Wenn so viele Menschen schon jetzt so sauer sind…

Wenn eine Wirtschaft schon seit Jahren wächst, ist der durchschnittliche Bürger am zufriedensten, am optimistischsten.

Zumindest war das früher so.

Jetzt erleben wir nach jahrelangem Wirtschaftswachstum genau das Gegenteil. Letztes Wochenende war zu sehen, wie sauer die Franzosen sind.

Der Tweet oben verweist auf einen Artikel von John Lichfield, der schon seit 22 Jahren in Frankreich lebt. Nie zuvor hat er eine derart blinde Wut unter der einfachen französischen Bevölkerung miterlebt.

Die Lösung, die sich Politiker und die EZB für die Kreditkrise und die darauffolgende Eurokrise ausgedacht haben, hat dazu geführt, dass die Wirtschaft sich dermaßen unausgewogen erholt hat, dass der einfache Bürger nichts davon gespürt hat.

Was wir letztes Wochenende in Paris erlebt haben, ist die Konsequenz einer jahrelangen desaströsen sozial-ökonomischen Politik, vor allem aber die direkte Folge der Nullzinspolitik und des immensen Gelddruckens durch die EZB.

Ich mache mir wirklich Sorgen um die nahe Zukunft.

Wirtschaft geht in Richtung Rezession
Der Tweet unten zeigt, dass das Verbrauchervertrauen in Frankreich letzten Monat stark abgenommen hat.

Wir erleben allerdings fast in der gesamten Eurozone, dass solche Indikatoren für zukünftiges Wachstum stark sinken.

In Deutschland und Italien ist die Wirtschaft im vergangenen Quartal sogar geschrumpft.

…während die EZB noch ausgiebig stimuliert
Obwohl die EZB die Wirtschaft aktuell noch immer stark stimuliert, entwickelt sich die Euro-Wirtschaft in Richtung Rezession.

Das wird natürlich der finanziell schwächste Teil der Bevölkerung am stärksten zu spüren bekommen.

Ich stelle mir dadurch die folgenden Fragen:

    • Was wird die EZB unternehmen, wenn die Wirtschaft bald wirklich in Rezession gerät?
    • Wenn die Bevölkerung schon jetzt sauer ist, wie sauer wird sie dann sein, wenn bald die Arbeitslosigkeit zunimmt, Immobilienpreise sinken und Politiker wieder Sparmaßnahmen ergreifen werden, um das Haushaltsdefizit unter 3% halten zu können?

Wir haben es in der kompletten Eurozone mit einer verärgerten Bevölkerung zu tun, während die unvermeidbare Rezession noch nicht einmal begonnen hat.

Und wir haben es mit einer EZB zu tun, die bewiesen hat, dass ihre Stimulierungsmaßnahmen nicht greifen oder sogar kontraproduktiv sind.

Ich bin besorgt.

Eine logische (aber ebenfalls künstliche) Lösung
Wenn ich logisch nachdenke, werden Politiker und die EZB bald nur eine Lösung sehen, die natürlich auch künstlich ist.

Massenhaft Geld drucken und dafür sorgen, dass das gedruckte Geld nicht in die Finanzmärkte fließt, sondern direkt bei der Bevölkerung landet. Das nennt man dann Helicopter Money oder QE for the people.

Finanziell sehe ich für meinen Teil keinerlei Grund, an den Wert oder die Zukunft des Euro zu glauben.

Nur physisches Gold und Silber bieten einen echten Schutz in Zeiten wie diesen.
Ich kaufe mein Gold und Silber bei diesen Anbietern.

 

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Auch in den USA sehen wir die ersten Zeichen

Am Freitag habe ich Ihnen bereits mitgeteilt, dass in Deutschland eine steigende Inflation herrscht in Kombination mit stagnierendem Wirtschaftswachstum. Zeichen einer Stagflation.

In den USA läuft es dem Anschein nach etwas besser. Im dritten Quartal wuchs die Wirtschaft um 3,5%.

