Aktien gegenüber positiv, aber…

…nicht allen Aktien gegenüber. Wir denken bereits eine Zeit lang negativ über Aktien von Unternehmen, die was ihren Gewinn betrifft (größtenteils) vom amerikanischen und europäischen Konsumenten abhängig sind. Diese nämlich werden in den kommenden Jahren sehr viel Kaufkraft einbüßen. In den vergangenen zwei Jahren hielt sich dieses Einbüßen der Kaufkraft noch in Grenzen. Das lag jedoch an vorübergehenden Gründen.

Die ‚positiven‘ Auswirkungen der Krise
Millionen amerikanischer Konsumenten stand mehr Geld zur Verfügung, weil sie ihre monatlichen Raten für ihre Hypotheken einfach nicht mehr bezahlten. Millionen spanischer Hausbesitzer erlebten, dass ihre monatlichen Hypothekenraten in Folge der Kreditkrise sanken. Und selbstverständlich halfen auch die vorübergehenden Auswirkungen der 2009/10 veranlassten Stimulationsmaßnahmen. Alles Dinge, die allerdings nicht ewig andauern werden…

Financial besser vermeiden
Über Finanzaktien denken wir ebenfalls negativ. Ich lese gerade das Buch „Manias, Panics & Crashes“ von Charles P. Kindleberger. Eine einfache Schlussfolgerung ist die, dass es immer die Banken sind, die an der Basis wirtschaftlichen Elends sitzen. Das war vor 300 Jahren so und das ist auch jetzt so. Nach der Kreditkrise hat sich auch nichts geändert. Derzeit steht nach wie vor ein Haufen Hypothekenschrott (versteckt) auf ihren Bilanzen und sie gehen insbesondere mit Staatsanleihen aus den PIIGS-Ländern, aber auch aus den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich ein hohes Risiko ein. 

Aktien bieten Schutz vor Inflation
Abgesehen davon denken wir positiv über Aktien. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Börse in Zeiten einer hohen Inflation einen guten Schutz bietet. Solange man natürlich eine Langzeitvision besitzt und mental mit Kursschwankungen umgehen kann(siehe Praxisbeispiel auf Seite 11 unseres gratis Berichts „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“). Wenn Sie dann auch noch eine gute Optionsstrategie haben, mit der Sie kräftige vorübergehende Kursrückgänge auffangen können, schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe.

Nur günstige Aktien von gut laufenden Unternehmen
Selbstverständlich ist es unserer bescheidenen Meinung nach entscheidend einzig in Aktien von Unternehmen zu investieren, die gut laufen (also Gewinne verbuchen) und nur dann zu investieren, wenn Sie diese Aktien günstig kaufen können. Genauso tun wir es bei TopAktienReport. Und bei einem Abonnement bekommen Sie dieseOptionsstrategie gratis dazu. Investieren auch Sie in die günstigsten Aktien der besten Firmen. Melden Sie sich hier zu einem Abonnement an.

 

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Nichts geändert

Vorige Woche erlebte ich eine persönliche Prämiere. Nachdem ich von einem Freund darauf aufmerksam gemacht wurde, erlebte ich zum ersten Mal, dass in einer Mainstream TV-Sendung sehr konkret die Alarmglocke für den Bankensektor geläutet wurde. Von regulären, allseits respektierten Spitzenökonomen und einem Ex-Topbanker. Sie sagten vergangenen Dienstag in einer niederländischen Aktualitätensendung klipp und klar, was unsere großen „zuverlässigen“ Banken nun eigentlich mit unseren Ersparnissen tun.

Und genau wie ich schon viele Male geschrieben habe, steckt nicht viel Gutes dahinter! Lesen Sie es in diesem Artikel von letzter Woche und in diesem Artikel von Ende Februar noch einmal nach.

In dieser Sendung wurde buchstäblich behauptet, dass

  • Banken mit den Ersparnissen, die wir ihnen anvertrauen ins ‚Kasino‘ gehen, um dann schnellstmöglich einen größtmögliche Gewinn zu machen (gut für den Bonus!).
  • sich seit Ausbruch der Krise absolut nichts geändert hat.
  • Banker Händler in heißer Finanzluft seien.
  • man Banker mit Gebrauchtwagenhändlern vergleichen kann (persönlich vertraue ich dem Autohändler mehr).
  • Topbanker, Politiker und Aufsichtsbehörden alle in einem Boot sitzen.
  • der Bankensektor eine tickende Zeitbombe ist.
  • morgen also wieder eine neue Kreditkrise ausbrechen könnte.

