Hundert Millionen Verlust in ein paar Tagen

Ich habe Ihnen letzten Montag schon in diesem Artikel darüber berichtet. Letzten Freitag hat irgendjemand mal eben eine Papierverkaufsorder für satte zwei Millionen Unzen Gold aufgegeben. Kurz bevor der Markt öffnete und noch kaum Handel stattfand.

Eindeutig jemand, der nicht hinter dem besten Preis her war. Und eindeutig jemand, der das Ziel verfolgte, eine Verkaufswelle anzustoßen und damit einen starken Rückgang des Goldpreises. Eine Zentralbank oder Bullion Bank also.

Bumerang
Seitdem ist der Goldpreis um 50$ pro Unze gestiegen. Dieser jemand sitzt jetzt also mit einem Verlust von 100 Millionen Dollar da. Und er wird seine Short Positionen auch irgendwann wieder schließen müssen, was seinen Verlust noch steigern könnte.

Angriff als Bumerang zurück ins eigene Gesicht geflogen. Das tut weh!!

In meinen Augen ist ein solch misslungener Angriff auf den Goldpreis ein starkes Zeichen dafür, dass Gold (und Silber) den Boden der aktuellen Korrektur erreicht hat und bereit ist, einen erneuten Anstieg anzutreten.

Denn wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser jemand sich noch einmal trauen wird, einen solchen Trick aus dem Ärmel zu zaubern?

Gold auf 7.000 – 8.000$
Laut James Rickards liegt der reale Goldpreis irgendwo zwischen 7.000 und 8.000$. Man berechnet das, indem man die Menge des sich in Umlauf befindlichen Papiergeldes mit der Menge Gold vergleicht. Mathe aus der achten Klasse, so Rickards.

Je mehr Geld die Zentralbanken auch weiterhin drucken, desto weiter steigt der reale Goldpreis. Auch das ist Achte Klasse Mathematik.

Gold und Silber haben einen weiten Weg hinauf vor sich. Und wenn ich mir vorstellen, wie viel Geld noch gedruckt werden wird, wird Gold noch viel höher steigen als die rund 430%, die Rickards errechnet hat.

Kaufen Sie also weiterhin Gold und Silber, jetzt wo es noch zu haben ist!
Ich nutze dafür diese Anbieter.

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Ein großartiges Geschenk Ihres Zentralbankers

Letzten Freitag erlebten wir am Goldmarkt erneut ein Beispiel von Manipulation durch Zentralbanken. Gerade bevor am Morgen um 9.00Uhr die Märkte in den USA öffneten, gab irgendjemand eine Verkauforder für satte 2 Millionen Unzen Gold auf.

Wahrscheinlich mit der Absicht, den Goldpreis unter das am 6. August geschaffene Stabilitätsniveau zu drücken und anschließend eine Reihe automatischer Verkauforder und Stop-Loss Order in Gang zu setzen.

Es hat nichts gebracht, denn inzwischen notiert Gold 2% über dem Schlusskurs von letztem Donnerstag. Das sollte dann wohl ein schlechtes Omen für den Zentralbanker gewesen sein.

Was soll man nun von all dieser Manipulation halten?
Die eindeutigste und auch denkbare Erklärung sah ich letzte Woche in diesem Interview mit James Rickards, Autor des Bestsellers „Currency Wars“. Die wichtigsten Fragen und Antworten aus diesem Interview habe ich im Folgenden kurz für Sie übersetzt:

Wie lange kann die Manipulation des Gold- und Silbermarkts noch andauern?
Manipulation durch Zentralbanken kann und wird so lange andauern, bis der Mangel physischen Golds und Silbers so akut wird, dass Banken und Börsen nicht länger Future- und Forward-Verträge liefern können, wenn der Kunde die Lieferung einfordert.

Was wird das Ende einläuten? Physische Nachfrage? Oder ein geopolitisches Ereignis?
Die Nachfrage nach physischem Gold wird so lange hoch bleiben, bis der Goldstandard wieder eingeführt wurde. Der Marktpreis des Golds ist aktuell nämlich viel niedriger als er sein würde, wenn der Goldstandard jetzt eingeführt werden würde.

Was sind die Zeichen einer endenden Manipulation?
Leere Schließfächer, schnelle Preisanstiege und Meldungen der Banken, dass Kunden ihre Papiergoldinvestitionen nicht länger in physisches Gold umsetzen können.

