Goldpreis gesunken. Panik ausgebrochen!

Gestern erreichten uns einige Mails von TopAktien Abonnenten, die überrascht waren, weil der Goldpreis am Dienstag stark sank und die Kurse von Gold- und Silberaktien noch stärker.

Das bringt mich zu einer Sache, zu der ich ohnehin einmal etwas schreiben wollte. Nämlich dazu, wie primitiv Anleger auf Nachrichtenmeldungen reagieren.

 

Ölpreis schießt hinauf
Lassen Sie und zuerst kurz gemeinsam in die Vorwoche schauen. Da erschien nämlich die folgende Meldung in fast allen Zeitungen weltweit:

Die OPEC-Länder hatten sich darauf geeinigt, die Ölproduktion ein wenig einzudämmen. Und sofort schoss der Ölpreis hinauf.

Obwohl jeder, der ein Stückchen über den Tellerrand hinausschaut, weiß, dass OPEC-Länder lediglich 35% des weltweiten Öls produzieren. Und dass andere ölproduzierende Länder davon sehr gerne profitieren, indem sie ihre Ölproduktion anziehen.

Zeitgleich weiß jeder, der sich ein wenig in diese Materie vertieft, dass OPEC-Länder einander absolut misstrauen. Und dass derartige Absprachen immer innerhalb kürzester Zeit gebrochen werden.

Der Ölpreis stieg letzte Woche also auf der Grundlage einer Schlagzeile, der inhaltlich völlig nichtig ist.

 

Goldpreis sinkt
Schauen wir uns nun einmal die EZB an. Hierzu sollten Sie wissen, dass die EZB derzeit monatlich 80 Milliarden Euro druckt. Und dass dieses Gelddruckprogramm offiziell bis März 2017, wenn nötig länger läuft.

Dienstag konnten wir die folgende Schlagzeile auf Bloomberg lesen, die dem Goldpreis direkt einen Dämpfer verpasste:

Wenn man diesen Titel liest, ist man in der Tat sofort dazu geneigt, sein Gold zu verkaufen. Denn es suggeriert, dass die Wirtschaft jetzt gut läuft und dass die EZB-Vorstandsmitglieder einem „Tapering“ ab März schon zugestimmt haben. Die monatliche Summe, die gedruckt werden soll, soll also verringert werden.

Wenn man sich aber nur kurz einmal die Zeit nimmt, den Artikel zu lesen, fällt sofort auf, dass er keine Neuigkeiten beinhaltet.

Denn das einzige, was ein anonymer EZB-Vertreter einem Bloomberg-Journalisten gesagt hat, ist, dass WENN die EZB in Zukunft entscheidet, kein Geld mehr zu drucken, dann werden sie die „Tapering„-Methode verwenden.

Die Entscheidung, WANN die EZB diesen Entscheid treffen wird, wurde mit keiner Silbe erwähnt.

EZB wird eher mehr als weniger Geld drucken
Und sehr wahrscheinlich hat dieser EZB-Vertreter nichts anderen getan, als die Frage eines Bloomberg-Journalisten höflich zu beantworten. Und diese Antwort wurde daraufhin zu einer wichtigen Nachrichtenmeldung aufgeblasen.

Wenn man weiß, dass die Inflation derzeit bei lediglich 0,4% liegt, und wenn man sich dann lediglich den starken Exportrückgang ansieht (darüber habe ich vor zwei Wochen berichtet), ist sofort klar, dass für die EZB ein „Tapering“ noch lange nicht in Frage kommt. Sie wird 2017 eher mehr Geld drucken als weniger.

Der Goldpreis sank am Dienstag also auf der Grundlage einer Schlagzeile, der inhaltlich völlig nichtig ist.

Langfristigkeit ist wichtig
Derartige Korrekturen finde ich allerdings gut. Sie führen dazu, dass Anleger, die ohne Überzeugung in Gold- und Silberaktien investieren, nervös werden und den Markt verlassen.

Verkaufende Anleger verursachen eine Korrektur, die für uns ideal ist, um Gold- und Silberaktien zu kaufen oder das bestehende Depot auszubauen.

 

Das einzige worauf Sie achten müssen
Um sich weiterhin auf Langfristigkeit fokussieren zu können, bedarf es lediglich der folgenden Schlagzeile, die letzte Woche erschien:

Der IWF schreibt in seinem Global Financial Stability Report, dass die Verschuldung weltweit auf einem historischen Rekordhoch von 152 Billionen Dollar gelandet ist. Und er hält die Länder dazu an, etwas dagegen zu unternehmen.

Dieses beispiellos hohe Schuldensaldo können und werden Politiker niemals auf traditionelle Weise zurückschrauben. Und man kann es ihnen nicht einmal übel nehmen. Denn das würde eine weltweite wirtschaftliche Depression verursachen.

