Insbesondere der durchschnittliche, unwissende Bürger

Letzten Montag eröffnete ich diesen Newsletter, indem ich Ihnen mitteilte, dass ich mir Sorgen mache. Insbesondere um den durchschnittlichen, unwissenden Bürger. Er fühlt, dass etwas im Argen ist, tut aber genau das, was ihm das größte Risiko einbringt. Denn das gesamte private Spargeld fließt Richtung Sparkonten und Richtung Anleihen. Schauen Sie sich diesen Artikel von letzten Montag an.

Wenn die Inflation auf 5% ansteigt, verlieren 1.000€ Spargeld innerhalb von fünf Jahren mal eben 220€ an Wert. 22% also. Bei einer Inflation von 10% verliert das Ersparte im gleichen Zeitraum 38% an Wert. Wir gehen von einer Inflation von 10% oder mehr aus. Denn Draghi wird wirklich nicht aufhören, Geld zu drucken!

Das Schlimme des Kaufkraftverlustes von Spargeldern und Anleihen infolge von Inflation, ist der definitive Verlust, den dieser bedeutet. Unmöglich wieder gutzumachen. Darin liegt auch der enorm wichtige Unterschied zu Aktien. Wenn man nämlich mit günstigen Aktien gut laufender Unternehmen Verluste erleidet, kann man diese Aktien ruhig festhalten und es besteht die reale Chance, dass der Verlust sich noch in einen kräftigen Gewinn dreht.

Man kann das zukünftige Verhalten von Otto Normalverbraucher im Grunde auch vorhersehen. Erst wenn die Inflation bald wirklich anzieht und er realisiert, dass der Kaufkraftwert seines Sparkontos abnimmt, wird er nach einer Lösung suchen. Und dann will er einen Teil seines Geldes in Aktien und einen Teil in Gold und Silber stecken.

Die Aktienkurse werden dann allerdings schon stark gestiegen sein. Und weil der Markt für physisches Gold und Silber winzig ist, wird darin ein enormer Hype entstanden sein und Otto Normalverbraucher wird sein Gold und Silber zu viel höheren Preisen kaufen. Genau wie er es Ende der 70er Jahre tat.

Und so wird Otto Normalverbraucher in den kommenden Jahren zuerst definitive Verluste mit seinem Sparkonto und seinen Anleihen hinnehmen, wird dann zu spät zu Aktien, Gold und Silber übergehen und wird damit dann letzten Endes auch Verluste erleiden. Es ist traurig, aber so lief es beim Internet Hype, so lief es bei der Inflation in den 70ern und so läuft es schon jahrhundertelang.

Als Leser dieses Newsletters können Sie nicht behaupten, ein unwissender Bürger zu sein. Denn Sie haben die Chance, auf das zu reagieren, was uns bevorsteht. Sie können in günstige Aktie gut laufender Unternehmen investieren, in Rohstoffe und in Gold und Silber.

 

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Eine ernstzunehmende Warnung

Vergangenen Montag ging ich in diesem Artikel bereits auf die ‚Lösung‘ ein, die unsere genialen Politiker sich für die Länder in Finanznot überlegt hatten. Ich möchte noch kurz darauf zurückkommen, ganz einfach weil es so wichtig ist.

Der EU-Notfonds (der ESFS) bekommt also verschiedene großartige Befugnisse, mit denen er Länder in finanzieller Not mit Geld zu niedrigen Zinsen versorgen kann und sogar Banken kurzfristig aus der Bredouille helfen kann. Und für diese Befugnisse braucht man Geld. Viel Geld. Die Frage, die ich Freitag bereits stellte: Wo soll das ganze Geld herkommen?

Die Rechnung landet auf dem Tisch des Steuerzahlers
Weil sowohl die EZB, wie auch die Eurozone als Ganzes tief in den Schulden steckt, gibt es (aus dem Blickwinkel der Politiker) nur eine denkbare Lösung. Massenhaft Geld drucken. Und das ist genau das, wovor ich Sie nicht genug warnen kann. Der Wert des Euro wird dadurch systematisch ausgehöhlt und dadurch können wir uns immer weniger für unseren Euro kaufen. Und dann, verehrter Leser, landet die Rechnung über einen Umweg wieder bei uns, den Steuerzahlern.

Eine ordinäre Steuererhöhung
Inflation ist nämlich nichts was Politiker und Zentralbanker aus heiterem Himmel überkommt. Inflation wir bewusst geschaffen, indem man die Menge des Geldes, das im Umlauf ist, erhöht. Also durch Gelddrucken. Durch diese steigende Inflation sinkt der Kaufkraftwert der Staatsverschuldung und letztendlich auch der Kaufkraftwert unseres Euro-Sparkontos.

Und weil Inflation bewusst geschaffen wird, dürfen wir sie ganz einfach als eine ordinäre Steuererhöhung betrachten. Ein Extra für jeden Bürger, der sehr wohl verantwortungsbewusst mit Geld umgehen kann.

Keine Lust Opfer zu werden…
Ich habe allerdings gar nicht so viel Lust darauf, Opfer der Hirngespinste der Politiker zu werden. Ich bin darum sehr froh, dass ich einen Teil meines Ersparten in
Gold und Silber umgesetzt habe. Die Geschehnisse von voriger Woche führen dazu, dass ich nur noch mehr Gold und Silber kaufen werde.

Und dieses Gold und Silber werde ich erst dann wieder in gewöhnliches Geld umsetzen, wenn es wieder Aussicht auf eine normale Amtsführung von Politikern und Zentralbankern gibt. Das liegt aktuell noch in sehr weiter Ferne. Klicken Sie hier für weitere Informationen zu einem Goldkonto.

 

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