Dieses eine Foto sagt mehr als tausend Worte

Weil ich gestern in diesem Artikel Donald Trumps Aussage über das Einreiseverbot für Muslime erwähnt habe, wollte ich Ihnen das folgende Foto auch kurz zeigen, das John Mauldin mir geschickt hat.

Ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, dass ein Foto mehr sagen kann als tausend Worte.

Unglaublich dumm
John Mauldin schrieb übrigens auch, wie unglaublich dumm Trumps Idee schon allein aus rein ökonomischer Sicht sei.

Sie würde nämlich zu einem Handelskrieg mit muslimischen Ländern führen, dessen Folgen mindestens so dramatisch wären, wie der durch den Smoot-Hawley Tariff Act verursachte Handelskrieg in den 30er Jahren.

Wir wissen alle, wie dramatisch die 30er Jahre waren. Und wozu die Wirtschaftsdepression letztendlich geführt hat…

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Es ist Krieg, Währungskrieg!

Es ist Währungskrieg. Aus Währungskriegen entstehen Handelskriege. Und aus Handelskriegen entstehen letztendlich richtige Kriege. Zumindest hat uns das die Vergangenheit gelehrt. Hoffen wir, dass vor allem Letzteres nicht eintreten wird.

Der aktuelle Währungskrieg nahm seinen Anfang mit den USA, die 2008 die Zinsen auf 0% herabstuften und anfingen viel Geld zu drucken. Natürlich zogen GB, Gesamteuropa und viele andere Länder nach.

Das dickste Ding
Aber das dickste Ding brachte Japan letztes Jahr. Die Herren auf dem Foto unten, Shinzo Abe und sein BoJ Kumpel Haruhiko Kuroda, heizten das Ganze so richtig an.

Die BoJ druckte ab nun monatlich 5.500.000.000.000 Japanische Yen, bzw. 55 Milliarden Dollar. Aus heißer Luft. Im Verhältnis zum Umfang der japanischen Wirtschaft ist das mit Abstand das größte Gelddruck-Experiment der Nachkriegsgeschichte.

Europäische Exporteure haben das Nachsehen
Auch weil Draghi es seit Juli 2012 bei dem Versprechen beließ, alles nötige tun zu wollen, sehen wir auf der folgenden Graphik nun die Konsequenzen für den EUR/JPY Kurs.

Chart forEUR/JPY (EURJPY=X)

Folge ist, dass der Euro in den vergangen zwei Jahren satte 35% teurer geworden ist. Und weil Japan nie wieder mit dem Gelddrucken aufhören können wird (warum erkläre ich Ihnen in einem der nächsten Artikel), wird der Yen in Zukunft noch viel weiter sinken.

Als Exportunternehmer haben Sie ein Problem
Wenn Sie also ein Unternehmer sind, der nach Japan exportiert, haben Sie ein kleines Problem. Denn Ihr Produkt kostet den Japaner jetzt mal eben 35% mehr.

Und wenn Sie als Unternehmer am internationalen Markt mit einem japanischen Unternehmen konkurrieren, haben Sie auch ein Problem. Denn dieses japanische Unternehmen kann seine Produkte auf der ganzen Welt für viel weniger Geld anbieten als Sie.

Da insbesondere deutsche Unternehmen am internationalen Markt mit japanischen Unternehmen konkurrieren, wird vor allem die deutsche Wirtschaft diesem Problem ausgesetzt sein. Und wenn der deutsche Export einen Schnupfen hat, bekommt die gesamte Eurozone eine schwere Grippe.

Draghi kündigt Handeln an
EZB-Chef Draghi weiß das natürlich auch. Er kündigte daher letzten Donnerstag an, dass die EZB ab nächsten Monat handeln wird, um die Euroinflation auf 2% anzuheben.

Frei übersetzt: der Euro muss runter. Denn anderenfalls würde der europäische Export zu sehr leiden. Also muss Geld gedruckt werden. Viel Geld.

Auf Aktion folgt Reaktion. Und anschließend erneut Aktion.
Japan wird dann seinen Export-Vorteil dahinschmelzen sehen und noch mehr Geld drucken. Dadurch werden sich andere Länder benachteiligt fühlen und ebenfalls Geld drucken. Dann wird Draghi sich gezwungen sehen erneut Geld zu drucken. Etc., etc.

