Anna und die Weltwirtschaft

Privat haben wir eine schlechte Woche hinter uns. Auf dem Foto unten sehen Sie links Leonardo und die schwarze Katze rechts ist Anna.

Anna war eigentlich eine wilde Katze, die, wie sich herausstellte, viele unterschiedliche Krankheiten in sich trug, als sie vor sechs Jahren zu uns kam. Am Mittwoch ist sie gestorben.

Vor ungefähr zweieinhalb Jahren sagte uns der Tierarzt, dass wir Annas größtes medizinisches Problem unmöglich beheben konnten.

Als einzige Möglichkeit konnten wir ihr Kortison spritzen und dem ab und zu noch Antibiotika hinzufügen. Und dann hoffen, dass es möglichst lange dauern würde, bis sie eine Folgedosis benötigte.

Ungefähr alle sechs Wochen mussten wir Anna mit sehr viel taktischem Geschick in ihren Transportkorb locken und fuhren zum Tierarzt.

Aufpäppeln und Zeit gewinnen
Wir haben Anna (derb ausdrückt) alle sechs Wochen eine Radikalkur verabreicht. Mit dem Ziel, sie aufzupäppeln und Zeit zu gewinnen.

In den guten Phasen konnten wir uns vorgaukeln, dass ihre Probleme vielleicht sogar nicht wieder zurückkommen würden. Aber natürlich traten sie immer wieder auf.

Jedes Mal wenn ihr Problem wieder aufflammte, konnten wir uns vorgaukeln, dass sie nach einer erneuten Spritze wiederum sechs gute Wochen haben werde.

Das gelang uns zweieinhalb Jahre. Viel länger als zuvor erwartet. Wir wussten jedoch, dass das auf Dauer nicht funktionieren würde. Weil es keine dauerhafte Lösung gab, konnten wir nicht mehr für Anna tun.

Das führt mich zur Wirtschaft
Die Wirtschaft kann natürlich nicht sterben. Sie kann jedoch sehr großes finanzielles und soziales Elend verursachen.

Im Jahr 2008 zeigte sich, dass die Weltwirtschaft schwer krank ist. Staaten und Bürger, insbesondere in den westlichen Ländern, hatten jahrelang viel zu stark auf Pump gelebt.

Die Doktoren (Zentralbanker) hatten in diesem Fall allerdings die Möglichkeit, den Patienten zu genesen. Sie entschieden sich jedoch für Aufputschmittel.

Aufputschmittel als Lösung
Die werden bis heute in die Wirtschaft gespritzt. Dadurch wirkt die Wirtschaft jetzt recht gesund, obwohl sie in Wirklichkeit immer ungesünder wird.

Die Abbildung oben zeigt, dass die weltweite Schuldenlast in den vergangenen zehn Jahren viel schneller gestiegen ist als die Wirtschaft.

Obwohl sie eher hätte sinken müssen, um die Wirtschaft wieder heilen zu können. Die Schuldenblase wurde nur noch weiter aufgeblasen. Viel weiter sogar.

Das ist nicht gesund, Leute. Nicht gesund.

Die Moral von der Geschichte
Wenn man etwas künstlich aufpäppelt, kann man zwar oftmals mehr Zeit gewinnen als man vorher für möglich hielt, aber dennoch steht zu 100% fest, dass es irgendwann schiefgehen wird.

Politiker und Zentralbanker tun so, als hätten sie die Wirtschaft geheilt. In Wirklichkeit haben sie nichts anderes gemacht als das Ganze künstlich aufzupäppeln.

Sobald es dann irgendwann schiefgeht, wird man überrascht sein. Und dann wird es auch richtig schiefgehen.

Bauen Sie finanzielle Sicherheit ein
Als Anleger und/oder sparender Bürger ist es wichtig, sich selbst finanziell vor dieser Misswirtschaft zu schützen.

Es ist daher auch äußerst wichtig, einen Teil seiner Ersparnisse in Form von physischem Gold und/oder Silber zu führen.

Denn das ist das einzige Geld, das Zentralbanken nicht drucken können. Das einzige Geld, das unsere Kaufkraft schützt. Ich kaufe physisches Gold und Silber bei diesen Anbietern.

 

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Physisches Gold und Silber sind für mich Spargeld

Mir fällt sehr stark auf, wie viele Menschen physisches Gold und Silber kaufen, um damit dann so schnell es geht Gewinn machen zu wollen. Gold und Silber als Anlage.

Ich finde das dämlich
Wenn man schnelle Gewinne mit Gold und Silber machen will, sollte man kein Goldkonto eröffnen. Schade um die entstandenen Kosten. Investieren Sie dann an der amerikanischen Börse in die Tickersymbole GLD und SLV. Das sind zwei ETF´s, in die jeden Tag Millionen Stück gehandelt werden und die sich perfekt dazu eignen, zu niedrigen Preise schnell ein- und wieder auszusteigen.

Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?
Schnelle Gewinne sind absolut nicht mein Ding. Und sehr viele Privatanleger rennen auf ihrer Jagd nach dem schnellen Gewinn hinter den Tatsachen her.
In diesem Artikel habe ich letzte Woche schon geschrieben, wie man unglaublich viel Gewinn einfahren kann, indem man einen Bullmarkt ganz einfach aussitzt. Wenn man auf diese Wiese so viel Rendite erzielen kann, warum sollte man es dann anders tun? Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?

Grundsätzliche Überzeugung
Zudem zählt für mich ohnehin etwas anderes. Grundsätzlich besitze ich Gold und Silber nicht, um Gewinne zu machen. Ich möchte mein Geld beschützen. Weil Politiker und Zentralbanker den den Euro systematisch abwerten, will ich kein Sparkonto führen, sondern entscheide mich für Gold und Silber.

Wir beschäftigen uns gerade mit einer aktualisierten, überarbeiteten Ausgabe des Reports „Sei vorbereitet und habe einen Plan!„. Wir werden in dieser Ausgabe dann noch tiefer auf die Nachteile und Risiken eingehen, denen unser Erspartes in der aktuellen Krise ausgesetzt ist.

Mein Grundsatz lautet auf jeden Fall: Physisches Gold und Silber besitze ich als Ersatz für das, was ich normalerweise langfristig auf einem gewöhnlichen Sparkonto führe. Um den Wert meines Geldes und damit meine Kaufkraft zu schützen. Dass wir in den kommenden Jahren sehr wahrscheinlich zusätzlich profitieren, weil ein Gold- und Silberhype entstehen wird, kommt mir dabei nur gut gelegen.
Klicken Sie hier für weitere Informationen über ein Goldkonto und darüber, wie man selber physisches Gold und Silber kauft.

 

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Weltmeister im Gelddrucken

In dieser allerersten Donnerstagedition möchte ich mit Ihnen gerne über Gold und Silber und damit über Geld reden. Darüber gibt es nämlich einiges zu sagen, das für jeden vernünftig denkenden Menschen, der sich Sorgen über den Gang der Welt (und dem seines Portemonnaies) macht sehr interessant ist. In einigen Medien hören wir „Spezialisten“ sagen, dass sich in Bezug auf Gold und Silber möglicherweise eine Blase gebildet hat.

Zu allererst sollten Sie wissen, dass Regierungen und die Finanzwelt von Gold und Silber nicht unbedingt angetan sind. Weiter sind (Finanz)Medien einkommenstechnisch größtenteils von den Kosten für diese Inserate die Banken, Broker und andere „Finanzdienstleister“ zahlen, abhängig.

Die Regierung ist von Gold und Silber nicht unbedingt angetan, weil die Tatsache, dass die Menschen sich aus Geldsicherheitsgründen für Gold entscheiden auch gleichzeitig bedeutet, dass diese Menschen der Regierung, den Zentralbanken und demnach dem derzeitigen System des Papiergeldes nicht vertrauen.

Die Finanzwelt ist ebenfalls nicht unbedingt von Gold und Silber angetan. Banken sehen es lieber, wenn Sie ihr Geld auf ein „sicheres“ Sparbuch einzahlen. Nur so nämlich können sie mit dem Geld der Kunden tun was sie wollen um ein Stück mehr mit diesem Geld verdienen zu können als die Banken ihren Kunden an Zinsen zahlen.

Die (Finanz)Medien haben keine wirkliche Meinung, denn sie werden immer nach der Pfeife der großen Macher der Finanzwelt tanzen. Sie können ihre größten Inserenten nicht gegen sich aufhetzen, denn der Kühlschrank füllt sich ja nun einmal nicht von allein. Wir können das nachvollziehen; als Anleger sollten wir aber auch das im Hinterkopf halten.

Es gibt also ausreichend Gründe, nicht auf die „Spezialisten“ in den Medien zu hören, sondern selber nachzudenken. Das werden wir im nun Folgenden darum auch tun.

Gold ist Geld
Wenn wir uns die Jahrtausende alte Vergangenheit anschauen, stellen wir fest, dass Gold und Silber Geldwert besitzen. Das Papiergeld und digitale Geld mit dem wir heute zahlen, ist dahingegen kein Geld. Es steht diesem Geld nämlich kein Wert gegenüber. Es gab in der Vergangenheit auch keine einzige Währung, an der der Zahn der Zeit noch nicht genagt hat. Gold und Silber haben jegliche Systeme des Papiergeldes überlebt.

Bretton Woods
1944 kamen 44 alliierte Länder im amerikanischen Skiort Bretton Woods zusammen und legten neue Finanzspielregeln fest die sie nach dem Weltkrieg befolgen wollten. Die Weltbank und die IMF wurden gegründet und die wichtigste Absprache war die, dass jedes Land sich dazu verpflichtete, den Wert seiner Währung im Vergleich zu Gold innerhalb einer festen Spanne bewegen zu lassen. Bei jedem Deutsche Mark den Sie (oder ihre Eltern oder Großeltern) damals besaßen, wussten Sie ganz sicher, dass dem ein fester Goldwert gegenüber stand.