Wird die Manipulation abrupt enden oder nach und nach?
Beides. Der Goldpreis wird zuerst langsam steigen, dann schneller und anschließend wird eine Phase von Panikkäufen anbrechen. Dann folgt die sehr abrupte Meldung, dass Banken und Börsen nicht mehr physisch liefern können. Ab diesem Zeitpunkt wird physisches Gold nicht mehr oder kaum noch zu erhalten sein.

Ist der aktuelle Marktpreis noch relevant in Bezug auf den Wert von physischem Gold und Silber?
Es ist insofern relevant, als dass es jetzt noch möglich ist, Gold und Silber zu viel niedrigeren Preisen kaufen zu können als es bald unter dem Goldstandard möglich sein wird. Die Tatsache, dass Zentralbanken den Goldpreis manipulieren, ist faktisch ein Geschenk für jeden, der Gold und Silber zu diesen künstlich niedrigen Preisen kaufen will.

Laut James Rickards wird der US Dollar seinen Reserve Currency Status verlieren, aber es wird auch keine andere Währung geben, die den Platz des Dollars einnehmen kann oder will. Darum werden wir letztendlich wieder zum Goldstandard zurückkehren.

Gold ist 7.000 – 8.000$ wert
Würde der Goldstandard heute eingeführt werden, würde eine Unze Gold laut Rickards Berechnungen ungefähr bei 7.000 – 8.000$ auskommen. Ein Goldstandard mit niedrigerem Preis würde globale Deflation verursachen.

Darum ist die aktuelle Manipulation der Zentralbanken ein großartiges Geschenk für jeden, der Rabattaktionen liebt. In diesem Fall können wir ruhig von einem Megarabatt sprechen.

Ich liebe Rabatte! Und ich kaufe darum weiterhin Gold und Silber.
Meiner bescheidenen Meinung nach sind diese Anbieter die besten.

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Meine Analyse der Inflation-Deflation Diskussion

Ich hoffe, dass Sie sich das Video mit der Diskussion von Inflationist James Rickards und Deflationist Harry Dent angesehen haben. Es gibt nicht viele Menschen, die intelligent sind und einen total unabhängigen Geist haben, die auch noch eine Diskussion über die Frage, ob wir auf eine Inflation oder Deflation zusteuern, eingehen.

Hervorzuheben ist dabei besonders das Wort unabhängig. Die meisten Gesichter, die Sie im Fernsehen oder der Zeitung sehen, sind entweder nicht intelligent oder nicht unabhängig. Das ist auch der Grund, warum die regulären Medien tagtäglich so viel Müll über uns ausschütten.

Wenn Sie sich die Diskussion noch nicht angeschaut haben, dann tun Sie dies noch, bevor Sie diesen Artikel weiterlesen. Das macht es interessanter, denn dann können Sie Ihre eigene Meinung mit meiner vergleichen.

Meine Analyse von der Diskussion
Die Erklärung von Rickards darüber, wie sich das Drucken von Geld auswirkt, war recht kurz, aber sehr gut. Sie bot keinerlei Angriffsfläche, und Harry Dent griff sie auch nicht an.

Beiden waren sich darin einig, dass der amerikanische Staat das offiziell erklärte Ziel hat, 2% Inflation zuzulassen, dass sie aber in Wirklichkeit 4 bis 5% Inflation wollen. Denn dann wird die Staatsverschuldung schneller als Anteil am BIP verschlungen.

Dent’s Meinung war demnach, dass die Menschen bei 5% Inflation ohne Wirtschaftswachstum in Aufruhr geraten werden. Dass sie fordern werden, dass die Fed mit dem Gelddrucken aufhören soll. An dieser Stelle macht er einen Fehler.

Bürger wollen Lohnerhöhung
Der Bürger, der auf die Straße geht, um zu protestieren, sieht absolut nicht den Zusammenhang zwischen Gelddrucken und Inflation. Das Leben ist 5% teurer geworden und so wird er auf die Straße gehen, um mindestens 5% Lohnerhöhung zu fordern. Er wird niemals auf die Straße gehen, um zu fordern, dass eine Zentralbank aufhört, Geld zu drucken.

Rickards erwartet, dass die Inflation sich zuerst in Richtung der von den Politikern gewünschten 5% bewegen wird und dann anschließend schnell Richtung 10% steigen wird. Beide machten an der Stelle einen Fehler, an der sie ein Szenario von 10% Inflation ohne Wirtschaftswachstum beschrieben. Wobei man bei 10% Inflation automatisch (ein vorübergehendes, sehr ungesundes) Wirtschaftswachstum hat, weil die Menschen ihr Geld ausgeben, um Preissteigerungen zuvor zu kommen.

