Wer und warum?

Anlässlich meines Artikels über dem Goldpreis vom vergangenen Donnerstag möchte ich Ihnen doch noch kurz die Details des starken Preisrückgangs nennen.

Irgendwer hat am Sonntagabend (ein Zeitpunkt, an dem kaum Handel stattfindet) eine Verkauforder für 2,7 Milliarden Dollar aufgegeben. Eine Bestens Order. In der folgenden Graphik sehen wir das Ergebnis.

Wer kommt auf eine solche Idee?
Jeder normale Mensch weiß, dass man keine Verkauforder über 10.000 XYZ Aktien aufgeben will, wenn den ganzen Tag noch nicht einmal 10.000 Aktien gehandelt worden sind. Und schon gar nicht im ruhigsten Moment der ganzen Woche.

Mit Gold ist das genauso. Ein klar denkender Mensch, der tatsächlich Gold (Futures) im Wert von 2,7 Milliarden Dollar verkaufen möchte, verteilt seine Order, um sicher gehen zu können, dass das möglichst wenig Aufsehen erregt. Er kann dann nämlich zum höchstmöglichen Preis verkaufen.

Manipulation
Dieser Verkäufer hatte ganz klar kein Interesse daran, zum höchstmöglichen Preis zu verkaufen. Ihm ging es eher darum, dass der Goldpreis möglichst stark sinkt. Es ging also um Manipulation. Darauf müssten die Aufsichtsorgane sofort reagieren. Nur tun sie es nicht.

Warum der ganze Aufwand?
Warum betreibt jemand einen solchen Aufwand, um den Goldpreis zu manipulieren? Warum stürzen sich die Aufsichtsbehörden nicht auf diesen Fall? Was sagt das aus über die Mannschaft, die dahinter steckt?

Wir können diese Fragen natürlich nicht beantworten. Aber es geht den Leuten, die dahinter stecken augenscheinlich nicht darum, Gewinn zu machen. Es macht sogar nichts aus, innerhalb einer Minute knapp 100 Millionen Dollar zu verprassen.

Und sie haben, aus welchen Gründen auch immer, Angst vor einem steigenden Goldpreis.

Ein Grund dafür, noch mehr Gold haben zu wollen
Mich macht die Tatsache nervös, dass jemand vor einem steigenden Goldpreis Angst hat. Dass dieser Jemand scheinbar möchte, dass der einfache Bürger absolut kein Interesse an Gold bekommt. Und dass dieser Jemand sich vor kritischen Aufsichtsbehörden scheinbar nicht fürchten muss.

Für mich ist diese Manipulation darum ein Grund, um noch mehr Gold zu kaufen. Selbstverständlich nur physisches Gold.

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Welche Schneeflocke?

Letzte Woche habe ich einen brillanten Artikel von Jim Rickards gelesen. Er handelte von einer Schneeflocke. Es geht darin um die Tatsache, dass jede Lawine im Grunde durch eine Schneeflocke verursacht wird, die falsch landet und das Ganze in Gang setzt.

Natürlich kann eine Lawine nur entstehen, wenn schon eine dicke Schneedecke liegt. Wenn also schon viele Schneeflocken gefallen sind. Und vor allem wenn diese Schneedecke durch zu hohe Temperaturen instabil geworden ist.

Eine dicke und instabile Schneedecke
Man kann das Finanz- und Wirtschaftssystem praktisch mit einer dicken und instabilen Schneedecke vergleichen. Eine Decke auf die kontinuierliche neue Schneeflocken herabrieseln. Die Frage ist nun, welche Schneeflocke, welcher Vorfall die Lawine lostreten wird.

Und die Lawine wird natürlich größer, je dicker die Schneedecke wird.

Neben einer Kreditkrise in China und einem neuen geopolitischen Vorfall, der sich als der Tropfen herausstellt, der das Fass zum Überlaufen bringt, nennt Rickards die immer knapper werdende Menge physischen Goldes als unvermeidbare Schneeflocke durch die das Ganze aus den Fugen geraten wird.

Verfügbare Menge physisches Gold neigt sich dem Ende
Es gibt auf der Welt eine bestimmte Menge Gold. Anhand dieser Menge Gold haben Banken Papiergoldanlagen (Futures, Optionen, Swaps, ETFs) von viel größerem Umfang geschaffen.

Hierbei gehen die Banken davon aus, dass nicht zu viele dieser Papiergoldanleger zugleich ihr Recht auf physisches Gold einfordern. (Das gleiche Prinzip, das Banken mit Sparkonten hantieren.)

Das Problem ist jedoch, dass jeden Monat große Mengen Gold in den Schließfächern von (insb. asiatischen) Zentralbanken, (asiatischen) Bürgern und Goldanbietern wie Goldmoney verschwinden.

Die Menge des verfügbaren physischen Goldes, das ggfs. ausgehändigt werden muss, wird dadurch immer geringer. Und die Lage am Papiergoldmarkt wird somit immer instabiler, weil Papiergoldanleger immer nervöser werden.

Tag X rückt näher
Es ist unvermeidbar, dass eines Tages große Hedge Fonds ihre Gold-Futures in physisches Gold umsetzen wollen und eine große Bank wie HSBC oder JP Morgan dann zugeben muss, nicht liefern zu können.

Dann geht es richtig zur Sache. Dann wollen Papiergoldanleger ihr Gold physisch ausgehändigt bekommen. Allerdings gibt es kein Gold. Dann explodiert der Papiergoldmarkt und der Goldpreis schießt in den Himmel.

Dann ist die Wahrscheinlichkeit aber auch groß, dass Anleihezinsen stark steigen und die Börse einen Schlag abbekommt. Eine enorme Lawine würde dann über das Finanzsystem rollen.

Wenn Sie Skifahrer sind…
… wollen Sie im Moment einer Lawine nicht auf der Piste sein. Sie müssen gut aufpassen, um die Piste rechtzeitig verlassen zu können.

Wenn Sie ein sparender Bürger sind…
… der seine finanzielle Zukunft nicht gefährden will, sollten Sie einen Teil Ihres Ersparten in physisches Gold umsetzen. Bei diesen Anbietern können Sie Gold und/oder Silber kaufen.

Wenn Sie Anleger sind…
… sollten Sie eine Strategie bei der Hand haben, die Ihnen hilft, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, für den Fall, dass die Börse zu sinken droht. Klicken Sie hier für eine direkt umsetzbare Strategie, bei der Sie nur unsere Signale umsetzen müssen.

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