Das zeigt wieder einmal sehr deutlich wie wichtig es ist, nichts als selbstverständlich anzunehmen (wenn es um ihr Geld geht) und dass es vor allem sehr wichtig ist, sein Geld selber aktiv zu verwalten.

In unserem gratis Rapport „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ erläutern wir Ihnen ausführlich, worein wir unser Geld in den kommenden Jahren nicht stecken werden und was wir auf jeden Fall als Investition betrachten. Klicken Sie hier, um diesen gratis Rapport anzufordern.

 

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Trichet schon ein Stück weniger lakonisch

Am Donnerstag gab das Statistische Bundesamt bekannt, dass die deutsche Inflation im Januar bei 1,9% lag. Im Oktober lag sie noch bei 1,3% und seitdem stieg dieser Wert jeden Monat um ein Zehntel Prozent. Da die deutsche Inflation niedriger ist als der europäische Durchschnitt, wird die Inflation in der gesamten Eurozone vermutlich auf 2,4% steigen.

Vergangenen Donnerstag berichtete ich in diesen Artikel noch über Trichets lakonischer Reaktion vom Vorwochenende. In Davos klang er letzte Woche schon ein Stück weniger lakonisch, denn er warnte davor, dass die Zinsen möglicherweise steigen müssen, um einer Inflation vorzubeugen. Hierbei hoffend, dass die Drohung nur den Euro steigen lassen würde und eine Inflation damit automatisch gedämpft würde.

In England und den Vereinigten Staaten weisen Zentralbanker gerne daraufhin, dass es lediglich Nahrungsmittel- und Energiepreise seien, die Inflation verursachen und dass die „Core Inflation“ nach wie vor sehr niedrig sei. Glücklicherweise haben wir in Europa auch Zentralbanker mit gesundem Menschenverstand. Das deutsche EZB-Direktoriumsmitglied Jürgen Stark beschrieb das Konzept der „Core Inflation“ als eine Inflationsmessung, die sich perfekt für Zentralbanker eignet, die nicht essen und nicht autofahren.

Bei wem es übrigens wirklich schlecht läuft, sind die Briten. Einen halben Prozent Wirtschaftsrückgang im vierten Quartal 2010 und hinzu kommen noch satte 3,7% Inflation. Das wurde vorige Woche noch dadurch getoppt, dass das Konsumentenvertrauen auf das Niveau von März 2009 gesunken ist. Damals hatte die Kreditkrise ihren Höhenpunkt erreicht.

 

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Die Lügen regieren

Euro slips as Moody’s warns on Spain downgrade„. Siehe da, der Titel eines Artikels in der Financial Times Anfang letzter Woche. Ein perfektes Beispiel dafür, wir traurig es manchmal um die Finanzmedien gestellt ist. Schon allein weil der Euro vergangenen Montag und Dienstag letzten Endes gestiegen ist.

Noch trauriger ist allerdings, dass man so viel Wert auf die Tatsache legt, dass einer Credit Rating Agency wie Moody’s so viel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Sie drohen zu einem Zeitpunkt mit einem Downgrade, zu dem bereits die ganze Welt weiß, dass es Spanien schlecht geht. Warum legen Sie dann jetzt noch einen oben drauf? Warum haben sie diese Warnung nicht vor einem Jahr herausgegeben?

Das Ganze wird aber erst richtig traurig, wenn wir uns realisieren, dass Moody’s und ihre Konkurrenten keine unabhängigen Instanzen sind, sondern einfache kommerzielle Unternehmen. Diese Unternehmen haben sich von Banken kaufen lassen, um wertlosen Anlageprodukten ein Triple-A Rating verpassen zu können. Diese Unternehmen sind darum wichtige Verursacher der Kreditkrise. Wenn dies nüchtern betrachten, müssten die Vorstände solcher Unternehmen im Gefängnis sitzen.

