Es geht schlicht und ergreifend zur Neige

Sie zahlen 20.000€ auf Ihr Sparbuch bei der Sparkasse ein. Dieses Institut leiht jemandem, der ein Auto kauft von diesem Geld 18.000€. Der Autohändler bekommt das Geld und zahlt es auf sein Sparkonto bei der Deutschen Bank ein. Die Deutsche Bank leiht einem Bauern, der einen Traktor kauft von dieser Summe 16.000€. Der Traktorverkäufer bekommt das Geld und zahlt es auf sein Sparbuch bei der Postbank ein.

Und so weiter.

Einzig und allein weil Sie 20.000€ auf Ihr Sparkonto eingezahlt haben, haben ein Autohändler und ein Traktorverkäufer jetzt auch einen Batzen Geld auf ihren Sparkonten. Und es befindet sich 54.000€ Sparguthaben im Finanzsystem.

Rehypothecation. Geld mit Geld schaffen.

Was würde mit dem Euro passieren, wenn…?
Stellen Sie sich einmal vor, wir alle würden uns dazu entscheiden, unsere Euro zu Hause unter dem Kopfkissen oder in unserem Tresor aufzubewahren. Und stellen Sie sich einmal vor, es gäbe keine Zentralbank, die neue Euro druckt.

Banken und die Wirtschaft würden natürlich absolut nervös werden. Zudem würde die Euromenge, die sich in Umlauf befindet drastisch sinken. Dadurch würde der Kurs des Euro beispiellos stark steigen.

Was würde mit Gold passieren, wenn…?
Das, lieber Leser, passiert gerade mit Gold. Aus diesem Grund äußerte Eric Sprott am vergangenen Wochenende noch das obige Zitat.

Mit jedem Kilo Gold, das die Bullion Banks in ihren Schließfächern bewahren, schaffen sie dutzende Kilo Goldanlagen auf dem Papier. Rehypothecation. Und diese Papieranlagen haben oder hatten einen großen Einfluss auf die Bestimmung des Goldpreises.

Die Situation rund um Gold sieht aktuell so aus, dass sehr viele Instanzen weltweit sich dazu entschieden haben, physisches Gold zu kaufen und dieses physische Gold in Schließfächern aufzubewahren, die nicht den Banken gehören. Dadurch stehen diese ganzen Kilo Gold nicht mehr für eine Rehypothecation zur Verfügung.

Nachfrage Chinas größer als weltweite Produktion
Der unteren Graphik des Goldexperten Koos Jansen können wir entnehmen, dass schon allein die Nachfrage Chinas nach Gold im vergangenen Monat größer war als die gesamte weltweite Produktion.

Lassen Sie das noch kurz auf sich einwirken. Nur die Nachfrage Chinas nach physischem Gold lag im vergangenen Monat schon über der globalen Goldproduktion. Nur die Nachfrage Chinas.

Es befinden sich immer weniger Kilo Gold in Umlauf
Die Menge der Kilo Gold in Schließfächern, die nicht den Banken gehören, steigt. Die Menge der sich in Umlauf befindlichen Kilo Gold sinkt. Rasanten Schrittes. Dadurch werden Gold und Silber preislich stark steigen.

Euro wird es mehr als ausreichend geben. Gold und Silber nicht. Und darum führe ich mein Erspartes lieber in Form physischen Golds und Silbers.

Wenn ich Sie wäre, würde ich auch zumindest einen Teil meines Ersparten in physisches Gold und Silber umsetzen. Das sind die Anbieter, die ich empfehlen kann.

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Drei Trigger für den nächsten Gold- und Silberhype

Ich führe diesen Artikel vom letzten Montag kurz fort, denn es ist wichtig, dass Sie sich ein vollständiges Bild machen. Sie haben gehört, warum Kyle Bass der Rohstoffbörse COMEX nicht vertraut. Kyle Bass hat letztes Jahr genau das Gleiche gemacht, was De Gaulle vor 45 Jahren gemacht hat. Er glaubte nicht an Papierversprechen. Er wollte sein Gold ausgehändigt haben.

Dann erinnere ich Sie noch kurz an diesen Artikel, in dem ich Ihnen beschrieb, was die westlichen Zentralbanken mit ihrem (also unserem) Goldvorrat aushecken. Sie nutzen das Leasing/Swapping und ein sehr großer Teil des Goldes wird bei dem Amerikanern, Kanadiern und Engländern aufbewahrt. Ob noch alles da ist, ist die Frage.

Hosen runter lassen
Je länger die Krise dauert, desto stärker fordern Politiker und die politische Öffentlichkeit Transparenz bezüglich der Goldposition der Zentralbanken. Und desto wahrscheinlicher werden Zentralbanken dazu gezwungen, ihr Gold ins eigene Land zurückzuholen. Und desto wahrscheinlicher müssen Zentralbanken die Hosen runter lassen.

Zusammengefasst wird der nächste Gold- und Silberhype durch einen (oder mehrere) der folgenden drei Trigger in Gang gesetzt werden:

    • Anleger/Fondsverwalter/Hedge Fonds Manager, die Futures und ETFs nicht mehr vertrauen und darum physisches Gold kaufen/anfordern/liefern lassen.
    • Zentralbanken, die ihr Gold ins eigene Land zurückholen und/oder zur Transparenz bezüglich ihrer eigenen Goldpositionen gezwungen werden.
    • Die große Öffentlichkeit, die realisiert, dass sie mit ihren Sparkonten dicke Miese macht und einen neuen sicheren Hafen für ihr Geld sucht.


