Es wird auf jeden Fall soweit kommen!

Am Währungsmarkt war es letzten Monat mal kurz ruhig. Und das sorgt auch an der Wirtschaftsfront kurzfristig für Ruhe. Das wird unserer Ansicht nach aber nicht mehr lange dauern.

Ich habe Ihnen letzten Monat bereits mitgeteilt, dass die japanische Wirtschaft weiter unter Druck geraten wird. Und damit steigt der Druck auf Premierminister Abe und BoJ Chef Kuroda neue Maßnahmen ergreifen zu müssen.

Im September verkündete Kuroda, vorläufig noch kein zusätzliches Geld zu drucken. Seitdem haben wir allerdings immer mehr Schlagzeilen wir die folgende erlebt, die von Bloomberg stammt:

Die Beweise dafür, dass Abe und Kuroda die japanische Wirtschaft nicht ans Laufen und die Inflation nicht auf die schwer notwendigen 2% bekommen, häufen sich weiter.

Und durch diese ganzen negativen Meldungen über die japanische Wirtschaft, gibt es immer mehr Schlagzeilen wie die folgende:

Etsuro Honda, spezieller Berater von Premier Abe, sagte der Financial Times letzte Woche, dass Japan seiner Ansicht nach mehr Geld drucken müsse. Das geschah selbstverständlich in Absprache mit Abe. Zudem erlebten wir derlei Aussagen letzte Woche auch schon von diversen anderen japanischen Politikern.

Wir setzen auf 500% in nur wenigen Monaten
Kuroda wird sehr wahrscheinlich noch diesen Monat mitteilen, dass die BoJ sein Gelddruckprogramm stark ausdehnen werde. Anschließend könnte der Yen stark sinken und der globale Währungskrieg wäre wieder in vollem Gang.

Mit unserem Report „Der Dollar steigt!“ haben wir unter anderem offensive Positionen eingenommen, mit denen wir an einem Rückgang des Yen 500% in nur wenigen Monaten verdienen werden.

Auch profitieren?
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Ein kurzer Abstecher an die (Kriegs)Schauplätze…

In der vergangenen Woche habe ich wieder einige Schlagzeilen gelesen, die an Klarheit nichts zu wünschen übrig ließen. Der Finanz-Tsunami über den ich dieses Jahr schon häufiger berichtet habe, wird immer heftiger und rückt immer näher.

Wir verknüpfen darum einige Schlagzeilen der vergangenen Woche miteinander. Ein kurzer Abstecher an die (Kriegs)Schauplätze des aktuellen Währungskrieges.

Zuerst in die USA…
Letzte Woche Donnerstag wurde bekannt, dass die amerikanische Wirtschaft im Vergleich zum ersten Quartal im zweiten Quartal um fast 1% wuchs. Das entspricht einem Wirtschaftswachstum von 3,7% auf Jahresbasis.

Daraufhin trafen sich am Wochenende die Zentralbanker zu ihrem jährlichen Gespräch unter vier Augen in Jackson Hole, Wyoming. Dort ließ der Vizevorsitzende der Fed, Stanley Fischer (der laut Fed-Kenner eher der Boss ist als Yellen) in einer Rede durchblicken, dass eine Zinsanhebung im September eine gute Idee wäre.

Die Wahrscheinlichkeit einer amerikanischen Zinsanhebung am 17. September nimmt also zu. Positiv für den Dollar. Negativ für die amerikanische Wirtschaft und die Weltwirtschaft.

…dann kurz nach Japan…
Letzte Woche wurde bekanntgegeben, dass die Inflation in Japan zum dritten Mal seit Beginn der Abenomics auf 0% zurückgefallen ist. Und dass der japanische Konsument sein Geld nicht rausrückt. Trotz der unglaublichen Geldmenge, die die BoJ jeden Monat druckt.

Dieser Artikel der japanischen Times zeigt ganz klar, dass die japanischen Medien immer mehr Druck auf Abe und Kuroda ausüben. Sie sollen mehr unternehmen, um die Inflation hinaufzudrücken indem der Yen abgewertet wird.

Neben all den Dingen, die ich in diesem Artikel bereits nannte, ist die ein neuer handfester Indikator dafür, dass der BoJ-Chef Kuroda am 14./15. September neue Maßnahmen verkünden wird, die die Inflation auf 2% bringen sollen. Japan wird also noch mehr Geld drucken.