Die Tatsache, dass den Äußerungen solcher Scharlatane jedes Mal so viel Aufmerksamkeit geschenkt wird zeigt, dass nach der Kreditkrise wieder „business as usual“ herrscht. Die Lügen regieren nach wie vor. Wir als Anleger dürfen darum niemals Schlagzeilen der Medien einfach so als Wahrheit hinnehmen. Zeitungen beschreiben uns nämlich häufig auf subtile Art und Weise den größtmöglichen Unsinn. Sogar eine Qualitätszeitung wie die Financial Times?

 

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Ehrliche und intelligente Politiker

Für uns ist es ein beinahe unvorstellbares Bild, dass jemand im Parlament sitzt, der uns exakt erläutert, was los ist und was gerade alles falsch läuft. Jemand, der demnach völlig unabhängig ist und eine 100% unabhängige Meinung äußert. Anders ausgedrückt, ein Politiker der ehrlich, offen und intelligent ist!

In den Vereinigten Staaten gibt es einen solchen Jemand im Kongress. Es handelt sich um Ron Paul, und er sitzt dort schon seit den 70er Jahren. Er war was sein Wahlverhalten betrifft, in all den Jahren absolut konsequent. Er ist für viele unabhängig denkende Bürger ein Held. Allein schon durch die Art und Weise, mit der er Bernanke mit Fragen zum Ausbruch der Kreditkrise und dessen Umgang mit selbigem in die Enge drängte. Er ist dem Establishment gleichzeitig ein Dorn im Auge, weil er für Lobbyisten und politische Intrigen nicht greifbar ist.

Die amerikanische Regierung gibt nun jedes Jahr satte 60% mehr Geld aus, als wieder hineinfließt. In einem Interview, das ich diese Woche gelesen habe, erklärte Ron Paul, dass er nirgendwo am Horizont auch nur ein Anzeichen davon erkennen könne, dass die amerikanische Regierung dieses enorme Haushaltsdefizit zurückschrauben bzw. drastische Sparmaßnahmen ergreifen wird. Nirgendwo. Er kann einzig den Willen erkennen, mehr Geld zu drucken.

Ron Paul sagt uns damit im Grunde zeitgleich, dass unsere Schlussfolgerungen in unserem Rapport „Der amerikanische Anleihenmarkt steht vor dem Kollaps!“ völlig korrekt sind. Es steht für ihn also fest, dass wir mit der in diesem Rapport beschriebenen Strategie, mit der wir von dem Zerplatzen dieser Seifenblase profitieren werden, unglaublich viel verdienen werden.

 

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Warum wir Aktien gegenüber so positiv gestimmt sind

Wir haben bereits häufiger geschrieben, dass wir in den kommenden Jahren ganz besonders viel Bewegung an der Börse erwarten. Wir glauben darum absolut an unsere DienstagTrader Strategie und insbesondere an DienstagTrader-Trend. Außerdem stehen wir Aktien langfristig betrachtet absolut nicht pessimistisch gegenüber. Wir betrachten sie sogar positiv.

Furchtbar schlechte Wirtschaft, stark steigende Börse
In unserem Gratisbericht „
Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ liefern wir bereits ein Beispiel dafür, wie furchtbar schlecht es einem Land wirtschaftlich gehen kann, dass die Inflation hoch ist und dass die Börse kräftige Bewegungen macht. Dennoch hat sich erwiesen, dass die Börse über einen Zeitraum von zehn Jahren viel sicherer ist, als ein Sparbuch oder Anleihen. Das klingt vielleicht komisch, ist es aber ganz und gar nicht. Im Folgenden möchte ich Ihnen kurz die beiden wichtigsten Gründe nennen, warum wir Aktien gegenüber positiv gestimmt sind:

1) Unternehmen sind jetzt gesünder als vor der Kreditkrise
Das Ausbrechen der Krise hat uns gelehrt, dass Banken sich falsch verhalten haben und es ihnen finanziell mies geht. Außerdem hat die Krise dazu geführt, dass Regierungen enorm viel Geld ausgaben, um Banken zu retten und um die Wirtschaft zu stimulieren. Unternehmen waren allerdings so schockiert, dass sie direkt begannen an ihrer finanziellen Gesundheit zu arbeiten.