Steigende Staatsverschuldung und hamsternde Unternehmen
Schauen wir jedoch nur ein Stückchen weiter, dann sehen wir, dass das zum einen daher rührt, dass die Staatsverschuldung dank Trump im letzten Jahr um satte 1260 Milliarden Dollar stieg.

Zum anderen wurde über die Hälfte dieses Wachstums durch Unternehmen zustande gebracht, die viel mehr als normalerweise üblich einkauften, um dadurch den Importzöllen einen Schritt voraus zu sein.

Ziehen wir dieses künstliche Wachstum ab, dann zeigt sich in den USA das gleiche wie in Deutschland: stagnierende Wirtschaft.

Steigende Löhne
Ende letzter Woche wurde bekannt, dass die Löhne in den USA im vergangenen Jahr um 3,1% gestiegen sind.

Der höchste Anstieg seit 2008.

Viele Unternehmen heben ihre Preise an
Am gleichen Tag widmete das Wall Street Journal den steigenden Preisen einen ausführlichen Artikel.

Es sieht so aus, als würden die Kosten amerikanischer Unternehmen derartig steigen, dass sie ihre Verkaufspreise gerade anheben.

Auch das haben wir seit Jahren nicht erlebt. Auch in den USA gibt es also erste Zeichen einer Stagflation!

Bei steigender Inflation Geld drucken
Donnerstag nannte ich Ihnen drei Gründe für einen systematischen Anstieg der Inflation in den kommenden Jahren.

Auch in den USA erleben wir schon die ersten Zeichen. Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Fed sich gezwungen sieht, die Zinsen wieder zu senken und erneut Geld zu drucken.

Auch die amerikanischen Sparer werden also bald sehr froh sein, wenn sie physisches Gold besitzen.

Und eben weil wir in der gesamten westlichen Welt ein ganz ähnliches Bild sehen, haben wir allen Grund dafür, einen enormen Hype in Gold- und Silberaktien zu erwarten.

 

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Wenn Italien untergeht…

Wir haben es schon ausführlich in allen Zeitungen lesen können.

Brüssel hat den Haushaltsplan Italiens abgelehnt und die italienische Regierung wie ein kleines Schulkind zurück nach Rom geschickt. Allerdings ist die italienische Regierung nicht bereit auch nur einen Millimeter von dem abzuweichen, was sie erarbeitet hat.

Das bedeutet Krieg. Vielleicht tritt Italien aus dem Euro aus. Sollte man meinen.

Sie müssen sich jedoch nur den u.a. Tweet anschauen und schon wird deutlich, dass die italienische Regierung tun und lassen kann, was sie will, denn sie weiß, dass die EZB letztendlich doch eingreifen wird.

EZB wird Banken nicht untergehen lassen
Abgesehen von der Tatsache, dass die EZB nicht einfach so die italienischen Banken untergehen lassen kann/wird, schuldet Italien den (ohnehin nicht allzu starken) französischen Banken noch einiges an Geld.

Einen Betrag, der satten 14% des französischen BIP entspricht.

Wenn Italien untergeht, zieht es Frankreich mit in den Abgrund.

Wenn es hart auf hart kommt, wird die EZB sich darum gezwungen sehen, einzugreifen. Dann werden Politiker die EZB um ein Eingreifen anflehen/zwingen.

Also wird die EZB die Zinsen bei 0% belassen und noch viel mehr Geld drucken als bis dato passiert ist.

Geld drucken, während Inflation ansteigt
Das Interessante (oder Beängstigende) dieser Geschichte ist, dass die Wahrscheinlichkeit immer größer wird, dass die EZB vor diese Wahl gestellt werden wird, wenn die Inflation gerade systematisch steigt.

Es gibt drei Faktoren, die eine systematisch steigende Inflation verursachen.

Die zunehmende Frustration angesichts der finanziellen Ungleichheit führt zu einem immer lauter werdenden Ruf nach steigenden Löhnen.

