Der Dollar bricht aus. Finanz-Tsunami steht bevor!

John Mauldin, der wirklich nicht als Schwarzmaler bekannt ist, beschrieb es im letzten Jahr als einen Finanz-Tsunami, der uns bevorsteht. Kurz darauf stockte der Anstieg des Dollars und es folgte eine (logische) Konsolidierung.

Diese Phase ist jetzt vorbei. Der Dollar ist ausgebrochen. Diesen Finanz-Tsunami werden wir nun wirklich erleben!

Es begann alles mit der Federal Reserve, die 2009 die Zinsen auf 0% senkte. Und in den darauffolgenden Jahren eine Geldmenge in einer Größenordnung wie nie zuvor druckte.

Dollar leihen, um von höheren Zinsen zu profitieren
Die Fed machte es den großen Akteuren (nicht Ihnen oder mir) leicht, Dollar zu niedrigen Zinsen zu leihen und in Ländern zu investieren, in denen Staatsanleihen 8% Zinsen einbringen und Unternehmensanleihen sogar noch mehr.

Anschließend boten Banken in Schwellenländern Kredite in Dollar an, weil die Zinsen dafür niedriger waren. Niemand dachte an so etwas Banales wie das Währungsrisiko.

Diese zwei Graphiken erzählen die ganze Geschichte
Schauen wir uns einmal die folgende Graphik an. Die hellorangene Fläche zeigt die weltweite Gesamtmenge an Dollarkrediten außerhalb der USA. Schauen Sie sich aber insbesondere einmal die lila Linie an.

Die lila Linie zeigt, dass sich die Menge der Dollarverschuldung in Schwellenländern seit dem Ausbruch der Kreditkrise verdoppelt hat.

Diese Graphik ist allerdings schon etwas älter. Der Gesamtsaldo der offenen Dollarverschuldung außerhalb der USA ist inzwischen auf 10.000 Milliarden Dollar gestiegen. Ungefähr 4.500 Milliarden Dollar davon sind offene Dollarschulden in Schwellenländern.

Dollar auf höchstem Niveau der vergangenen sechs Jahre
Schauen Sie sich im Folgenden einmal an, wie stark der Dollar ab Mitte 2014 gestiegen ist, daraufhin folgte eine Konsolidierung und jetzt hat er einen Widerstand durchbrochen.

Letzte Woche erreichte der Dollar-Index den höchsten Kurs seit 2003!

Alle verbuchen Verlust
Diese beiden Graphiken führen uns zu zwei simplen, unumgänglichen Schlussfolgerungen:

    • Die Gesamtmenge der Dollarkredite außerhalb der USA ist mit 10.000 Milliarden Dollar schwindelerregend hoch.
    • Alle, die in den vergangenen sechs Jahren Dollar aufgenommen haben (um sie außerhalb der USA zu investieren/anzulegen), verbuchen jetzt einen stetig wachsenden Währungsverlust.

Alle verbuchen Verlust. Und dieser Verlust wird von Tag zu Tag größer.

Zeitgleich hat die Fed infolge der steigenden Anleihezinsen und der zunehmenden Inflationsprognose keine andere Wahl, als die Zinsen anzuheben.

Teufelskreis
Als logische Folge nahmen viele Anleger diese Niederlage hin, schlossen ihre Positionen und kauften damit wertlose Dollar und verkauften lokale Währungen. Dadurch steigt der Dollar nur noch weiter.

Dann kaufen ausländische Anleger Dollar, weil sie den Dollar als sicheren Hafen betrachten. Und dadurch steigt der Dollar noch weiter.

Infolgedessen entstehen noch größere Währungsverluste, die noch mehr Anleger dazu verleiten, ihre Positionen zu schließen. Ein Teufelskreis, der zu einem beispiellos stark steigenden Dollar führt. Ein großer wirtschaftlicher Schaden.

Welche Konsequenzen ergeben sich daraus?
Die ersten Anzeichen für Unruhe an den Finanzmärkten weltweit sind schon zu sehen. Diese Unruhe wird nur noch weiter zunehmen. Börsen und Währungen verschiedener Länder werden stark sinken.

Durch den steigenden Dollar kann man natürlich profitieren, indem man schlichtweg Dollar kauft. Man kann aber weit höhere Gewinne erzielen, wenn man auf die Nebeneffekte setzt, die an den Währungs- und Aktienmärkten weltweit entstehen werden.

Um es mit John Mauldins Worten zu sagen, uns steht ein Finanz-Tsunami bevor. Wenn man darauf richtig reagiert, kann daraus ein Tsunami an Gewinnen entstehen.

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