Einsparungen und Reorganisationen um gewinnbringend zu bleiben und anschließend den erzielten Gewinn nutzen, um Schulden abzuzahlen. Unternehmen haben dadurch nun viel weniger Schulden auf ihren Bilanzen als vor der Kreditkrise. Und wenn Sie Unternehmensnachrichten verfolgen, achten Sie dann mal darauf, wie häufig gemeldet wird, dass man sich immer mehr auf den asiatischen Markt richtet. So schlecht wie Regierungen auf die Krise reagiert haben, so exzellent haben viele Unternehmen hingegen auf die Krise reagiert.

2) Der globale Geldtopf
Stellen Sie sich vor, Sie könnten 75.000 Euro anlegen. Sie führen 25.000 Euro auf einem Sparbuch, besitzen Staatsanleihen zu 25.000 Euro und haben 25.000 Euro in Aktien investiert.

Sie betrachten die Zinsen Ihres Sparbuchs, schauen sich an, wie viel Steuern Sie für diese Zinsen zahlen, ziehen davon die Inflation ab und stellen fest, dass die wirklichen Zinsen für Ihr Sparbuch negativ sind. Sie erwarten, dass die Inflation weiter zunehmen wird und dass der wirkliche Wert Ihres Ersparten dadurch in den kommenden Jahren immer weiter sinken wird. Und das wollen Sie nicht. Sie beschließen, Ihr Geld von Ihrem Sparbuch abzuheben.

Und was jetzt?
Dann doch in sichere Staatsanleihen investieren? Aber dann hätten Sie genau dasselbe Problem. Und hinzukommt, dass Sie Ihr Geld einem Staat leihen, der bis zum Hals in Schulden steckt. Nicht wirklich sicher also. Sie entscheiden darum auch, Ihre Staatsanleihen direkt zu verkaufen. Jetzt haben Sie 50.000 Euro für die Sie eine andere Bestimmung suchen müssen.

Außer, das Geld direkt auszugeben, gibt es nicht so viele Möglichkeiten. Aktien, Rohstoffe, Gold und Silber, Immobilien, Kunst. Viele andere Möglichkeiten gibt es nicht.

Fazit
Wenn Sie also entscheiden, dass das Sparbuch und die Staatsanleihen mit zu viel Risiko behaftet sind, dann werden Sie Ihr Geld doch in eines der oben genannten Dinge oder in eine Kombination dieser Dinge investieren müssen. Ihr Geld fließt demnach weg von Bargeld und Staatsanleihen und hin zu Aktien, Rohstoffen, Gold und Silber etc.

Der globale Geldtopf
Dieselbe Argumentation können wir für den globalen Geldtopf von ungefähr 50.000 Milliarden Euro anwenden. Der größte Teil davon wird Cash geführt und in Anleihen investiert. Wir erwarten, dass Gelder auf der ganzen Welt von Sparkonten und Staatsanleihen wegfließen werden. Dieses Geld muss dann irgendwo anders hin. Der Silber-, Gold- und Rohstoffmarkt sind relativ kleine Märkte. Ein großer Teil wird also in Richtung Aktien fließen. Und das ist positiv für die Börse.

Es ist jedoch wichtig, in supergünstige Aktien von Unternehmen zu investieren, die sehr gut laufen. Und genau dann sind Sie bei unserem TopAktien Service an der richtigen Adresse. Klicken Sie hier, um ein Abonnement abzuschließen.

 

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Zu viel Kapitalismus oder doch ein Mangel?

(Fortsetzung von letzter Woche)
Mich erreichten in dieser Woche einige Reaktionen auf meinen Artikel von letzter Woche
(klicken Sie hier um ihn noch einmal zu lesen). Diese Reaktionen gingen alle in dieselbe Richtung. Wenn die Finanzmärkte besser reguliert wären, wäre die Kreditkrise nie eingetreten. Diese Leser haben Punkt 2 meines Artikels wohl übersehen. Darüber werden wir nun jedoch nicht meckern.

Alltägliches Geschehen
Es gibt an den Aussagen dieser Leser im Grunde auch nichts auszusetzen. Es stimmt im Grunde sogar. Diese Aussagen entsprechen jedoch nicht dem alltäglichen Geschehen. Im alltäglichen Leben nämlich, ist die Regierung scheinbar nicht in der Lage sich gute Regeln auszudenken und ebenfalls nicht im Stande bereits bestehende Regeln gut zu kontrollieren.

