Draghis heuchlerische Besorgnis

Letzten Freitag habe ich Ihnen in diesem Artikel mitgeteilt, warum der niedrigere Ölpreis nicht immer so tief bleiben kann. Wir beurteilen den tiefen Ölpreis in dieser Situation natürlich aus Anlegersicht. Die Zahlen und Fakten betrachten und beurteilen, einen Schluss ziehen und aufgrund dieser Erkenntnisse auf die chancenreiche Lage reagieren, die sich uns hier unserer Meinung nach bietet.

Schauen wir uns die Folgen eines niedrigeren Ölpreises nun einmal aus ökonomischer Perspektive an. Vor allem weil Draghi letzten Donnerstag seine Besorgnis darüber zum Ausdruck brachte.

Aus ökonomischer Sicht ist der niedrige Ölpreis für Länder, deren Wirtschaft sich vor allem um Öl dreht, negativ. Und für ein Land wie die USA, das recht viel Öl gewinnt, davon jedoch nicht sehr abhängig ist, ist der tiefe Ölpreis gut und schlecht.

Sehr gut für Europa
Wenn es aber eine Region in der Welt gibt, für die der gesunkene Ölpreis wirklich gut ist, dann ist das Europa. Denn wir gewinnen kein Öl und wir haben keine Ölindustrie, in der Arbeitsplätze verloren gehen können. Wir importieren und verbrauchen aber sehr viel Öl.

Der niedrigere Ölpreis ist gut für die europäische Handelsbilanz, gut für europäische Unternehmen und gut für europäische Verbraucher.

Dennoch ist Draghi besorgt.

Laut Draghi ist der niedrigere Ölpreis zwar ein Vorteil für Unternehmen und Haushalte, aber er macht sich Sorgen, weil die Inflation weiter sinkt und die Gefahr einer Deflation zunimmt.

Gute Deflation – schlechte Deflation
Es gibt zwei Arten der Deflation. Gute und schlechte. Gute Deflation herrscht, wenn Preise infolge größerer Produktivität sinken. Ein Bespiel positiver Deflation ist der Laptop, auf dem ich diesen Artikel schreibe. Er war vor zwanzig Jahren noch richtig teuer.

Negative Deflation herrscht, wenn Preise infolge einer gesunkenen Nachfrage nach den Gütern sinken, die in Ihrem eigenen Land (oder Ihrer Wirtschaftszone) hergestellt werden.

Wein?
Würde zum Beispiel die Nachfrage nach Wein infolge wirtschaftlicher Schwierigkeiten stark sinken, gäbe es einen Überschuss des Weinangebots. Weine würden günstiger werden, weil Winzer sich gezwungen fühlten, ihre Preise zu senken. Eine solche Deflation verursacht Winzer, die Verlust machen, Winzer, die Pleite gehen usw.

Öl wird nicht in der Eurozone gewonnen. Und demnach steht der sinkende Ölpreis für uns für eine positive Deflation. Sehr positiv sogar.

Denn diese Deflation führt dazu, dass für Unternehmen und Haushalte geringere Kosten entstehen. Also mehr Geld übrig haben, mit dem sie investieren, konsumieren oder bestehende Schulden begleichen können.

Ist Draghi dumm oder heuchelt er?
Inflation durch höhere Verbrauchsteuer ist für Draghi scheinbar kein Problem. Aber sobald das durch eine Deflation kompensiert wird, die infolge geringerer Ölpreise entstanden ist, kommt bei Draghi ein Gefühl der Besorgnis auf. Obwohl gerade das eine positive Deflation ist.

Ist Draghi wohlmöglich so dumm, dass er eine positive Deflation nicht von einer negative unterscheiden kann? Oder hält er uns nur zum Narren, um die Geldpressen möglichst schnell so richtig anschmeißen zu können?

Ich denke Letzteres. Denn er will in gut einem Monat anfangen sehr viel Geld zu drucken. Ein wenig heuchlerisch, lieber Mario!

 

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Staatsverschuldung zurückdrängen?

EU-Politiker haben auch in diesem Jahr schon zigmal angekündigt, dass eine Wirtschaftserholung bevorstehe oder bereits begonnen habe. Und schon seit drei Jahren erzählen sie uns, dass es so wichtig sei, die Staatsverschuldung zurückzudrängen.

Den Geschichten von Politikern zuzuhören ist sinnlos, denn sie lügen, dass sich die Balken biegen. Das ist Teil ihres Berufs. Montag veröffentlichte Eurostat diese harten Zahlen.

Die Regierungen der Eurozone haben so clever, so vernünftig eingespart, dass die Staatsverschuldung der Eurozone innerhalb eines Quartals um satte 150 Milliarden Euro gestiegen ist. Auf 92% des BIP.