Zudem führt der zunehmende Populismus dazu, dass Regierungen immer mehr Geld für die Stimulierung der eigenen Wirtschaft ausgeben.

Und obendrauf kommt dann noch der Handelskonflikt mit China, der zu einer Deglobalisierung, höheren Importzöllen und dementsprechend zu steigenden Preisen führt.

Sie werden sehr froh sein, wenn…
Wenn die EZB sich in dieser Situation gezwungen sieht, Geld zu drucken, um steigenden Staatsschulden zu finanzieren und/oder Banken zu retten, dann werden Sie als sparender Bürger sehr froh sein, wenn Sie physisches Gold besitzen.

Denn die Kaufkraft des Geldes auf Ihrem Sparkonto und die Kaufkraft Ihrer Rente, werden dezimiert werden.

 

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Wenn drei Milliardäre das vernünftig finden…

Gestern habe ich darüber berichtet, dass die EZB jetzt langsam aber sicher in eine unmögliche Lage gerät. Und dass die Kaufkraft unserer Ersparnisse infolgedessen nur noch weiter sinkt.

Unsere Ersparnisse können wir nur noch mit physischem Gold und Silber vor dem stetigen Kaufkraftverlust schützen.

Drei Milliardäre
Letzten Monat habe ich mir auf Real Vision zwei ausführliche Interviews mit zwei sehr erfolgreichen Milliardären mit über 40 Jahren Erfahrung angesehen. Ich wollte etwas von ihnen und über ihre Ansichten lernen.

Zwei völlig unterschiedliche Anlegertypen. Die offensichtliche Übereinstimmung in diesen beiden Interviews war Gold.

Anthony Deden sagte, dass er 35% seines Vermögens in Form von physischem Gold führt. Felix Zulauf (links auf dem Foto) erklärte, dass er 25% seines Geldes in physisches Gold umgesetzt hat.

Zwei Milliardäre, die uns beide mitteilen, dass sie einen großen Teil ihres Geldes in physisches Gold investiert haben. Das ist sehr besonders.

Fast 3 Milliarden Dollar in physisches Gold
Und am Mittwoch habe ich dann die folgende Meldung gelesen, die ich inzwischen auch auf Twitter gepostet habe.

Der ägyptische Milliardär Naguib Sawiris sagte in einem Bloomberg Interview, dass er inzwischen ganze 50% seines 5,7 Milliarden Dollar Vermögens in physisches Gold gesteckt hat. Das sind fast 3 Milliarden Dollar nur in Gold.

Drei Milliardäre, über die ich im vergangenen Monat zufällig im Internet gelesen habe. Alle drei sind supererfolgreiche Anleger mit über 40 Jahren Erfahrung. Alle drei haben einen ansehnlichen Teil ihres Vermögens in Gold investiert.

Hintergrund: Mangelndes Vertrauen in das Finanzsystem.

Wenn sie es vernünftig finden…
Wenn solche Männer derart viel Geld in physisches Gold stecken, dann sollten wir vielleicht alle zumindest ein wenig Spargeld in physisches Gold und Silber investieren. Ich kaufe physisches Gold und Silber bei diesen Anbietern.

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Sobald es der breiten Masse dämmert…

Am Freitag habe ich Ihnen in diesem Artikel mitgeteilt, warum uns eine steigende Inflation jetzt wirklich bevorsteht.

Ich möchte Ihnen dazu noch etwas mehr erklären. Allerdings möchte ich Ihnen zuerst noch zeigen, wie Milton Friedman Inflation definiert.

Inflation ist eine (versteckte) Steuer, für die keine Gesetzgebung erforderlich ist.

Eine Steuer, die man in Form von höheren Preisen zahlt oder in Form von Kaufkraftverlust auf seine Ersparnisse.

Gedämpft durch steigenden Euro
In der Graphik sehen wir, dass die Inflation vor gut einem Jahr auf 2% gestiegen, seitdem aber auf unter 1,5% gesunken ist.