Hierbei gilt: Je mehr Regeln man ins Leben ruft, desto mehr Menschen benötigt man um diese Regeln zu kontrollieren, desto niedriger ist die durchschnittliche Arbeitsqualität dieser Menschen, desto mehr Steuergelder kostet uns all dies, desto mehr Formulare werden hergestellt und ausgefüllt und desto mehr werden die Regierungsunternehmen (die Wirtschaft eingeschlossen) in ihrer Produktivität eingeschränkt. Es sollte also besser überhaupt keine Regeln geben und man sollte alles dem Markt überlassen an Stelle einer Vielzahl fehlerhafter Regeln zu hantieren, die obendrein auch noch schlecht kontrolliert werden und den Steuerzahler einen Haufen Geld kosten.

Simpel, zielgerichtet und einfach Kontrollierbar
Die Regierung sollte weniger Regeln hantieren, dafür jedoch einige Regeln, die simpel und zielgerichtet sind und die sich leicht kontrollieren lassen. Um eine Kreditkrise oder Blasen am Immobilienmarkt zu verhindern wäre es zum Beispiel von Vorteil, wenn eine Hypothek oder ein Kredit nur dann genehmigt würde, wenn einige strenge Voraussetzung erfüllt werden müssten. Bei einer Hypothek sollte zum Beispiel 20% der Kaufsumme vom Eigentümer beglichen werden. Simpel, zielgerichtet, einfach zu überprüfen, weniger kostspielig und eine Krise würde nie eintreten.

Das Problem ist jedoch, dass einfache Regeln die auf gesundem Menschverstand basieren meistens nicht im Sinne der Politiker sind. Sie wollen ein größtmögliches Wirtschaftswachstum in möglichst kurzer Zeit. Das liegt an einem geistigen Horizont, der nicht weiter reicht als bis zu den nächsten Wahlen.

 

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Zu viel Kapitalismus oder eher zu wenig?

Letzte Woche erreichte mich eine Email eines Redakteurs von einem kommunistischen Magazin. Er hatte unseren Artikel „Sei vorbereitet und habe einen Plan“ gelesen und fragte, ob er Auszüge dieses Artikels in seinem Blatt publizieren dürfe. Er schrieb, dass er sich komplett in unserer Analyse und in der Art und Weise wie man damit als Bürger umgegangen wird wieder finden kann. Er war sich jedoch sicher, dass unsere Analyse bezüglich der Lösung der Krise vollkommen anders aussieht als seine. Er sieht die Schuld der heutigen Krise ganz klar bei einem Überschuss an Kapitalismus.

Analysieren und auf die Situation reagieren
Der Ausgangspunkt unseres Newsletters und unseres Anlageservices ist eine Analyse der weltweiten Wirtschaftslage und wie man am besten auf diese Lage reagieren sollte. Genauso wie wir es in unserem Artikel „Sei vorbereitet und habe einen Plan“ tun. Es ist nicht unsere Absicht anderen unsere Meinung aufzudrängen oder darüber zu diskutieren „wie die Welt eigentlich aussehen müsste“.

Es fällt uns jedoch schon auf, dass viele Menschen (unter denen sich viele „Spezialisten“ befinden) die derzeitige Wirtschaftskrise einem zu hohen Maß Kapitalismus zuschreiben oder sogar als definitives Scheitern des Kapitalismus bezeichnen. Und das tun sie weil Sie die Geschichte nicht kennen oder weil sie ein Paar elementare Begebenheiten übersehen. Einige dieser Dinge möchte ich im Folgenden gerne auflisten:

  1. Die Rettung des Hedge Fonds Long Term Capital Management 1998 setzte den Grundstein der derzeitigen Krise. Anstelle der Nachricht, dass die teilnehmenden Banken einen kräftigen Schlag ins Gesicht bekommen würden, erreichte die CEOs die implizite Botschaft, dass Greenspan sie jeder Zeit retten würde. Die Geburt des Ausdrucks „too big to fail“ war vollbracht und die CEOs konnten sich kurzfristig massenhaft Gewinne sichern und die lange Sicht ignorieren.
    Von Kapitalismus ist nur dann die Rede, wenn Unternehmen die scheitern auch tatsächlich Pleite gehen.
     