…und wir Enden in Südkorea
Über Südkorea habe ich am Dienstagmorgen diese Schlagzeile gelesen:

Südkorea, dessen Export fast die Hälfte des BIP umfasst, exportierte letzten Monat ganze 14,7% weniger als ein Jahr zuvor. Rückgang von fast 15%!

Die Graphik unten macht deutlich, wie dramatisch die Lage ist.

Das, verehrter Leser, ist ein beispielloses wirtschaftliches Drama für Südkorea! Und natürlich werden Japan, Europa (sie drucken Geld) und China (Währungsabwertung) von den koreanischen Medien die Schuld dafür bekommen.

Es ist daher auch nicht schwer vorherzusagen, was Südkorea jetzt tun wird. Zinsen weiter senken und Geld drucken. Um auf diese Weise den Kurs des koreanischen Won stark herabzusenken, sodass Marktanteile der größten Konkurrenten Japan, Deutschland und China zurückgewonnen werden können.

Idealer Nährboden für Finanz-Tsunami
Der steigende Dollar wird in den Schwellenländern einen immer größeren Schaden anrichten. Und zugleich wird der aktuelle Währungskrieg zwischen den großen exportierenden Ländern viel heftiger werden.

Durch die Kombination eines steigenden Dollars und eines immer heftiger werdenden Währungskriegs wird der auf uns zusteuernde Finanz-Tsunami noch stärker werden.

Opfer oder Gewinner?
Wenn Sie nichts unternehmen, könnten Sie dem zum Opfer fallen. Oder Sie reagieren pro-aktiv darauf und profitieren so maximal von dieser Situation.

Mit unserem Report „Der Dollar steigt!“ helfen wir Ihnen dabei so richtig von dieser Entwicklung zu profitieren. Bestellen Sie ihn hier.

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Deutschland wird der große Verlierer sein

Letzten Freitag konnten Sie diesen ausführlichen Artikel über den steigenden Dollar und dessen Folgen lesen. Heute beschäftigen wir uns etwas näher mit dem aktuellen Währungskrieg und dessen Folgen für uns hier in Europa.

Die EZB druckt jetzt jedes Jahr 720 Milliarden Euro. Für eine Wirtschaft von gut 10.000 Milliarden Euro. Draghi gibt also sein (Aller)Bestes, um den Euro abzuschwächen.

Kinderkram
Das ist jedoch Kinderkram verglichen damit, was sein japanischer Kollege Kuroda fabriziert. Die japanische Zentralbank druckt umgerechnet 612 Milliarden Euro pro Jahr. Bei einem Wirtschaftsumfang von lediglich 4.900 Milliarden Dollar.

Kuroda gibt im Vergleich zu Draghi also fast doppelt so kräftig sein Bestes, um die Währung seines Landes abzuschwächen. Und um auf diese Weise exportierende japanische Unternehmen künstlich zu begünstigen.

Der Währungskrieg spielt sich vor allem in Asien ab
Japans Nachbarländer China und Südkorea bekommen den stark gesunkenen japanischen Yen allerdings am stärksten zu spüren. Sie haben ihre Zinsen in diesem Jahr bereits herabgesenkt und werden weitere Schritte einleiten, um ihre Währungen im Vergleich zum Yen weiter sinken zu lassen.

Und hier kommt Deutschland ins Spiel.

Denn die deutsche Wirtschaft lief in den vergangenen fünf Jahren nur so gut, weil Deutschland viel nach Asien exportieren konnte. Das wird in den kommenden Jahren schon weniger werden.

Deutscher Export wird extra starke Dämpfer abbekommen
Aber zudem konkurriert Deutschland am Weltmarkt vor allem mit Japan und Südkorea. Und wenn die beiden darum wetteifern, wer seine Währung (Yen und Won) am stärksten abwerten kann, wird der deutsche Export darunter am meisten und extra stark leiden.

Infolgedessen wird die deutsche Wirtschaft in eine schwere Rezession geraten und das deutsche Haushaltsdefizit wird schnell über die in Europa vereinbarten 3% hinaussteigen.