Das alles hat mit der Tatsache zu tun, dass der Euro im Vergleich zum Dollar im vergangenen Jahr um ganze 16% gestiegen ist. Der steigende Euro dämpft die Inflation.

Entscheidend ist jedoch, dass die Inflation berechnet wird, indem aktuelle Preise mit denen des Vorjahres verglichen werden.

Der Euro müsste im kommenden Jahr also genauso stark weitersteigen, um erneut einen dämpfenden Effekt auf die Inflation ausüben zu können. Das ist nicht sehr wahrscheinlich.

In zwei Monaten 37% höherer Ölpreis
Den größten Einfluss auf die Inflation hat der Ölpreis. In der Graphik unten sehen wir den Ölpreis in Euro.

Der Ölpreis notiert jetzt 55€. Letztes Jahr von Juni bis September notierte er allerdings zwischen 40 und 45€.

Bleiben Ölpreis und Euro in den kommenden zwei Monaten auf ungefähr demselben Niveau wie aktuell, dann würde die Inflation ab Juni durch einen Ölpreis, der zwischen 22 und 37% höher ist als im Vorjahr, hochgedrückt.

Effekte sehr gut spürbar
Hier fehlt dann noch der Effekt des Arbeitskräftemangels, der steigenden Löhne, des immer teurer werden Imports aus China usw.

Steigende Inflation steht bevor. Die Effekte werden deutlich spürbar sein.

Das bedeutet natürlich, steigende Preise für Sie und mich. Aber auch steigende Zinsen in der Eurozone, also zunehmende Probleme für Unternehmen und Privatleute mit hohen Schulden.

Kurse werden explodieren
Die besten Anlagen bei steigender Inflation sind Gold und Silber.

Sobald die breite Anlegermasse dahinter steigt, dass eine zunehmende Inflation zum Problem wird, werden sich Anleger scharenweise in Gold und Silber flüchten.

Kurse von Gold- und Silberaktien werden noch viel stärker steigen. Werden sogar explodieren.

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Deutsche Zinsen viel zu tief

Für unsere Rubrik Tweet der Woche, suche ich einen der für mich wichtigsten Tweets meines Accounts der vorangegangenen Tage heraus und thematisiere ihn hier.

Laut Taylor-Regel müssten die Zinsen in Deutschland bei ungefähr 5% liegen.

Wirtschaft überhitzt
Der tatsächliche EZB-Zins liegt natürlich bei 0%. Das bedeutet, dass die Wirtschaft überhitzt und die Inflation stark steigen wird.

Erstens gerät die EZB damit in ein Dilemma, weil die Lage in südeuropäischen Ländern völlig anders aussieht.

Während der Druck, die Zinsen anzuheben, aus Deutschland (und beispielsweise auch aus den Niederlanden) zunehmen wird, wäre ein EZB-Zins von 5% für Italien katastrophal.

Die EZB stimuliert daher vorläufig weiter, was lediglich zu einer noch größeren Überhitzung führen wird.

Steigende Inflation sehr günstig für Gold und Silber
Zweitens verhält es sich so, dass sich eine steigende Inflation und eine langsam bis hinzu gar nicht handelnde Zentralbank sehr ungünstig auf die Kaufkraft des Euros auswirken würden.

Drittens ist die Situation in den USA ungefähr gleich. Auch dort sind die Zinsen viel zu tief.

Das alles ist sehr günstig für Gold und Silber.

Ich halte es daher für klug, zumindest einen Teil seiner Ersparnisse in Form von physischem Gold und/oder Silber zu führen. Wir nutzen dafür seit Jahren diese Anbieter.

 

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Bitcoin oder Gold?

Auf Twitter verfolge ich viele Diskussionen (zwischen Fachleuten) über die Frage, ob Bitcoin als Schutz vor einer Krise oder Inflation besser ist als Gold.

Es wird teils sehr hitzig diskutiert.

Als ich Anfang 2016 Bitcoin gekauft habe, fand ich es vor allen Dingen gut, neben Bitcoins auch noch Gold und/oder Silber zu besitzen.