Manipuliert wird immer

Die ersten beiden Trigger sind Folgen der Goldpreismanipulation. Der dritte ist eine Folge der Manipulation der Zinstarife und dem massenhaften Gelddruck. Wie man es auch dreht und wendet, es herrscht Manipulation an allen Fronten. Und das ist gar nicht komisch, denn manipuliert wird immer.

Ich kaufe weiterhin Gold und Silber. Und ich mache es bei diesen Anbietern.
Und ich kaufe weiterhin günstige Goldaktien starker Goldproduzenten.

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Gelegenheit, Motiv, auffälliges Verhalten

„Wenn die Chinesen rund ein Viertel des Goldes aufkaufen, warum notiert Gold dann noch stets bei 1700$ ?“

Diese kritische und an sich sehr gute Frage erhielten wir letzte Woche von einem Leser. Wenn Sie die Präsentation von Gold-Guru Eric Sprott aufmerksam betrachtet haben, würden Sie die Antwort bereits kennen.

‘Der Alte’ und Derrick
Letzte Woche habe ich in diesem Artikel auf die Tatsache hingewiesen, dass dies in der Tat seltsam ist. Denn die Nachfrage nach Gold ist weltweit sehr groß, während die jährliche Produktion seit zehn Jahren kaum gestiegen ist. Es müssen also große Verkäufer auf dem Markt sein.

Das erinnerte mich daran, wie ‚Der Alte‘ und Derrick im Fernsehen einen Mordfall lösten. Sie versuchten herauszufinden, wer die Gelegenheit hatte, den Mord zu begehen, wer ein gutes Motiv hatte und sie achteten dabei auf bestimmte Personen, die sich seltsam benahmen.

Gelegenheit
Wer hat so viel Goldvorrat, dass sie leicht den Goldpreis drücken können? Die westlichen Zentralbanken! Sie haben rund 20.000 Goldvorräte. Fast 5 Mal so viel wie die weltweite Jahresproduktion.

Motiv
Für wen ist der Goldhype ein Beweis, dass er hoffnungslos versagt hat? Wer hat also Interesse an einem möglichst tiefen Goldpreis? Die westlichen Zentralbanken!

Seltsames Verhalten
Wer dokumentiert seinen Goldvorrat als „Gold und Goldforderungen„? Und wer möchte nicht weiter erläutern, wie viel davon aus Gold und wie viel aus Goldforderungen besteht? Und was genau die Goldforderungen sind? Ja genau. Die westlichen Zentralbanken!

Schuldig
Angesichts der steigenden Nachfrage nach Gold mussten es also große Verkäufer sein. Wir können deshalb an eine Organisation denken, die die Gelegenheit hat, das zu tun, die auch das Motiv hat und die sich seltsam verhält. Die westlichen Zentralbanken haben sich meiner Meinung nach der Manipulation schuldig gemacht.

Ich werde das diese Woche weiter erläutern. Aber es ist genau wie beim Film Titanic. Man weiß, was am Schluss passieren wird. Auch diese Geschichte zeigt, dass man zumindest einen Teil seines Geldes in physischem Gold anlegen sollte.

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Währungskrieg hat gerade erst begonnen!

Montag habe ich auf meiner Twitter Seite ein Interview mit Jim Rickards gepostet, dem Autor des Buches „Currency Wars“. Er erklärt, wie der 2012 von den USA in Gang gesetzte Währungskrieg sich gerade entwickelt.

Ich habe Ihnen im Rahmen dieses Newsletter schon sehr häufig mitgeteilt, dass Anlagen in Gold und Silber unserer Meinung nach das Beste sind, um die kommenden Jahre gut überstehen zu können. Wir sind aus rein ökonomischer Sicht zu diesem Schluss gekommen. Schauen Sie sich unter anderem diesen Artikel an, in dem ich Ihnen zwei simple Zahlen nannte, auf die Sie achten sollten.

Wenn man Jim Rickards zuhört (oder sein Buch liest), kommt man aus einer anderen Perspektive zu demselben Schluss. Der Währungskrieg wird sehr hart geführt, und das oberste Ziel der USA ist es, den eigenen Dollar im Vergleich zu anderen Währungen herabzustufen. Währenddessen versuchen verschiedene asiatische Länder ihrerseits die Hegemonie des Dollars zu durchbrechen.

Jim Rickards sagt, welche Strategie die Chinesen im aktuellen Währungskrieg verfolgen. Sie wollen möglichst viel Gold. Selbstverständlich nicht, indem sie auf einmal enorme Mengen aufkaufen, sondern indem sie phasenweise Gold kaufen und indem sie weltweit in Goldproduzenten investieren und selbige aufkaufen.

Gold zu kaufen ist eine nachvollziehbare Strategie, denn die Chinesen wissen verdammt gut, dass sie mit der enormen Menge amerikanischer Staatsanleihen, die Sie in ihrem Portefeuille führen, ein hohes Risiko eingehen, und zeitgleich wissen sie, dass sie diese Anleihen nicht einfach so loswerden können. Indem Sie einen größtmöglichen Goldvorrat aufbauen, decken sie dieses Risiko ab.

Fortsetzung folgt, denn der Währungskrieg hat gerade erst begonnen!

 

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