Und dann wird entscheidend sein, wie die deutsche Regierung darauf reagieren wird.
(Aber damit werden wir uns in einem der nächsten Artikel beschäftigen.)

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Was passiert, wenn wir Unrecht haben?

In diversen Artikeln im Rahmen dieses Newsletters (wie oben) und in unserem gratis Report „Sei vorbereitet und haben einen Plan!“ verkünden wir sehr deutlich unsere Überzeugung, dass der massenhafte weltweite Druck von Geld durch Zentralbanken zu einer stark steigen Inflation führen wird. In diesem Report erläutern wir außerdem, wie wir unser Geld in den kommenden Jahren anlegen werden und wie auf keinen Fall.

Viele Menschen, viele Meinungen
So wie es beinahe überall ist, so verhält es sich auch hier: Es gibt genügend Menschen, die uns absolut nicht zustimmen. Es gibt genügend Menschen, die ein Japan-Szenario erwarten und ebenso viele Menschen, die jeden Augenblick eine deflationäre Krise erwarten, durch die das gesamte Finanzsystem wie ein Kartenhaus zusammenstürzen wird. Uns erreichen auch (manchmal mitleidige) E-Mails von Lesern, die uns mitteilen, warum wir komplett falsch liegen.

Wir schreiben, was wir denken und warum wir so denken. Der Punkt ist, dass es absolut nicht unsere Absicht ist, Ihnen unsere Meinung oder Überzeugung aufzuzwingen. Wir beschreiben, warum wir eine stark zunehmende Inflation erwarten und wie wir darauf reagieren werden. That´s it. Im Anschluss ist es Ihre Sache, ob Sie uns darin zustimmen.

Eine ideale Lösung
Steht uns nun also Inflation oder doch Deflation bevor? Und was machen wir jetzt mit unserem Geld? Für mich ist es glasklar. Inflation. Sollten Sie jedoch zweifeln, es nicht wissen und darum auch nicht wissen, wie Sie Ihr Geld anlegen sollen, dann habe ich die ideale Lösung parat.

Bei DienstagTrader-Trend ist es nämlich wirklich völlig egal, in welches wirtschaftliche Szenario wir in den nächsten Jahren geraten werden. Es ist auch egal, ob die Börse in den kommenden Jahren stark steigt oder sinkt. Die Börse kann nämlich nur in drei Richtungen: hinauf, hinunter oder zur Seite. Und in zwei dieser drei Szenarien erzielen Sie eine fantastische Rendite.

Hohe Rendite in Jahren, gezeichnet von ökonomischem Unheil
Nur bei einer seitwärtsbewegenden Börse (wie es dieses Jahr außergewöhnlich lange der Fall war), müssen Sie bei dieser Strategie kurz die Zähne zusammenbeißen. Schauen Sie sich auf unserer Website
die Ergebnisübersicht an und erinnern Sie sich daran, wie viel wirtschaftlichen Unfrieden wir in diesen Jahren erlebten. DienstagTrader-Trend zieht sich davon nichts an.

Wenn Sie also komplett unabhängig von Wirtschaftsentwicklungen sein möchten, wenn Sie sich von der ganzen Nachrichtenflut nichts anziehen wollen wenn Sie im Hinblick auf Ihre Rendite nicht von steigenden Börsen abhängig sein wollen, dann gibt es eine Strategie, die Ihnen wirklich auf den Leib geschrieben wurde: DienstagTrader-Trend. Für Sie (genau wie für mich) die ideale Anlagestrategie. Schließen Sie hier ein DienstagTrader-Trend Abonnement ab.

 

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Tägliches EU-Hickhack verfolgen macht keinen Sinn

Schon vor ein paar Wochen beschloss ich, das Europäische Hickhack nicht mehr täglich zu verfolgen und auch nicht mehr in diesem Newsletter darüber zu berichten. Im September schrieb ich in diesem Artikel schon, dass die Politiker letztendlich nur eine Lösung haben und das ist Geld im ganz großen Stil zu drucken. Genau das, was nun passiert. Denn Sie glauben doch wohl nicht etwa, dass sie einen Sack Geld parat stehen hatten, um diesen Rettungsschirm zu verstärken?

