Wenn Deutschland dann die falsche Entscheidung trifft…

Letzten Montag habe ich Ihnen in diesem Artikel mitgeteilt, dass Deutschland sich als eines der größten Opfer des aktuellen Währungskriegs entpuppen könnte.

Deutschland produziert viele ähnliche Waren wie Japan und Südkorea. Die Wirtschaft dieser Länder gilt demnach als wichtige Konkurrenz für deutsche Exportunternehmen.

Talfahrt
Alle Währungen erleben gerade eine Talfahrt. Der japanische Yen wird dort unten allerdings mit großem Vorsprung als Erster ankommen. Und darum wird der Euro im Verhältnis zum Yen, koreanischen Won und so gut wie allen anderen asiatischen Währungen teurer.

Die gesamte Eurozone wird dadurch in Schwierigkeiten geraten, Deutschland jedoch am allermeisten. Der deutsche Export wird den im Verhältnis teuren Euro stark zu spüren bekommen.

Die deutsche Wirtschaft wird in eine Rezession geraten und das deutsche Haushaltsdefizit wird dann über die europäische Norm von 3% hinaussteigen.

Was wird Deutschland dann tun?
Deutschland hat andere Euroländer in den vergangenen Jahren dazu verpflichtet, sich an die europäische Norm von 3% zu halten. Daraufhin erlebten wir in der Eurozone eine Politik, die der Salamitechnik und Steuererhöhungen entsprach.

Die entscheidende Frage lautet daher, wie Deutschland reagieren wird, wenn sein Haushaltsdefizit bald über 3% liegen wird. Reformen oder investieren? Oder Salamitechnik und Steuern anheben?

Riesige Negativspirale
Sehr wahrscheinlich ist, dass die deutsche Regierung sich moralisch verpflichtet fühlt, das gleiche zu tun, was das Land anderen Euroländern in den vergangenen Jahren auferlegt hat. Gesamter Fokus auf diese 3%. Salamitechnik und Steuererhöhungen.

Und genau das, verehrter Leser, wäre ein dramatischer Fehler. Wenn das getan wird, um das Haushaltsdefizit unter 3% zu bekommen, wird die gesamte Eurozone in einer Negativspirale landen, die wir bis dato noch nicht erlebt haben.

Der erste gefährliche Aspekt
Der erste Aspekt auf den geachtet werden muss, ist der USDJPY-Kurs. Wenn der USDJPY-Kurs (notiert jetzt bei 1,198) über 1,22 steigt. Denn das könnte der Auslöser für eine Yen-Verkaufswelle sein, bzw. für einen schnellen, starken Rückgang des Yen.

Fortsetzung folgt!

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Eine einfache Rechnung, die jeder machen kann

Man sollte als Anleger (und generell im Leben) niemals blind alles glauben. Es ist aber dennoch wichtig, anderen zuzuhören. Zuhören, Informationen aufnehmen, Fakten checken, selber nachdenken und dann einen Schluss ziehen.

In diesem Artikel habe ich Ihnen Donnerstag mitgeteilt, dass Eric Sprott die allergrößte Anlagechance seines Lebens vor Augen sieht. Weil er davon ausgeht, dass der Goldpreis innerhalb eines Jahres auf 2.400$ steigen wird.

Für mich ist es leicht, ihm in dieser Sache zuzustimmen, denn ich betrachte Gold und Silber schon seit Jahren sehr positiv. Es ist natürlich großartig, wenn wir wirklich innerhalb eines Jahres so viel verdienen. Aber wenn es ein Jahr länger dauert, werde ich auch zufrieden sein.

Vielleicht haben Sie aber auch mitbekommen, was Sprott ab 12’30“ sagt.

Wenn man die zukünftigen finanziellen Verpflichtungen berücksichtigt, die sich aus den für Unternehmen geltenden Buchhaltungsvorschriften ergeben, liegt das amerikanische Haushaltsdefizit für das Jahr 2012 bei satten 6.600 Milliarden Dollar. Bei einer Wirtschaft von 15.864 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Haushaltsdefizit von 42%!

In diesem Artikel beschäftigt sich John Williams von Shadowstats ausführlich mit diesem Thema, und er nennt Links zur Website des amerikanischen Finanzministeriums, unter denen er diese Zahlen gefunden hat.

Und auf der folgenden Graphik sehen Sie, wie hoch die amerikanische Staatsverschuldung laut John Williams Rechnung ist, wenn man zukünftige Verpflichtungen der Sektoren Social Security, Medicaid und Medicare miteinbezieht.

