Ein besorgniserregender Trend

Wie Sie vielleicht wissen, verbringe ich meinen Urlaub am liebsten in Italien. Wenn man dort irgendwo hingeht (z.B. einkaufen, eine Kleinigkeit essen), ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man mit anderen, oft wildfremden Italienern ins Gespräch kommt. Denn Italiener sind sehr offen und unterhalten sich gerne zwanglos. Sehr gerne sogar.

Zu den beliebtesten Themen gehören (insbesondere unter Männern) auf jeden Fall Wirtschaft und Politik. Wenn es darum geht, verhalte ich mich immer äußerst passiv. Erstens möchte ich (gerade wenn es um Wirtschaft geht) nicht wir jemand rüberkommen, der meint alles besser zu wissen.

Zweitens bekommt man aber beim Zuhören einen viel besseren Eindruck davon, wie der durchschnittliche Italiener die aktuelle wirtschaftliche und politische Lage Italiens (und Europas) erlebt.

Sinkendes Vertrauen in Deutschland
Und damit kommen wir zu einem Thema, das ich Donnerstag in diesem Artikel schon ansprach. Ich habe Ihnen mitgeteilt, dass die deutsche Regierung mit ihrem harten Auftreten gegenüber Griechenland dafür gesorgt hat, dass ihr vor allem in südeuropäischen Ländern nicht länger vertraut wird.

Insbesondere dieses, Ihnen wohl bekannte Fotos eines griechischen Rentners, der sich letzte Woche vor lauter Elend auf die Straße setzte, traf die Menschen hart. Denn der durchschnittliche Italiener weiß ganz genau, dass diese griechischen Schwierigkeiten auch in Italien ereignet könnten.

Stronzi
In den ersten Urlaubsjahren in Italien, vor ca. sieben Jahren habe ich niemanden negativ über andere europäische Länder reden hören. Kein einziges Mal.

Beim letzten Urlaub ist mir aber aufgefallen, dass ich immer häufiger von den Italienern zu hören bekomme, dass ihnen die Deutschen gestohlen bleiben können.

„Es gibt auch nette, aber die meisten sind stronzi„, sagte der Eigentümer eines Restaurants mir letzte Woche noch.

Zu häufig
Ich höre das aktuell viel zu oft. Obwohl Italien bei Weitem nicht so schwere Schläge abbekommen hat wie Griechenland, Spanien und Portugal. Und daher auch weniger direkte Gründe hat, auf Merkel und Schäuble sauer zu sein.

Wenn ich das Italien schon so oft höre, wie oft hätte ich das dann wohl in einem der o.g. Länder gehört?

Gefährlicher Cocktail
Ich stelle einen Trend fest. Einen Trend, den es vor einem Jahr noch nicht gab.
Ein besorgniserregender Trend.

Vermengen Sie die Kurzsichtigkeit der EU-Führung, Medien die alles hypen und Landespolitiker, die gerne die anti-Europa-Stimmung anheizen wollen, und heraus kommt nicht nur ein besorgniserregender, sondern auch ein gefährlicher Cocktail.

Teilen Sie diesen Artikel per Mail oder auf Ihren Social Media Kanälen

Gezanke über ein winziges Miniproblem

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat die Mitwirkung Deutschlands am Euro-Rettungsschirm ESM und am Fiskalpakt soeben unter Auflagen gebilligt. Und in den Niederlanden wird heute gewählt. Ich habe die Debatten dort in den vergangenen Wochen bewusst verfolgt. Europa ist ein wichtiges Wahlthema und darum wollte ich wissen, was die Spitzenkandidaten dazu zu sagen hatten.

Das was ich sah, hatte ich nicht anders erwartet. Sie hätten das Thema anstelle von Europa auch ebenso gut Griechenland nennen können. Wird die Niederlande Griechenland noch einmal Geld leihen (= geben) oder nicht. Jedes Mal dieselbe Diskussion, obwohl die Situation genauso simpel ist, wie sie auch unvermeidbar ist.

Griechenland ist ein bankrottes Land, das nicht mehr zu retten ist. Punkt.
Das bereits an Griechenland geliehene Geld können wir abschreiben. Punkt.
Griechenland wird den Euro verlassen, führt die Drachme wieder ein und devalviert stark. Punkt.

Aber Griechenland ist nur ein winziges Miniproblem. Ein Fliegenschiss. Wenn wir es mit Spanien vergleichen. Das Spanien, über das ich die Politiker in den Niederlanden nicht ein einziges Mal habe reden hören.

