Wer und warum?

Anlässlich meines Artikels über dem Goldpreis vom vergangenen Donnerstag möchte ich Ihnen doch noch kurz die Details des starken Preisrückgangs nennen.

Irgendwer hat am Sonntagabend (ein Zeitpunkt, an dem kaum Handel stattfindet) eine Verkauforder für 2,7 Milliarden Dollar aufgegeben. Eine Bestens Order. In der folgenden Graphik sehen wir das Ergebnis.

Wer kommt auf eine solche Idee?
Jeder normale Mensch weiß, dass man keine Verkauforder über 10.000 XYZ Aktien aufgeben will, wenn den ganzen Tag noch nicht einmal 10.000 Aktien gehandelt worden sind. Und schon gar nicht im ruhigsten Moment der ganzen Woche.

Mit Gold ist das genauso. Ein klar denkender Mensch, der tatsächlich Gold (Futures) im Wert von 2,7 Milliarden Dollar verkaufen möchte, verteilt seine Order, um sicher gehen zu können, dass das möglichst wenig Aufsehen erregt. Er kann dann nämlich zum höchstmöglichen Preis verkaufen.

Manipulation
Dieser Verkäufer hatte ganz klar kein Interesse daran, zum höchstmöglichen Preis zu verkaufen. Ihm ging es eher darum, dass der Goldpreis möglichst stark sinkt. Es ging also um Manipulation. Darauf müssten die Aufsichtsorgane sofort reagieren. Nur tun sie es nicht.

Warum der ganze Aufwand?
Warum betreibt jemand einen solchen Aufwand, um den Goldpreis zu manipulieren? Warum stürzen sich die Aufsichtsbehörden nicht auf diesen Fall? Was sagt das aus über die Mannschaft, die dahinter steckt?

Wir können diese Fragen natürlich nicht beantworten. Aber es geht den Leuten, die dahinter stecken augenscheinlich nicht darum, Gewinn zu machen. Es macht sogar nichts aus, innerhalb einer Minute knapp 100 Millionen Dollar zu verprassen.

Und sie haben, aus welchen Gründen auch immer, Angst vor einem steigenden Goldpreis.

Ein Grund dafür, noch mehr Gold haben zu wollen
Mich macht die Tatsache nervös, dass jemand vor einem steigenden Goldpreis Angst hat. Dass dieser Jemand scheinbar möchte, dass der einfache Bürger absolut kein Interesse an Gold bekommt. Und dass dieser Jemand sich vor kritischen Aufsichtsbehörden scheinbar nicht fürchten muss.

Für mich ist diese Manipulation darum ein Grund, um noch mehr Gold zu kaufen. Selbstverständlich nur physisches Gold.

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Zunehmende Aufmerksamkeit für Gold als sicherer Hafen

Ende 2012 habe ich in diesem Artikel geschrieben, dass die Zentralbanken es immer eiliger haben, den Goldvorrat aus New York, Toronto, Paris oder London ins eigene Land zurückzuholen und dort aufzubewahren.

Ich schrieb unter anderem Folgendes:

Wäre ich z.B. Wolfgang Schäuble, dann hätte ich große Angst, dass in Fort Knox nicht ausreichend Gold liegt. Ich würde das deutsche Gold darum zurück nach Deutschland holen, bevor andere Länder das Gleiche tun. Denn wer zuletzt kommt, könnte vielleicht zu hören bekommen, dass das Gold ganz einfach weg ist.

In den vergangenen Wochen gab es unterschiedliche Entwicklungen, die darauf schließen lassen, dass physisches Gold von Zentralbankern, Politikern und den gängigen Medien immer häufiger als wichtiger, sicherer Hafen betrachtet wird.

122 Tonnen Gold zurück in die Niederlande
Die niederländische Zentralbank hat 122 Tonnen Gold aus den USA zurück ins eigene Land geholt. Klammheimlich. Offiziell möchte die niederländische Zentralbank dadurch eine gelichmäßigere Verteilung auf die unterschiedlichen Orte erzielen. Das ist natürlich ganz bewusst aus den Fingern gesogener Unsinn.

Der wahre Grund ist viel interessanter, aber den kennen wir aktuell noch nicht. Ich kann mir allerdings sehr gut vorstellen, dass in anderen Ländern ein noch größerer Druck entstehen wird.

