So bedauernswert sind diese Gestalten!

Seit letzter Woche habe ich Ihnen im Rahmen dieses Newsletters schon ausführlich darüber berichtet, wie bedauernswert die ganzen Fed-Clowns im Grunde genommen sind.

Der eine Clown erklärt, dass die Zinsen sehr wohl steigen können, kurz nachdem eine Lawine negativer Zahlen über die USA ausbricht. Ein anderer versucht einen Tag später das Ganze zu besänftigen, indem er erklärt, dass die Zinsen vor allem nicht steigen werden.

Anschließend bedarf es einer zweitätigen Versammlung, um den Entschluss zu treffen, dass die Zinsen bleiben wie sie sind. Zwei Tage!

Es geht aber noch bedauernswerter!

Kurodas Flipchart
Auch die Bank of Japan gab vorgestern einen Zinsentscheid bekannt. Nach drei Jahren verzweifeltem Versuch, die Inflation auf 2% zu bekommen, erklärte BoJ-Chef Kuroda vorgestern gut mal eben, dass es nun Ziel sei, die Inflation noch auf über 2% anziehen zu lassen.

 

Was die Sache aber erst recht bedauernswert macht, ist dieses Foto von Kuroda, während seiner Pressekonferenz vorgestern.

Schauen Sie sich einmal die linke Seite des Fotos an.

Kuroda hatte ein Flipchart dabei. Mit einer Graphik. In der Graphik eine horizontale Linie, ein roter Pfeil und 2%. Sodass alle verstehen, dass er die Inflation auf über 2% heben will. Ganz schön unbeholfen!

Super Wednesday
Diese Gestalten führen das Weltfinanzsystem. Und die Medien springen darauf an, als wären diese Menschen Halbgötter.

Weil die BoJ und die Fed vorgestern beide einen Zinsentscheid veröffentlichten, berichtet die Finanzmedien im Vorhinein sogar über einen Super Wednesday.

Da hat man doch spontan Lust, zu schreien wie ein…

 

 

Dow Jones auf 100.000

Eine auf den ersten Blick absurde Prognose. Ich weiß.

Das war allerdings das erste, woran ich dachte nachdem ich am Donnerstag hörte, dass Citigroup in einem seiner Bulletins einen innovativen neuen Plan präsentiert, in dem beschrieben wird, was getan wird, wenn die Fed bald wieder Geld druckt.

So gut wie alle sind sich inzwischen darüber einig, dass die Gelddruckpolitik der Fed der vergangenen Jahre absolut nicht funktioniert hat. Denn die Wirtschaft entwickelt sich nach sechs Jahren des Gelddruckens und 0% Zinsen in Richtung Rezession und die Inflation in Richtung 0%.

Steuersenkung von Zentralbank finanziert
Im Bulletin (das leider nicht öffentlich ist, es gibt nur Zitate) schlägt Steven Englander von Citi vor, kräftig in die Infrastruktur zu investieren und Steuern stark zu senken. Und das alles durch die Geldpressen der Fed finanzieren zu lassen.

Eine Art abgekartetes Spiel zwischen der amerikanischen Regierung und der Fed.

Wenn man darüber nachdenkt, ist es wirklich das einzige Mittel, das Politikern und Zentralbankern noch bleibt, um die gigantischen Probleme noch ein paar Jahre vor sich herschieben zu können. Und um die Wirtschaft wieder in Fahrt zu bringen und Inflation ansteigen zu lassen.

Für jeden 5% mehr Netto-Lohn
Stellen Sie sich einmal vor, jeder Mensch bekäme durch eine Steuersenkung plötzlich 5% mehr Lohn. Dann würden die Leute automatisch mehr Geld ausgeben.

Das würde zu höherem Konsum, steigender Produktion, sinkenden Arbeitslosenzahlen, Druck am Arbeitsmarkt, steigenden Löhnen, mehr Optimismus, steigenden Rohstoffpreisen und einer dementsprechend steigenden Inflation führen.

Rohstoffe, Gold und Silber, Aktien
Und selbstverständlich würde die Inflation nach einer Weile zu stark weitersteigen und alles würde aus dem Ruder laufen. Sparkonten und Anleihen würden dramatische Verluste ergeben. Rohstoffe, physisches Gold und Silber und Aktien würden enorm steigen.

Anschließend würde das gesamte Kartenhaus zusammenfallen. Aber bis es so weit ist, dauert es noch einige Jahre. Genug Zeit also, sich darauf vorzubereiten…

Ich wiederhole meine Prognose: Dow Jones auf 100.000.