Die Seifenblase wird immer weiter gedehnt

Die aktuelle Eurokrise sorgt dafür, dass wir demnächst eine enorme Krise bekommen, wenn die größte Seifenblase der Welt platzt. Und wenn das geschieht, sind die Folgen nicht mehr absehbar.

Aufgrund der Eurokrise gehen Anleger seit einigen Monaten wieder massiv in Richtung „sichere“ amerikanische Staatsanleihen. Die Angst stellt seltsame Dinge mit den Menschen an. Es ist sogar so schlimm, dass Anleger nun für 10 Jahre ihr Geld der amerikanischen Regierung ausleihen und sich dafür mit 1,7% Zinsen begnügen.

An keinen Menschen der Welt
Ich persönlich würde keinem Menschen der Welt mein Geld für 1,7% Zinsen ausleihen. Und schon gar nicht dem amerikanischen Staat, der bis zum Hals in den Schulden steckt. Die Staatsschulden haben sich inzwischen auf 15,7 Billionen Dollar angehäuft und Obama und Konsorten geben jedes Jahr mehr als 1.000 Milliarden Dollar zu viel aus. Und wenn man die zukünftigen Verbindlichkeiten mitrechnet, lehrt einem das erst recht das Fürchten.

Uneingeschränkt Geld leihen, uneingeschränkt Geld ausgeben
Das große Problem ist nun, dass die amerikanischen Politiker durch die aktuelle Situation das Gefühl haben, dass sie uneingeschränkt Geld leihen können und das zu einem lächerlich niedrigen Zins. Beinahe kostenloses Geld, in unbegrenzten Maßen. Und natürlich erwarten sie, dass dies in ein, zwei Jahren noch immer so sein wird.

Dadurch unternehmen sie keinerlei Anstrengungen, um ihr riesiges jährliches Haushaltsdefizit zurückzuschrauben, und so vermehren sich die Staatsschulden noch weiter. Bis die Anleger irgendwann einmal realisieren, was für eine lächerliche Situation sie kreiert haben.

Was nicht ewig andauern kann, wird auch nicht ewig andauern
Niemals und nirgendwo. Die bereits jetzt schon enorme Seifenblase wird immer weiter gedehnt. Deren Zerplatzen wird einen enormen Knall verursachen. Einen Knall, auf den wir in Ruhe warten und der uns hunderte Prozente Gewinn erbringen wird.

Eine unvermeidbare Entwicklung, auf die Sie als Anleger unbedingt reagieren müssen. Und das können Sie zu einem Freundschaftspreis tun! Klicken Sie hier für mehr Info.

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Man muss kein Wissenschaftler sein…

Dem Markt stehen genauso viele Informationen zur Verfügung wie uns, und er will in großer Menge in amerikanische Staatsanleihen investieren. Warum sind wir dann so eigen? Das war die Frage eines Lesers anlässlich dieses Artikels vom vergangenen Montag.

Wenn der Markt alle zur Verfügung stehenden Informationen nüchtern und seriös in der Kursbildung berücksichtigen würde, könnte man von einem effizienten Markt sprechen. Und weil ein Markt per Definition aus Menschen besteht, müssten eben alle diese Menschen auch nüchtern und effizient arbeiten. Schon allein Letzteres kann ich nicht glauben.

Märkte sind absolut nicht effizient
Wenn Märkte effizient wären, hätten wir Ende der 90er Jahre keine Tech-Blase erlebt. Und eine Blase am amerikanischen Immobilienmarkt hätte es auch nicht gegeben. Europäische Banken (sog. Profis) hätten niemals blind in die giftigen Hypothekanleihen investiert. Und auch nicht in PIIGS-Staatsanleihen. Märkte sind ganz einfach nicht effizient.

Darum geht es mir in unserem Report Der amerikanische Anleihenmarkt steht vor dem Kollaps!. Aktuell leihen die Leute ihr sauerverdientes Geld noch einem Land mit einer enormen Staatsverschuldung. Ein Land, das jedes Jahr 55% mehr Geld ausgibt als es einnimmt. Ein Land, das keinerlei Ambitionen hat, weniger Geld auszugeben und sich weiterhin Geld leiht.