Und als die Börsen im August gerade enorm eingestürzt waren, habe ich Ihnen in diesem Artikel erklärt, warum unsere Einstellung zu Aktien nur noch positiver wird. Es ist simpel. Wenn Geld gedruckt wird, dann bahnt es sich seinen Weg zuerst zu den Finanzmärkten. Und in den Jahren danach bekommen wir die Konsequenzen durch stark steigende Inflation zu spüren. Fakt ist, dass die USA, die EU, GB und Japan nicht viel mehr können, als Geld zu drucken.

Beim Anlegen geht es immer nur um zwei Dinge.  Geduld und das Wissen, warum man wo anlegt. Auch wenn Sie Ihr Geld auf ein Sparkonto einzahlen, sollten Sie das nicht unbedacht tun, sondern wissen, warum Sie das tun. Vor allem, weil Sie Ihr Geld tatsächlich der Bank leihen.

Die meisten Menschen zahlen Ihr Geld blind auf ein Sparkonto ein. Meine bescheidene Meinung ist, dass die Leute dies in etwa zehn Jahren bereuen werden. In unserem Gratis Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ sagen wir Ihnen genau, weshalb. Und selbstverständlich auch, was unserer Meinung nach auf lange Sicht sehr wohl eine sichere Anlage ist.

 

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Ein Bull Market, der noch Jahre andauern wird

Vergangenen Montag habe ich Sie mit diesem Artikel mit Ihrer Nase vielleicht auf ein Paar mögliche Tatsachen gedrückt. Bei einem Goldpreis, der schon zehn Kalenderjahre hintereinander höher notiert, erwartet nämlich niemand, dass Gold sogar mitten in einem Bull Market auch stark sinken kann.

Der Artikel war natürlich nicht dazu gedacht, Ihnen Angst einzujagen, aber Sie sollten realisieren, dass eine starke Preiskorrektur ohne Weiteres auch eintreten kann. Darum bleibt unser Prinzip, Gold und Silber zeitlich weitestgehend verteilt zu kaufen.

So entsteht eine vorübergehende Korrektur
Eine solche Korrektur entsteht vor allem dann, wenn zu viele Menschen Gold und Silber mit dem Ziel kaufen, „auf die Schnelle“ ein Vermögen damit verdienen zu wollen, und wenn die Leute, die Gold und Silber zum Schutz kaufen möchten, dadurch kurz mit neuen Käufen warten.

Dann entsteht an einem bestimmten Zeitpunkt eine Verkaufswelle, die endet, sobald der letzte Kurzzeitanleger wieder Lust hat zu kaufen. Dann nehmen Gold und Silber wieder den steigenden Trend auf.

Was wird Gold definitiv zum Sinken bringen?
Ich habe zu diesem Thema voriges Jahr bereits
diesen Artikel verfasst. Um den Goldpreis definitiv zum Sinken zu bringen, müssten Regierungen sich weltweit das Ziel setzen, ihre jeweilige Landeswährung stärker werden zu lassen, als die der anderen.

Jetzt erleben wir genau das Gegenteil. Regierungen geben ihr Bestes, um den Kurs ihrer Landeswährungen möglichst niedrig zu halten. Der kurzfristige Vorteil des günstigeren Exports bewegt sie dazu. Politiker und Zentralbanker haben gerade vor einer zu starken Währung Angst. Erinnern Sie sich an die panikartigen Reaktionen vergangenen Monat in der Schweiz und in Japan.

Staatsverschuldung reduzieren? Vergessen Sie´s!
Westliche Regierungen sollten nicht sparen des Sparens wegen, sondern ihre jeweilige Wirtschaft ausgiebig und gründlich umstrukturieren. Die Rolle der Regierung müsste drastisch reduziert werden und sie müssten sich vor allem auf die Abzahlung der Staatsschulden richten.

Zins stark erhöhen? Das wird´s nicht geben!
Zentralbanker müssten den Zins stark anheben, sodass der einfache Sparkunde wieder eine Realrendite für sein Sparkonto bekäme. Für die USA würde dies bedeuten, dass die Fed den Zins in Richtung 5,5% anheben müsste. Die EZB müsste den Zins auf 4,5% anheben.