85 Billionen Dollar. Bzw. 85.000 Milliarden Dollar. Bzw. 85.000.000.000.000 Dollar.
Das ist eine 85 mit zwölf Nullen!

Es ist genau wie Sprott in dem Audiointerview sagt: Die USA sind praktisch pleite. Jeder, der sich zwei Minuten Zeit nimmt und sich die Zahlen anschaut, kann diese Rechnung sehr einfach nachvollziehen.

Der Zeitpunkt rückt näher, ab dem sich niemand mehr traut, den USA Geld zu leihen. Der amerikanische Anleihemarkt ist eine Blase, die mit einem großen Knall zerplatzen wird. Und wir werden daran hunderte Prozent verdienen.

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1 Bild das mehr sagt als 1.000 Worte

Haben Sie die Reaktionen zur sog. Einigung in Sachen Fiscal Cliff mitbekommen? Zwei Tage starker Börsenanstiege! Was war die Welt erleichtert darüber, dass wir nicht alle gemeinsam in den Abgrund gestürzt sind. Ein Dankeschön an die hart arbeitenden (in diesem Fall) amerikanischen Politiker! Und danke Obama, der sogar seinen Weihnachtsurlaub für uns alle geopfert hat!

Deal ist, dass viele Steuererhöhungen eingeführt werden und die Sparmaßnahmen später verhandelt werden. Rechts sehen Sie ein Diagramm, das mehr sagt als tausend Worte.

Denn die erzielte Einigung bringt der amerikanischen Staatskasse exakt 62 Milliarden Dollar zusätzliche Steuereinnahmen ein. Bei einem Haushaltsdefizit von ungefähr 1.200 Milliarden Dollar!

Ceteris paribus
Diese 62 Milliarden Dollar sind übrigens ceteris paribus. Will sagen, unter sonst gleichen Bedingungen gilt diese Summe. Bei Steuererhöhungen bleiben die Bedingungen jedoch nie gleich. Es gibt immer negative Folgen.

Am 4. Januar veröffentlichte das Congressional Budget Office (CBO) eine Meldung, aus der ich Ihnen die wichtigste Stelle nicht vorenthalten möchte. Sie lautet:

Relative to the laws in place at the end of 2012, we estimate that this legislation will reduce revenues and increase spending by a total of nearly $4.0 trillion over the 2013-2022 period.

Für jedermann verständlich formuliert, schreibt das CBO also, dass die bis dato erzielte Einigung den Effekt haben wird, dass das Haushaltsdefizit in den kommenden zehn Jahren jährlich durchschnittlich 400 Milliarden Dollar höher ausfallen wird. Die Staatsverschuldung wird nur noch schneller ansteigen!

Theater
Der ganze Rummel rund um den Fiscal Cliff, die ganzen Verhandlungen, Obama, der seinen Weihnachtsurlaub unterbrach, die Erleichterung der Medien und der großen Öffentlichkeit – alles ein großes skandalöses Theaterstück.

Und dieses Theaterstück ist noch nicht vorbei. Es geht bald mit den Verhandlungen über Sparmaßnahmen und dem sovielsten erneut erreichten Schuldendeckel weiter. In ein paar Wochen wird das Gleiche skandalöse Theaterstück erneut aufgeführt. Wieder von Anfang an. Und die Medien werden das Spielchen wieder komplett mitspielen.

Gigantisch hoch und schnell steigend
Die amerikanische Staatsverschuldung ist offiziell auf 16.432 Milliarden Dollar gestiegen. Über 100% des amerikanischen BIP. Und die Verschuldung steigt schnell weiter.

Die gigantisch hohe und schnell steigende Staatsverschuldung in Kombination mit den lächerlich niedrigen Zinsen machen den amerikanischen Anleihenmarkt zu einer Seifenblase historischen Ausmaßes. Eine Seifenblase, in dessen Vergleich die NASDAQ-Blase 1999 und die amerikanische Immobilienblase 2007 Kinderkram waren.

Und diese Blase kann jetzt jeden Moment zerplatzen. Die sog. Einigung in Sachen Fiscal Cliff hat in jedem Fall nicht zu einer Zunahme des Vertrauens in den amerikanischen Anleihenmarkt geführt. Denn Anleihenkurse sind gesunken.

Das einzige was Sie verstehen müssen…
Haben Sie jemals vom Zerplatzen einer Blase profitiert? Ich vermute nicht. Jetzt haben Sie die Chance.

Sie müssen kein Wissenschaftler sein, um es vorhersehen zu können. Das einzige was Sie verstehen müssen, ist, dass niemand immer weiter uneingeschränkt viel mehr Geld ausgeben kann, als er einnimmt.

