Europa hat ein immens großes Problem

Am Montag habe ich in diesem Artikel darüber berichtet, dass Europa in den vergangenen Jahrzehnten davon profitiert hat, dass die USA seit dem Zweiten Weltkrieg eine garantierte (und bezahlte) Sicherheit der Welthandelsrouten ermöglicht haben.

Europäische Unternehmen konnten rund 70 Jahre lang nach Herzenslust importieren und vor allem exportieren und genossen dabei die kostenlose (von den USA bezahlte) Sicherheit, dass bestellte Waren an ihren Bestimmungsorten ankamen.

Die Zeiten sind nun vorbei. Den USA, mit Trump an der Spitze, reicht es. Sie haben keine Lust mehr, die Welt zu subventionieren. America first.

Wir befinden uns am Beginn eines Handelskriegs, der noch Jahre anhalten wird. Und Europa wird das größte Opfer sein.

Abhängig vom Export
Europas großes Problem ist die wirtschaftlich große Abhängigkeit vom Export und dass der Kontinent nicht selber den eigenen Energiebedarf abdecken kann.

Deutschland wird das größte Opfer dieser Entwicklung. Nicht verwunderlich also, dass Merkel die Lage nach dem G7-Gipfel am letzten Wochenende als deprimierend beschreibt.

Wir dürfen also davon ausgehen, dass der deutsche und europäische Export in den kommenden Jahren sehr stark unter Druck geraten werden.

Auch wenn dies das einzige Problem wäre…
Wenn wir eine gut organisierte EU hätten, wenn der Euro eine stabile Währung wäre und wenn Europa ansonsten keine politischen und wirtschaftlichen Probleme hätte, wäre diese eine Entwicklung alleine schon Grund genug für große Sorgenfalten in den kommenden Jahren.

Hier gilt eher, dass wir in Europa mit einer schlecht organisierten EU, einem instabilen Euro, hohen Schulden, einer enormen Vergreisung, sehr schwachen Banken und zunehmendem Populismus zu kämpfen haben.

Das ist schon einiges!

Das Allerdümmste, was man in einer solchen Situation tun kann
Noch deprimierender (und gefährlicher) ist allerdings, dass die Länder in Europa untereinander Streit haben. Die ersten Anzeichen erleben wir jetzt schon in den Medien.

Ich kann mir daher vorstellen, dass ich in einigen Jahren wirklich nicht mehr in Europa leben werde. Und am allerdümmsten wäre es jetzt, sein Geld auf einem europäischen Sparkonto zu führen.

Schon jetzt liegt der jährliche Verlust bei mindestens 2%. Und in Zukunft werden die Risiken nur noch größer.

Sorgen Sie für eigene Unabhängigkeit!
Ich kann Ihnen nur empfehlen, das folgende Zitat aus dem Report In Gold we Trust zu lesen und gut zu behalten.

Wenn Sie physisches Gold besitzen, sind Sie komplett unabhängig. Dann können Ihnen eine steigende Inflation, politische Panikmaßnahmen oder kippende Banken nichts anhaben.

Sie sollten daher physiesches Gold und/oder Silber besitzen!
Ich kaufe mein Gold und Silber bei diesen Anbietern.

 

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In Gold we Trust

Eine andere jährlich wiederkehrende Empfehlung ist der vielfach hochgelobte In Gold we Trust  Report, den die Incrementum AG aus Lichtenstein jedes Jahr kostenfrei publiziert.

Für mich ist dieser Report jedes Jahr ein absoluter must read.

Wenngleich der Titel suggeriert, dass sich der Report ausschließlich mit dem Thema Gold beschäftigt, widmen sich Ronald-Peter Stöferle und Mark Valek insbesondere der aktuellen Wirtschaftslage, wie das Finanzsystem aufgebaut ist etc.

Man muss also kein Goldbug sein, um diesen Report interessant zu finden.

Man muss allerdings Lust haben, Zeit zu investieren, denn die Langversion des Reports umfasst ganze 211 Seiten.

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Wem 211 Seiten zu viel des Guten sind, der kann sich auch die 47-Seitige Kurzversion herunterladen.

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