Das Gegenteil passiert
Wie groß schätzen Sie die Wahrscheinlichkeit ein, das Politiker und Zentralbanker tun werden, was nötig ist? Ich schätze die Wahrscheinlichkeit liegt bei 0,001%. Ich denke, dass genau das Gegenteil passieren wird. Der amerikanische Zins bleibt noch jahrelang auf 0%. QE3 kommt. Die EZB wird ihren Zins sicherlich nicht anheben und beim geringsten Gegenwind herabsenken. Obama wird noch mehr Geld ausgeben und die EZB druckt jede Woche Geld, um Staatsanleihen aufkaufen zu können.

Politiker und Zentralbanker tun alles, um den Bull Market von Gold und Silber noch jahrelang andauern zu lassen, und um den Gold- und Silberpreis möglichst weit hinauf zu jagen.

Gold auf 6200$. Silber auf 160$. Oder sogar höher?
Würden Gold und Silber während dieses Bull Markets gleich stark ansteigen, wie in den 70er Jahren, dann steigt Gold Richtung 6200$ und Silber Richtung 160$. Alles sieht jedoch danach aus, als würde der aktuelle Bull Market länger andauern und als könnten Gold und Silber sogar noch ein Stück höher steigen. Dieser Bull Market wird demnach auch Jahre dauern.

Verteilen Sie Ihre Käufe
Wie ich bereits des Öfteren geschrieben habe, verteile ich meine Käufe auf meinem
Goldmoney Konto zeitlich weitestgehend. Eine Korrektur nutze ich, um extra zu kaufen. Klicken Sie hier für weitere Informationen zum Öffnen eines Kontos bei Goldmoney.

 

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Viele Fragen zur größten Seifenblase seit Jahren (3)

Uns erreichten insbesondere nach diesem Artikel vielen Fragen bezüglich unserer Überzeugung, dass der amerikanische Anleihenmarkt eine Seifenblase ist, die jeden Moment zerplatzen könnte.

In den vergangenen Wochen habe ich schon zwei Fragen beantwortet. Wir erzählten Ihnen in diesem Artikel, warum der Vergleich zwischen Amerika und Japan komplett in die Hose geht und in diesem Artikel erläuterten wir, warum der Zinsentscheid der Fed unabhängig von den Zinsen für Staatsanleihen mit langen Laufzeiten ist.

Heute die dritte Frage:

Bernanke hat bereits für eine große Summe amerikanische Staatsanleihen aufgekauft. Wenn er alles aufkauft, kann er den Zins dann nicht so niedrig halten, wie er möchte?

Antwort: In diesem Artikel stellten wir bereits fest, dass der Zins auf amerikanische Staatsanleihen von Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Die Federal Reserve kann tatsächlich so viele amerikanische Staatsanleihen aufkaufen wie sie will und damit eine so hohe Nachfrage schaffen, dass der Zins niedrig bleibt. Vorübergehend.

Angebot und Nachfrage
Die simple Frage, die sich bei all dem Aufkaufen stellt, lautet: Wo nimmt Bernanke das Geld her, um die ganzen Staatsanleihen aufzukaufen? Das Geld wird künstlich geschaffen. Aus dem Nichts. Gedruckt.

Die Folge des ganzen Gelddrucks ist ein Wertverlust des Geldes. Man bekommt in einem Jahr weniger für sein Geld. Die Folge des Gelddruckens heißt Inflation. Je mehr Geld man druckt, desto schneller nimmt die Inflation zu.

Je höher die Gefahr einer Inflation, desto weniger bekommen die bestehenden Anleihen Anleger am Ende der Laufzeit für ihre Dollar zurück und desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie der Sache nicht mehr trauen und ihre Anleihen verkaufen. Und dadurch wiederum steigt die Wahrscheinlichkeit eines stark steigenden Zinses. Griechische Zustände also.

Die Fed kann theoretisch natürlich alle amerikanischen Staatsanleihen aufkaufen, aber praktisch wird das unmöglich sein. Nun liegt die amerikanische Inflation bei 3,6% und Bernanke kann noch die Erwartung verkünden, dass die Inflation sinken wird. Sobald die Inflation allerdings die 5% Marke übersteigt, wird er da nicht mehr mit wegkommen.