Kann unmöglich weiterhin gut gehen
Man muss kein Wissenschaftler sein, um zu erkennen, dass das unmöglich so weitergehen kann. Dass alle diese Anleihenanleger eines Tages realisieren werden, dass sie enorme Risiken eingehen, und dass sie dann allesamt zur gleichen Zeit ihre Anleihen verkaufen wollen.

Darauf spekulieren wir mit unserem Anleihenreport. Wir warten auf diesen Tag, denn wir wissen, dass wir dann hunderte Prozent Gewinn machen werden. Die letzte große Blase wird auf jeden Fall zerplatzen. Man wäre verrückt, sich eine solche Chance entgehen zu lassen. Klicken Sie hier, wenn Sie auch von dieser einmaligen Chance profitieren möchten.

 

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Warum wir positiv über Aktien denken

Wir haben bereits häufiger geschrieben, dass wir in den kommenden Jahren ganz besonders viel Bewegung an der Börse erwarten. Wir glauben darum absolut an unsere DienstagTrader Strategie und insbesondere an DienstagTrader-Trend. Außerdem stehen wir Aktien langfristig betrachtet absolut nicht pessimistisch gegenüber. Wir betrachten sie sogar positiv.

Furchtbar schlechte Wirtschaft, stark steigende Börse
In unserem Gratisbericht „
Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ liefern wir bereits ein Beispiel dafür, wie furchtbar schlecht es einem Land wirtschaftlich gehen kann, dass die Inflation hoch ist und dass die Börse kräftige Bewegungen macht. Dennoch hat sich gezeigt, dass die Börse über einen Zeitraum von zehn Jahren viel sicherer ist, als ein Sparbuch oder Anleihen. Das klingt vielleicht komisch, ist es aber ganz und gar nicht. Im Folgenden möchte ich Ihnen kurz die beiden wichtigsten Gründe nennen, warum wir Aktien gegenüber positiv gestimmt sind:

1) Unternehmen sind jetzt gesünder als vor der Kreditkrise
Das Ausbrechen der Krise hat uns gelehrt, dass Banken sich falsch verhalten haben und es ihnen finanziell mies geht. Außerdem hat die Krise dazu geführt, dass Regierungen enorm viel Geld ausgaben, um Banken zu retten und um die Wirtschaft zu stimulieren. Unternehmen waren allerdings so schockiert, dass sie direkt begannen an ihrer finanziellen Gesundheit zu arbeiten.

Einsparungen und Reorganisationen um gewinnbringend zu bleiben und anschließend den erzielten Gewinn nutzen, um Schulden abzuzahlen. Unternehmen haben dadurch nun viel weniger Schulden auf ihren Bilanzen als vor der Kreditkrise. Und wenn Sie Unternehmensnachrichten verfolgen, achten Sie dann einmal darauf, wie häufig gemeldet wird, dass man sich immer mehr auf den asiatischen Markt richtet. So schlecht wie Regierungen auf die Krise reagiert haben, so exzellent haben viele Unternehmen hingegen auf die Krise reagiert.

2) Wohin mit seinem Geld?
Stellen Sie sich vor, Sie könnten 75.000 Euro anlegen. Sie führen 25.000 Euro auf einem Sparbuch, besitzen Staatsanleihen zu 25.000 Euro und haben 25.000 Euro in Aktien investiert.

Sie betrachten die Zinsen Ihres Sparbuchs, schauen sich an, wie viele Steuern Sie für diese Zinsen zahlen, ziehen davon die Inflation ab und stellen fest, dass der Realzins für Ihr Sparbuch negativ ist. Sie erwarten, dass die Inflation nur weiter zunehmen wird und der Wert Ihres Ersparten in den kommenden Jahren nur noch weiter abnehmen wird. Und das wollen Sie nicht. Sie beschließen, Ihr Geld von Ihrem Sparbuch abzuheben.