If you owe the bank $100, it’s your problem.
If you owe the bank $100 million, it’s the bank’s problem.

Griechenland hat ein Problem, denn das Land steckt tief in den Schulden. Die Schulden, die Spanien hat, sind viele male höher. Dadurch hat nicht nur Spanien, sondern auch die übrigen (nördlichen) Euroländer ein enormes Problem.

Wenn Spanien sich für Bankrott erklärt, ist das Elend nicht abzusehen. Die Spanier wissen das nur allzu gut. Und darum können sie Forderungen stellen. Spanien braucht ein gigantisches Hilfspaket. Sie werden das Hilfspaket zwar anfordern, aber nur dann, wenn die übrigen Euroländer ihren Forderungen entgegenkommen.

Also keine Troika (Mitarbeiter des IWF, der EU und EZB). Und keine Sparmaßnahmen, die Madrids Straßen zukünftig mit noch mehr verärgerten Bürgern säumen werden.

Die Frage ist, wie die Politiker aus Deutschland, den Niederlanden, Finnland etc. das der jeweiligen Bevölkerung verkaufen wollen. Im Falle der Niederlande wird es nach den Wahlen natürlich einfacher. Man präsentiert es ganz einfach als ein „neues, unerwartetes Vorkommnis“, so dass die Bevölkerung nur machtlos zuschauen kann.

Die niederländischen Politiker haben sich jetzt wochenlang darüber gezankt, ob sie einem ohnehin bereits hilflos verlorenem Land zusätzliche Hilfe bieten. Und sie haben mit keiner Silbe über die tickende Atombombe der Eurozone gesprochen: Spanien.

Ob das Dummheit oder verlogene Intelligenz ist, dürfen Sie natürlich selber beurteilen.

Teilen Sie diesen Artikel per Mail oder auf Ihren Social Media Kanälen

Wenn Griechenland den Euro verlässt…

Es gibt in Europa einen Politiker, der es nicht komplizierter macht als nötig. Der für jeden verständlich erklärt, was gerade passiert und auch zu wissen scheint, wie die Finanzmärkte funktionieren.

Auf meiner Twitter Seite habe ich am 18. Juni bereits einen Clip gepostet, in dem Nigel Farage den Spitzen Europas auf amüsante Weise erklärt, wie unglaublich dumm der 100 Milliarden Bankenkredit für Spanien aufgebaut wurde.

Bei CNBC gibt es einen Reporter, der noch von seinen Eltern gelernt hat, dass man einen Dollar nur einmal ausgeben kann und diese weise Lehre auch sein gesamtes Leben nicht vergessen hat. Rick Santelli wettert regelmäßig gegen die zügellose Geldverschwendung der amerikanischen Regierung.

Rick Santelli interviewt im untenstehenden Clip Nigel Farage, der direkt einmal erklärt, was passiert, wenn Griechenland dem Euro Auf Wiedersehen sagt…

 

Teilen Sie diesen Artikel per Mail oder auf Ihren Social Media Kanälen

Das Einzige, was wir 100% sicher wissen…

Wenn Griechenland, Portugal, Irland, Spanien und bald vielleicht auch Italien allesamt Finanzhilfen bekommen, woher soll dieses ganze Geld dann kommen? Es geht nur mit dem Druck von Geld. In großen Mengen. Aber wie werden die Folgen all dessen für die Börsen aussehen? Werden die Börsen stark steigen oder stark sinken?

Das hängt davon ab. Wenn weltweit (nicht nur die EU hat Probleme) große Mengen Geld gedruckt werden, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Börse kräftig steigen. Wenn Zentralbanken sich allerdings zu lange mit Politikern kabbeln und dadurch zwischen zwei Phasen des Gelddruckes zu lange warten, könnte die Börse vorübergehend stark sinken.

Damit müssen Sie als Anleger erst einmal umgehen können!
Aktuell lese ich daher auch die unterschiedlichsten Prognosen. Es gibt Analysten, die einen starken Börsenanstieg erwarten und es gibt Analysten, die einen crash-ähnlichen Rückgang, wie im Jahr 2008, prognostizieren. Und dann gibt es noch alles was dazwischen passieren kann.

Ich persönlich gehe davon aus, dass kräftige Rückgänge recht schnell von mindestens ebenso kräftigen Anstiegen abgelöst werden. Aber auch das ist letztendlich nur eine Prognose, basierend auf meiner persönlichen Logik.