  2. 2002/03 setzte Greenspan die Zinsen auf ein damals historisch tiefes Niveau von 1% herab. Damit lud er alle Konsumenten ein, in großem Maße Kredite für Konsumgüter aufzunehmen. Hätte der Markt die Zinsen bestimmt, wären sie niemals so weit gesunken und wäre niemals eine so große Nachfrage auf Hypotheken entstanden.
    Von Kapitalismus ist nur dann die Rede, wenn die Höhe der Zinsen durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird.
     
  3. Die Kreditkrise (eine ganz andere Krise) findet ihren Ursprung im Finanzsektor. Komischerweise wird kein einziger Unternehmenssektor so heftig reguliert wie eben dieser Finanzsektor. In den meisten anderen, nicht stark regulierten Sektoren funktioniert der Markt ausgezeichnet und kommen solche Exzesse nicht vor.
    Wie kann es sein, dass sich gerade im Unternehmenssektor in den die Regierung sich am meisten einmischt, immer die größten Probleme auftun?
     
  4. Große börsennotierte Unternehmen werden überhaupt nicht von Unternehmern geführt. Sie werden von Menschen geführt, die mit einem hohen Verdienst auf der Gehaltsliste stehen. Sie sind nie Unternehmer gewesen. Menschen die absolut keiner Gefahr ausgesetzt sind, wenn es mit dem Unternehmen schief geht. Sie können es sich erlauben, nur an die nahe Zukunft zu denken. Sie verschwinden nach jahrelanger Misswirtschaft mit einer fürstlichen Prämie. Die Aktionäre sind die Eigentümer und gehen ein finanzielles Risiko ein. Aber sie haben kaum was zu sagen.
    Das charakteristische des Kapitalismus ist, dass Menschen ihr eigenes Kapital einsetzen um ein Unternehmen aufzubauen und um damit dann Gewinne zu erzielen.

Ich nenne hier vier Punkte, könnte aber noch eine Weile so weitermachen und noch mehr solcher Tatsachen runterschreiben. Sie dürfen selbstverständlich ihren eigenen Schluss daraus ziehen. Zu viel Kapitalismus und eher zu wenig?

 

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dümmlicher Warren Buffett

Ich hatte es nie mit Warren Buffett. Auch noch nie gehabt. Er kommt mir immer ein bisschen dümmlich rüber. Ich habe immer das Gefühl, dass er nichts Konkretes sagt, wenn er spricht. Ich habe noch nie etwas von ihm gehört, wodurch ich etwas gelernt habe oder wodurch er mich zum Nachdenken gebracht hat. Er kommt deshalb etwas dümmlich vor, aber das ist er überhaupt nicht. Das heißt, dass er sich angeeignet hat zu reden, ohne wirklich etwas zu sagen. Etwas was nicht zu dem unabhängigen Investor passt, den viele in ihm sehen.

Gestern erklärte er mit einem ernsten Gesicht, dass er die Kreditkrise nicht vorausgesehen hat, und dass er die rating agencies aus dem Grund nicht beschuldigen kann, weil sie es auch nicht vorausgesehen haben. Erst dieses Dümmliche (der unschuldige Anleger, der das alles nicht vorausgesehen hat), um danach jeden zum Narren zu halten. Denn es ist überhaupt nicht die Tätigkeit von Ratingagenturen (Bonitätsbeurteilungsagenturen), eine Krise hervor zusehen!

Wenn eine Bank ein Dutzend von Hypothekendarlehn in ein Packet steckt um dann daraus ein Anlageprodukt zu machen, und darauf hin zum Beispiel Moody’s bittet, darüber ein Urteil abzugeben, dann ist es die Aufgabe von Moody’s zu überprüfen, ob die Hypothekendarlehn auf eine verantwortliche Weise zur Verfügung gestellt wurden. Um dann eine niedrige Bonitätsstufe zu geben, wenn da viel zu große Hypothekendarlehn vergeben wurden an Menschen, die arbeitslos sind oder die kein Gehaltsstreifen mehr erhalten. Das taten sie nicht. Sie setzten alles auf Triple-A, ohne auch nur eine weitere Hypothekenanfrage zu untersuchen.