Vietnam und „Guns and Butter“
In den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg gab es also Wirtschaftswachstum in Kombination mit monetärer Stabilität. Geld besaß einen Wert. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Amerikaner in den 60er Jahren durch den Vietnamkrieg und dem „Guns and Butter“ Projekt tief in die Schulden gerieten. Damals wurde enorm viel Geld in soziale Projekte gesteckt. Als die Haushaltslage in den Vereinigten Staaten untragbar wurde, bliesen die Amerikaner die Finanzspielregeln in den Wind und druckten neues Geld. Hierdurch besaß jede Zentralbank ab 1971 die Freiheit, Probleme mit dem Druck neuen Geldes zu lösen.

Ganz einfach ein Mangel finanzieller Disziplin
Der einzige Grund, warum es kein festes Verhältnis mehr zwischen Gold und Papiergeld gibt, ist ganz einfach der Mangel an finanzieller Disziplin. Anders ausgedrückt könnte man sagen, dass ganz einfach mehr Geld ausgegeben wurde als hineinkam bis die Situation untragbar wurde und das Drucken neuen Geldes von den Politikern als „einzige Lösung“ betrachtet wurde.

Weltmeister im Gelddrucken
Das jede Zentralbank die Freiheit besitzt nach „eigenem Ermessen“ neue Gelder zu drucken, führt dazu, dass die Bürger letztendlich realisieren, dass Papiergeld wertlos ist. Je mehr Geld gedruckt wird, desto wertloser wird es. Die Vereinigten Staaten sind innerhalb der Industriestaaten der unbestrittene Weltmeister im Gelddrucken. Europa ist darin allerdings auch nicht schlecht.  

Auf der Website der EZB findet man Statistiken, die aussagen, dass die Geldmenge (M3) in der Eurozone im September 1970 insgesamt 344 Milliarden Euro betrug. Im September 2010 lag diese Zahl bei 9424 Milliarden Euro. In dieser vierzigjährigen Periode ergibt dies ein durchschnittliches Jahreswachstum von 8,6%. Sie können sich bestimmt an Ihren zehn Fingern ausrechnen, dass die Wirtschaft in den vergangenen 40 Jahren viel weniger stark gewachsen ist als die Menge des Geldes. Auch in der Eurozone haben Zentralbanken also systematisch den wirklichen Wert des Euros herabgesenkt.

Europa wird auch Geld drucken
Bei den PIIGS-Ländern, die technisch Pleite sind, EU-Fonds die eingerichtet werden, Banken die nach wie vor jeden Moment umfallen könnten oder um staatliche Unterstützung betteln (unterschätzen Sie dieses Problem nicht!) und einem Währungskrieg der jeden Moment ausbrechen könnte, muss man keine Prophet sein um schließen zu können, dass die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass auch die EZB in den kommenden Jahren die Geldpressen anschmeißen wird und damit den Wert des Euro weiter herabsenken wird.

Unsere Schlussfolgerung
Ich habe noch viel mehr Informationen für Sie, aber die spare ich mir für die kommenden Wochen auf. Was ich Ihnen nun jedoch schon sagen kann ist, dass alle Informationen, die wir sammeln zu nur einer Schlussfolgerung führen: Es wäre vernünftig Ihr Erspartes (zum Teil) in physisches Gold und Silber zu investieren. Sie müssen keinesfalls in einem Abwasch Ihr gesamtes Hab und Gut investieren, sollten es jedoch auf jeden Fall in kleinen Schritten tun.

Ich selber führe mein Geld auch in physischem Silber, Gold und Platin auf einem Konto bei Goldmoney. Obwohl ich erwarte, dass ich in den kommenden Jahren Gewinne verbuchen werde weil ich mein Geld in Gold und Silber investiere, möchte ich als mein oberstes Ziel meine Kaufkraft schützen. Ich möchte also verhindern, dass ich mit meinem über viele Jahre aufgebautem Vermögen in fünf bis zehn Jahren viel weniger kaufen kann als jetzt.

Die einfache und entscheidende Frage
Eine einfache Art und Weise Ihre Erwartungen bezüglich des Gold- und Silberpreises der kommenden Jahre festzustellen ist folgende:

Vertrauen Sie darauf, dass die Regierungen die enormen Probleme, mit denen es die EU und die Vereinigten Staaten zu tun bekommen, in den kommenden Jahren adäquat lösen werden? Dass die Bürger der Politik wieder vertrauen werden?

Unsere Antwort lautet ganz klar „NEIN“. Je weniger die Menschen der Politik und dem heutigen System des Papiergeldes vertrauen, desto größer wird die Flucht in Gold und Silber.

Ich habe mich für Goldmoney entschieden, weil ich so weiß, dass ich kein Konkurrenzrisiko eingehe, dass ich das „Zeug“ außerdem nicht zu Hause aufbewahren muss und dass ich alles in ein paar Jahren jederzeit zum herrschenden Marktpreis verkaufen kann. Klicken Sie hier, wenn auch Sie ein Konto bei Goldmoney eröffnen wollen.

Die Eröffnung eines Kontos ist übrigens sehr einfach. Wir haben zur Sicherheit dennoch auch eine zusätzliche Anleitung verfasst. Klicken Sie hier, wenn Sie diese Anleitung anfordern möchten.

 

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