Das Einzige, was wir 100% sicher wissen…
…ist, das die Börse sich nur in drei Richtungen bewegen kann: aufwärts, abwärts oder seitwärts. Egal, was weltweit auch passieren mag!

Wenn Sie ein etwas offensiverer Anleger sind, erscheint es mir sehr vernünftig, dafür zu sorgen, dass Sie bei zwei dieser Richtungsbewegungen Gewinn machen. Bei steigendem Börsentrend und bei sinkendem Börsentrend.

Mit Abstand mein persönlicher Favorit
Meine Lieblingsstrategie für das Börsenklima der kommenden Jahre ist mit Abstand DienstagTrader-Trend. Damit investieren Sie nämlich bei steigendem Börsentrend ausschließlich in Aktien von Unternehmen, die aufgrund der Krise die wenigsten Schwierigkeiten haben oder sogar durch sie profitieren. Und bei sinkendem Börsentrend setzen Sie auch sinkende Kurse von Aktien die, im Gegenteil, die größten Schwierigkeiten infolge der Krise haben.

Es ist genauso einfach wie logisch. Bei steigendem und sinkendem Börsentrend Gewinn machen. Schließen Sie hier ein Abonnement ab.

Teilen Sie diesen Artikel per Mail oder auf Ihren Social Media Kanälen

Was für eine tolle Woche!

Die Börsen fürchten, dass die Bürger in Spanien und Griechenland demnächst derart viel Geld von ihren Bankkonten räumen werden, dass es kein Retten mehr gibt. Ich kann diesen Spaniern und Griechen jedenfalls nur Recht geben. Den spanischen Banken geht es jetzt schon unglaublich miserabel. Und bedenken Sie dann noch, dass die spanischen Immobilienpreise noch 30% Rückgang vor sich haben!

Da in den kommenden Wochen die Wahrscheinlichkeit schlechter Wirtschaftsnachrichten wesentlich höher ist als die guter Nachrichten, sehe ich am Horizont noch keinen Silberstreif, der mich optimistisch stimmt.

Es sei denn Sie setzen nun auf sinkende Kurse!
Dann haben Sie selbstverständlich ALLEN Grund, fröhlich zu werden. DienstagTrader-Trend Abonnenten erlebten eine phantastische Woche. Jeden Tag Gewinn! Und dass, wo die amerikanische Börsentalfahrt bis dato eigentlich noch begrenzt ist. Der S&P-500 steht bei 1304, wobei ich davon ausgehe, dass Bernanke erst nervös wird (und dann Geld drucken wird) wenn der Index Richtung 1100 sinkt.

Es liegt deshalb noch ein Stück Talfahrt vor uns. Wollen Sie bei sinkender Börse von sinkenden Kursen profitieren? Melden Sie sich dann schnell hier für ein Abonnement an!

Teilen Sie diesen Artikel per Mail oder auf Ihren Social Media Kanälen

Eine grossartige Zeit bricht an. Profitieren Sie davon!

Die ersten Zeichen dafür, dass es mit der Eurozone nicht gut ablaufen wird, haben wir erwartungsgemäß am letzten Wochenende erlebt. In Griechenland haben Parteien die Wahl gewonnen, die absolut keine Lust haben, die europäischen Forderungen für ein Rettungspaket zu erfüllen.

Und in Frankreich gibt es seit Sonntag einen Sozialisten der auf Wachstum setzen will. An sich ein gutes Vorhaben; das Problem jedoch ist, dass Sozialist Hollande die Wirtschaft stimulieren will, indem Geld ausgegeben wird. Indem er die Rolle der Regierung innerhalb des französischen Zusammenlebens noch größer werden lässt als sie ohnehin schon ist. Und mit Regierungsausgaben, die ganze 56% der Wirtschaft betragen, mischt die französische Regierung sich bereits unglaublich kräftig in das Zusammenleben ein.

Während Hollande auf seine Art stimulieren will, will er andererseits den Höchststeuersatz auf 75% anheben und den Mindestlohn erhöhen. Ersteres wird dazu führen, dass die Leute mit den höchsten Einkommen (und ihre Unternehmen) Frankreich verlassen werden und dass Frankreich für ausländische Unternehmen, die sich in Europa niederlassen wollen zudem unattraktiv wird. Insbesondere mit der Schweiz als Nachbar, einem Land, das unternehmerfreundlich ist und viel niedrigere Steuertarife hantiert.

Eine Anhebung der Mindestlöhne führt dazu, dass Unternehmen, die es jetzt schon schwer haben, es noch schwerer haben werden. Und dass kleine Firmen noch gründlicher darüber nachdenken werden, neue Leute einzustellen.

