Tweet der Woche – Zentralbanksprache

Für unsere Rubrik Tweet der Woche wähle ich die in meinen Augen wichtigsten Tweets aus, die ich in den Tagen zuvor auf meinem Twitter-Account veröffentlichte und bespreche diese mit Ihnen.

Nachfolgend der Tweet dieser Woche.

Frei übersetzt: Wir müssen weiter Geld drucken, weil wir vor einem steigenden Euro Angst haben.

Die EZB schickte einen zweiten Tweet, in dem Draghi erklärte, warum die EZB am Donnerstag beschloss, den Zinssatz vorläufig bei 0% zu belassen und weiter Geld zu drucken.

Bei dieser Erklärung erkennt man sehr gut, was ein Zentralbanker an schönen Worten von sich geben kann und trotzdem einen intelligenten Eindruck hinterlässt.
Ich habe es darum kurz übersetzt. Die EZB druckt weiter Geld, weil sie Angst vor dem steigenden Euro haben.

Denn ein steigender Euro führt zu sinkender Inflation, mehr Import (wird günstiger) und stagnierendem Export.

Die Eurozone ist für einen starken Euro wirtschaftlich zu schwach. Alles ist zulässig, um den Euro zu schwächen. Natürlich zu Lasten der Sparer.

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Warum alle eine günstigere Währung wollen

In diesem Artikel vom vergangenen Montag habe ich Ihnen mitgeteilt, dass der Dollar unter anderem steigt, weil die Zentralbanken weltweit Geld drucken und/oder Zinsen herabsenken.

Im noch so jungen Jahr 2015 stuften bereits ganze neun Zentralbanken ihre Zinsen herab!

Dafür gibt es zwei Gründe. Zum einen wollen die Länder Wirtschaftswachstum schaffen, indem sie ihre Währung günstiger machen und dadurch ihren Export vorantreiben. Das geht allerdings immer auf Kosten anderer Länder.

Daraufhin reagieren andere Länder dann mit Zinssenkungen, weil sie nicht wollen, dass ihre Währung und damit ihr Export teurer werden.

Weiter steigende Schulden
Der zweite Grund ist der u.a. Abbildung zu entnehmen, die ich letzte Woche in der Financial Times gesehen habe.

Wenn sich (wie 2008) herausstellt, dass die westlichen Länder in einer Schuldenkrise gelandet sind, ist es logisch, dass diese Schulden in den darauffolgenden Jahren abgebaut werden. Aber Politiker und Zentralbanker denken darüber augenscheinlich anders.

Gesamtschuld stark gestiegen
Die Gesamtschuld (Haushalte, Unternehmen und Staat) als prozentualer Anteil des BIP ist in Deutschland um 8% gestiegen, aber in den anderen hier aufgeführten Euroländern zwischen 55 und ganzen 172%.

Die Antwort auf eine Krise, die auf zu hohen Schulden beruht: mehr Schulden machen.

Zwei Lösungen
Die einzige Lösung (neben Pleite gehen), die den Ländern zur Verfügung steht, um die Schuldenlast herabzusenken, ist Inflation. Und um Inflation zu schaffen, kann man zwei Dinge tun: Zinsen herabstufen und Geld drucken.

Darum darf man davon ausgehen, dass Zentralbanken weltweit alles daran setzen, den Wert ihrer Währungen zu verringern und/oder Inflation zu schaffen. Alles.

Dollar wird stark weitersteigen
Und weil die Federal Reserve vorläufig noch nichts unternehmen wird und nach Meinung vieler Analysten die Zinsen sogar anheben wird, wird der Dollar stark weitersteigen. Mit den denkbar schlimmsten Konsequenzen…

 

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Wahrnehmung und Realitaet liegen meilenweit auseinander

In diesem Artikel habe ich Ihnen letzten Freitag mitgeteilt, dass die Eurozone infolge niedriger Inflation gezwungen wird, Geld zu drucken.

Und ich habe Ihnen mitgeteilt, dass der Dollar unter anderem so stark ist, weil die amerikanische Wirtschaft am besten läuft, und alle deshalb auf eine Zinsanhebung setzen.

Wahrnehmung. Realität.