Und was jetzt?
Dann doch in „sichere“ Staatsanleihen investieren? Aber dann hätten Sie genau dasselbe Zins-/Inflationsproblem. Und daran klebt zusätzliches Risiko, weil Sie Ihr Geld einem Staat leihen würden, der bis zum Hals in Schulden steckt. Nicht wirklich sicher also. Sie entscheiden sich darum auch dafür, Ihre Staatsanleihen direkt zu verkaufen. Jetzt haben Sie 50.000 Euro für die Sie eine andere Bestimmung suchen müssen.

Neben der Möglichkeit, das Geld direkt auszugeben, gibt es nicht so viele andere Möglichkeiten. Aktien, Rohstoffe, Gold und Silber, Immobilien, Kunst. Viele andere Möglichkeiten gibt es nicht.

Fazit
Wenn Sie also beschließen, dass das Sparbuch und die Staatsanleihen mit zu viel Risiko behaftet sind, werden Sie Ihr Geld doch in eines der oben genannten Dinge oder in eine Kombination dieser Dinge investieren müssen. Ihr Geld fließt demnach weg von Bargeld und Staatsanleihen und hin zu Aktien, Rohstoffen, Gold und Silber etc.

Der globale Geldtopf
Dieselbe Argumentation können wir für den globalen Geldtopf von ungefähr 50.000 Milliarden Euro anwenden. Der größte Teil davon wird Cash geführt und in Anleihen investiert. Wir erwarten, dass Gelder auf der ganzen Welt von Sparkonten und Staatsanleihen wegfließen werden. Dieses Geld muss dann irgendwo anders hin. Der Silber-, Gold- und Rohstoffmarkt sind relativ kleine Märkte. Ein großer Teil wird also in Richtung
Aktien fließen. Und das ist positiv für die Börse.

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Es ist jedoch wichtig, in supergünstige Aktien von Unternehmen zu investieren, die sehr gut laufen. Und genau dann sind Sie bei unserem TopAktien Service an der richtigen Adresse.
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Leider stimme ich Ihrer Analyse zu…

Letzte Woche bekam ich eine E-Mail eines Lesers, der unseren Report „Der amerikanische Anleihenmarkt steht vor dem Kollaps!“ gelesen hatte. Nachdem er den Report gelesen hatte, kam er zu dem Schluss, dass er unserer Analyse leider zustimme und dass er auf das Zerplatzen dieser Seifenblase spekulieren werde.

Wir stimmen diesem treuen Leser komplett zu. LEIDER stellen wir fest, dass der amerikanische Anleihenmarkt eine Seifenblase ist, die zerplatzen wird. LEIDER stellen wir fest, dass unsere Politiker und Zentralbanker es unglaublich versaut haben. Natürlich hindert es uns als Anleger nicht daran, ausgiebig davon zu profitieren. Wenn man nämlich tut, was Regierungen gerne von einem sehen wollen, ist man als Sparer/Anleger der Dumme.

Regierungen möchten unter anderem gerne, dass Sie

  • ihnen Ihr Geld leihen, indem Sie in Staatsanleihen investieren, sodass die Regierungen noch mehr Geld ausgeben können.
  • Ihr Geld nicht in Gold oder Silber umsetzen, sondern auf ein Sparbuch einer „too big to fail“ Großbank einzahlen und dafür dann anschließend einen negativen Realzins bekommen.
  • so viel wie möglich konsumieren und dass Sie dafür, wenn es sein muss, Geld aufnehmen, sodass die Regierungen sich selber mit „Wirtschaftswachstum“ auf die Schulter klopfen können.

Sie machen wirklich ALLES falsch
Es ist jedoch so, dass es gerade wegen des dramatischen Handelns von Politikern und Zentralbankern klug wäre, das Entgegengesetzte zu tun. Sie machen nämlich ALLES falsch und die Situation nur noch schlimmer.

