Wahrscheinlichkeit panikähnlicher Zustände ist hoch

Die Börsen scheinen seit letztem Freitag dasselbe Fazit gezogen zu haben, wie ich in diesem Artikel. Die EZB wird Geld in großen Mengen drucken. Das wird die EZB auf jeden Fall tun, aber ich habe letztes Wochenende einen wichtigen Haken entdeckt, den man sehr gut berücksichtigen muss. Lesen Sie darum bitte aufmerksam weiter…

Die Verfahrensweise, die Draghi letzten Donnerstag vorschlug, ist die, dass ein Land in Not zuerst selber offiziell Hilfen des EFSF/ESM beantragt. Dieser Notfonds vergibt dann anschließend nur Finanzhilfen, wenn ein Sparpaket vereinbart wird, an welches sich das notleidende Land sich dann strikt hält.

Der EFSF/ESM leiht dem notleidenden Land dann Geld. Und die EZB kauft Staatsanleihen am Sekundärmarkt auf, um damit den Anleihenzins unter Kontrolle halten zu können. Und das wird sie natürlich mit frisch gedrucktem Geld tun.

Die Theorie in der Praxis
Theoretisch steht das Ganze wie eine Eins. Die Praxis ist jedoch etwas widerspenstiger. Erstens sind Politiker häufig zu stolz, um selber Finanzhilfen zu beantragen und zögern es darum bis zum letzten Moment heraus. Siehe Rajoy im Juni.

Zweitens haben die EU-Politiker schon des Öfteren bewiesen, dass sie eine Ewigkeit brauchen, um sich über ein Hilfspaket und den damit verbundenen Voraussetzungen zu einigen.

Und drittens wird der EFSF/ESM schnell verbraucht sein und von den Euroländern aufgefüllt werden müssen, was in vielen nationalen Parlamenten zu heftigen Diskussionen führen wird.

Was bedeutet das?
Ganz einfach. Dass sehr leicht vorübergehende Panik an den Finanzmärkten entstehen kann, wenn es mit einem Land schief zu gehen droht, dann schnell Geld geliefert werden muss und EU-Politiker währenddessen noch mit dem Abarbeiten des o.g. Prozedere beschäftigt sind.

Wie wappnet man sich dagegen?
Erstens sollte man sich meiner bescheidenen Meinung nach vom Euro fernhalten. Also Gold und Silber und Gold- und Silberaktien besitzen.

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