Die einzige Möglichkeit, diese Schulden als prozentualen Anteil des BIP zu dämmen, ist ein Anstieg der Inflation. Und dafür kennen die Entscheidungsträger nur eine Lösung.

Massenhaft Geld drucken.

Der Goldpreis wird in den kommenden Jahren auf 10.000$ steigen. Und danach noch viel höher…

 

Mindestens 1.250% Kurspotenzial
Hier habe ich bereits erwähnt, dass wir für unseren neuen TopAktien Report eine Goldaktie mit mindestens 1.250% Kurspotenzial selektiert haben.

Durch den Rückgang von vergangenem Dienstag hat dieses Kurspotenzial nur noch weiter zugenommen. Bestellen Sie hier den neuen TopAktien Report!

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Gold in Kapitulationsphase?

Jim Rickards hat vor einiger Zeit gesagt, dass Zentralbanken und Bullion Banks den Goldpreis gerade so offensichtlich manipulieren, dass sie sich eigentlich für ihre Plumpheit schämen müssten.

Letzte Woche musste der Goldpreis erneut einige starke Dämpfer verdauen. Merkwürdigerweise bekam er diese Dämpfe jeden Tag zur exakt selben komischen Zeit verpasst. Schauen Sie sich die folgende Graphik an.

Jede Nacht gab jemand um exakt 00:30 amerikanischer Zeit (also 06:30 unserer Zeit) eine riesen Verkauforder auf. Weil zu dieser Tageszeit kaum gehandelt wird, verursachte diese Order sofort einen starken Preisrückgang.

Ein normaler Mensch, der seine Papiergoldanlagen wirklich verkaufen will oder Short gehen möchte, verkauft, wenn stark gehandelt wird. Denn bei zu geringem Handel bekommt man einen viel niedrigeren Kurs. Und das kostet unnötig Geld.

Es sollte klar sein, dass jemand, der zu dieser Zeit eine kleine Verkauforder für 1,5 Milliarden Dollar aufgibt, ein anderes Ziel verfolgt, als einen guten Verkaufkurs.

Jetzt die gute Nachricht
Am Mittwoch und am vergangenen Freitag erlebten wir starke Preisrückgänge kombiniert mit sehr hohen Volumen. Sowohl bei der GLD Aktie als auch an der Comex für Futures und Optionen. Auf genau diese Indikatoren warten wir, denn das signalisiert uns, dass wir in der Kapitulationsphase angelangt sind.

Bzw. in der Phase, in der tatsächlich jeder negativ über Gold und Silber denkt. In der niemand mehr einen Cent dafür übrig hat. Und in der jeder, der Gold- und Silberanlagen besitzt, enorm frustriert ist und zu zweifeln beginnt, ob es jemals wieder gutlaufen wird.

Die Phase, in der die Aussage „blood on the streets“ greift, auf der wiederum automatisch die berühmte Aussage von John Templeton aufbaut: „Buy when there´s blood in the streets.

Wie lange wird das dauern?
Wenn Sie jetzt Gold und/oder Silber kaufen, treffen Sie langfristig eine richtig gute Entscheidung. Aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Gold und Silber kurzfristig noch weiter sinken werden.

Der Goldpreis muss jetzt noch so weit sinken, bis wirklich jeder, der ohne feste Überzeugung in Gold investiert, die Hoffnung aufgegeben hat. Sobald das eintritt, ist der Goldpreis bereit für einen jahrelangen Anstieg.

Der Trigger für hohe Kurse
Auslöser könnte Ende des Monats das Referendum über Gold in der Schweiz sein. Wenn die Schweizer dem Referendum zustimmen, wird die Schweizer Zentralbank dazu verpflichtet, 1.700 Tonnen Gold aufzukaufen.

Im Laufe des Monats mehr darüber…

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Goldpreis gesunken. Zum Glück!

Der Goldpreis sinkt seit dem 15. März. Und das ist auch gut so! Schauen wir uns gemeinsam einmal die folgende Graphik an, in der die Entwicklung des Goldpreises des vergangenen Quartals angezeigt wird.

Der Goldpreis stieg von 1.199$ pro Unze am 31. Dezember auf 1.387$ am 14. März. Das entspricht fast 16% in 2,5 Monaten. Es ging so schnell, dass ich mich dabei nicht mehr wohlfühlte. Es wurde höchste Zeit für eine Korrektur, die jetzt zum Glück eingetreten ist.

Nach Anstieg muss Korrektur folgen
Wenn der Goldpreis in kurzer Zeit um 188$ steigt, ist es die logischste Sache der Welt, dass daraufhin ein Rückgang von 80-100$ erfolgt. Das ist genau richtig.