Schlussfolgerung
Das einzige Argument von Deflationist Harry Dent eine Deflation zu erwarten war, dass er erwartet, dass die Bevölkerung fordern wird, dass die Zentralbanken aufhören sollen, Geld zu drucken. Das ist meiner Meinung nach sehr unrealistisch. Die Bevölkerung wird Lohnerhöhungen fordern, wodurch in erster Linie noch mehr Geld gedruckt werden muss.

In der Weimarer Republik haben sie 1922-23 das Ganze einfach umgedreht. Anstatt zu realisieren, dass Inflation die Folge von Gelddrucken ist, resümierte Reichsbankpräsident Rudolf Havenstein, dass er keine andere Wahl hätte, als Geld zu drucken infolge der steigenden Inflation.

Überzeugung nur noch verstärkt
Dasselbe Resümee wird nun auch gezogen. Dem durchschnittlichen Bürger macht es anfangs nicht viel aus, dass alles teurer wird, so lange sein Einkommen auch in ähnlichem Maße erhöht wird. Die Diskussion hat meine Überzeugung, dass wir auf eine stark steigende Inflation zusteuern, nur noch verstärkt.

Und das Witzige ist, dass beide mich davon überzeugt haben, dass wir mit unserer Anleihenstrategie enorme Gewinne erzielen können und dass beide mich davon überzeugt haben, dass ich vorläufig noch weiterhin Gold und Silber hinzukaufen sollte.

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Inflation oder Deflation? Eine Debatte.

Man hat es nicht leicht, wenn man als einfacher Bürger versuchen möchte, den Lauf der Weltwirtschaft ein wenig zu verfolgen. Einen Tag liest man, dass wir uns auf dem Weg in eine zunehmende Inflation befinden, und am nächsten Tag besteht wiederum die Gefahr einer Deflation.

Es kommt auch nicht oft vor, dass sich zwei renommierte Anleger gegenüberstehen und über dieses Thema debattieren.

Ich finde den folgenden Clip interessant, teile Ihnen meine Meinung dazu allerdings noch nicht mit. Schauen Sie sich den Clip an und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Ich unterbreite Ihnen nächsten Montag meine Meinung und begründe sie. Dann können Sie Ihre und meine Meinung miteinander vergleichen…

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Entgegen der eigenen finanziellen Belange

Letzte Woche habe ich drei Tweets mit interessanten Informationen für achtsame Anleger gepostet. Im ersten geht es um ein Interview mit dem Hedgefonds Manager und Autor James Rickards. Er redet über den Währungskrieg, der seit 2010 in vollem Gange ist. Interessant ist, dass er sich für Währungs-/Handelskriege auf die 30er (Deflation) und 70er Jahre (Inflation) bezieht. In beiden Jahrzehnten war es klug, insbesondere Gold und Silber zu besitzen.

Damit würden Banken entgegen ihrer eigenen Belange handeln, denn Sie müssten ihren Kunden raten, genau das zu tun, was wir in unserem kostenlosen Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ beschreiben. Und wenn ihre Kunden diese Tipps befolgen würden, würde dies direkt entgegen der eigenen finanziellen Belange der Bank wirken.

Der zweite Tweet handelt von der Meldung, dass China seine Positionen in amerikanische Staatsanleihen auf das niedrigste Niveau seit Juni 2010 zurückgeschraubt hat. Die Chinesen wollen mehr Diversifikation und weniger USD-Risiko. Ich habe Ihnen letzten Donnerstag in diesem Artikel schon mitgeteilt, dass es keine andere Möglichkeit geben wird, als einen enorm steigenden amerikanischen Zins in den nächsten Jahren.

Der dritte Tweet bezieht sich auf ein Interview mit dem Chefökonom der schweizer Bank UBS, der vor Inflation warnt. Erstaunlich, denn Bankleute warnen nie vor Inflation.

Und hier werden wir mit unserer Anleihenstrategie hunderte Prozent Rendite erzielen. Es ist übrigens keine Strategie, auf die man sein gesamtes „Hab und Gut“ setzt (das macht man übrigens bei keiner Strategie). Es ist, neben Anlagen in andere gute Strategien, jedoch ideal, einen Teil seines Geldes darauf zu setzen. Es funktioniert sogar schon mit 1.000 Euro perfekt. Klicken Sie hier, um auf das Zerplatzen der letzten großen Seifenblase zu setzen.

 

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