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Eine kurze Geschichtsstunde

In den sechziger Jahren gab es noch einen Goldstandard. Gold kostete 35$ pro Unze. 35$ mussten also durch eine Goldunze gedeckt werden. Und die Deutsche Mark hatte einen festen Dollarkurs. Geld drucken war nicht möglich. Oder doch?

Die USA haben unter Lyndon Johnson den Vietnamkrieg begonnen, und eben dieser Johnson hat zudem allerlei Sozialleistungen angehoben, um auf diese Weise ein ideales Zusammenleben zu schaffen. Die Kosten (also Haushaltsdefizite) liefen aus dem Ruder und die Amerikaner begannen klammheimlich Geld zu drucken.

Das ging eine Weile gut (so wie Manipulation immer eine Weile gut geht), bis der französische Präsident De Gaulle der Sache nicht mehr traute. Er schickte Frankreichs Dollarvorrat in die USA und verlangte dafür die Lieferung physischen Goldes.

Die amerikanischen Goldreserven sanken Ende der sechziger Jahre in beunruhigendem Tempo. Das führte dazu, dass Nixon die Bindung des Dollar an Gold 1971 offiziell beendete. Daraufhin folgten Jahre hoher Inflation, und der Goldpreis stieg Anfang 1980 auf satte 800$.

Es begann damit, dass zu viel Geld ausgegeben wurde, anschließend wurde manipuliert, um Haushaltsdefizite zu decken und dann entschied der Erste, dem Ganzen nicht mehr zu trauen und forderte, in physischem Gold bezahlt zu werden.

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Es ist nur ein kleiner Abgrund

In den vergangenen Tagen haben die Medien ausführlich über den amerikanischen Fiscal Cliff berichtet. Und natürlich taten sie es, ohne sich auch nur eine Sekunde in die Zahlen zu vertiefen. Auch in einem Winterloch müssen die ohnehin begrenzten Nachrichten am besten ein bisschen sensationell sein!

Es geht also um den fiskalen Abgrund in den die USA gestürzt wären, wenn keine Einigung stattgefunden hätte. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man fast meinen, dass wir gestern nur knapp dem Ende der Welt entkommen sind.

Weniger als die Hälfte des Haushaltsdefizits
Es geht um die insgesamt 600 Milliarden Dollar Steuererhöhungen und Sparmaßnahmen. Das ist viel Geld, aber es ist gleichzeitig auch weniger als die Hälfte des jährlichen amerikanischen Haushaltdefizits. Ohne eine Einigung zwischen Obama und den Republikanern, wären Steuererhöhungen und Sparmaßnahmen also automatisch eingetreten.

Und dann würden die USA 2013 exakt dasselbe tun, was so gut wie jedes europäische Land in den vergangenen Tagen getan hat. Sparmaßnahmen mit der Salamitechnik und Steuererhöhungen mit dem sog. Ziel, das Haushaltsdefizit zurückzudrängen. Was natürlich nicht gelingt. Und was der Wirtschaft natürlich den Hals umdreht.

Es verändert sich nichts
Wie erwartet, wurde sich im letzten Moment auf irgendeinen Kompromiss geeinigt, bei dem eine Einigung über Sparmaßnahmen sogar um zwei Monate aufgeschoben wurde. Erleichterung soweit das Auge reicht! Das bringt jedoch alles nichts. Denn das Haushaltsdefizit wird riesig bleiben und die Staatsschulden werden weiterhin stark steigen.

Wenn in den vergangenen Wochen eine Sache sehr deutlich geworden ist, dann ist es, dass Demokraten und Republikaner komplett entgegengesetzter Ansicht sind. Und dass die Wahrscheinlichkeit, dass die amerikanische Regierung in den kommenden vier Obama-Jahren einschneidende Maßnahmen ergreifen wird, um die Wirtschaft wieder in die richtige Spur zu geleiten, bei weniger als 0,01% liegt.

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Millionen – Milliarden – Billionen

Ist es Ihnen auch aufgefallen?
Seit Ausbruch der Krise gehen die Rettungspakete und Unterstützungspakete über hunderte Milliarden weg wie warme Semmeln. Unterstützungsfonds von 500 Milliarden. LRGs von fast einer Billion. Kein Mensch lässt sich von solchen Beträgen noch schockieren.

Die meisten Menschen habe auch keine Vorstellung davon, wie enorm groß diese Beträge sind. Als unsere Politiker vor ungefähr zwei Monaten ein Rettungspaket für spanische Banken ankündigten, habe ich Ihnen in diesem Artikel beschrieben, wie hoch Ihr und mein Beitrag daran ist. Das macht es schon ein stückweit greifbarer.