Die enorme Gefahr einer Deflation in der Eurozone
Wo man auch hinschaut, Zeitung oder Fernsehen, überall wird uns eingebläut, Deflation sei schlecht, weil Konsumenten dann nicht kaufen würden. Und dass Draghi Geld drucken müsse, um diese enorme Gefahr einzudämmen.

Hier nun eine Tabelle, dich ich von der Eurostat Website kopiert habe:

Aktuell herrscht eine Deflation von 0,2%. Vor allem, weil die Energiepreise um 6,3% gesunken sind, und weil „unprocessed food“ (Gemüse, Obst, Fleisch etc.) 1% günstiger wurde.

Kennen Sie jemanden, der weniger tankt?
Kennen Sie auch nur eine Person, die weniger Benzin tankt, weil die Spritpreise gerade so günstig sind? Oder jemanden, der weniger Gemüse und Obst kauft, weil er einen weiteren Rückgang der Preise erwartet? Ich kenne niemanden!

Dennoch geht die gesamt Finanzwelt davon aus, dass die EZB am 22. Januar verkünden wird, dass sie Geld drucken wird. Auch weil Draghi himself vorletzte Woche bereits äußerte, dass es seiner Meinung nach nötig sei.

Die Realität sieht so aus, dass die EZB Geld drucken wird, obwohl es absolut unnötig ist.

Denn der Rückgang der Kraftstoffpreise ist für die Eurozone einzig und allein vorteilhaft. Und jeder, der sich die Mühe macht, sich auch nur einigermaßen in den Ölmarkt zu vertiefen, weiß, dass Kraftstoffpreise im nächsten Jahr wieder stark steigen werden.

Die amerikanische Wirtschaft
Wir haben in letzter Zeit nur noch positive Meldungen zur amerikanischen Wirtschaft gehört. Die Wirtschaft wuchs im dritten Quartal um satte 5%.

Die Wahrnehmung geht im Allgemeinen dahin, dass es der amerikanischen Wirtschaft sehr gut geht. Schauen wir uns einmal die harten Zahlen an. Die Realität.

Im dritten Quartal 2014 lag das amerikanische BIP nominal 728 Milliarden Dollar höher als ein Jahr zuvor. Dieses Wirtschaftswachstum wurde jedoch erzielt, weil Regierung, Unternehmen und Bürger gemeinsam ganze 2.045 Milliarden Dollar mehr Schulden machten.

2.045 Milliarden Dollar zusätzliche Schulden machen, um damit lediglich 728 Milliarden Dollar Wirtschaftswachstum zu schaffen. Das klingt sehr ungesund!

Es geht immer um die Wahrnehmung
Die EZB wird aufgrund einer aktuellen Wahrnehmung Geld drucken, die da wäre, dass Deflation eine Gefahr darstelle. Das Ergebnis wird ein immer schwächer werdender Euro sein.

Und die Fed wird die Zinsen aufgrund der Wahrnehmung anheben, dass es der amerikanischen Wirtschaft ja so gut gehe. Mit dem Ergebnis eines steigenden Dollars.

Die Realität sieht so aus, dass die Eurozone ein Deflationsproblem hat. Und dass die amerikanische Wirtschaft viel schwächer ist als weitgehend angenommen wird.

Realität wird in ungefähr einem Jahr durchdringen
Das wird aber vermutlich erst irgendwann Ende 2015, Anfang 2016 passieren. Erst nachdem der stark steigende Dollar eine Spur der Verwüstung hinter sich gelassen hat…

 

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Sparpläne mit langer Laufzeit und hohen Festzinsen

In letzter Zeit sehe ich immer häufiger, dass Versicherer oder Banken Sparpläne mit langer Laufzeit und hohen Festzinsen anbieten.

Ihre Werbung soll auf potenzielle Kunden zuverlässig und vertrauenserweckend wirken. Die Oma, die für ihre Enkel sparen möchte, die liebevolle Mutter, die möchte, dass es ihrem Kind später einmal genauso gut geht wie ihr selbst. Mit idyllischen Bildern sollen die richtigen Emotionen erweckt werden.

Über zehn Jahre einen monatlichen Betrag einzahlen und dafür z.B. 2,75% Zinsen bekommen.