Der Grund aus dem sie alles falsch machen ist einfach. Sie haben überhaupt keine Lust, das Problem tatsächlich anzugehen. Denn wenn man tun würde, was getan werden müsste, um eine strukturell gesunde Wirtschaft zu schaffen, würde es große Einschnitte geben und wir würden einigen sehr schweren Jahren entgegengehen. Und das hätte natürlich schwerwiegende Folgen für die Karrieren der Politiker.

Die Frage die mich beschäftigt: „Machen Sie alles falsch, weil sie so unglaublich dumm sind, oder liegt es daran, dass eine langfristig gesunde Wirtschaft sie einfach nicht interessiert?“

Probleme vor sich her schieben
Unsere Politiker und Zentralbanker tun alles, um die unvermeidbare Rezession zu verhindern. Alle Kunststücke werden aus dem Hut gezaubert, um die Probleme soweit es geht vor sich her zu schieben. Und wenn man ein Problem vor sich her schiebt, wird es nicht kleiner sondern größer. Infolgedessen wird es bald eine schwindende Mittelschicht, (Hyper)Inflation und Armut geben. Der einfache, unwissende Bürger wird bald der Dumme sein…

Weltmeister im Geldverschwenden
Die Vereinigten Staaten sind Weltmeister. Obama und sein Kumpel Geithner geben allen anderen, nur nicht sich selbst die Schuld. Sie verwalten die Staatskasse und geben jedes Jahr 65% mehr Geld aus, als in die Staatskasse hineinfließt. Der Moment, ab dem niemand den Vereinigten Staaten mehr Geld leihen möchte, nähert sich mit schnellen Schritten. Sobald dieser Moment anbricht, werden die Folgen riesig und sicherlich auch in Europa spürbar sein. LEIDER ist es so wie es ist. Aber ZUM GLÜCK wissen wir, wie wir daran enorm verdienen werden. Möchten auch Sie von dieser besonderen Situation profitieren?
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Warum der Euro verdammt ist (1)

Ich habe letzte Woche einige sehr interessante Analysen gelesen. In einer ging es um eine ausführliche Erklärung darüber, warum der Euro fast dazu verdammt ist auseinander zu brechen. Ich halte dies für so wichtig, dass ich Ihnen diese Erklärung absolut mit auf den Weg geben möchte. Ich habe versucht, es so klar und deutlich wie möglich aufzuschreiben. Es könnte jedoch sein, dass es hier und da vielleicht kurz etwas kompliziert wird.

Diese Woche Teil 1:

Spanien ist der Dumme, und gar nicht mal so knapp
Wir beginnen die Analyse mit einer einfachen ökonomischen Wahrheit. Die Wahrheit ist, dass das Bruttoinlandsprodukt (die gesamte Wirtschaft also) eines Landes aus folgenden drei Teilen besteht:

  1. Investitionen und Ausgaben der Regierung
  2. Investitionen und Ausgaben der Bürger und Unternehmen
  3. Unterschied zwischen Export und Import

Wenn man also Wirtschaftswachstum realisieren möchte, muss die Regierung mehr Geld ausgeben oder Bürger und Unternehmen müssen mehr Geld ausgeben oder es muss mehr exportiert oder weniger importiert werden. Andere Möglichkeiten gibt es nicht. Hierbei gilt für Regierung, Bürger und Unternehmen, dass sie, wenn sie denn dann mehr Geld ausgeben und dies größtenteils über Kredite tun, die Folgen hiervon einige Jahre später als Bomerang-Effekt aufgetischt bekommen.

Die Folge von heftigen Einsparungen
In Spanien wird das Haushaltsdefizit dieses Jahr laut Erwartungen bei ca. 9,4% des BIP liegen. Das spanische BIP beträgt ungefähr 990 Milliarden Euro. Die spanische Regierung wird darum dieses Jahr 93 Milliarden Euro mehr ausgeben als in den Haushalt hineinfließen wird. Anders ausgedrückt heißt das, dass 93 Milliarden des BIP auf Pump ausgegeben werden.

