Gold in Kapitulationsphase?

Jim Rickards hat vor einiger Zeit gesagt, dass Zentralbanken und Bullion Banks den Goldpreis gerade so offensichtlich manipulieren, dass sie sich eigentlich für ihre Plumpheit schämen müssten.

Letzte Woche musste der Goldpreis erneut einige starke Dämpfer verdauen. Merkwürdigerweise bekam er diese Dämpfe jeden Tag zur exakt selben komischen Zeit verpasst. Schauen Sie sich die folgende Graphik an.

Jede Nacht gab jemand um exakt 00:30 amerikanischer Zeit (also 06:30 unserer Zeit) eine riesen Verkauforder auf. Weil zu dieser Tageszeit kaum gehandelt wird, verursachte diese Order sofort einen starken Preisrückgang.

Ein normaler Mensch, der seine Papiergoldanlagen wirklich verkaufen will oder Short gehen möchte, verkauft, wenn stark gehandelt wird. Denn bei zu geringem Handel bekommt man einen viel niedrigeren Kurs. Und das kostet unnötig Geld.

Es sollte klar sein, dass jemand, der zu dieser Zeit eine kleine Verkauforder für 1,5 Milliarden Dollar aufgibt, ein anderes Ziel verfolgt, als einen guten Verkaufkurs.

Jetzt die gute Nachricht
Am Mittwoch und am vergangenen Freitag erlebten wir starke Preisrückgänge kombiniert mit sehr hohen Volumen. Sowohl bei der GLD Aktie als auch an der Comex für Futures und Optionen. Auf genau diese Indikatoren warten wir, denn das signalisiert uns, dass wir in der Kapitulationsphase angelangt sind.

Bzw. in der Phase, in der tatsächlich jeder negativ über Gold und Silber denkt. In der niemand mehr einen Cent dafür übrig hat. Und in der jeder, der Gold- und Silberanlagen besitzt, enorm frustriert ist und zu zweifeln beginnt, ob es jemals wieder gutlaufen wird.

Die Phase, in der die Aussage „blood on the streets“ greift, auf der wiederum automatisch die berühmte Aussage von John Templeton aufbaut: „Buy when there´s blood in the streets.

Wie lange wird das dauern?
Wenn Sie jetzt Gold und/oder Silber kaufen, treffen Sie langfristig eine richtig gute Entscheidung. Aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Gold und Silber kurzfristig noch weiter sinken werden.

Der Goldpreis muss jetzt noch so weit sinken, bis wirklich jeder, der ohne feste Überzeugung in Gold investiert, die Hoffnung aufgegeben hat. Sobald das eintritt, ist der Goldpreis bereit für einen jahrelangen Anstieg.

Der Trigger für hohe Kurse
Auslöser könnte Ende des Monats das Referendum über Gold in der Schweiz sein. Wenn die Schweizer dem Referendum zustimmen, wird die Schweizer Zentralbank dazu verpflichtet, 1.700 Tonnen Gold aufzukaufen.

Im Laufe des Monats mehr darüber…

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Warum gerade eine Rezession positiv ist -1-

Wir befinden uns (immer noch) in einer Rezession. Wie schrecklich! Ständig schlechte Neuigkeiten über fallende Börsenkurse, massenhaft Kündigungen, meckernde Bankdirektoren… davon soll man doch depressiv werden!

Viele Leser lassen sich heftig vom Schwall schlechter Neuigkeiten in den Medien beeinflussen und vergessen es, nüchtern nachzudenken.

Natürlich kann man seiner Bank nicht mehr blind vertrauen und muss für sich selbst nun etwas Sicherheit planen. Lassen Sie sich von schlechten Neuigkeiten in den Zeitungen und im Fernsehen nicht mitreißen und behalten Sie vor allem stets einen kühlen Kopf!
Einige behaupten zum Beispiel, dass man viel Mut haben muss, (übermütig zu sein sozusagen) um derzeit Aktien zu kaufen. Dass Warren Buffet und John Templeton in vergangenen Krisen also den Mut hatten Aktien zu kaufen…

Wenn Sie das auch denken, habe ich Neuigkeiten für Sie.
Diese zwei Ikonen hatten absolut keinen Mut und sie waren absolut nicht übermütig! Sie wollten auch gar nichts machen, wozu sie Mut nötig gehabt hätten. Wohl wussten sie, was eine Rezession genau mit sich bringt und sie investierten ihr Geld auf eine völlig rationale Weise. Sie dachten einfach nur ein bisschen anders, als der durchschnittliche Investor. Sie waren ängstlich, als der Aktienmarkt ‚hot‘ war und habsüchtig sobald von einer Rezession die Rede war.

Hierbei ignorierten sie die Medien natürlich völlig. Sie betrachteten ausschließlich die Zahlen der individuellen Aktien und die Vergangenheit der Börse. Darum ist es nun höchste Zeit, dass wir das Phänomen Rezession einmal ins rechte Licht rücken. Wir fallen mit einer heftigen Ansage auch direkt mit der Tür ins Haus:

Rezession ist gesund
Eine Rezession ist eigentlich ein sehr gesundes Phänomen. Es ist eine Periode der Säuberung. Keine angenehme Periode (aber saubermachen ist auch nicht angenehm), aber dennoch eine Periode, in der die Vorraussetzungen für ein gesundes Wirtschaftswachstum geschaffen werden.

Die schwächsten (also nicht die kleinsten) Unternehmen verschwinden und während einer Rezession sinkt die Nachfrage an Produkten und Diensten. Als Folge verschwinden schwache Unternehmen, starke Unternehmen bleiben bestehen und kommen aus der Rezession noch stärker hervor.

Mit starken Unternehmen meine ich also nicht die größten, sondern Firmen, die in guten Zeiten nicht übermütig wurden, kein Geld zum Fenster hinaus schmissen, einen guten Kundenservice beibehielten, etc. Kurz gesagt: Unternehmen, die in einfachen Zeiten, in denen das Geld wie von selbst hineinströmte, nicht faul wurden.

Denken Sie ab heute andersherum!
Ich lade Sie darum ein, ab heute andersherum zu denken. Ich gebe Ihnen hierzu folgende Thesen mit auf den Weg:

1. Ein schnelles ökonomisches Wachstum ist negativ.
Es führt zu Faulheit, Konsumüberfluss, finanziellen Exzessen, fehlender Kreativität, Ineffektivität. Die Basis einer Rezession fällt in eine solche Periode. Bei schnellem ökonomischem Wachstum denken die Menschen zu positiv und zahlen zu viel Geld für Aktien. Hiermit wird die Basis für Verluste oder ein ewiges Warten auf steigende Kurse gelegt.

2. Eine Rezession ist positiv.
Sie führt zu Ersparnissen, Initiative, Kreativität, Effizienz, Produktivität, neuen Chancen und mehr Zusammengehörigkeit. In einer Rezession können Sie supergünstig in Aktien starker Unternehmen investieren und das führt wiederum zu enormen Gewinnen.


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