Schweizer Referendum
Auch darüber haben Sie sicherlich schon etwas gelesen. Wenn die Schweizer am kommenden Sonntag mit JA stimmen, muss die Schweizerische Nationalbank (SNB) mal eben 1.500 Tonnen physisches Gold kaufen und das im Ausland aufbewahrte Gold zurück in die Schweiz holen. Außerdem darf die SNB zwar Geld drucken, aber sie muss 20% jedes gedruckten Franken in physisches Gold umsetzen. Und das Land darf nie wieder ein Gramm Gold verkaufen.

Und ein JA wird vermutlich eine Schockwelle verursachen. Am Goldmarkt und am Währungsmarkt.

Aktuell sieht es allerdings so aus, als würden die Schweizer mit NEIN stimmen. Zu viele Menschen befürchten (zu Recht), dass der Schweizer Franke bei einem JA-Votum zu schnell steigen und der wirtschaftliche Schock zu groß sein würde.

Es darf allerdings davon ausgegangen werden, dass ein großer Teil der (laut letzten Schätzungen) 47% NEIN-Wähler dem Protest gegen die SNB-Politik zwar zustimmen, die vorgeschlagene Lösung jedoch für zu drastisch halten.

JA oder NEIN – Das schweizer Referendum verschafft Gold weltweite Aufmerksamkeit als sicherer Hafen.

Greenspan
Ich habe in diesem Artikel über Greenspans Bekenntnis berichtet, dass eine Zentralbank kein unabhängiges Organ sei. Seine jüngsten Aussagen über Gold erhielten insbesondere in den amerikanischen Medien die nötige Aufmerksamkeit.

Er sagte, Zentralbanken hätten einen guten Grund für den Besitz von Gold, weil dies das einzige Geld sei, das tausende Jahre wertbeständig geblieben ist. Zudem geht er davon aus, dass Gold in ein paar Jahren measurably higher notieren wird.

Jemals einen (Ex-) Zentralbanker so etwas über Gold sagen hören?
Ich zumindest nicht!

Und dann noch Duisenberg
Während einer Fernsehreportage über das schweizer Referendum habe ich Archivbilder von Wim Duisenberg (Ex-Präsident der Europäischen Zentralbank) im Goldtresor der niederländischen Zentralbank gesehen. Seine damalige Bemerkung sagt alles:

Gold besitzt man, wenn Not am Mann ist.

Wie sehr vertrauen Sie dem Finanzsystem?
Duisenberg machte diese Bemerkung in den 90er Jahren in Zeiten des Wirtschaftsaufschwungs. Als wirklich jeder voll und ganz an das Finanzsystem glaubte, gab er jedem den versteckten Rat, dass man auch etwas Gold besitzen sollte. Für Zeiten, in denen Not am Mann ist.

Mein Rat
Denken Sie darüber nach, wie sehr Sie dem heutigen Finanzsystem vertrauen. Oder ob Sie an einen wertbeständigen Euro glauben. Und entscheiden Sie dann, wie viel Ihres Ersparten Sie in Gold und/oder Silber umsetzen.

Wie Sie vielleicht schon wissen, traue ich persönlich dem Finanzsystem sehr wenig. Ich habe daher auch recht viel physisches Gold und Silber und ich werde auch weiterhin in Etappen hinzukaufen. Hier finden Sie die Goldanbieter, die ich für die besten halte.

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Wichtige Entwicklung am Goldmarkt…

Schon nach einer Berechnung, wie ich sie oben in diesem Newsletter beschrieben habe, weiß man genug. Woher nehmen die Politiker in solchen Zeiten 301 Euro pro Bürger? Und dann geht es immer noch „nur“ um 100 Milliarden.

Ich empfehle Ihnen, in den nächsten Monaten einmal auf die Summen zu achten, die genannt werden, wenn es um die Rettung von Ländern und/oder Banken geht, oder für die Einrichtung oder Finanzierung von Notfonds wie dem EFSF oder ESM (oder welche Abkürzung auch immer) verwendet werden. Und wenn Ihnen eine Summe für irgendeine Rettung begegnet, teilen Sie sie dann durch 332 Millionen (= Anzahl Bürger in der Eurozone).

Das hilft dabei, solche Summen aus der richtigen Perspektive zu betrachten. Es wird Ihnen auch klar machen, dass nur der Druck von Geld solche Beträge hervorzaubern kann. Also indem immer mehr Euro in Umlauf gebracht werden. Und je mehr Euro es gibt, desto weniger wird der Euro wert sein.

