Eine einfache Rechnung, die jeder machen kann

Man sollte als Anleger (und generell im Leben) niemals blind alles glauben. Es ist aber dennoch wichtig, anderen zuzuhören. Zuhören, Informationen aufnehmen, Fakten checken, selber nachdenken und dann einen Schluss ziehen.

In diesem Artikel habe ich Ihnen Donnerstag mitgeteilt, dass Eric Sprott die allergrößte Anlagechance seines Lebens vor Augen sieht. Weil er davon ausgeht, dass der Goldpreis innerhalb eines Jahres auf 2.400$ steigen wird.

Für mich ist es leicht, ihm in dieser Sache zuzustimmen, denn ich betrachte Gold und Silber schon seit Jahren sehr positiv. Es ist natürlich großartig, wenn wir wirklich innerhalb eines Jahres so viel verdienen. Aber wenn es ein Jahr länger dauert, werde ich auch zufrieden sein.

Vielleicht haben Sie aber auch mitbekommen, was Sprott ab 12’30“ sagt.

Wenn man die zukünftigen finanziellen Verpflichtungen berücksichtigt, die sich aus den für Unternehmen geltenden Buchhaltungsvorschriften ergeben, liegt das amerikanische Haushaltsdefizit für das Jahr 2012 bei satten 6.600 Milliarden Dollar. Bei einer Wirtschaft von 15.864 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Haushaltsdefizit von 42%!

In diesem Artikel beschäftigt sich John Williams von Shadowstats ausführlich mit diesem Thema, und er nennt Links zur Website des amerikanischen Finanzministeriums, unter denen er diese Zahlen gefunden hat.

Und auf der folgenden Graphik sehen Sie, wie hoch die amerikanische Staatsverschuldung laut John Williams Rechnung ist, wenn man zukünftige Verpflichtungen der Sektoren Social Security, Medicaid und Medicare miteinbezieht.

85 Billionen Dollar. Bzw. 85.000 Milliarden Dollar. Bzw. 85.000.000.000.000 Dollar.
Das ist eine 85 mit zwölf Nullen!

Es ist genau wie Sprott in dem Audiointerview sagt: Die USA sind praktisch pleite. Jeder, der sich zwei Minuten Zeit nimmt und sich die Zahlen anschaut, kann diese Rechnung sehr einfach nachvollziehen.

Der Zeitpunkt rückt näher, ab dem sich niemand mehr traut, den USA Geld zu leihen. Der amerikanische Anleihemarkt ist eine Blase, die mit einem großen Knall zerplatzen wird. Und wir werden daran hunderte Prozent verdienen.

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Shadow Government Statistics

Letzte Woche konnten Sie in diesem Bericht schon lesen wie gut die Amerikaner im manipulieren der Zahlen sind. Das haben sie diese Woche einfach nochmal bewiesen. Bis 1980 hantierten sie eine feste Methode, mit der sie Preisinflation berechnen konnten. Als die daraus resultierende Inflationszahl für sie zu schlimm wurde, passten sie die Rechenmethode an. 1990 taten sie dies erneut. Dann aber gleich so, dass sie die Zahlen jetzt immer „den Umständen entsprechend“ anpassen können.

Wenn ein Steak 5% teurer wird, gehen die Amerikaner davon aus, dass die Leute nur noch Hamburger kaufen und dass das Fleisch dadurch dann letztendlich günstiger wird. Dass der Preis pro Megabyte gesunken ist, wenn jemand einen leistungsstärkeren Computer kauft. Und für den Fall, dass trotz aller Manipulation doch eine unerwünschte Zahl aus dem Taschenrechner kommt, wurde in Amerika noch der Begriff „Core Inflation“ ins Leben gerufen. Das bedeutet nichts anderes als eine Inflation, bei der Öl und Nahrungsmittel nicht berücksichtigt werden.

Letzte Woche wurde des Weiteren gemeldet, dass die Konsumentenpreise in den Vereinigten Staaten im Januar durchschnittlich 1,6% höher lagen als ein Jahr zuvor. John Williams von Shadow Government Statistics rechnet all dies wieder zurück in die früheren Rechenmethoden. Er kommt basierend auf der bis 1990 hantierten Rechenmethode bei 5% aus und basierend auf der Methode, die bis 1980 hantiert wurde, sogar bei 9,1%.

Marc Faber startete in seinem monatlich erscheinenden Gloom, Boom & Doom Report einen Aufruf an seine Leser. Jeder Leser (weltweit, also auch in Europa), dessen monatliche Kosten um weniger als 5% gestiegen waren, sollte sich bei ihm melden. Er erhielt keine einzige Reaktion.

 

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