Jetzt wird die Regierung sparen und möchte dass das Haushaltsdefizit 2011 bei 7% liegt. Man wird 2011 also nur 69 Milliarden Euro mehr ausgeben als eingenommen wird. Die spanische Regierung wird 2011 also 24 Milliarden weniger ausgeben als 2010.

Schlussfolgerung: Wenn Bürger und Unternehmen nächstes Jahr genauso viel ausgeben wie 2010 und wenn der Export und der Import so hoch bleiben wie 2010, wird die spanische Wirtschaft nächstes Jahr um 2,4% schrumpfen. Auf in eine neuen Rezession.

Um eine Rezession zu verhindern, müssen Bürger und Unternehmen nächstes Jahr plötzlich sorgenfrei und optimistisch werden und 24 Milliarden Euro mehr ausgeben als 2010. Oder die spanischen Unternehmen müssen für 24 Milliarden Euro mehr exportieren und/oder weniger importieren. Und wenn das funktionieren würde, gäbe es immer noch nur Wirtschaftsstillstand.

Rezession ist unvermeidbar
Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch viel größer, dass die Spanier und die spanischen Unternehmen nächstes Jahr überhaupt nicht optimistisch sein werden und im Gegensatz eher weniger ausgeben und das Problem so nur noch größer wird. Mehr exportieren ist natürlich eine gute Idee, aber dazu müssten Ausländer auch gerne die spanischen Produkte kaufen! Die Chance ist in naher Zukunft sehr gering, denn Spanien hat seine Konkurrenzposition seit der Einführung des Euro enorm schleifen lassen und dadurch importiert das Land viel mehr als es exportiert. Um den Export wachsen zu lassen, wäre ein jahrelang gleichbleibender Lohn oder sogar Lohnkürzung erforderlich. Sozial unmöglich, denn kein einziger Bürger würde das akzeptieren.

Wir können darum nicht anders und müssen die Schlussfolgerung ziehen, dass die spanischen Sparpläne auf den ersten Blick kontraproduktiv sind und einzig zu einer kräftigen Rezession führen werden. Diese Rezession würde dann wiederum zu niedrigeren Steuereinnahmen führen und alles würde nur noch schwieriger werden. Die Regierung kann jedoch nicht auch weiterhin so viel Geld ausgeben. Dann nämlich explodiert die Staatsverschuldung und niemand würde der spanischen Regierung noch Geld leihen. Und Geld leihen zu können ist essentiell um das Rad am Laufen zu halten.

Der große Unterschied zwischen Früher und Jetzt
Bevor es den Euro gab, wurde eine solche Krise ganz einfach gelöst. Geld drucken und die Währung damit abwerten. Damit wurden spanische Produkte günstiger, der Export bekam zeitweilig Wind von hinten und importierte Produkte wurden teurer, also weniger interessant für den spanischen Bürger. Langfristig schlecht für die Wirtschaft, aber für Politiker und Zentralbankiers ein großartiger „Quick Fix“.

Durch den Euro ist dieser „Quick Fix“ jetzt nicht mehr möglich. Ganze 80% des spanischen Exports gehen in andere Euroländer. Für die restlichen 20% müssen die Spanier auf einen Rückgang des Euro hoffen, aber das ist vorläufig nicht sehr wahrscheinlich. Die Länder im hohen europäischen Norden (insbesondere Deutschland) haben nämlich viel besser auf ihr Geld und auf ihre Konkurrenzposition geachtet und können darum jetzt sehr wohl auf einen blühenden Exportsektor zählen.

Ich habe hier Spanien als Beispiel genannt, aber ich könnte hier genauso gut auch Portugal, Italien und Griechenland hinzufügen. Irland gehört eigentlich auch dazu, hat jedoch mehr Chancen weil die irische Wirtschaft mehr auf den Export in Länder außerhalb Europas gerichtet ist.

