Kein schlechtes Jahr für den Goldpreis!

Hinsichtlich des Goldpreises sieht es nach wie vor düster aus. Die Korrektur hält nunmehr gut drei Jahre an! Das ist eine lange Zeit.

Zeitgleich ist es aber auch normal, wenn man bedenkt, dass der Goldpreis vorher elf aufeinanderfolgende Jahre gestiegen ist. In diesem Fall geht es aber um den Goldpreis in Dollar.

Denn in Euro gemessen stieg der Preis einer Unze Gold im vergangenen Jahr um 11%. Von 880€ pro Unze Ende 2013 auf 977€ am vergangenen Mittwoch. Schauen wir uns hier einmal gemeinsam die Preisgraphik an.

Der Graphik können wir entnehmen, dass der Goldpreis im letzten Jahr satte fünfmal ein Preisniveau von 980-995€ erreichte und dieses Niveau jetzt erneut versucht zu durchbrechen.

Eine Menge amerikanisches Geld wird die Eurozone verlassen
Und das könnte dieses Mal durchaus passieren, denn dem Euro geht es aktuell rundum schlecht. Seit Draghis „Whatever it takes“-Rede im Juli floss eine Menge amerikanisches Geld in Richtung Europa, um von Draghis versprochener Garantie zu profitieren.

Infolge des sinkenden Euro werden all diese Anleger jetzt mit steigenden Währungsverlusten konfrontiert und die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihre Positionen schließen (müssen) und ihr Geld zurück in die USA schaffen, ist groß. Infolgedessen wird der Euro noch stärker unter Druck geraten.

Sollte der Goldpreis tatsächlich den Widerstand durchbrechen und über 1.000€ pro Unze steigen, kann man davon ausgehen, dass der Boden (in Euro gemessen) definitiv hinter uns liegt. Und dass der Goldpreis bereit ist, definitiv weiter zu steigen.

Ich kaufe auf jeden Fall auch weiterhin systematisch Gold hinzu!
Hier finden Sie meine Lieblingsanbieter.

 

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‚Der Alte‘ und Derrick

" Wenn die Chinesen rund ein Viertel des Goldes aufkaufen, warum notiert Gold dann noch stets bei 1700$ ? "

Diese kritische und an sich sehr gute Frage erhielten wir letzte Woche von einem Leser. Wenn Sie die Präsentation von Gold-Guru Eric Sprott aufmerksam betrachtet haben, würden Sie die Antwort bereits kennen.

Es ist tatsächlich seltsam
Alles Gold, was China produziert, bleibt in China. Dazu kauft China nochmals 776 Tonnen pro Jahr ein. Und es gelangt auch kein Gramm russisches Gold über die russische Grenze. Dazu wissen wir, dass verschiedene asiatische Banken strukturell Gold kaufen. Und wir wissen, dass die Nachfrage von besorgten Bürgern weltweit gestiegen ist.

Und das, obwohl die weltweite Jahresproduktion in den letzten zehn Jahren kaum gestiegen ist!

Wie kann es dann sein, dass der Goldpreis bei 1700 $ hängen bleibt?
Das geht nur, wenn es ein oder mehrere Marktparteien gibt, die das Gold zum heutigen Preis liefern.

Diese logische Antwort führt zu drei neuen Fragen
Wer in der Welt hat die Möglichkeit, so viel Gold zu verkaufen?
Wer hat daran Interesse, dass der Goldpreis nicht stark ansteigt?
Wer möchte sich bezüglich seiner bestätigten Goldreserven bedeckt halten?

Das erinnert mich daran, wie "Der Alte" und Derrick im Fernsehen einen Mordfall lösten. Wer hatte die Gelegenheit und das Motiv, einen Mord zu begehen? Und wer verhält sich ein bisschen zu auffällig?

Sie können die Antworten auf diese Fragen selber finden.

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