Heute habe ich keinen Bitcoin mehr, weil ich alles was mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen zu tun hat, nicht gut verstehe. Ich vermute daher auch, dass 99% der Personen, die sich jetzt auch Bitcoin gestürzt haben, dies getan haben, ohne wirklich viel Ahnung davon zu haben.

Das allein sagt schon sehr viel.

Für mich gibt es darum derzeit auch nur Gold und Silber. Kein Bitcoin.

Diese Börsenweisheit gibt die Antwort
Selbst wenn ich einen guten grundlegenden Beweggrund für den Besitz von Bitcoin erkennen würde, würde ich derzeit lieber auf Gold und/oder Silber setzen.

Grund dafür ist die folgende Börsenweisheit.

Wenn niemand mehr über eine bestimmte Anlage spricht, ist dies der beste Kaufmoment. Wenn eine Anlage in aller Munde ist, wird es Zeit zu verkaufen.

Damals war Bitcoin kein Thema
Als ich Anfang 2016 Bitcoin gekauft habe, gab es schon einen kleinen Hype Richtung 1100$. Anschließend sank der Kurs auf ungefähr 300$ und dümpelte eine Weile auf diesem Niveau.

Niemand sprach noch über Bitcoin. Das war ein idealer Laufmoment. Sogar als der Kurs in den Monaten darauf Richtung 600$ stieg, gab es wenig Aufmerksamkeit. Besser kann es für einen Anleger nicht laufen.

Jetzt reden alle über Bitcoin. Ideal, um ganz sicher nicht zu kaufen. Oder aber zu verkaufen.

Heute spricht niemand über Gold
Niemand redet noch über Gold. Meiner Meinung nach ist es daher jetzt viel besser, Gold und/oder Silber zu kaufen.

Ich kaufe bei diesen Anbietern physisches Gold.

 

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Ein vierter Grund für großen Optimismus…

Anlässlich dieses Artikels von gestern erhielt ich eine Mail eines Lesers, der schrieb, dass es seiner Meinung nach einen vierten Grund für großen Optimismus in Bezug auf Gold und Silber gäbe.

Der Leser findet vor allem wichtig, dass die Zentralbanken von China und Russland schon seit Jahren Gold kaufen. Das ist für ihn sogar das wichtigste Argument für Investitionen in Gold(aktien) und Silber(aktien).

Jeden Monat mehr kaufen
Hier sehen wir die monatliche Zunahme des Goldvorrates in China und Indien.

Und in dieser Graphik sehen wir, in welcher Dimension die russische Zentralbank jeden Monat physisches Gold kauft.

Das sind beeindruckende Graphiken, die zeigen, dass man in China und Russland festentschlossen ist. Sie wollen Gold. Viel Gold.

Insbesondere die Graphik zu Russland beeindruckt. Denn die russische Zentralbank hat sogar Gold gekauft, als die Wirtschaft nach dem starken Rückgang des Ölpreises unter großen Druck stand.

Beste Zentralbankerin der Welt
Die Dame auf dem Foto unten ist übrigens Russlands Zentralbankerin.

Eine starke Frau, die in den vergangenen Jahren keinerlei Schwierigkeiten damit hatte, Russlands Bankenwesen umzukrempeln und das Ganze auf Vordermann zu bringen. Langfristiger Blick.

Sagen Sie das mal Yellen oder Draghi!

China und Russland denken langfristig
Während Politiker und Zentralbanker im Westen damit beschäftigt sind, gigantische, immer größer werdende Probleme vor sich herzuschieben, denken Russland und die asiatischen Länder vor allem langfristig.

Sie bereiten sich auf die Zeit vor, in der der Dollar seinen Status als Weltwährung verliert.

Westliche Länder beschäftigen sich mit dem Morgen. China und Russland denken Jahre im Voraus. Der Leser, der uns schrieb, hält insbesondere das für enorm wichtig.