In meinen Augen hat Hollande Recht, wenn er behauptet, dass die exakte Erfüllung des Maastrichter Vertrages weniger wichtig ist, als eine systematische Genesung der Wirtschaft. Seine Maßnahmen machen die französische Wirtschaft jedoch noch ungesünder als sie jetzt schon ist. Ist Hollande wirklich so dumm, dass er das nicht realisiert? In diesem Artikel habe ich vor zwei Wochen schon darüber berichtet.

In Griechenland haben die am extremsten rechts- und linksorientierten Parteien die Wahlen gewonnen. Da wir in den nächsten Monaten noch mehr Eurozonen-Hickhack erwarten können, wird die anti-europäische Stimmung weiter zunehmen, und dadurch nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, dass auch in den Niederlanden im September die Parteien die Wahl gewinnen werden, die am weitesten links- und rechtsorientiert sind.

Reichlich Gründe aufgrund derer man in den kommenden Monaten von einem negativen Börsensentiment ausgehen kann. Und gerade darum befinden wir uns mit DienstagTrader-Trend am Ausgangspunkt einer großartigen Zeit. Einer Zeit, in der wir von sinkenden Kursen profitieren werden, um im Anschluss noch kräftiger vom darauffolgenden Anstieg zu profitieren. Die Chancen stehen meiner Ansicht nach sehr gut, dass wir uns in den kommenden drei Monaten für 2012 eine hohe Jahresrendite sichern können. Klicken Sie hier, wenn Sie auch profitieren wollen!

Teilen Sie diesen Artikel per Mail oder auf Ihren Social Media Kanälen

In letzter Zeit noch was von der EFSF gehört?

In letzter Zeit noch was von der EFSF gehört? Der europäische Stabilitätsfonds, der errichtet wurde, um Länder in Not zu retten. EU-Länder haben für insgesamt 780 Milliarden Euro gebürgt. Als herauskam, dass Griechenland, Irland und Portugal unmöglich auch nur irgendeine Garantie zusichern konnten, wurde die Gesamtsumme auf 720 Milliarden Euro gekürzt.

Geld das also von den übrigen vierzehn Euroländern aufgebracht werden muss. Und so befinden wir uns jetzt in der Situation, dass Spanien für 92,5 Milliarden Euro bürgt. In diesem Artikel habe ich letzte Woche bereits geschrieben, dass Spanien keine tickende Zeitbombe, sondern eher eine tickende Atombombe ist. Woher glauben die spanischen Politiker dieses Geld nehmen zu können, wenn Sie die 92,5 Milliarden Euro wirklich aufbringen müssen?

Ach ja! Italien garantiert 139 Milliarden Euro. Das Land, das schon länger als ein Jahrzehnt kein Wirtschaftswachstum verzeichnet, aber selbstverständlich auch weiterhin mehr als genug Geld ausgegeben hat. Das Land hat dadurch Ende 2011 eine Staatsverschuldung von 1.898 Milliarden Euro; 120% des BIP. Woher glauben die italienischen Politiker dieses Geld nehmen zu können?

Ich denke Sie wissen, worauf das hinauslaufen wird. Es wird niemals genug Geld geben, um Spanien und/oder Italien zu retten. Und demnach wird von der EZB noch enorm viel Geld gedruckt werden. Noch viel mehr als bis jetzt schon gedruckt wurde. Solange bis ein Land (Deutschland?) die Eurozone verlässt. Dann ist das finanzielle und soziale Chaos komplett.

Die Wahlen in Frankreich und Griechenland sorgen schon einmal für neue Spannungen. Unsicherheit über und über. Wenngleich der mittelfristige Börsentrend bei Börsenschluss am letzten Freitag noch gerade eben als steigend eingestuft werden kann, haben wir den Besitzern des „Super Options Report“ heute ein Signal geschickt, mit dem sie ihr Portefeuille abdecken können. Klicken Sie hier, wenn Sie es gerade jetzt wichtig finden, das ebenfalls zu tun.

Ich denke, es wäre besser eine andere Währung als den Euro zu besitzen. Weil andere Zentralbanken jedoch auch aus vollen Zügen Geld drucken, sind Gold und Silber für mich die beste Möglichkeit, die kommenden Jahre heil zu überstehen. Hier können Sie die letzten Maßnahmen nachlesen, mit denen ich persönlich die nächsten Jahre heil überstehen möchte. Nächsten Donnerstag verrate ich Ihnen die vierte Maßnahme.

