Soziale Unruhen nehmen zu

Es gibt die ersten richtigen Anzeichen stark zunehmender sozialer Unruhen. Innerhalb einer Woche erlebten wir zornige Griechen und zornige Spanier in heftigen Gefechten mit Polizeieinheiten.

Wir haben uns in den vergangenen zehn Jahren ein wenig daran gewöhnt, dass ausbrechende Unruhen immer von Aufständischen ausgelöst werden, die bewusst zu solchen Events gehen, um sich zu amüsieren.

Auffallend an der aktuellen Situation ist, dass es häufig normale, aber dennoch wütende Menschen sind. Am Freitag gab es einen großen Streik in Italien und eine Demonstration in Rom. Mein Gefühl sagt mir, dass die Wut in Italien noch etwas geringer ist als in Spanien und Griechenland, aber die italienischen Politiker sind auf gutem Wege, diese Wut anzuheizen.

Europäische Politiker tun auch weiterhin starrköpfig genau das Gegenteil von dem, was sie tun müssten, um die Krise hinter sich lassen zu können. Das ist an sich logisch, denn in diese Richtung sind sie nun einmal direkt nach Ausbruch der Kreditkrise 2008 alle gemeinsam gerannt. Und Politiker geben nun einmal nie zu, dass sie Unrecht hatten. Sie führen den Euro und die Eurozone immer tiefer in den Sumpf.

Die sozialen Unruhen werden darum noch viel heftiger werden. Und sie werden sich bald wie ein Ölteppich Richtung Norden ausbreiten.

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Euro wird zerbrechen oder im Wert sinken

Die Griechen müssen einen Plan vorlegen, mit dem sie zusätzliche Einsparungen realisieren wollen. Die Geduld Merkels und Sarkozys hat ein Ende gefunden. Sollte diese Woche nichts von den Griechen kommen, dann bekommen sie kein Geld mehr. Dann gehen sie natürlich Pleite und verlassen wahrscheinlich den Euro.

Ich weiß nicht wie Sie das sehen, aber warum müssen die Griechen jetzt schon wieder einen Plan vorlegen, obwohl das Problem bereits seit fast zwei Jahren bekannt ist? Was ist mit dem Plan passiert, der dafür gesorgt hat, dass in den vergangenen zwei Jahren viele Milliarden Euro Richtung Griechenland geflossen sind? War dieser Plan nicht gut genug? Oder haben die Griechen sich nicht daran gehalten? Kein Politiker der darüber spricht.

Der Plan war natürlich nicht gut genug. Genauso wenig, wie jeder andere Plan der EU und des IWF. Sparmaßnahmen ohne Reformierungen, ohne Zukunftsperspektive aber dafür mit massenhaften Steuererhöhungen. Das bringt nichts weiter als ein Schrumpfen der Wirtschaft und Konsumenten, die ihr Portemonnaie nicht nur zuhalten, sondern sich sicherheitshalber auch direkt draufsetzen.

Die Börsen lassen sich vom EU-Gezanke nicht länger in Panik versetzen. 2011 schoss die Börse noch immer dann hinauf und hinab, wenn ein Politiker oder Zentralbanker seinen Mund aufmachte. 2012 kann man erkennen, dass die Börse gelernt hat, dies zu durchschauen und nun ihren eigenen Weg geht.

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In Italien ist die Jagd auf Schwarzgeld und Steuerhinterzieher in vollem Gang. Es gibt viele Maßnahmen, die von haufenweise Beamten ausgeführt und kontrolliert werden müssen. Die Folgen sind ein Regierungsapparat, der nur noch unvollkommener funktioniert und Bürger, die ihr Schwarzgeld verstecken und keine Ankäufe mehr für über 1.000€ tätigen.

Die „Lösung“ der Politiker sind mehr Regeln und mehr Bürokratie, obwohl es im Gegenteil eher weniger werden müssten. Höhere Steuern, obwohl es eher niedrigere sein müssten. Mehr Aufwand, obwohl es eher weniger sein müsste. Wer gut aufpasst sieht, dass es gerade in so gut wie allen Ländern schief geht. Der Euro ist entweder dazu verdammt zu zerbrechen oder einen kräftigen Wertverlust durchzumachen. Schützen Sie sich. Kaufen Sie Gold und Silber!

 

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