Was soll daran schon falsch sein?
Immer wenn Sie Ihr Erspartes einer Finanzeinrichtung überlassen, sollten Sie sich im Klaren darüber sein, dass dieses Institut das (normale und gesunde) Ziel verfolgt, Gewinn machen zu wollen.

Wenn eine Bank oder ein Versicherer Ihnen 2,75% zahlt, muss er das von Ihnen erhaltene Geld wieder für mindestens 4-4,5% anlegen können, um nach Abzug der Verwaltungs- und Werbekosten noch etwas Gewinn übrighalten zu können.

Die Regeln des Risikomanagements bei Finanzinstitutionen
Das Hauptaugenmerk einer Finanzeinrichtung liegt jedoch nicht nur darin, Gewinn zu machen. Dies soll laut Regeln eines guten Risikomanagements auch möglichst risikoarm vonstattengehen.

Kurzum, wenn eine Bank oder ein Versicherer Ihnen einen nahezu risikofreien Sparplan anbietet und dafür z.B. 2,75% Festzins zahlt, steht das Institut laut Regeln des guten Risikomanagements in der Pflicht, das von Ihnen erhaltene Geld selber auch nahezu risikofrei anzulegen.

Hier drückt der Schuh
Denn ich verstehe beim besten Willen nicht, wie ein Finanzdienstleister 4% Rendite auf das vom Sparer erhaltene Geld erzielen kann, ohne dabei eine gehörige Portion Risiko einzugehen.

Früher konnten Banken oder Versicherer das Geld, welches sie von Langzeitsparern bekamen einfach in Deutsche o.a. Staatsanleihen stecken und erhielten dafür 5% Zinsen.

Jetzt bringen diese sicheren Anlagen sogar weniger als 1% Zinsen ein. Und durch die niedrigen Zinsen bringen Unternehmensanleihen vertrauenswürdiger Multinationals (wie Unilever, Shell etc.) jetzt sogar weniger als 2% ein.

Mein Fazit
Mit einer Zinsrate von 2,75% verspricht ein Finanzinstitut den Kunden meiner Ansicht nach viel zu viel. Dadurch denken kleinere Sparkunden, dass sie auf Sicherheit setzen, obwohl sie im Grunde ein gehöriges Risiko eingehen.

Der andere Haken
Trotz des Entgegenwirkens hierzulande, wird die EZB früher oder später sehr viel Geld drucken. Mit dem Ziel, die Inflation in Richtung 3% zu steuern, um auf diese Weise den Wert der Kaufkraft des Euro herabzusenken und damit auch den Druck auf die europäischen Staatsschulden.

Wenn die Inflation schon allein auf 3% steigt, verbucht man mit solchen Sparplänen mit langer Laufzeit und festen Zinsen Verlust. Und wenn der Markt sein Vertrauen in den Euro verliert (wie gerade in Japan der Fall), dann wird dieser Verlust nur noch größer ausfallen.

Für Sparpläne gilt grundsätzlich…
…dass Sparprodukte mit langer Laufzeit und fester Verzinsung gut sind, wenn die Zinsen historisch betrachtet hoch stehen. Wenn die Zinsen niedrig stehen, sind diese Produkte gar nicht gut.

Derzeit sind Sparprodukte mit fester Verzinsung und langer Laufzeit meiner Meinung nach also eine sehr schlechte Idee.

Wenn der versprochene Zins hoch ist, gehen Sie unnötiges Risiko ein
Wenn Sie einen Anbieter eines Sparkontos finden, vergleichen Sie die Zinsen dann immer mit den Zinsen für (z.B.) eine deutsche Staatsanleihe mit gleicher Laufzeit.

Wenn eine Finanzeinrichtung für einen Sparplan mit zehnjähriger Laufzeit viel höhere Zinsen verspricht als die Höhe der Zinsen für eine deutsche Staatsanleihe, sollten Sie vorsichtig sein.