Rekordhalter
Spaniens Staatsverschuldung stieg um ganze 39 Milliarden Euro, Italien musste 46 Milliarden zusätzliches Geld aufnehmen und die Iren 12 Milliarden Euro. Und auch die belgische Staatsverschuldung stieg stark an. Um ganze 19 Milliarden Euro.

Hätte ich doch fast die Franzosen vergessen. Hollande ist vermutlich Rekordhalter, wenn es um Ankündigungen einer Wirtschaftserholung geht. Frankreich musste 37 Milliarden Euro extra aufnehmen.

Problemlose Darlehen dank Draghi
Natürlich war das Geldleihen problemlos. Große Anlagefonds und Rentenfonds waren gerne bereit, diesen Ländern ihr Geld zu leihen. Dank Draghi. Denn er hat sie letztes Jahr wissen lassen, dass sie keinerlei Risiken eingehen, wenn sie den Euroländern Geld leihen.

Sobald die Zinsen für Staatsanleihen zu sehr ansteigen, schmeißt Draghi die Geldpressen wieder an. Oder denken Sie wirklich, Griechenland, Frankreich, Italien, Irland, Belgien und Spanien fänden eine Möglichkeit, ihre Staatsverschuldungen auf normale Weise zu begleichen?

Was Sie tun sollten – Und was nicht
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Europas Problem auf den Punkt gebracht

Als ich vor einiger Zeit in diesem Artikel schrieb, dass die Rolle der Regierung drastisch zurückgeschraubt und alles abgeschafft werden müsse, was mit Subventionen, Zuschüssen etc. zu tun hat, wurde rein gar nicht darauf reagiert.

Ein Kollege von mir bekam letzte Woche böse Reaktionen und großes Missverständnis wegen seines Standpunkts, der prinzipiell mit meinem übereinstimmt… er richtet sich jedoch auf nur eine Zielgruppe: den Kunstsektor.

Siehe da, Europas Problem auf den Punkt gebracht. Siehe da, darum wird diese Schuldenkrise in ein inflationäres Drama ausarten.

Jeder akzeptiert im Grunde, dass etwas passieren muss, aber sobald man die Belange einer bestimmten Gruppe angeht, ist der Zorn unglaublich groß.

Die Meinung über Kunstsubventionen ist häufig dahingehend, dass es sich dabei um reine Geldverschwendung handelt, zu der wir ungefragt unseren Beitrag leisten müssen. Und das, obwohl Menschen, die Kunstsubventionen wichtig finden, scheinbar nicht einmal akzeptieren wollen, dass ein Großteil ihrer Mitmenschen anderer Ansicht ist und diese Subventionen möglichst schnell abschaffen möchte.

Zugleich ist es sehr wahrscheinlich so, dass viele Menschen, die gegen Kunstsubventionen sind, ihrerseits wiederum auf die Barrikaden gehen würden, wenn etwas angerührt werden würde, was in ihrem Belang ist.

Politiker und die Bevölkerung sind schlichtweg nicht bereit, drastische Maßnahmen zu ergreifen/zu akzeptieren, die ganz einfach notwendig wären. Die einzige Lösung, die dann noch übrig bleibt, ist eine künstliche. Geld drucken. Viel Geld drucken. Siehe da, aus diesem Grund kaufe ich weiterhin Gold und Silber.

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Ein Zeichen an der Wand?

Es ist inzwischen Jahre her, dass wir einen kräftigen Börsenrückgang erlebten. Nach Obamas Wiederwahl letzten Monat deuteten alle Zeichen auf einen kräftigen Rückgang, aber diesem Rückgang wurde erneut frühzeitig der Hals umgedreht.

Manipulation hat immer weniger Effekt
Die Zentralbanken manipulieren, dass es eine wahre Lust ist. Und dieses Manipulieren gelingt, weil Anleger das mitmachen. Wir erfahren allerdings, dass es Anleger immer weniger begeistert, dass die Geldpressen wieder angeschmissen werden. Denken Sie an die Ankündigung Bernankes, dass er 85 Milliarden Dollar pro Monat drucken wird.

Im Gegensatz zu den letzten Malen, reagierte die Börse bei weitem nicht so enthusiastisch, wie bei QE1 und QE2. Die Börse reagierte letztendlich sogar gar nicht. Ein Zeichen an der Wand?

Prävention besser als Regeneration
Je weniger begeistert die Börse auf das Gelddrucken reagiert und je länger ein kräftiger Börsenrückgang zurückliegt, desto wichtiger wird dieser Artikel für Sie und mich. Im Artikel habe ich Ihnen mitgeteilt, wie wichtig es ist zu verhindern, Opfer eines wirklich großen Börsenrückganges zu werden.

So wird Ihnen ein kräftiger Börsenrückgang niemals Schwierigkeiten bereiten
Die vergangenen elf Jahre haben beweisen, dass Sie mit DienstagTrader-Easy gewinnbringend anlegen und Ihr Geld jederzeit rechtzeitig in Sicherheit bringen, sobald sich der Börsentrend von steigend in sinkend wendet.