Unser Fazit
Bernanke kann den Zins auf Staatsanleihen kurzfristig niedrige halten, indem er sie ganz einfach mit aus heißer Luft geschaffenen Dollar aufkauft. Das lässt die Inflation jedoch ansteigen, und dadurch werden Anleger, die in Anleihen investiert haben, starke Verluste hinnehmen müssen, sollten sie ihre Anleihen festhalten. Hinzukommt, dass Bernanke unmöglich einen zu großen Teil der Staatsverschuldung mit gedruckten Dollar aufkaufen kann. Existierende Anleihen Anleger werden verkaufen und andere Anleger wollen sich ihre Finger nicht verbrennen.

Hunderte Prozent Gewinn
Wir erwarten daher, dass am amerikanischen Anleihenmarkt griechische Zustände auf uns warten. Ein Zins, der letztendlich weit über die 10% steigen wird. Und das wird bedeutet, dass wir hunderte Prozent Gewinn machen werden, wenn die Seifenblase zerplatzt.

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Viele Fragen zur größten Seifenblase seit Jahren

Wir erhielten insbesondere aufgrund dieses Artikels viele Fragen zu unserer Überzeugung, dass der amerikanische Anleihenmarkt eine Seifenblase ist, die jeden Moment zerplatzen könnte.

Wir werden in den kommenden zwei Wochen in jeder Ausgabe eine Frage behandeln. Diese Woche:

Auch Japans Staatsverschuldung ist enorm hoch, aber die Zinsen sind dort bereits seit 20 Jahren enorm niedrig. Warum ist die amerikanische Lage anders?

Unsere Antwort: Japan ist ein Land, das jedes Jahr mehr exportiert als importiert und das Land hat eine sparende Bevölkerung. Ein Land mit diesen beiden Charakterzügen geht nicht so schnell Pleite. Hinzukommt, dass Japans Staatsverschuldung fast ausschließlich in japanischen Händen liegt.

Die USA ist ein Land, das im Gegenteil mehr importiert als exportiert und seine Bevölkerung hat wenig Erspartes und hohe Schulden. Aufgrund dessen liegt ein großer Teil der amerikanischen Staatsverschuldung in ausländischer Hand. Sobald diese ausländischen Gruppen es zu risikoreich finden, der USA Geld zu leihen, hat Amerika ein riesiges Problem.

Großer Unterschied bei realer Rendite
Ein weiterer Unterschied ist, dass Japan in den letzten 20 Jahren gar nicht oder kaum mit Inflation zu tun hatte, sondern eher mit Deflation. Dadurch konnten japanische Bürger in ihre Staatsanleihen investieren und sie hatten trotz der niedrigen Nominalzinsen eine positive reale Rendite.

Die reale Rendite auf amerikanische Staatsanleihen ist schon jetzt stark negativ. Vergangenen Donnerstag wurde bekannt, dass die Vereinigten Staaten im Juli eine Inflation von 3,6% hatten. Eine solche Inflation hat man in Japan während der vergangenen 20 Jahre nicht erlebt. Und dann sprechen wir auch noch von der offiziellen, manipulierten Zahl! Die tatsächliche Inflationsrate liegt viel höher.

Unser Fazit:
Der Vergleich zwischen der japanischen Lage der letzten 20 Jahre und der derzeitigen amerikanischen Lage geht komplett daneben.

Wer ist so verrückt?
Wer ist so verrückt, Staatsanleihen mit langer Laufzeit jahrelang zu halten und dafür Zinsen zu bekommen, die niedriger sind als die Inflation, um am Ende der Laufzeit letztendlich wertlose Dollar zurückzubekommen.

Die großen Anleger sind wirklich nicht so verrückt! Sie führen ihr Geld jetzt kurz vorübergehend im Anleihenmarkt, sind jedoch bereit, ihr Geld dort schnell wieder herauszuholen, bevor die große Meute Richtung Ausgang will.

Meine eigene Position um 20% angehoben
Der amerikanische Anleihenmarkt ist die letzte wirklich große Blase an den Finanzmärkten. Und diese Blase hat sich in den vergangenen Wochen weiter aufgeblasen. Ich selber habe darum die Summe mit der ich unsere Anleihenstrategie anwende gestern um 20% angehoben.