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Draghis heuchlerische Besorgnis

Letzten Freitag habe ich Ihnen in diesem Artikel mitgeteilt, warum der niedrigere Ölpreis nicht immer so tief bleiben kann. Wir beurteilen den tiefen Ölpreis in dieser Situation natürlich aus Anlegersicht. Die Zahlen und Fakten betrachten und beurteilen, einen Schluss ziehen und aufgrund dieser Erkenntnisse auf die chancenreiche Lage reagieren, die sich uns hier unserer Meinung nach bietet.

Schauen wir uns die Folgen eines niedrigeren Ölpreises nun einmal aus ökonomischer Perspektive an. Vor allem weil Draghi letzten Donnerstag seine Besorgnis darüber zum Ausdruck brachte.

Aus ökonomischer Sicht ist der niedrige Ölpreis für Länder, deren Wirtschaft sich vor allem um Öl dreht, negativ. Und für ein Land wie die USA, das recht viel Öl gewinnt, davon jedoch nicht sehr abhängig ist, ist der tiefe Ölpreis gut und schlecht.

Sehr gut für Europa
Wenn es aber eine Region in der Welt gibt, für die der gesunkene Ölpreis wirklich gut ist, dann ist das Europa. Denn wir gewinnen kein Öl und wir haben keine Ölindustrie, in der Arbeitsplätze verloren gehen können. Wir importieren und verbrauchen aber sehr viel Öl.

Der niedrigere Ölpreis ist gut für die europäische Handelsbilanz, gut für europäische Unternehmen und gut für europäische Verbraucher.

Dennoch ist Draghi besorgt.

Laut Draghi ist der niedrigere Ölpreis zwar ein Vorteil für Unternehmen und Haushalte, aber er macht sich Sorgen, weil die Inflation weiter sinkt und die Gefahr einer Deflation zunimmt.

Gute Deflation – schlechte Deflation
Es gibt zwei Arten der Deflation. Gute und schlechte. Gute Deflation herrscht, wenn Preise infolge größerer Produktivität sinken. Ein Bespiel positiver Deflation ist der Laptop, auf dem ich diesen Artikel schreibe. Er war vor zwanzig Jahren noch richtig teuer.

Negative Deflation herrscht, wenn Preise infolge einer gesunkenen Nachfrage nach den Gütern sinken, die in Ihrem eigenen Land (oder Ihrer Wirtschaftszone) hergestellt werden.

Wein?
Würde zum Beispiel die Nachfrage nach Wein infolge wirtschaftlicher Schwierigkeiten stark sinken, gäbe es einen Überschuss des Weinangebots. Weine würden günstiger werden, weil Winzer sich gezwungen fühlten, ihre Preise zu senken. Eine solche Deflation verursacht Winzer, die Verlust machen, Winzer, die Pleite gehen usw.

Öl wird nicht in der Eurozone gewonnen. Und demnach steht der sinkende Ölpreis für uns für eine positive Deflation. Sehr positiv sogar.

Denn diese Deflation führt dazu, dass für Unternehmen und Haushalte geringere Kosten entstehen. Also mehr Geld übrig haben, mit dem sie investieren, konsumieren oder bestehende Schulden begleichen können.

Ist Draghi dumm oder heuchelt er?
Inflation durch höhere Verbrauchsteuer ist für Draghi scheinbar kein Problem. Aber sobald das durch eine Deflation kompensiert wird, die infolge geringerer Ölpreise entstanden ist, kommt bei Draghi ein Gefühl der Besorgnis auf. Obwohl gerade das eine positive Deflation ist.

Ist Draghi wohlmöglich so dumm, dass er eine positive Deflation nicht von einer negative unterscheiden kann? Oder hält er uns nur zum Narren, um die Geldpressen möglichst schnell so richtig anschmeißen zu können?

Ich denke Letzteres. Denn er will in gut einem Monat anfangen sehr viel Geld zu drucken. Ein wenig heuchlerisch, lieber Mario!

 

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Der wahnsinnig mutige Paul Volcker (2)

Vor gut einer Woche habe ich Ihnen in diesem Artikel mitgeteilt, dass der frühere Fed-Chef Paul Volcker der Inflation den Hals umdrehte, indem er die Zinsen stark anhob. Dadurch drehte er zugleich dem damals stark steigenden Goldpreis definitiv den Hals um.