Aus Lesermails lässt sich ablesen, dass viele Menschen denken, dass wir mit dieser Strategie ein festes Aktienpaket kaufen, dieses halten, solange der Börsentrend eine steigende Linie verzeichnet und wieder verkaufen, sobald der Börsentrend zu sinken beginnt. Die Strategie ist allerdings ein wenig cleverer aufgebaut.

Ich verrate Ihnen ein kleines Geheimnis
Wenn ein Unternehmen besser läuft als zuvor von Analysten erwartet wurde, müssen Analysten ihre Gewinnerwartung aufwärts korrigieren. In den Wochen nach einer solchen Aufwärtskorrektur performen die Aktienkurse im Durchschnitt viel besser als andere Aktien.

Wenn Sie darüber nachdenken, ist das auch ziemlich logisch. Ein Unternehmen, das besser läuft als erwartet, wird in den Nachrichten positiv erwähnt. Die Aktie bekommt die Aufmerksamkeit der Privatanleger und auch von den großen Anlagefonds.

Auf dieser einfachen Feststellung baut DienstagTrader auf. Logisch Folge ist natürlich, dass wir eine Aktie nur einige Wochen im Portefeuille führen und dann wieder durch eine andere Aktie ersetzen.

Einmal wöchentlich Order aufgeben
Als Abonnent führen Sie ein Portefeuille von 15 Aktien, und verkaufen dann jeden Dienstag ungefähr fünf Aktien und kaufen ebenso viele neu an. Sie führen also kontinuierlich ein Portefeuille mit 15 Aktien. Bis sich der Börsentrend von steigend in sinkend wendet. Dann verkaufen Sie alles. Es geht darum, einmal wöchentlich Order aufzugeben.

Eine Strategie – Zwei enorme Vorteile
Sie investieren also kontinuierlich in Aktien, die im Durchschnitt viel besser performen als die Börse. Und gleichzeitig könnte die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Opfer eines starken Börsenrückganges werden, nicht geringer sein. Geht es noch besser? Klicken Sie hier, um schnell mit dieser Strategie anzufangen.

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Eine große Rally steht in den Startlöchern

Der Goldpreis notiert (in Dollar gemessen) aktuell ungefähr 16% niedriger als Anfang September 2011, als Gold sein vorläufiges Spitzenniveau erzielte. Klingt schlimm, aber das ist eine völlig normale Entwicklung innerhalb eines langjährigen Bullmarktes.

In Euro gemessen sank Gold seither übrigens um nur 4%. Das zeigt, dass nicht der Goldpreis, sondern das schwache Papiergeld der Grund für den Besitz von Gold und Silber ist.

Alles um den Euro zu „retten“
Ich habe Ihnen letzten Donnerstag noch berichtet, dass es (neben Pleite gehen) für Euroländer keine andere Lösung gibt als große Geldsummen zu drucken. Am selben Tag sagte Draghi, dass er alles dafür tun wolle, um den Euro zu retten. Dass er also die Geldpressen wieder anschmeißt.

Den USA geht es finanziell sogar noch schlechter als der Eurozone als Ganzes. Und auch dort geht man immer stärker davon aus, dass Bernanke nächsten Mittwoch QE3 ankündigen wird. Dass die Fed also auch kräftig Geld drucken wird. Die amerikanische Wirtschaft brodelt, die amerikanische Regierung gibt auch dieses Jahr wieder 1.300 Milliarden Dollar zu viel aus und Obama braucht eine steigende Börse, um wiedergewählt zu werden.

QE3 wird Gold und Silber zunehmen lassen
Für Draghi und Bernanke also Grund genug, die Geldpressen anzuschmeißen und damit eine heftige Rally in Gang zu setzen. Nach der Ankündigung von QE2 (Ende August 2010) stiegen Gold und insbesondere Silber stark an. Gold und Silber werden nach QE3 vermutlich noch kräftiger steigen, denn die (berechtigte) Angst vor Inflation nimmt mit jeder Runde Gelddruck zu. Kaufen Sie also Gold und Silber!

Künstlicher Börsenanstieg
Nach der Ankündigung von QE2 stieg auch die Börse kräftig an. Auch das kann jetzt erneut passieren, denn die gedruckten Summen werden immer größer. Aber seien Sie sich darüber im Klaren, dass es ein künstlicher Anstieg ist, der durch künstliche Maßnahmen verursacht wird. Und je schneller die Börse dann steigt, desto schneller kann sie anschließend auch sinken.

Darum halte ich es für äußerst wichtig, mit einem Teil meines Geldes DienstagTrader-Trend anzuwenden. Damit folgt man nämlich dem Börsentrend und man verdient sehr ausgiebig an der kommenden Rally und auch am anschließenden Börsenrückgang. Melden Sie sich hier für DienstagTrader-Trend an.

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