Zudem bringen alle diese Summen viele Menschen durcheinander. Eine Milliarde sind tausend Millionen. Eine Billion sind tausend Milliarden. Und im Englischen ist eine Milliarde dann wiederum „a billion“. Und eine Billion ist im Englischen „a trillion“. Können Sie mir noch folgen?

Im angehängten Clip zeigt Tony Robbins, wie man solche Summen ganz leicht aus der richtigen Perspektive betrachtet. Es hilft dabei, zu realisieren, wie viel Geld eine Billion (a trillion) eigentlich ist.

Gleichzeitig zeigt er, wie sehr man das Haushaltsdefizit herabsenken kann, indem man die reichen Bürger und Unternehmen mehr Steuern zahlen lässt.

 

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Sie müssen sich nur noch outen

Erinnern Sie sich an diesen Artikel, den ich Ihnen vor einer guten Woche geschickt habe? In dem Clip erklärt ein pensionierter Buchhalter Ihnen, warum das amerikanische Haushaltsdefizit unmöglich wettgemacht werden kann.

Und damit sagt er auch, dass die Staatsverschuldung in den kommenden Jahren mindesten so schnell steigen wird, wie es in den vergangenen vier Jahren unter Obama der Fall war. In diesem Artikel habe ich Ihnen noch mitgeteilt, dass die USA satte 88% ihrer Steuereinnahmen für Sozialleistungen ausgeben.

Letzte Woche habe ich sogar gelesen, dass 50% der amerikanischen Familien auf irgendeine Weise finanziell von der amerikanischen Regierung abhängig sind. Die USA ist damit so ungefähr das sozialistischste Land der Welt.

Komischerweise halten sie selbst sich für Kapitalisten. Das Wort Sozialismus ist dort sogar ein Schimpfwort. Politiker tun darum auch nichts lieber, als einen politischen Konkurrenten als Sozialisten zu bezeichnen.

Der amerikanische Komiker und Talkshow Moderator Bill Maher beschreibt hier auf gute und ab und zu sogar sehr komische Art und Weise, wie die Amerikaner sich selber ganz hervorragend zum Narren halten.

PS: Zum ersten Mal hat die amerikanische Staatsverschuldung die 16.000 Milliarden Dollar geknackt. Die Seifenblase wird größer und größer. Bis sie bald platzt. Klicken Sie hier, um davon ausgiebig zu profitieren.

 

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Pensionierter Buchhalter redet Tacheles

Unten ein Clip, den Sie sich unbedingt anschauen müssen. Er wurde von einem ganz normalen, besorgten Amerikaner gemacht. Ein pensionierter Buchhalter.

Er zeigt auf sehr deutliche Art und Weise, warum das amerikanische Haushaltsdefizit (und damit die zunehmende Staatsverschuldung) faktisch ein unlösbares Problem ist. Selbst wenn Obama alle Beamten nach Hause schicken und die gesamte amerikanische Bundeswehr abschaffen würde!

Den USA stehen griechische Verhältnisse bevor…

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Obama wird auf jeden Fall Recht bekommen

Ich hoffe, dass Sie diesen Clip am Freitag aufmerksam verfolgt haben. Obama teilte uns darin im Februar 2009 mit, dass er sich weigere, das „Spend as you please“– Verhalten der Bush Regierung fortzuführen.

Obama äußerte sich in dieser Ansprache glasklar. Er läutet die Alarmglocken in Bezug auf das hohe amerikanische Haushaltsdefizit und die hohe Staatsverschuldung. Zu Recht!

In den zwölf Monaten vor dieser Ansprache, gab die amerikanische Regierung ungefähr 800 Milliarden Dollar mehr aus als sie einnahm. Obama erklärte im Februar 2009, dass diese Summe zum Ende seiner ersten Amtszeit als Präsident halbiert werden müsse.

„We cannot and will not sustain deficits like these…“
Anstelle der Halbierung des Defizits auf 400 Milliarden Dollar, steht Obama jetzt kurz vor einem Haushaltsdefizit von ganzen 1.300 Milliarden Dollar im Jahr 2012. Anstelle der Kürzung um 50%, hat er das Haushaltsdefizit also um dicke 60% erhöht.

„I refuse to leave our children with a debt that they cannot repay…“
Zum Zeitpunkt, als Obama sagte, er weigere sich, den amerikanischen Kindern eine zu hohe Staatsverschuldung aufzusatteln, betrug diese Staatsverschuldung 10.900 Milliarden Dollar. Wenn seine erste Amtszeit in Kürze vorüber ist, wird die Staatsverschuldung auf lahme 16.000 Milliarden Dollar angestiegen sein.