Ich habe Ihnen auch mitgeteilt, wie mutig man sein musste, um solche Maßnahmen zu ergreifen. Volcker wurde zu einer Art Paria, denn sich Geld zu leihen wurde für die Bevölkerung und Unternehmen viel zu teuer und amerikanische Unternehmen gerieten infolge des steigenden Dollars in Schwierigkeiten.

Gelinde gesagt, können wir behaupten, dass Paul Volcker in den Jahren 1980-1983 ein nicht unbedingt angenehmes Leben hatte.

Dank des Vorgängers
Und das hatte er im Grunde genommen seinem Vorgänger Arthur Burns zu verdanken, der Anfang der 70er Jahre schon hätte einschreiten müssen, das jedoch nicht tat. Burns gab später zu, dass er schlicht und ergreifend nicht mutig genug war, dem Druck des Weißen Hauses standzuhalten.

Paul Volcker war also enorm mutig. Aber auf der folgenden Graphik ist zu sehen, dass das in einer Zeit stattfand, in der die amerikanische Staatsverschuldung lediglich 30% des BIP betrug.

Von einer so geringen Staatsverschuldung können wir jetzt nur noch träumen! Mit einer so niedrigen Verschuldung war es damals für die USA überhaupt kein Problem, einige Jahre enttäuschende Steuereinnahmen (bzw. heftige Haushaltdefizite) zu verdauen.

Wer möchte schon die ganze Welt gegen sich haben?
Aktuell herrscht (noch) keine Inflation. Es ist jedoch allseits bekannt, dass die Wirtschaft in eine tiefe Rezession verfällt, sobald Zentralbanken den Zins nicht weiter niedrig halten und kein Geld mehr drucken.

Und wenn das passiert, steigen die amerikanischen und europäischen Staatsschulden bis weit über 100% des BIP.

Sollte anno 2014 ein Zentralbanker die Unverfrorenheit besitzen, das zu tun was nötig wäre, gingen verschiedene Länder sofort Pleite. Anleihemärkte gerieten sofort in Panik. Börsen schössen sofort in den Keller.

Kein Zentralbanker nimmt in Kauf, dafür die ganze Welt gegen sich zu haben!

Fazit
Zentralbanken werden die Zinsen auch weiterhin niedrig halten und viel Geld drucken. So lange, bis Inflation überhandnimmt. Und wenn die Inflation anschließend zu schnell steigt, werden sie nicht den Mut besitzen und hart durchgreifen.

Und daher ist der Rückgang des Goldpreises seit 2011 nichts weiter als eine Korrektur innerhalb eines stark steigenden Langzeittrends. Und darum wird der Goldpreis in den kommenden Jahren enorm steigen. Und Papiergeld wird letztendlich wertlos werden.

Weil für mich 100% feststeht, dass Zentralbanker die heutige Politik bis zum bitteren Ende fortsetzen werden, kaufe ich auch weiterhin regelmäßig physisches Gold und Silber. Ich kaufe bei diesen Anbietern.

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So stark wächst die amerikanische Wirtschaft

In den gängigen Medien lese ich immer häufiger als mir lieb ist, dass es der amerikanischen Wirtschaft besser geht, weil die Federal Reserve doch bedeutende Maßnahmen ergreift.

Die Typen, die das behaupten, übernehmen blindlings eine vorgekaute Wirtschaftszahl. Natürlich, ohne sich dabei auch nur eine kritische Frage zu stellen. Höchste Zeit also, sich die letzten Zahlen einmal richtig anzuschauen.

Die offiziellen Zahlen
Im zweiten Quartal erzielte die amerikanische Wirtschaft offiziell ein Wachstum von 1,6%. Schauen wir uns einmal an, wie Amerika das erreicht hat.

In den zwölf Monaten bis zum 30. Juni 2013 betrug das amerikanische BIP 3,1%, bzw. 508 Milliarden Dollar mehr als in den zwölf Monaten zuvor. Offiziell lag die Inflation also bei 1,5%. Aber das müssen wir jetzt kurz außer Acht lassen.

3,87$ Schuldenzuwachs für jeden Dollar Wirtschaftswachstum
Der sogenannte Z1-Report, den die Federal Reserve jedes Quartal veröffentlicht, zeigt, wie es um die Gesamtverschuldung von Regierung, Unternehmen und Bürger steht.

