Was ich 2013 erwarte – und was nicht

Wirtschaftlich betrachtet bin ich nicht besonders positiv eingestellt. Ich bin sogar sehr negativ eingestellt. Der Grund dafür ist einfach: Politiker und Zentralbanker haben jetzt schon 3,5 Jahre alle möglichen Tricks aus dem Hut gezaubert, um die Krise möglichst weit vor sich her zu schieben.

Aber genau wie im normalen Leben, löst man ein wirtschaftliches Problem nun einmal nicht, indem man es vor sich hinschiebt. Man löst es nur, wenn man die Kuh bei den Hörner packt und.

Politiker und Zentralbanker werden alles tun, um die Krise weiter vor sich her zu schieben. Ob sie die Probleme Richtung 2014 schieben können, ist die große Frage. Ich gehe in jedem Fall davon aus, dass die EZB zumindest eine große Runde des Gelddruckens ankündigen wird, um die entstehenden Löcher zu stopfen. Bei der Fed steht bereits fest, dass sie ab jetzt monatlich 85 Milliarden Dollar drucken wird.

Kein Börsencrash. Aber starke vorübergehende Rückgänge.
Ob es ein gutes Börsenjahr wird, ist meiner Meinung nach unmöglich vorhersehbar. Ich kann Ihnen allerdings sagen, dass ich keinen Crash wie 2008 erwarte. Das, weil Zentralbanken weltweit zu viel Geld drucken (werden). Und das ganze neue Geld braucht nun einmal eine Bestimmung.

Zudem sind die Zinsen auf Anleihen in westlichen Ländern so unglaublich niedrig, dass eine erneute massenhaft Flucht Richtung Staatsanleihen (wie 2008) sehr unwahrscheinlich ist.

Nervlich auf die Probe gestellt
Ich gehe allerdings von starken Korrekturen aus, die einige Anleger nervlich gehörig auf die Probe stellen werden. Es ist wichtig, sich davor zu schützen.

Wenn Sie ein Anleger sind, der nicht zu viele Schwankungen verträgt, ist DienstagTrader-Easy für Sie die ideale Strategie für 2013. Sie führen mit dieser einzigartigen Strategie kontinuierlich ein Portefeuille mit 15 Aktien. Allerdings sind dies Aktien, deren Gewinnerwartung aufwärts korrigiert wurde und die in den Nachrichten positive Erwähnung finden.

Rechtzeitig Geld im Seitenaus sichern
Wendet sich der Börsentrend jedoch von steigend in sinkend, geben wir das Signal, alle Aktien zu verkaufen und das Geld im sicheren Seitenaus zu parken. Sie warten ruhig ab, bis wir das Wiedereinstiegsignal geben. So schützen Sie sich vor einem starken Börsenrückgang und profitieren größtmöglich vom anschließenden Anstieg.

Erwarten Sie auch starke Rückgänge, wenn auch vorübergehender Art? Möchten Sie von einer steigenden Börse profitieren und bei kräftigem Rückgang sicher im Seitenaus stehen? Schließen Sie dann hier ein DienstagTrader-Easy Abonnement ab.

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Warum läuft Gold jetzt besser als Silber?

Am 22. Juli erreichte die Börse ihre letzte Spitze. Anschließend begann ein kräftiger Rückgang. Der Schweizer Franken und Gold galten als sichere Häfen. Gold stieg seit dem 22. Juli um gut 9%. Silber lief jedoch viel schlechter als Gold, denn es sank seither um gut 2%. Vorletzte Woche bekamen wir eine Reihe E-Mails, in denen Leser sich fragten, warum Gold in den vergangenen Wochen so viel besser ging als Silber.

Gold und Silber sind beide sehr gute Investitionen, wenn man seine Kaufkraft vor einer Aushöhlung des Papiergeldwertes schützen möchte. Sie verhalten sich allerdings, insbesondere kurzfristig betrachtet, völlig andern.

Mehr Potenzial aber heftigere Bewegungen
Wir haben schon häufig geschrieben, dass Silber viel heftigere Preisschwankungen hat als Gold. Auf- und abwärts. Und Korrekturen von 50 bis sogar 60% kommen vor, obwohl für Silber ein Bullmarkt in vollem Gange ist. Während der Börsenkrise 2008 haben wir erlebt, dass Silber sogar innerhalb einiger Monate preislich um 53% sinken kann.

Tatsache ist, dass Gold einzig als sicherer Hafen betrachtet wird, während Silber auch ein Rohstoff insbesondere für Elektroprodukte ist. Damit ist Silber viel weniger anfällig für einen starken Preissturz, wenn Anleger plötzlich pessimistisch gegenüber den Wirtschaftsvoraussichten werden. Denken Sie an 2008.

Ein kräftiges Signal
Silber ist jedoch ein Industrierohstoff und es ist Geld. In Frankreich wird für Silber und Geld sogar dasselbe Wort verwendet: Argent. Hinzukommt, dass der Silberpreis dem Goldpreis letztendlich immer folgt. Wenn Silber also infolge von Panik unter den Anlegern stark sinkt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass es anschließend in kurzer Zeit preislich enorm anzieht.

In einer panikähnlichen Situation, wie in den vergangenen Wochen, hätte Silber im Preis normalerweise leicht rund 20% sinken können. Dass Silber lediglich um 3% gesunken ist, deutet darum darauf, dass die Nachfrage auf Silber als sicherer Hafen derzeit viel größer ist als noch vor drei Jahren. Und das ist unserer Meinung nach gerade ein Zeichen von Kraft.

Mit Blick auf Langfristigkeit wird unsere Erwartung für Gold und Silber jede Woche positiver. Ich schrieb bereits, dass Gold letztendlich auf 3.000 $ steigen kann. Ich befürchte jedoch, dass es noch viel weiter steigen wird und dass Silber noch viel kräftiger steigen wird als Gold.

Bei Missmanagement zurück zu echtem Geld
Ich habe mich dafür entschieden, physisches Gold und Silber bei
Goldmoney zu führen, weil das in meinen Augen der verlässlichste Weg ist. Ich kaufe phasenweise hinzu (denn auch Gold- und Silberpreise schwanken!) und halte mein Gold und Silber so lange fest, bis wir wieder einen Zentralbanker bekommen, der den Wert des Euro wichtiger findet, als das Herauszögern einer Rezession. Das wird eines Tages passieren, liegt jetzt jedoch noch in sehr weiter Ferne.

Wenn Sie noch keinen Goldmoney Account haben, empfehle ich Ihnen auf jeden Fall jetzt einen solchen zu eröffnen. Klicken Sie hier, wenn Sie deutschsprachige Hilfe bei der Eröffnung eines Kontos benötigen.

 

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