Es ist Krieg, Leute. Währungskrieg. Und bei egal welcher Art von Krieg hat in jedem Land immer eine Personengruppe das Nachsehen. Der einfache Bürger. Immer.

Wenn Ihr Geld in ein Paar Jahren ganz brav auf einem Sparbuch steht und Sie kein physisches Gold und Silber besitzen, werden Sie meiner festen Überzeugung nach das größte Opfer sein. Das allergrößte.

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Entgegen der eigenen finanziellen Belange

Letzte Woche habe ich drei Tweets mit interessanten Informationen für achtsame Anleger gepostet. Im ersten geht es um ein Interview mit dem Hedgefonds Manager und Autor James Rickards. Er redet über den Währungskrieg, der seit 2010 in vollem Gange ist. Interessant ist, dass er sich für Währungs-/Handelskriege auf die 30er (Deflation) und 70er Jahre (Inflation) bezieht. In beiden Jahrzehnten war es klug, insbesondere Gold und Silber zu besitzen.

Damit würden Banken entgegen ihrer eigenen Belange handeln, denn Sie müssten ihren Kunden raten, genau das zu tun, was wir in unserem kostenlosen Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ beschreiben. Und wenn ihre Kunden diese Tipps befolgen würden, würde dies direkt entgegen der eigenen finanziellen Belange der Bank wirken.

Der zweite Tweet handelt von der Meldung, dass China seine Positionen in amerikanische Staatsanleihen auf das niedrigste Niveau seit Juni 2010 zurückgeschraubt hat. Die Chinesen wollen mehr Diversifikation und weniger USD-Risiko. Ich habe Ihnen letzten Donnerstag in diesem Artikel schon mitgeteilt, dass es keine andere Möglichkeit geben wird, als einen enorm steigenden amerikanischen Zins in den nächsten Jahren.

Der dritte Tweet bezieht sich auf ein Interview mit dem Chefökonom der schweizer Bank UBS, der vor Inflation warnt. Erstaunlich, denn Bankleute warnen nie vor Inflation.

Und hier werden wir mit unserer Anleihenstrategie hunderte Prozent Rendite erzielen. Es ist übrigens keine Strategie, auf die man sein gesamtes „Hab und Gut“ setzt (das macht man übrigens bei keiner Strategie). Es ist, neben Anlagen in andere gute Strategien, jedoch ideal, einen Teil seines Geldes darauf zu setzen. Es funktioniert sogar schon mit 1.000 Euro perfekt. Klicken Sie hier, um auf das Zerplatzen der letzten großen Seifenblase zu setzen.

 

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Über aktuellen Währungskrieg nachdenken

Ich habe bereits mehrere Male geschrieben, dass sich gerade ein Währungskrieg abspielt. Ein Streit, der von den USA in Gang gesetzt wurde. Ein solcher Währungskrieg ist kein Zustand, der ein paar Wochen oder Monate dauert. So etwas dauert viele Jahre und die Folgen können desaströs sein.

Der Handelskrieg, den die USA 1929 mit dem Smoot-Hawley Tariff Act (hoher Einfuhrzoll auf über 20.000 Produkte) in Gang setzten, führte letztendlich zum Zweiten Weltkrieg. Auf einen Währungskrieg folgt ein Handelskrieg und mit ein wenig Pech im Anschluss ein richtiger Krieg.

Ich lese gerade das Buch `Currency Wars´ von James Rickards. Absolut empfehlenswert. Rickards zeichnet ein sehr gutes Bild von der Art und Weise, wie Währungskriege ausgefochten werden. Auch der aktuelle. Es ist als Anleger, aber auch als Bürger wichtig, das zu begreifen. Zumindest, wenn man kein Ofer werden möchte.

Außerdem möchte ich nächsten Montag etwas ausführlicher auf die Eurokrise und die Rolle der Zentralbanken darin eingehen. Es ist wichtig, sich gut vor Augen zu führen, wem eine Zentralbank nutzt. Das hilft nämlich dabei, sich ein Bild der Zukunft ausmalen zu können.

Über den aktuellen Währungskrieg, die Eurokrise und die Rolle der Zentralbanken nachzudenken, führt jedes Mal wieder zu ein und demselben Schluss: Es ist für die nächsten Jahre entscheidend, physisches Gold und Silber zu besitzen und nebenbei eventuell in Gold- und Silberaktien zu investieren. Sorgen Sie also bitte dafür, dass Sie auf jeden Fall physisches Gold und/oder Silber besitzen.

 

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