Kräftiger Gewinn kann erzielt werden, indem man in günstige Gold- und Silberaktien von gut laufenden Unternehmen investiert. Die waren noch nie zuvor so günstig. Auf meiner Twitter Seite habe ich letzte Woche unter anderem ein Interview mit Rick Rule gepostet, der drei Gründe nennt, aufgrund derer Gold- und Silberaktien in den kommenden achtzehn Monaten enorm im Kurs steigen werden.

Teilen Sie diesen Artikel per Mail oder auf Ihren Social Media Kanälen

Eine Spur der Zerstörung

Die griechische Wirtschaft befindet sich in einer tödlichen Abwärtsspirale. Selber schuld. Hätten Sie die Troika (IWF, EK, EZB) mal außen vor lassen müssen. Sobald nämlich insbesondere der IWF zu egal welcher Sache herangezogen wird, geht es unter Garantie schief. Diese Einrichtung hat in den vergangenen 50 Jahren eine Spur der Vernichtung hinterlassen, und das überwiegend in Ländern, in denen sich der durchschnittliche westliche Bürger sich darüber keine Gedanken macht.

Feste „Erfolgsstrategie“
Sie arbeiten dementsprechend auch nach einer festen „Erfolgsstrategie“. Sparmaßnahmen ohne Perspektive und Steuern anheben. Nicht unbedingt das Rezept für eine glückliche Zukunft. Ein Beispiel: Im September hob die griechische Regierung unter dem Druck der Troika die MwSt. auf Lebensmittel und Alkohol von 13% auf 23% an. Folge? Im Januar fielen die griechischen Steuereinnahmen satte 18,7% niedriger aus als ein Jahr zuvor.

In diesem Artikel habe ich Ihnen schon einmal von den Säulen berichtet, auf denen eine gesunde Wirtschaft stützt. Niedrige Steuern, freier Handel und eine stabile Währung. Je mehr wir davon abweichen, desto ungesünder wird die Wirtschaft. Griechenland ist ein Lehrbuchbeispiel dafür, wie sogenannte Spezialisten (IWF) eine ungesunde Wirtschaft in kurzer Zeit komplett dem Erdboden gleichmachen. In anderen EU-Ländern wendet man die gleiche katastrophale Strategie an; dort jedoch viel weniger drastisch, und dadurch dringt der Effekt auch langsamer durch.

Nächste Woche schon Krise?
Griechenland kann unmöglich überleben. Wenn die EU-Politiker nächste Woche beschließen, Griechenland erneut 130 Milliarden Euro zu leihen, verlieren wir erneut einen Batzen Geld, und die griechische Bevölkerung muss nur noch länger unter den katastrophalen Maßnahmen leiden, die die Troika ihnen aufzwängt.

Wenn nächste Woche allerdings Streit entsteht (zwischen der EU und Griechenland und dann zwischen den EU-Ländern untereinander), ist alles möglich. Und der Euro könnte in kürzester Zeit einen enormen Dämpfer davontragen. Besorgen Sie sich ausreichend Gold und Silber!

 

Teilen Sie diesen Artikel per Mail oder auf Ihren Social Media Kanälen

Euro wird zerbrechen oder im Wert sinken

Die Griechen müssen einen Plan vorlegen, mit dem sie zusätzliche Einsparungen realisieren wollen. Die Geduld Merkels und Sarkozys hat ein Ende gefunden. Sollte diese Woche nichts von den Griechen kommen, dann bekommen sie kein Geld mehr. Dann gehen sie natürlich Pleite und verlassen wahrscheinlich den Euro.

Ich weiß nicht wie Sie das sehen, aber warum müssen die Griechen jetzt schon wieder einen Plan vorlegen, obwohl das Problem bereits seit fast zwei Jahren bekannt ist? Was ist mit dem Plan passiert, der dafür gesorgt hat, dass in den vergangenen zwei Jahren viele Milliarden Euro Richtung Griechenland geflossen sind? War dieser Plan nicht gut genug? Oder haben die Griechen sich nicht daran gehalten? Kein Politiker der darüber spricht.

Der Plan war natürlich nicht gut genug. Genauso wenig, wie jeder andere Plan der EU und des IWF. Sparmaßnahmen ohne Reformierungen, ohne Zukunftsperspektive aber dafür mit massenhaften Steuererhöhungen. Das bringt nichts weiter als ein Schrumpfen der Wirtschaft und Konsumenten, die ihr Portemonnaie nicht nur zuhalten, sondern sich sicherheitshalber auch direkt draufsetzen.