Die einzig mögliche (theoretische) Lösung für Spanien
Das wären in der Tat Sparmaßnahmen (es gibt keine Wahl) und Lohnkürzungen. Man müsste also bereit sein, jahrelang durch eine wirtschaftliche Hölle zu gehen und in dieser Zeit hart an der Verbesserung der Konkurrenzposition arbeiten. Hart arbeiten um damit die ausländische Nachfrage für spanische Produkte kräftig zu steigern. Aber wo findet man auch nur einen europäischen Bürger, der bereit ist solche Opfer zu bringen? Spanien (und auch Griechenland, Italien und Portugal) befindet sich in einer ausweglosen Situation.

Nächste Woche Teil 2:
Warum wir als Folge dieser Situation am Ende auch der Dumme sein werden

 

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Eine Explosion der Staatsverschuldung ist unvermeidbar

In dieser Woche hat Griechenland wieder einen Tag still gelegen. Streiks und Krawalle. Die griechischen Bürger begreifen sehr wohl, dass die Regierung in finanziellen Problemen steckt, betrachten es jedoch als unfair, dass sie dafür ihren Kopf hinhalten müssen. Man gibt der Regierung und/oder dem Finanzmarkt die Schuld. Ein typisch westliches Problem. Es ist ohne Zweifel notwendig, dem Übel an den Kragen zu gehen. Dass hierfür Opfer gegeben werden müssen ist ebenso klar; allerdings ist jeder der Überzeugung, ein anderer müsse diese Opfer bringen. Heißt im Klartext: Es scheint unmöglich alle Kräfte zu vereinen, egal wie knifflig die finanzielle Situation auch sein mag.

Es gibt nur eínen wirtschaftlich gerechtfertigten Ausweg…
Wie ich bereits des Öfteren geschrieben habe, ist die Situation in Griechenland kein Einzelfall. Überall in den westlichen Ländern steigt die Staatsverschuldung enorm an. Am Ende zählt nur eins: Egal wie man es anpackt, aber dauerhaft mehr Geld ausgeben als hineinfließt, wird nicht funktionieren. Diese einfache Regel wird zahlreich mir Füßen getreten und es gibt nur einen Ausweg: Rigorose Sparmaßnahmen. Das Problem dieses Auswegs sind die großen wirtschaftlichen Einschnitte, die entstehen werden und sehr viele Bürger hart und direkt treffen werden. Heißt: Politisch inakzeptabel.

Es gibt nur eínen politisch gerechtfertigten Ausweg…
Der westliche Konsument ist sehr misstrauisch (und versuchen Sie ihm einmal zu wiedersprechen) und gibt wenig Geld aus. Außerdem sind die Möglichkeiten für weitere Exportgeschäfte sehr eingeschränkt, denn alle anderen westlichen Länder haben dasselbe Problem und werden nicht noch mehr importieren. Solange der westliche Konsument sein Geld nicht ausgeben will, gibt es nur ein Mittel um die Wirtschaft an zu kurbeln: Staatliche Unterstützung. Genau das Mittel, das zur Herstellung von neuem Geld und steigender Staatsverschuldung führt. All dies sind Dinge, die auf Dauer einen Bumerangeffekt zur Folge haben werden, denn am Ende wird nur noch mehr gespart werden müssen.

Das unvermeidbare Ergebnis ist eine heftige Krise
Zu dem Zeitpunkt, zu dem dann stark eingespart werden muss (wie derzeit bei den Griechen), ist der durchschnittliche Bürger bereits so verärgert und misstrauisch, dass es unmöglich sein wird, alle Menschen von derselben Meinung zu überzeugen. Eine neue Wirtschaftskrise im Westen ist früher oder später unvermeidbar. Und diese Krise wird heftig werden. Schlimm, aber so wird es kommen. Für uns Anleger ist es allerdings wichtig, dies zu realisieren. Nur so können wir darauf Rücksicht nehmen und gut darauf achten, wie die aktuellen Vorzeichen für eine erneute Krise sich entwickeln.

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