Vier Gründe für großen Optimismus
Damit haben wir nunmehr vier Gründe für großen Optimismus hinsichtlich Gold und Silber:

    • Die grundlegenden Argumente für den Besitz von Gold(aktien) und Silber(aktien) werden jeden Tag/Woche/Monat kräftiger.
    • Gold ist langfristig betrachtet nie zuvor so günstig gewesen im Verhältnis zu Finanzanlagen.
    • Kurzfristig betrachtet ist das Sentiment fast so negativ wie Ende 2015, kurz bevor Gold und Silber einen starken Anstieg realisierten.
    • Die Zentralbanken von Russland und China erhöhen ihre Goldvorräte Monat für Monat. Mit langfristigem Fokus.

Ich kaufe weiter!
Mit diesem zusätzlichen vierten Argument wird Ihnen noch deutlicher gezeigt, warum wir Gold und Silber derart positiv betrachten.

Ich kaufe auch zukünftig weitere, der von uns selektierten Gold- und Silberaktien.

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Anna und die Weltwirtschaft

Privat haben wir eine schlechte Woche hinter uns. Auf dem Foto unten sehen Sie links Leonardo und die schwarze Katze rechts ist Anna.

Anna war eigentlich eine wilde Katze, die, wie sich herausstellte, viele unterschiedliche Krankheiten in sich trug, als sie vor sechs Jahren zu uns kam. Am Mittwoch ist sie gestorben.

Vor ungefähr zweieinhalb Jahren sagte uns der Tierarzt, dass wir Annas größtes medizinisches Problem unmöglich beheben konnten.

Als einzige Möglichkeit konnten wir ihr Kortison spritzen und dem ab und zu noch Antibiotika hinzufügen. Und dann hoffen, dass es möglichst lange dauern würde, bis sie eine Folgedosis benötigte.

Ungefähr alle sechs Wochen mussten wir Anna mit sehr viel taktischem Geschick in ihren Transportkorb locken und fuhren zum Tierarzt.

Aufpäppeln und Zeit gewinnen
Wir haben Anna (derb ausdrückt) alle sechs Wochen eine Radikalkur verabreicht. Mit dem Ziel, sie aufzupäppeln und Zeit zu gewinnen.

In den guten Phasen konnten wir uns vorgaukeln, dass ihre Probleme vielleicht sogar nicht wieder zurückkommen würden. Aber natürlich traten sie immer wieder auf.

Jedes Mal wenn ihr Problem wieder aufflammte, konnten wir uns vorgaukeln, dass sie nach einer erneuten Spritze wiederum sechs gute Wochen haben werde.

Das gelang uns zweieinhalb Jahre. Viel länger als zuvor erwartet. Wir wussten jedoch, dass das auf Dauer nicht funktionieren würde. Weil es keine dauerhafte Lösung gab, konnten wir nicht mehr für Anna tun.

Das führt mich zur Wirtschaft
Die Wirtschaft kann natürlich nicht sterben. Sie kann jedoch sehr großes finanzielles und soziales Elend verursachen.

Im Jahr 2008 zeigte sich, dass die Weltwirtschaft schwer krank ist. Staaten und Bürger, insbesondere in den westlichen Ländern, hatten jahrelang viel zu stark auf Pump gelebt.

Die Doktoren (Zentralbanker) hatten in diesem Fall allerdings die Möglichkeit, den Patienten zu genesen. Sie entschieden sich jedoch für Aufputschmittel.

Aufputschmittel als Lösung
Die werden bis heute in die Wirtschaft gespritzt. Dadurch wirkt die Wirtschaft jetzt recht gesund, obwohl sie in Wirklichkeit immer ungesünder wird.

Die Abbildung oben zeigt, dass die weltweite Schuldenlast in den vergangenen zehn Jahren viel schneller gestiegen ist als die Wirtschaft.

Obwohl sie eher hätte sinken müssen, um die Wirtschaft wieder heilen zu können. Die Schuldenblase wurde nur noch weiter aufgeblasen. Viel weiter sogar.

Das ist nicht gesund, Leute. Nicht gesund.