Laut dem letzte Woche veröffentlichten Report liegt der Schuldensaldo von amerikanischer Regierung, von Unternehmen und Bürgern am 30. Juni insgesamt satte 1.971 Milliarden Dollar höher als ein Jahr zuvor.

Um 508 Milliarden Dollar Wirtschaftswachstum zu erzielen, hat die amerikanische Gesellschaft demnach ganze 1.971 Milliarden Dollar extra Schulden gemacht. Das sind Neuschulden in Höhe von 3,87$ für jeden einzelnen Dollar an Wirtschaftswachstum.

Mein Fazit
Stellen Sie sich einmal vor, ein Unternehmen liehe sich 100.000€, um seinen Umsatz zu stimulieren. Diese Aktion würde dann anschließend läppische 26.000€ zusätzlichen Umsatz einbringen. Und der Chef würde dann stolz verkünden, dass der Umsatz gestiegen sei!

Nun ja, so das Bild der amerikanischen Wirtschaft in aller Kürze. Wenn Sie hinter die von Medien veröffentlichten Zahlen schauen und sehen, wie viele Neuschulden gemacht wurden, um Wirtschaftswachstum (= zusätzlichen Umsatz) zu realisieren, erkennen Sie sofort, dass die amerikanische Wirtschaft in Wirklichkeit nichts anderes ist als eine riesige Seifenblase.

Größte Blase aller Zeiten
Eine Seifenblase, die in den vergangenen Jahren ein historisches Ausmaß angenommen hat. Amerikanische Politiker haben sich selbst vorgegaukelt, dass man uneingeschränkt Geld ausgeben und uneingeschränkt Neuschulden machen kann.

Und dadurch wurde der amerikanische Anleihemarkt zur größten Blase aller Zeiten. Eine Blase, die garantiert platzen wird. Und wir werden damit hunderte Prozent Gewinn erzielen.

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Die Mutter aller Börsenrückgänge

Es geht ganz einfach nicht anders. Ich bin mir zu 99,99% sicher, dass das passieren wird. Irgendwann in den nächsten Jahren werden wir die Mutter aller Börsenrückgänge verpasst bekommen. Ein Börsenrückgang, in dessen Vergleich der Rückgang 2008 Kinderkram war.

Das wird passieren, sobald die Finanzmärkte realisieren, dass das Spiel der Zentralbanken definitiv abgelaufen ist.

Der große Unterschied zu 2008
Ein wichtiger Unterschied zu 2008 macht das Ganze noch gruseliger. Damals ging es einem noch gut, wenn man sein Geld auf ein Sparkonto oder in Anleihen gesteckt hatte. Sollte der Crash eintreten, den ich oben erwähnt habe, wird der Wert des Geldes auf Sparkonten bereits infolge der Inflation verdampft sein.

Bevor das passiert, werden Börsen schon kräftige vorübergehende Rückgänge aufgetischt bekommen. Diesen Rückgängen werden jedoch auch noch Zeiten folgen, die von Zentralbanken viel zu optimistisch verkauft werden (wie aktuell).

Schon jetzt viel zu teuer
Die Börse ist schon jetzt viel zu teuer, wenn man sie mit dem durchschnittlichen Gewinn der börsennotierten Unternehmen vergleicht. Sobald ausreichend viele Anleger das realisieren, wird die Angst um sich greifen und die Börse stark sinken. Sehr wahrscheinlich wird dem noch ein viel kräftigerer Anstieg folgen, weil Zentralbanken noch viel heftiger eingreifen werden.

So lange bis das Lied der Zentralbanker definitiv ausgesungen ist.
Dann RASEN wir in den Keller. Mit der Wirtschaft und der Börse.

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Wenn man hinter die veröffentlichten Zahlen schaut…

Ich hoffe, dass Sie meine beiden Artikel über die amerikanische Wirtschaft aufmerksam gelesen haben. Das Fazit ist natürlich, dass man in die Irre geführt wird, wenn man dieses 2,6%ige Wirtschaftswachstum klaglos als Wahrheit annimmt.

