Berücksichtigen Sie das Undenkbare!

Vorgestern habe ich mir das beeindruckende, 45-minütige Interview angeschaut, das Grant Williams mit Jim Rickards auf RealVision TV geführt hat.

Im Interview erzählte Rickards von 1998, als die Asienkrise in vollem Gang war und der Hedge Fonds Long Term Capital Management kurz vor dem Fall stand.

Rickards erklärte, warum dieser Zustand damals beinahe zur (vorübergehenden) Schließung aller Finanzmärkte weltweit führte. Und zu enormen Schäden für einige Finanzeinrichtungen weltweit.

Zehn Jahre später
Anschließend sagte er, was die meisten von uns bereits wissen. Wie nämlich im Jahr 2008 der Ausbruch der Kreditkrise beinahe zur Pleite von fast allen Banken weltweit führte.

Und warum die fundamentalen Probleme, die insbesondere diese letzte Krise verursacht hat, niemals gelöst wurden. Staaten und Zentralbanken haben die Probleme lediglich weggeschoben.

Es ist also völlig logisch, dass wir bald eine weit größere Krise erwarten dürfen.

Verrückte Maßnahmen
Die bestehenden, unter der Oberfläche brodelnden Probleme, können nach dem Ausbruch zu vielerlei Regierungsmaßnahmen führen, die die meisten Menschen für undenkbar halten. So zum Beispiel:

    • Aktienbörsen, die (vorübergehend) schließen
    • Anlagefonds, aus denen man (vorübergehend) nicht mehr herauskommt
    • Geldobergrenzen, die von der Bank geholt werden können
    • Banken, die (vorübergehend) schließen
    • Geld auf Sparkonten, das durch hohe Inflation wertlos wird

Ich sage nicht, dass all dies eintreten wird. Ich sage aber, dass es sehr gut möglich ist.

Kartenhaus
Das Finanzsystem ist ein Kartenhaus, das mit Tauen und Klebeband aufrechtgehalten wird. Ein System, in dem jedes hinzukommende Problem mit einem neuen Stück Tau oder Klebeband gelöst wird.

Und wenn das Kartenhaus einstürzt, sind Politiker in der Lage, sich die verrücktesten Maßnahmen auszudenken.

Führen Sie einen Teil Ihres Geldes außerhalb des Finanzsystems
Rickards betonte in diesem Interview unmissverständlich, warum es so wichtig ist, einen Teil seines Geldes außerhalb des normalen Finanzsystems zu führen.

Einen Teil des Geldes also in physisches Gold und/oder Silber umzusetzen.

„Genau dann, wenn die meisten Menschen bald am allerliebsten ihre Ersparnisse in physisches Gold und/oder Silber umsetzen wollen, wird selbiges am allerschwierigsten zu bekommen sein.“

Werden Sie kein Teil dieser Prognose
Diese Prognose nannte Rickards im Interview. Und diese Prognose ist logisch, denn in diesem Artikel habe ich Ihnen bereits mitgeteilt, wie winzig der Goldmarkt im Grunde ist.

Als kluger Bürger sollten Sie allerdings dafür sorgen, dass Sie kein Teil dieser Prognose werden. Sie wollen bald keiner dieser Menschen sein, die dringend physisches Gold kaufen wollen, wenn es keines mehr gibt.

Darum sollten Sie nicht auf die nächste Krise warten. Sie müssen JETZT einen Teil Ihrer Ersparnisse in physisches Gold und/oder Silber umsetzen.

So führe ich physisches Gold und Silber
Ich habe mich dafür entschieden, den größten Teil meines physischen Goldes und Silbers auf einem Goldkonto bei Bullion Vault zu führen. Damit habe ich diesen Teil meines Geldes auch automatisch außerhalb Europas verortet, was mir ein noch sichereres Gefühl verleiht.

Für einen kleineren Teil habe ich physisches Gold und Silber hier gekauft und mir nach Hause liefern lassen. Ich habe mich hier für kleine Goldbarren von 2,5 bis 10 Gramm entschieden. Was Silber angeht, so habe ich mich für Silbermünzen entschieden.

Selbstverständlich hat hier jeder andere Präferenzen. Sorgen Sie aber bitte dafür, dass Sie zumindest ein kleines Bisschen physisches Gold und/oder Silber besitzen!

 

P.S.:
Gold- und Silberaktien werden in den kommenden Jahren viel kräftiger steigen als physisches und Silber. Es ist aber besser, Sparen und Anlegen voneinander zu trennen.

Ich habe daher einen Teil meines Anlagevermögens in Gold- und Silberaktien investiert. In die Aktien, die wir Ihnen kostenlos als EXTRA TIPPS senden, wenn Sie TopAktien Abonnent werden.