Die Börsen lassen sich vom EU-Gezanke nicht länger in Panik versetzen. 2011 schoss die Börse noch immer dann hinauf und hinab, wenn ein Politiker oder Zentralbanker seinen Mund aufmachte. 2012 kann man erkennen, dass die Börse gelernt hat, dies zu durchschauen und nun ihren eigenen Weg geht.

Und das ist insbesondere für DienstagTrader fantastisch. In diesem Jahr hat diese besondere Strategie schon ungefähr 19% Rendite erzielt. Und das können nicht viele Aktienanleger von sich behaupten. Ich erwarte, dass wir mit DienstagTrader-Trend ein Spitzenjahr erleben werden, und dass wir über 100% erzielen werden. Klicken Sie hier, um von dieser eimaligen Strategie zu profitieren.

In Italien ist die Jagd auf Schwarzgeld und Steuerhinterzieher in vollem Gang. Es gibt viele Maßnahmen, die von haufenweise Beamten ausgeführt und kontrolliert werden müssen. Die Folgen sind ein Regierungsapparat, der nur noch unvollkommener funktioniert und Bürger, die ihr Schwarzgeld verstecken und keine Ankäufe mehr für über 1.000€ tätigen.

Die „Lösung“ der Politiker sind mehr Regeln und mehr Bürokratie, obwohl es im Gegenteil eher weniger werden müssten. Höhere Steuern, obwohl es eher niedrigere sein müssten. Mehr Aufwand, obwohl es eher weniger sein müsste. Wer gut aufpasst sieht, dass es gerade in so gut wie allen Ländern schief geht. Der Euro ist entweder dazu verdammt zu zerbrechen oder einen kräftigen Wertverlust durchzumachen. Schützen Sie sich. Kaufen Sie Gold und Silber!

 

Teilen Sie diesen Artikel per Mail oder auf Ihren Social Media Kanälen

Das griechische Chaos – einige Beispiele

Ich lese gerade das Buch „Boomerang“ von Michael Lewis. Empfehlenswert. Er beschreibt in diesem Buch, wie unter anderem in Island, Irland und Griechenland die Länderkrisen entstanden sind.

Was Griechenland betrifft, so hat sich klar gezeigt, dass das Land sich in die Eurozone gelogen hat. Der Kopf des statistischen Bundesamtes dort hat es geschafft, die Zahlen so zu manipulieren, dass man ihm als Spitznamen „The Magician“ gab. Die EU-Politiker sind mit offenen Augen darauf hineingefallen, obwohl ein kleines bisschen logisches Nachdenken schon genügt hätte, um dahinter zu kommen, dass die griechischen Staatsfinanzen ein großer Trümmerhaufen sind. Einige Beispiele aus dem Buch, die amüsant und gleichzeitig traurig sind:

  • Zwei Drittel der griechischen Mediziner haben ein offizielles Jahreseinkommen unter € 12.000 (unter € 12.000 muss man keine Steuern zahlen).
  • Wenn jemand der Steuerhinterziehung überführt wird, dauert es 15 Jahre bis eine Verurteilung stattfinden kann.
  • Die griechische Bahngesellschaft setzt 100 Millionen Euro um. Allein die Personalkosten liegen bei 400 Millionen Euro. Übrige Kosten umfassen 700 Millionen Euro.
  • Ein durchschnittlicher griechischer Bahnmitarbeiter verdient € 65.000 im Jahr.
  • Das griechische Bildungssystem ist das schlechteste Europas, hat aber pro Schüler viermal mehr Lehrer, als es durchschnittlich in Europa der Fall ist.
  • Für belastende Berufe wird ein Renteneinstiegsalter von 55 Jahren bei Männern und 50 Jahren bei Frauen hantiert. Über 600 Berufe werden als belastend eingestuft.

An den obigen Dingen wurde infolge des europäischen Druckes zweifelsohne bereits das nötigste geändert, aber eine Kultur in der Bürger in Vielzahl Steuern umgehen und in der die Regierung ein großer Trümmerhaufen ist, lässt sich nicht mal eben in einem Jahr verändern. Auch nicht in zehn Jahren.

Wenn man das alles liest, kann man nur zu einem Schluss kommen: Jeder Euro, der Richtung Griechenland fließt, ist weggeschmissenes Geld.

 

Teilen Sie diesen Artikel per Mail oder auf Ihren Social Media Kanälen