Inflationszahlen werden in jedem Land manipuliert. Aber in den USA ist man darin Weltmeister. Der Unterschied zwischen der vom BLS veröffentlichten Inflationsrate und den Preiserhöhungen, die der Durchschnittsamerikaner in seinem Portemonnaie fühlt, ist in keinem Land weltweit so groß.

Wachstum aus heißer Luft
Wenn die Inflation seriös berechnet werden würde, bliebe in den USA kein Wirtschaftswachstum übrig. Das gegebene Wirtschaftswachstum ist nichts anderes als heiße Luft. Und um dieses Wachstum aus heißer Luft realisieren zu können, hat Obama sich ganze 1.200 Milliarden Dollar geliehen. Innerhalb eines Jahres!

Obama hat mehr Schulden gemacht, als seine 42 Vorgänger zusammen!

Wenn man also hinter die veröffentlichten Zahlen schaut, weiß man, dass die Wirtschaftserholung in den USA ausschließlich auf Manipulation beruht. Eine Krise von zu vielen Schulden lösen, indem man noch mehr Schulden macht, Geld druckt und Inflationszahlen manipuliert.

Jeder, der sich die richtigen Zahlen anschaut und ein bisschen logisch nachdenkt, weiß, dass das unmöglich gut ausgehen kann. Und dass der amerikanische Anleihenmarkt hart crashen wird. Und genau davon werden wir unglaublich kräftig profitieren. Sie auch?

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Der zweite Haken

Letzten Donnerstag habe ich Ihnen in diesem Artikel schon vom 2,6%igen Wirtschaftswachstum berichtet, dass die amerikanische Wirtschaft laut Medien im dritten Quartal 2012 realisiert hat.

Ich haben Ihnen mitgeteilt, dass man eine solche Zahl niemals klaglos als Wahrheit hinnehmen darf, weil es zwei Haken gibt. Heute schreibe ich etwas zum zweiten Haken.

In den zwölf Monaten, die am 30. September 2012 endeten, lag das amerikanische BIP (inkl. Inflation) also bei 4,3%, bzw. war 648 Milliarden Dollar höher als in den vorherigen zwölf Monaten. Den Teil, den die Inflation ausmacht, lassen wir der Einfachheit halber jetzt kurz außer Acht.

2,68$ Schuldenwachstum auf jeden Dollar Wirtschaftswachstum
Um dieses Wachstum zu realisieren, hat die amerikanische Regierung allerdings 1.276 Milliarden Dollar zusätzliche Staatsschulden gemacht, und amerikanische Unternehmen machten noch einmal 521 Milliarden Dollar Neuschulden. Amerikanische Haushalte senkten zwar ihre ausstehenden Schulden, das jedoch lediglich um 55 Milliarden Dollar.

Um 648 Milliarden Dollar Wirtschaftswachstum zu realisieren, hat die amerikanische Gesellschaft also satte 1.742 Milliarden zusätzliche Schulden gemacht. Gutes Ergebnis…

Mein Fazit
Stellen Sie sich einmal vor, ein Unternehmen leiht sich 100.000€ und initiiert damit eine Marketingkampagne, die schlappe 37.000€ zusätzlichen Umsatz reinholt. Und dass der Chef anschließend stolz verkündet, der Umsatz habe zugenommen!

Nun ja, so sieht die amerikanische Wirtschaft in Kurzfassung aus. Wenn man sich die Inflationszahlen genauer ansieht und schaut, wie viel Neuschulden gemacht wurden, um Wirtschaftswachstum (= zusätzlichen Umsatz) zu realisieren, dann fällt sofort auf, dass das alles eine riesige Seifenblase ist.

Größte Blase aller Zeiten
Eine Seifenblase, die in den vergangenen Jahren ein historisches Ausmaß angenommen hat. Amerikanische Politiker haben sich selbst vorgemacht, dass man uneingeschränkt Geld ausgeben und uneingeschränkt Neuschulden machen kann.

Und dadurch wurde der amerikanische Anleihenmarkt zur größten Blase aller Zeiten. Eine Blase, die garantiert platzen wird. Und wir werden damit hunderte Prozent Gewinn machen.

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