Wenn Politiker unbezahlbare Dinge tun…

Wenn Sie bei all diesen Beträgen ausrechnen, wie hoch die Mehrschulden pro Bürger dadurch werden, wird Ihnen direkt bewusst, dass unsere Politiker Dinge tun, die unbezahlbar sind. Und dass Sie Ihr Geld in Sicherheit bringen müssen. So zumindest läuft es in meinem Kopf ab. Ich renne schnellen Schrittes Richtung Gold und Silber!

Zudem finden Sie auf meiner Twitter Seite einen Link zu einem Artikel, in dem wir sehen, dass sich insbesondere am Goldmarkt einige wichtige Entwicklungen vor tun. Zentralbanken kaufen gerade kräftig, Iran kauft Gold und die Nachfrage in China nimmt enorm zu.

Zum allerersten Mal

Wichtig ist außerdem vor allem die Tatsache, dass zum allerersten Mal ein japanischer Rentenfonds entschieden hat, 1,5% seines Investitionsvermögens in Gold zu stecken. Das, weil der Fondsverwalter bei Staatsanleihen jetzt ein zu hohes Risiko sieht. Ein zu hohes Risiko aufgrund der niedrigen Zinsen und der mehr als schlechten Finanzlage vieler Länder. Und Sie wissen: Wenn einer anfängt…

Wer kaufte und wer verkaufte?

Des Weiteren wurden von den Profis in den vergangenen drei Monaten für über 1 Milliarde Goldaktien gekauft. Obwohl die Kurse sanken! Wer denken Sie hat da verkauft? In der Tat, Privatanleger! Und wer denken Sie wird der Verlierer in diesem Spiel sein? In der Tat, Privatanleger! Und der Gewinner? Natürlich die Profis.

Die allergünstigste Gold- und Silberaktie

Mit TopAktien haben wir in dieser Zeit auch Gold- und Silberaktien gekauft. Wir haben die allergünstigste Goldaktie und die allergünstigste Silberaktie in einem extra Report vereint.

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Wir denken immer positiver über Aktien

Der Druck auf Bernanke eine neue Gelddruck-Runde zu starten nimmt zu. Auch die EZB hat begonnen Geld zu drucken und es ist nicht schwer davon auszugehen, dass sie damit vorläufig noch nicht fertig ist. Hinzukommt außerdem, dass es den Briten auch schlecht geht. Noch einige weitere negative Wirtschaftszahlen und auch sie werden die Geldpressen wieder anschmeißen.

Warum sie das tun?
Sie haben keine anderen Möglichkeiten mehr. Sie haben sich entschieden die Dinge auszusitzen und hoffen, das Problem wird sich von alleine lösen. Und jetzt stecken sie fest und es gibt keine einzige andere Möglichkeit als Geld zu drucken. Und Geld drucken verursacht Inflation. Hohe Inflation. Und denken Sie bitte nicht, dass die Inflation eine unglückliche Folge ist! Sie wird bewusst verursacht. „Monetizing the debt“ nennt man das im Fachjargon.

Worin man in den kommenden Jahren absolut NICHT investieren sollte
Wie wir in unserem gratis Bericht „
Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ schon betonen, sollte man sein Geld in den kommenden Jahren absolut NICHT cash führen oder in Anleihen investieren. Dann wird Ihr Geld nämlich von einem Gespenst namens Inflation aufgefressen.

Wo soll all das Geld hin?
Die Konsequenz ist automatisch, dass das Geld aus den Geld- und Anleihenmärkten wegfließen wird, und dass das Geld eine neue Bestimmung braucht. Wir müssen dabei realisieren, dass der Anleihenmarkt ungefähr dreimal so groß ist, wie der Aktienmarkt. Es wird in den kommenden Jahren also enorm viel Geld frei. Und dieses ganze Geld sucht eine neue Bestimmung.

Gold und Silber sind schöne Bestimmungen! Das denken Sie jetzt. Der Gold- und Silbermarkt ist allerdings enorm klein. Wenn nur 1/10 dieses Geldes Richtung Gold und Silber fließen würde, würde der Gold- und Silberpreis nicht in den Himmel schnellen, sondern in die Stratosphäre!

Ein großer Teil des Geldes, das aus den Geld- und Anleihenmärkten fließen wird, muss also wieder Richtung Aktienmärkte fließen. Es gibt fast keine Alternative!