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Eine glänzende Kombination

Der Tsunami in Japan und die darauffolgenden Probleme mit den Atomkraftwerken in Fukushima führen dazu, dass Atomkraft in den kommenden Jahren nicht unbedingt beliebt sein wird. Allein schon das Wort „radioaktiv“ verleiht jedem Menschen (inklusive mir selbst) ein unbehagliches Gefühl.

Gleichzeitig verhält es sich so, dass die Nachfrage auf Elektrizität weltweit enorm zunimmt. Wir erwarten, dass Atomkraft in den kommenden Jahren nicht mehr, sondern eher weniger genutzt werden wird. Das führt dazu, dass Kraftwerke auf anderen Brennstoffen laufen werden müssen und das wird automatisch zu Umweltverschmutzung führen. Erdgas ist bei all dem noch die beste Wahl.

Erdgas wird in den kommenden Jahren preislich stark zunehmen 
Erdgas ist der einzige Rohstoff, dessen Preis sich in den vergangenen zwei Jahren nicht verändert hat. Wir fanden Erdgas (unter anderem durch den steigenden Ölpreis) in den vergangenen Monaten gut. Die Katastrophe in Japan hat dies noch ein wenig angekurbelt. Wir sind jetzt noch stärker davon überzeugt, dass der Erdgaspreis in den kommenden Jahren kräftig ansteigen wird.

Profitieren Sie vom steigenden Gold- und Erdgaspreis 
In unserem neuen „
Top Aktien Report“ stellen wir Ihnen darum unter anderem eine Aktie eines Unternehmens vor, das sich mit Erdgas beschäftigt. Die Aktie ist supergünstig und lief in den vergangenen Jahren trotz eines niedrigen Erdgaspreises weiterhin gut.

Ein stabiles und vielversprechendes Erdgasunternehmen und eine fantastische Goldaktie in ein und demselben Report. Eine glänzende Kombination. Wir haben diesen Monat aber schon fast am Limit der Auflage. Klicken Sie darum hier und bestellen Sie den Report bevor es zu spät ist!

 

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Japan

Wir haben uns aktuell darin vertieft, was die wirtschaftlichen Folgen der Katastrophe in Japan sein könnten. Das Nachdenken über dieses Thema wird allerdings durch die Unsicherheit in Bezug auf die Kernreaktoren ziemlich erschwert.

Es sieht jedoch danach aus, als würde alles was nun passiert die Rohstoffpreise (außer den Uranpreis) langfristig weiter in die Höhe treiben. Der japanische Wiederaufbau wird enorm umfangreich werden und er wird die Nachfrage auf industrielle Rohstoffe erhöhen.

Hinzukommt, dass die Nutzung von Kernreaktoren jetzt schon weltweit zum Diskussionsthema geworden ist. Die Wahrscheinlichkeit ist darum groß, dass innerhalb der kommenden Jahre ein großer Teil der weltweiten Elektrizität mittels traditioneller Kraftwerke gewonnen werden wird. Das wird die Nachfrage auf Steinkohle, Öl und Erdgas zunehmen lassen.

Des Weiteren sieht es so aus, als hätte die japanische Regierung ein enormes Finanzproblem, denn die Staatsverschuldung liegt bei ca. 200% des BIP. Diese Schulden werden durch den wirtschaftlichen Rückschlag, den das Erdbeben verursacht hat dieses Jahr stark zunehmen und im Anschluss werden sie kräftig zunehmen weil der Wiederaufbau finanziert werden muss.

Das erste Zeichen ist in solchen Situationen meist das richtige. Die japanische Zentralbank hat die Geldpressen angeschmissen, indem sie Japanische Yen für über 300 Milliarden Dollar drucken wird. Man hat sich also ganz klar für die amerikanische Strategie der Geldentwertung entschieden. Obwohl der Yen als Reaktion auf die Katastrophe in der vergangenen Woche stieg, sind wir davon überzeugt, dass der Wert des Yen in den kommenden Jahren enorm sinken wird.

Zeitgleich schauen wir äußerst optimistisch auf die japanische Börse, auch wenn wir zuerst einmal wissen wollen, auf welchem Niveau der Nikkei in den kommenden Monaten einen Boden bilden wird. Und wo dieser Boden dann gebildet werden wird, wird natürlich durch die Frage bestimmt, was mit den Kernreaktoren passieren wird…

 

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