aus. Geld zu 1% aufnehmen und unmittelbar danach für gut 5% verleihen. Sie verdienen also dicke 4%. Gratis und umsonst.

Und warum steigen die Börsen so kräftig, obwohl es in den USA und Europa so düster aussieht? Es wirkt auf mich als seien die Börsen nun ziemlich glücklich mit der EZB. Mit Draghi am Ruder wird aus vollen Zügen Geld gedruckt. Und die Börse liebt das Gelddrucken nun einmal. Es läuft genau so, wie wir es auch in der 2012 Fassung unseres kostenlosen Reportes „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ beschreiben. Klicken Sie hier, wenn Sie den Report noch nicht gelesen haben.

Letzte Woche schrieb ich, dass ich einen kleinen Vorrat Gold und Silber gekauft habe, der ausschließlich aus Fünf Gramm Goldbarren und Ein Unzen Silbermünzen besteht. Ich möchte das noch kurz erläutern. Der einzige Grund aus dem ich physisches Gold und Silber besitze ist der, dass ich einen kleinen Vorrat haben möchte, den ich im Falle einer echten Krise als Geld verwenden kann.

Ich möchte also einen Vorrat mit dem ich mindestens drei Monate überleben kann. Die Logik gebietet, dass eine Silbermünze von 30 Euro einfacher als tägliches Geld zu verwenden ist, als zum Beispiel eine Goldmünze von 1.350 Euro. Das größere Geld führe ich persönlich auf einem Goldkonto. Klicken Sie hier für weitere Informationen darüber.

 

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Die neuen Banken

Nun da die Banken ihre „eigentlichen” Aufgaben nicht mehr erfüllen können und wollen, vor allem, weil diese in ihren Augen nicht ausreichend gewinnbringen sind, entstehen neue „Banken“. In Amerika zum Beispiel entstand die Bank „Walmart“.
Sie haben richtig gelesen: Walmart. Der Riesensupermarkt in Amerika. 

Ist das eine Bank?
Nein, im eigentlichen Sinn sicher nicht, aber sie wird dennoch Banktätigkeiten ausführen. Sie wird nämlich Lieferanten, mit starker finanzieller Grundlage die Möglichkeit eröffnen, rote Zahlen zu schreiben. Die Lieferanten können dann selber bei Walmart Geld aufnehmen.
Natürlich muss man auch bei Walmart vor Kreditabschluss beweisen, dass man das Geld im Grunde nicht nötig hat, denn nur dann, wenn man finanziell gut dasteht, kommt man in die Gelegenheit eines Kredits. Andererseits benötigen auch finanziell starke Unternehmen manchmal Geld um sich zum Beispiel zu vergrößern. Zu Banken können diese Unternehmen nicht wirklich gehen und darum greift sich Walmart nun diese Marktlücke.

Trader an der Börse
Es ist eine Denunzierung der Banken, aber die agieren lieber als Trader an der Börse. Sie verdienen damit viel mehr Geld. Das ist unter anderem der Fall, da sie bis dato auch Zugang zu allen Informationen von Unternehmen im Hintergrund haben. Diese nämlich sind wiederum Kunden von andern Bankabteilungen. Außerdem können sie mit Derivaten arbeiten.
Es bleibt nun abzuwarten, wann die Banken ihre Banktätigkeiten an Walmart und andere Unternehmen mit Bankambitionen verkaufen werden. Die „alten“ Banken sind nun zu den früheren Kursmakler geworden. Die konnten auch an allen Handelstagen Gewinne einheimsen.

 

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