Was, wenn das gesamte System einstürzt?
Und es kommt noch eine Erwägung hinzu. Selbst wenn wir in den kommenden Jahren keinen Gewinn mit Aktien machen sollten, wären wir trotzdem besser dran. Viel besser sogar, denn wenn das gesamte System einstürzt, verliert man mit Cash und Anleihen auf jeden Fall sein Geld. 100% weg! Wenn man jedoch eine Aktie besitzt, ist man zumindest für einen Teil Eigentümer des Unternehmens, dessen Gewinn sich hinterher wieder regenerieren kann.

Investieren Sie auch in günstige Aktien gesunder Unternehmen!
Unserer Meinung nach sollte man also in günstige Aktien finanziell gesunder und sehr gut laufender Unternehmen investieren. Und man sollte insbesondere Financials und Retail meiden. Das ist auch eine gute Verteidigung gegen den massenhaften Gelddruck.

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Der Markt für Silber ist winzig – und das wird so bleiben…

Letzte Woche schrieb ich in diesem Newsletter einen Artikel über unser Vermuten, dass der Gold- und Silbermarkt sich in der frühen Anfangsphase eines Booms befindet (siehe hier). Diese Woche habe ich einen Bericht darüber gelesen, wie winzig der Markt für Silber im Grunde genommen ist.

Der Autor schreibt, dass die weltweite Jahresproduktion in Dollar ausgedrückt nur $ 12 Milliarden beträgt. Wie ich bereits schrieb, sind gut 80% dieser Summe für industrielle Zwecke bestimmt, sodass für uns Investoren nur $ 2 Milliarden an Silber überbleiben.

15 Jahre und 5,7 Milliarden Dollar später
Jetzt könnte die Produktion natürlich gut steigen, aber wir beschäftigen uns eigentlich nie damit, wie viel Zeit, Geld, Arbeit, Disziplin und Durchsetzungsvermögen es kostet, eine neue Gold-, Silber-, Kupfer- oder Zinkmine zu entwickeln und gewinnbringend zu bearbeiten. Ich habe letzte Woche z.B. von einer Mine in der Mongolei gehört, die 1998 entdeckt wurde. Einer der weltweit größten Minenbaugiganten hat diese Mine anschließend weiterentwickelt. Den Erwartungen nach wird diese Mine 2013 in Produktion gehen. 15 Jahre und 5,7 Milliarden Dollar später! Können Sie sich vorstellen, dass Unternehmen seit der Kreditkrise nur noch sehr zurückhaltend sind, wenn es darum geht, sich für die Entwicklung einer neuen Mine zu bemühen und ein finanzielles Risiko einzugehen?

Kurzfristig eine Zunahme in Richtung $ 30 pro Unze?
Der Markt für Silber ist winzig und das soll auch so bleiben. Das Angebot an Silber wird eher sinken. Die Industrienachfrage für Silber wird stetig zunehmen und die Investitionsnachfrage wird kräftig steigen. Die Kombination dieser drei Faktoren führt dazu, dass Silber eigentlich mehr Sicherheit bietet als Gold und gleichzeitig mehr Steigerungspotential besitzt. Es müssten sich nämlich nur einige große Macker dafür entscheiden, Silber haben zu wollen und schon würde der Preis stark ansteigen. Silber notiert derzeit rund $ 20 pro Unze. Spezialisten erwarten schon in naher Zukunft einen Anstieg auf $ 30. Wir orientieren uns nur langfristig, wären aber nicht traurig, würden die Spezialisten Recht bekommen.

Ich entschiede mich für Verteilung
Obwohl ich von Silber mehr erwarte, entscheide ich mich für eine Verteilung und habe auf meinem
Goldmoney Konto darum gleichgroße Portionen Gold, Silber und Platin gekauft. So habe ich mein Geld auf drei interessante Edelmetalle verteilt, die alle drei enormes Potential besitzen. Klicken Sie hier wenn Sie auch ein Konto bei Goldmoney eröffnen wollen.

Ein Goldkonto eröffnen ist übrigens sehr einfach, denn Goldmoney führt seit November 2009 eine deutschsprachige Webseite.
Zur Hilfe haben wir Ihnen dennoch eine zusätliche Anleitung geschrieben,
klicken Sie Sie hier wenn Sie diese erhalten möchten.

 

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