„We risk sinking into another crisis down the road…“
Als das Haushaltsdefizit 800 Milliarden Dollar betrug und die Staatsverschuldung bei 10.900 Milliarden Dollar lag, warnte Obama vor einer neuen Krise, wenn man nicht aufhöre, zu viel Geld auszugeben. Zu Recht!

Obama wird in einer Sache auf jeden Fall Recht bekommen: Die Krise wird kommen. Durch diesen beispiellos schnellen Anstieg der amerikanischen Staatsverschuldung wurde der amerikanische Anleihenmarkt nämlich zu einer riesigen Seifenblase.

Eine Seifenblase zerplatzt IMMER
Und Sie wissen, was mit einer Seifenblase passiert. Sie zerplatzt. IMMER. Nur weiß niemand wann. Es kann morgen sein, es kann auch noch eine Weile dauern. Sobald die Seifenblase zerplatzt, werden wir auf jeden Fall hunderte Prozent Gewinn machen.

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Salamitechnik oder Hackebeil

Auf meiner Twitter Seite finden Sie seit letzter Woche unter anderem einen Link zu einer Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes Italiens, Istat, in der angegeben wird, dass das italienische Haushaltsdefizit in den ersten drei Monaten 2012 auf 8% des BIP gestiegen ist.

Es flossen im ersten Quartal 155 Milliarden Euro Steuereinnahmen hinein, und die italienische Regierung gab satte 185 Milliarden Euro aus. Wir befinden uns nunmehr seit vier Jahren in dieser Krise und die italienische Regierung schafft es immer noch, fast 20% mehr Geld auszugeben als sie einnimmt.

Wie macht sie das nur?

Indem sie, genau wie die übrigen westlichen Länder, exakt das Gegenteil von dem tut, was man in einer solchen Situation tun müsste. Sie erhöhen Steuertarife und sparen hier und da ein wenig mit der bekannten Salamitechnik. Und nach vier Jahren haben Sie immer noch nicht begriffen, dass die Wirkung kontraproduktiv ist!

Was müsste man in einer solchen Situation denn tun? Ganz einfach. Den Regierungsausgaben nicht scheibchenweise mit der Salamitechnik zu Leibe rücken, sondern mit einem großen Hackebeil. Alle Zusammenhänge, die die Wörter Zuschuss, Absatz, Subvention etc. enthalten ganz einfach streichen (Sie müssten mal sehen, wie viele Zuschläge und Subventionen in den Taschen großer multinational Unternehmen landen!).

Alle unnötigen Regeln, die Unternehmern und Unternehmen unnötigen bürokratischen Ballast besorgen, rigoros streichen. Und mindestens die Hälfte aller Beamten in den Bürogebäuden, direkt nach Hause schicken. Dann würde man merken, wie schnell die Regierungsausgaben sinken!

Gleichzeitig die Steuern nicht erhöhen, sondern senken. Und dabei dann insbesondere die Vielzahl Steuerarten! So würde das Leben ein Stück einfacher werden, und so bliebe von den höheren Einkommen und niedrigeren Einkommen, für Arbeitnehmer und kleine Unternehmer mehr Geld übrig. Gleichzeitig müssten die Lohnkosten für Unternehmen nicht angehoben werden.

Und was die Banken angeht: Nur Garantien für Erspartes bei Banken, die mit diesem Geld nicht ins Casino gehen, sondern das von Bürgern angelegte Geld auf altmodische Weise Unternehmen und Bürgern leihen, die in ihre Zukunft investieren möchten.

Das ist in meinen Augen der einzige Weg zu finanzieller Stabilität und einer starken Konkurrenzposition. Ob Sie mir zustimmen oder nicht, spielt jetzt mal eben keine Rolle. Was ich oben schreibe wird nämlich vorläufig noch nicht passieren.

Politiker werden weiterhin Steuern erhöhen und mit der Salamitechnik sparen. Und sobald sie infolge ihrer eigenen Politik keinen Ausweg mehr sehen, tritt die Zentralbank in Aktion und druckt Geld in großen Mengen.

Staatsschulden steigen trotz „Sparmaßnahmen“ weiterhin. Haushaltsdefizite werden immer höher. Banken geraten immer tiefer in Schwierigkeiten. Zentralbanken drucken immer mehr Geld. Meiner absoluten Überzeugung nach, gibt es daher nur eine verantwortungsvolle Art und Weise Erspartes anzulegen: Gold und Silber.

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