Sind Sie darauf vorbereitet?

Ich möchte Ihnen heute kurz Mark Spitznagel vorstellen. Einer der erfolgreichsten Anleger weltweit, dessen Hedgefonds bei Ausbruch der Kreditkrise 2008 ganze 100% verdiente.

Seit Ausbruch der Kreditkrise und während seiner gesamten Karriere ist er einer der erfolgreichsten Fondsverwalter der Welt. Sein Universa Fonds ist sogar so beliebt, dass er für Neuanleger geschlossen ist.

Im Folgenden finden Sie ein kurzes Interview, welches er letzte Woche CNBC gab.
Hören Sie es sich gut an!

Spitznagel sagt ganz klar, dass der aktuelle Börsenanstieg künstlicher Natur ist. Dass Aktienkurse von der Fed hochgetrieben werden; die Fed, welche die Zinsen auf 0% gesetzt hat und jeden Monat eimerweise Geld druckt.

Dass die Börse also basierend auf einer künstlich geschaffenen Wirtschaftsillusion so hoch gestiegen ist. Er prognostiziert einen Börsenrückgang von 40%.

Spitznagel sagt auch, dass es verschiedene Zeichen gibt, die darauf schließen lassen, dass uns ein starker Börsenrückgang bevorsteht. Ein Zeichen sehen wir auf der Graphik unten.

An der roten Linie in der Graphik sehen wir, dass jetzt mehr auf Margin (also mit geliehenem Geld) angelegt wird als im März 2000. Und fast ebenso viel wie im Juli 2007. Wir wissen alle, wie hoch die Börse zwei Jahre später stand (also im März 2002 und Juli 2009). Oder wie tief.

Spitznagels Rat an Privatanleger: komplett aussteigen und ruhig auf diesen Crash warten.

Halte ich für einen schlechten Rat.

Er teilt im Interview bereits mit, dass dieser Crash auch erst in einem Jahr (oder noch später) eintreten könnte. Und in der Zwischenzeit könnte die Börse auch ohne weiteres noch ein paar Prozentpunkte, so 30 bis 40, steigen. Zum Beispiel wenn Yellen die Geldpressen noch etwas schneller drucken lässt. Oder wenn Draghi wieder Geld druckt.

Das würde bedeuten, dass Sie jetzt ausstiegen und dann ein Jahr lang (oder noch länger) zähneknirschend mit ansähen, wie andere doch von dem Anstieg profitierten. Das hält der durchschnittliche Privatanleger nicht aus. Logisch, denn wir sind nur Menschen.

Was ich für eine viel bessere Idee halte…
…ist möglichst ausgiebig vom aktuellen Börsenanstieg zu profitieren. Aber dennoch darauf vorbereitet zu sein, auf einen starken Börsenrückgang zu reagieren. Dazu bieten wir Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten auf dem Präsentierteller.

 

Sind Sie ein Langzeitanleger?
Investieren Sie dann in die günstigsten Aktien der stärksten und besten Unternehmen. Unternehmen, deren Zukunft trotz (oder gerade Dank sei) der Krise rosig aussieht. Damit werden Sie die wenigsten Probleme haben. Mit unserem TopAktien Service suchen wir immer nachdrücklich nach solchen Aktien. Klicken Sie hier für Informationen.

Sorgen Sie allerdings gleichzeitig auch für eine Absicherungsstrategie, die Sie direkt einsetzen können, sobald der allgemeine Börsentrend zu sinken beginnt.

Wir bieten Ihnen dafür den Schützen Sie Ihr Portfolio rechtzeitig!-Report. Eine leicht umsetzbare Strategie, die wir bewusst zum Freundschaftspreis anbieten. Klicken Sie hier, um ihn heute noch zu bestellen!

 

Sind Sie ein Kurzzeitanleger?
Dann können Sie auch eine Strategie anwenden, bei der Sie nicht nachdenken müssen. Oder aufpassen. Eine Strategie, bei der Sie immer in Aktien von Unternehmen investieren, die besser performen als kürzlich noch angenommen wurde. Aktien, die in den Nachrichten positiv erwähnt werden.

Hier setzten Sie Ihr gesamtes Geld aber automatisch ins Seitenaus, sobald der Börsentrend zu sinken beginnt.

Sie profitieren also von einer steigenden Börse, während Sie im Vorhinein bereits wissen, dass Sie einem starken Börsenrückgang niemals zum Opfer fallen werden.

Diese Strategie ist DienstagTrader-Easy. Diese Strategie umzusetzen ist leicht. Einmal pro Woche einige Kauf- und Verkauforder aufgeben. Einfach die Signale befolgen. Wie leicht könnte gewinnbringendes Anlegen sonst noch sein?