Die Moral von der Geschichte
Wenn man etwas künstlich aufpäppelt, kann man zwar oftmals mehr Zeit gewinnen als man vorher für möglich hielt, aber dennoch steht zu 100% fest, dass es irgendwann schiefgehen wird.

Politiker und Zentralbanker tun so, als hätten sie die Wirtschaft geheilt. In Wirklichkeit haben sie nichts anderes gemacht als das Ganze künstlich aufzupäppeln.

Sobald es dann irgendwann schiefgeht, wird man überrascht sein. Und dann wird es auch richtig schiefgehen.

Bauen Sie finanzielle Sicherheit ein
Als Anleger und/oder sparender Bürger ist es wichtig, sich selbst finanziell vor dieser Misswirtschaft zu schützen.

Es ist daher auch äußerst wichtig, einen Teil seiner Ersparnisse in Form von physischem Gold und/oder Silber zu führen.

Denn das ist das einzige Geld, das Zentralbanken nicht drucken können. Das einzige Geld, das unsere Kaufkraft schützt. Ich kaufe physisches Gold und Silber bei diesen Anbietern.

 

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Verluste auf Spargeld nehmen jetzt rasant zu

Vielleicht haben Sie auch bemerkt, dass die Inflation in den vergangenen Monaten schnell in Richtung der 2% gestiegen ist, die die EZB gerne sehen würde.

Die Graphik unten zeigt, dass die Inflation in Deutschland letzten Monat auf 1,9% stieg. Das höchste Niveau der vergangenen drei Jahre.

Mein erster Gedanke war, dass das insbesondere am hohen Ölpreis liegt. Wenn man sich jedoch die Zahlen des Destatis ansieht, wird sofort klar, dass dieser Einfluss nur gering ist.

1,5% Verlust. Vor Abzug von Steuern.
Die zunehmende Inflation bedeutet effektiv, dass Sie und ich mit unseren Sparkonten pro Jahr ungefähr 1,8% unserer Kaufkraft einbüßen. Vor Abzug von Steuern.

Sogar mit niederländischen Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren erleidet man inzwischen 1,5% Verlust. Vor Abzug von Steuern.

In der Graphik unten sehen wir, wie stark der Verlust bei deutschen Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit in den vergangenen Monaten angestiegen ist.

Hier zeigen sich die dramatischen Auswirkungen der EZB-Politik. Das führt nur zu noch mehr Argumenten für eine Umsetzung des Spargeldes in physisches Gold und Silber.

Die Frage ist nun jedoch, was die EZB tun wird.

Wenn die EZB kein Geld mehr druckt und die Zinsen anhebt, nehmen unmittelbar die Zinskosten von Regierungen, vielen Unternehmen und vielen Bürgern zu. Die Euro-Wirtschaft wird schnell zurück in eine Rezession geraten, Börsen werden stark sinken, Immobilienpreise ebenfalls und Rentenfonds werden in Schwierigkeiten geraten.

Wenn die EZB ihre derzeitige Politik fortsetzt, könnte die Inflation noch viel weiter ansteigen, der Euro weiter sinken und das Ganze könnte schnell aus den Fugen geraten.

Wahl zwischen Pest und Cholera
Durch die sehr schlechte Politik, die die EZB seit der Krise betreibt, bietet sich jetzt die Wahl zwischen Pest und Cholera.

In der derzeit politisch sensiblen Lage in der Eurozone, wird die EZB keine Rezession riskieren. Die Inflation könnte also weiter ansteigen und die Verluste für Sparkunden würden noch weiter zunehmen.

Schützen Sie Ihr Erspartes!
Ein Sparkonto sollte (nach Abzug der Inflation) mindestens 2% Rendite einbringen. Dank der EZB bringt es jetzt einen garantierten Verlust mit sich.

Es ist jetzt wichtiger denn je, die Kaufkraft seiner Ersparnisse zu schützen. Ich kaufe darum physisches Gold und Silber bei diesen Anbietern.

 

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