Infolge des starken Preisanstiegs bis September 2011 und infolge des kräftigen Rückgangs des vergangenen Jahres, stand Gold häufig im Rampenlicht. Das ist uns jetzt nicht mehr so recht.

Das ideale Szenario…
… sieht daher auch so aus, dass der Goldpreis in diesem Jahr möglichst unauffällig steigt. Drei Schritte nach vorne. Zwei Schritte zurück. Dieser Anstieg sollte nur durch Leute verursacht werden, die wissen, warum sie Gold kaufen. Durch kluges Geld also.

Der durchschnittliche Privatanleger (das dumme Geld) sollte vorläufig noch eine Weile überhaupt kein Interesse an Gold zeigen.

Infolge des Rückgangs der vergangenen Wochen, erfüllt Gold die Voraussetzungen für dieses ideale Szenario auch weiterhin. Und daher ist meiner Ansicht nach der Moment für (Neu)Ankäufe gekommen.

Ich werde Aktien (hinzu)kaufen
Ich werde übrigens kein physisches Gold/Silber hinzukaufen. Ich werden mehr der Goldaktien der letzten beiden TopAktien Reporte kaufen.

Und für unseren nagelneuen Report haben wir auch eine sehr besondere Goldaktie entdeckt, die ich heute noch kaufen werde. Aber darüber berichte ich Ihnen bald mehr…

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Der Krieg gegen den Goldpreis

Letzte Woche Mittwoch sank der Goldpreis um 2,3%. Anlässlich dieses Rückgangs möchte ich Sie kurz auf diesen Artikel verweisen.

ZeroHedge zeigt an Hand der Kursgraphik hier, dass jemand letzte Woche Mittwochmorgen um 6.30Uhr (zu einem Zeitpunkt, an dem also kaum Handel stattfindet) mal eben eine Verkauforder über 1.500 Future-Verträge, bzw. 150.000 Unzen Gold aufgab. Das entspricht also einer klitzekleinen Verkauforder in Hohe von 192 Millionen Dollar.

Der Einzige, der zu so etwas in der Lage ist
Jemand der eine derart große Order auf einmal aufgibt, und dann auch noch in einem so ruhigen Augenblick, ist nicht ganz bei Trost. Oder er verfolgt andere Interessen, aufgrund derer ein guter Preis für ihn uninteressant ist.

Das einzig denkbare Institut, das andere Interesse vertreten könnte, als einen möglichst guten Preis zu bekommen, ist eine Zentralbank oder eine, durch eine Zentralbank gedeckte Bullion Bank.

Am Montag erneut ein (misslungener) Angriff
Und in diesem Artikel vom letzten Montag erleben wir exakt dasselbe. Irgendwer gab kurz nach 1.00Uhr nachts eine Verkauforder über 1.500 Future-Verträge auf.

Und da haben wir ihn, den Krieg gegen Gold.

Riesige Verkauforder im ruhigsten Augenblick des Tages, mit dem Ziel, den Preis herunterzustufen und dadurch eine Verkaufswelle in Gang zu setzen.

Letzteres ist diesen Mal nicht gelungen. Am Montag schloss Gold sogar höher.

Zurückkaufen oder liefern
Zugleich hat jemand, der eine solche Verkauforder aufgibt, zwei Möglichkeiten: Entweder er kauft zurück oder er muss dann im Dezember diese kompletten 300.000 Unzen Gold physisch abliefern.

Zurückkaufen kommt einem steigenden Goldpreis gleich. Liefern bedeutet, dass die Schließfächer der Bullion Banks immer leerer werden.

Sobald diese Schließfächer leer genug sind, werden Future- und ETF-Anleger dem Ganzen nicht mehr trauen. Und sie werden dann ihr physisches Gold einfordern. Der Goldpreis wird in kurzer Zeit enorm steigen.

Bis zu diesem Zeitpunkt können allerdings noch weitere solcher Angriffe stattfinden.

Der Goldpreis könnte daher kurzfristig noch weiter sinken. Aber es könnte jetzt auch jederzeit der große Anstieg beginnen.

Ich kaufe vor allem jetzt weiterhin Gold und Silber
Darum kaufe ich auch weiterhin phasenweise Gold und Silber. Insbesondere da wir uns jetzt inmitten einer Korrektur befinden. Und ich hoffe, dass möglichst viele Privatsparkunden und Anleger gerade jetzt ebenso handeln.

Sobald ich erkenne, dass ein definitiver Anstieg begonnen hat, kaufe ich für das Doppelte hinzu.

Meiner bescheidenen Meinung nach, sind diese Anbieter sehr kompetent und vertrauenswürdig.

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