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Fazit
Wir bieten Ihnen oben zwei großartige Möglichkeiten, vorerst noch eine Weile von einer steigenden Börse profitieren zu können, um im Anschluss dann außerhalb der Schusslinie zu bleiben, sobald dieser starke Crash eintritt.

Mir käme es auf jeden Fall unglaublich dumm vor, ausschließlich auf steigende Kurse zu setzen, ohne einen starken Börsenrückgang zu berücksichtigen.

Dieser Crash wird bald auf jeden Fall eintreten. Ich bin darauf vorbereitet. Mark Spitznagel ist das ganz bestimmt auch. Aber sind auch Sie vorbereitet?

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Chinesische Aktien

Rundum chinesische Aktien gibt es viel Aufsehen. Blogger, die möglicherweise im Dienste großer Short Seller (Hedge Fonds) stehen, schreiben leidenschaftliche Plädoyers darüber, warum chinesische Unternehmen ihre Bücher nicht ordentlich führen oder warum einige Unternehmen sich besser darstellen als sie in Wirklichkeit sind.

Das Ergebnis ist das Entstehen eines negativen Sentiments chinesischen Aktien gegenüber, und das wiegt ganz klar schwerer als der gesunde Menschenverstand. Außerdem führt es dazu, dass diese Short Seller für ihre Manipulationen belohnt werden und damit ihre Gewinne innehaben.

In vielen Fällen sehen wir, dass man den Argumentationen dieser Blogger direkt den Wind aus den Segeln nehmen kann, aber in Bezug auf das Sentiment hat das Übel dann schon zugeschlagen. Die Nachfrage auf chinesische Aktien bleibt dann aus und daraufhin sinken Aktienkurse auf ganzer Linie.

Was tun, wenn Sie Betrugsopfer werden?
In einigen Fällen kann man wirklich von regelrechtem Betrug sprechen. Bei einer Aktie in unserem
TopAktien Report Portefeuille scheint es nun so zu sein. Wir denken, dass man immer und überall dem Risiko ausgesetzt ist, ein Betrugsopfer zu werden. Viele chinesische Aktien werden nur auf die rote Liste gesetzt, weil sie keine Big-4 Buchhalter haben.

Eine absurde Behauptung, denn den Track Rekord der Big-4 Buchhalter kann man nicht unbedingt rühmenswert nennen. Die oben gemeinte Aktie hatte übrigens sehr wohl einen Big-4 Buchhalter. Genau wie der Börsenwachhund SEC hat auch der ‚Qualitätsbuchhalter‘ Deloitte jahrelang nichts bemerkt.

Betrügereien sehen wir überall in der Welt. In den Vereinigten Staaten (Bankensektor, Enorm, Worldcom etc.), in Deutschland (Telekom, IKB, Holzmann, Teakholz, Immobilien, Bankensektor etc.) und eben auch in China.

Alle über einen Kamm scheren
In den vergangenen Wochen erlebten wir bei zwei mittgroßen amerikanischen Technologieaktien (nicht aus unserem Portefeuille) Betrugsvermutungen innerhalb der Buchführung. Der Unterschied ist der, dass dies vom Markt als Einzelfälle betrachtet wird, während man bei chinesischen Aktien direkt alles über einen Kamm schert. Die Manipulation ist sogar so schlimm, dass der Bankensektor in den Vereinigten Staaten und Europa jetzt schon wieder als eine gewöhnliche Investitionsanlage betrachtet wird, obwohl die Irreführung nirgendwo so groß ist, wie in diesem Sektor.

Jämmerliche Börsenwachhunde
Man muss als Anleger damit rechnen, früher oder später Opfer eines betrügenden Unternehmens zu werden. Das ist so, weil wir bei der Selektion von Aktien nun einmal davon ausgehen müssen, dass die an die Behörden weitergegebenen Zahlen korrekt sind. Wir können nicht anders.

In der Praxis liefern Börsenwachhunde, Zentralbanken und Buchhalter jedoch häufig jämmerliche Arbeit ab, wenn es um ihre Kontrollaufgaben geht. Wenn ein Unternehmen (oder jemand innerhalb eines Unternehmens) also betrügen will, besteht die Möglichkeit, dass dies erst dann entdeckt wird, wenn bereits ein großer Schaden entstanden ist. Wir müssen als Anleger also davon ausgehen, dass die Absichten der Chefetage eines Unternehmens ausschließlich gute Absichten sind.

Verteilung ist entscheidend
Man kann also kaum etwas dagegen tun, Opfer eines Betrugsfalls zu werden. Als Anleger muss man darum sehr gut darauf achten, dass man lediglich einen Teil seines Geldes in nur eine Aktie steckt. Sie sollten darum ein Portefeuille von mindestens 15 Aktien führen und falls möglich nach unterschiedlichen Strategien anlegen.
Lesen Sie in
diesem Artikel und auch in diesem Artikel mehr zu diesem Thema.