Und ich habe einen großen Teil meines Spargeldes in physisches Gold und Silber umgesetzt. Mit meinen Ersparnissen verfolge ich nur ein Ziel: SICHERHEIT.

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Kluges Geld, dummes Geld

Anfang des Monats habe ich Ihnen hier und letzten Montag hier mitgeteilt, dass die Nachfrage nach Gold dieses Jahr enorm gestiegen ist.

Und vor allem, dass das kluge Geld angefangen hat, Gold zu kaufen. Während das dumme Geld hingegen verkauft oder noch rein gar kein Interesse an Gold oder Silber hat.

Kluges Geld. Dummes Geld. Das ist natürlich schlichtweg Börsenjargon.

Wenn Sie einen hektischen Job oder ein Unternehmen haben, plus Familie und Kinder und ein paar Hobbys, dann haben Sie sehr wenig Zeit, um darüber nachzudenken, wie Sie Ihr Geld am besten anlegen können.

In diesem Fall gehört Ihr Geld zum dummen Geld. Auch wenn Sie als Besitzer dieses Geldes vielleicht superintelligent sind.

Eigentlich sollte man Geld also nicht in kluges und dummes Geld unterteilen. Sondern eher in informiertes Geld und uninformiertes Geld. Das hört sich aber bescheuert an.

Wenn man aber darüber informiert wird, dass das kluge Geld in etwas investiert, während das dumme Geld keinen Gedanken daran verschwendet, sollte man immer das tun, was das kluge Geld macht.

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Die erste Bank mit negativen Sparzinsen

Im Juni senkte die EZB die Einlagezinsen zum ersten Mal auf null Prozent herab. Banken müssen 0,2% Zinsen zahlen, wenn sie bei der EZB Geld lagern wollen. Das hat keinerlei Folgen für den einfachen Sparkunden, versicherte Draghi uns im Juni während seiner Pressekonferenz.

Letzten Freitag habe ich zum ersten Mal in meinem Leben gelesen, dass Sparkunden Zinsen zahlen müssen, um ein Sparkonto zu führen.

Wenn man bei der Skatbank ein Tagesgeld- oder Girokonto mit einem Saldo von über 500.000€ hat, bekommt man keine Zinsen, sondern muss seit letzten Samstag (1. November) 0,25% Zinsen zahlen.

Ok, aber das betrifft nur eine kleine Bank und ich habe gar keine 500.000€. Also betrifft mich das nicht. So denken Sie vermutlich.

Was 2007 noch unvorstellbar war…
Wenn es eine Entwicklung gibt, die sich in den vergangenen zehn Jahren immer wieder aufs Neue ereignete, dann die, dass es Dinge gibt, die man vor zehn Jahren noch für unmöglich hielt, langsam aber sicher jedoch ganz normal geworden sind.

Denken Sie an die Zentralbanken, die Geld drucken, an Regierungen, die Banken retten, an Regierungen, die andere Länder retten, an eine EZB, die die Einlagezinsen ins Negative herabsenkt etc. Allesamt Dinge, die 2007 völlig unvorstellbar waren, über die sich jetzt aber niemand mehr wundert.

Das wird mit den negativen Sparzinsen auch passieren.

Wenn der Stein einmal ins Rollen kommt
Wir werden in nächster Zeit erleben, dass immer mehr europäische Banken diesem Beispiel folgen werden. Zuerst noch für Ersparnisse von über 500.000. Dann werden die Banken diese Grenze jedoch langsam aber sicher immer weiter hinunterschrauben.

Bald werden Sie also dreifach für ein Sparkonto zahlen: Kaufkraftverlust durch Inflation, durch Steuern und weil Sie Ihrer Bank Zinsen zahlen müssen.

Hätte ich damals doch gekauft…
Gold und Silber sanken letzte Woche wieder. Sorry, aber mich macht das nicht nervös. Die fundamentalen Gründe, aus denen man Gold und/oder Silber besitzen sollte, nehmen jeden Monat an Bedeutung zu.

In einigen Jahren werden sehr viele Menschen auf den aktuell niedrigen Gold- und Silberpreis zurückblicken und seufzen: „Hätte ich damals doch (noch mehr) gekauft.“ Immer dasselbe.

Besser physisches Gold und Silber als ein Sparkonto
Schon allein weil physisches Gold und Silber die einzigen Zahlungsmittel sind, an denen kein Gegenparteirisiko haftet. Ich kaufe daher weiter strukturell hinzu. Ganz bestimmt, solange Gold und Silber so günstig sind! Ich kaufe mein Gold und Silber bei diesen Anbietern.

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