Was werden wir tun?
Was die mit
TopAktienReport selektierten chinesischen Aktien betrifft, so haben auch wir Probleme in Folge des negativen Sentiments. Unser Prinzip lautet jedoch, sich nicht mit dem Sentiment zu beschäftigen. Sentiment ist grundsätzlich ein zeitlich begrenztes Phänomen und wir investieren langfristig. Und wenn Sie diesen Artikel lesen, wissen Sie auch, dass die Börse fast nie Recht hat.

Es könnte gut sein, dass wir bei einer weiteren oder sogar mehreren anderen Aktien Opfer von Betrug werden (kein Mensch kann das wissen), aber von den Aktien, die derzeit zu Unrecht so niedrig bewertet werden, erwarten wir hunderte Prozent Gewinn. Dadurch werden wir letztendlich ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Und darum geht es schließlich beim Anlegen.

Die größten Gewinne kann man gerade dort einfahren
Wir werden in der kommenden Zeit zur Sicherheit kurz keine chinesischen Aktien selektieren. Wir beobachten das Sentiment allerdings dennoch sehr gut. Sobald wir die ersten Veränderungen des Sentiments wahrnehmen, sobald Hedge Fonds und große Short Seller ihre Fühler auf irgendetwas anderes richten, werden wir uns unmittelbar die günstigsten chinesischen Aktien schnappen. Denn genau dort kann man unserer Meinung nach schließlich die größten Gewinne einfahren.
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Die Schuldigen sind unschuldig

Die Probleme in Griechenland stehen immer noch ganz oben auf der Tagesordnung. In dieser Woche kündigte der griechische Premierminister Papandreou Maßnahmen an, die das Haushaltsdefizit um fünf Milliarden Euro schrumpfen lassen sollen. Erhöhung des Steuertarifs, höhere Verbrauchersteuer auf Tabakwaren, Alkohol und Kraftstoffe und Kürzungen der Gehälter der Politiker. Die direkte Folge war natürlich die, dass das Land heute wieder am Boden liegt.

Am Donnerstag hat Griechenland dann erfolgreich einen zehnjährigen 6,25% Obligationenkredit über fünf Milliarden Euro ausgeschrieben. Dafür gab es jede Menge Interessierten, denn es gab für 15 Milliarden Euro Anfragen.

Viele Politiker sind vor allem sauer auf die Hedge Fonds. Sie haben angeblich in Folge ihres massenhaften Kaufs von Credit Default Swaps (CDS) die Preise in die Höhe getrieben, hierdurch wiederum die Obligationskurse gesenkt und automatisch die Zinssätze für Obligationen erhöht.

Hedge Fonds haben den Griechen sogar geholfen
Die Wahrheit ist komischerweise genau das Gegenteil. Hedge Fonds haben in der Tat im großen Stil diese CDS gekauft, haben dies jedoch vor beinahe einem Jahr getan. Damals machte sich noch fast niemand Sorgen um die Griechen.
Sie kauften die Dinger für kleines Geld und hielten sie anschließend ganz ruhig fest. Niemand störte das. Sie taten dies, weil sie der Meinung waren, dass die griechischen Staatsfinanzen früher oder später Probleme bekommen würden. Hätten sie Recht bekommen, hätten sie ihre CDS mit einem schönen Gewinn wieder verkaufen können oder sie hätten griechische Obligationen zu einem großartigen Zinssatz kaufen können.

Sie werden verstehen, dass diese Hedge Fonds in den vergangenen Wochen genau das entgegengesetzte von dem gemacht haben, was ihnen zur Last gelegt wird. Sie haben Gewinne gemacht und ihre CDS genau darum verkauft. Hätten sie das nicht getan, oder hätten sie diese Dinger niemals in ihrem Besitz gehabt, dann wäre der Kurs der CDS auf griechische Staatsobligationen wahrscheinlich noch viel höher gestiegen, dann wäre der Tamtam noch größer gewesen und dann wären Kredite für die Griechen noch teurer. Wenn auch unbewusst, dennoch haben die Hedge Fonds den Griechen im Grunde geholfen.

Wer hat die CDS so massenhaft gekauft?
Sicherlich haben auch einige Spekulanten die CDS gekauft, aber zum größten Teil waren es die Banken. Verschiedene Banken (vor allem deutsche und französische) haben den Griechen viele Milliarden geliehen und bekamen Angst, ihr Geld nicht mehr wieder zu sehen. Sie haben haufenweise CDS gekauft um mögliche Verluste auf diese Kredite abzudecken durch Gewinne auf die CDS zu verbuchen.

Im Grunde hat der Markt also gut funktioniert und gibt es nur einen Schuldigen für das griechische Drama: Die Griechen selbst.
Bleibt noch die dringende Frage nach dem Land, von dem die Hedge Fonds nun die meisten CDS besitzen…?

 

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