Warren Buffett weiß das sehr wohl. Er weiß sehr wohl, dass die Bonitätsbeurteilungsagenturen ihre Arbeit nicht getan haben. Er weiß, dass sie es bewusst nicht getan haben, und er weiß, dass der Grund in der Tatsache liegt, dass alle diese Banken sehr wahrscheinlich die größten Kunden von Moody’s, Standard & Poors, Fitch, usw. sind. Er hält Menschen zum Narren, ohne dass er bei einer wirklichen Lüge erwischt wird. Warren Buffett passt genau in die Reihe von Politikern und Bänkern, die die Wahrheit weniger wichtig finden als freundlich zu ihren Freunden der Wall Street zu sein.

 

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Worin wir in den kommenden Jahren anlegen – und worin nicht…

Stellen Sie sich einmal vor, Sie hätten während der vergangenen zehn Jahre jeden Monat ganze 33% Ihres Geldes auf Seite gelegt. Wie viel Geld hätten Sie dann jetzt insgesamt gespart? Stellen Sie sich jetzt einmal vor, alle hätten das so gemacht. Wie reich wir dann doch alle zusammen wären!

Wer spart wieviel?
Das ist die Situation in China. Der durchschnittliche Chinese findet es normal ein Drittel seines Geldes zu sparen. In Europa liegen wir mit 15% übrigens auch nicht schlecht im Rennen, aber ein durchschnittlicher Amerikaner oder Brite gab in den Jahren vor der Kreditkrise mehr Geld aus als hereinkam. Sie lebten also, genau wie ihre Regierungen, auf Pump. Durch die Krise sind die amerikanischen Bürger etwas vorsichtiger geworden, sparen aber auch jetzt lediglich 3,6% ihres Einkommens.

Wo sind die Staatsfinanzen im grünen Bereich?
Im Allgemeinen kann man sagen, dass man sein Geld am besten in einem Land anlegen sollte, in dem die Staatsfinanzen im grünen Bereich sind und wo die Bürger noch Geld auf der Bank haben. Die amerikanische Regierung ist virtuell bankrott. Den EU-Ländern geht es schlecht, könnten die Sache durch harte Sparmaßnahmen in den kommenden Jahren aber noch in den Griff bekommen. Die chinesische Regierung hat keine Staatsschulden und hat Geld auf der Bank.

Wo würden Sie heute am liebsten eine Firma gründen?
Die Antwort scheint mir logisch zu sein. Dort, wo Regierung und Bürger noch Geld haben. Derzeit also in China. Man könnte auch ein Unternehmen gründen, das direkt oder indirekt von der Tatsache profitiert, dass sowohl die chinesische Regierung als die chinesischen Bürger Geld auf der Bank haben. Wenn man in Deutschland ein Unternehmen gründen würde, und nach China exportiert, hätte man auch gute Chancen. Wenn man in Deutschland ein Unternehmen gründen würde, dass mit Rohstoffen handelt, würde man indirekt von der Tatsache profitieren, dass die Frage nach Rohstoffen in China in den kommenden 20 Jahren weiter zunehmen wird. Man würde sogar dann profitieren, wenn man nicht direkt an chinesische Kunden verkaufen würde.

Denken wie ein Unternehmer
Als Anleger muss man nur wie ein Unternehmer denken. Man muss dort investieren, wo man als Unternehmer die besten Chancen sieht. China besitzt solche Chancen zu Hauf und auch die gesamte asiatische Region, die viel großer ist als die EU und die Vereinigten Staaten zusammen. Natürlich werden wir auch in China ökonomische Seifenblasen und darauffolgende Tiefs erleben, genau wie in der EU und in den Vereinigten Staaten im letzten Jahrhundert. Nichts steigt in einer geraden Linie ununterbrochen an und Tiefs tragen dazu bei, dass ein Wirtschaftssystem von Exzessen befreit wird und so wieder aus einer gesunden Basis heraus weiter wachsen kann.

Was wir vermeiden
Wir vermeiden Aktien die direkt oder indirekt von der Kaufbereitschaft des amerikanischen und/oder europäischen Konsumenten abhängig sind. Der europäische Konsument wird in den kommenden Jahren unter Sparmaßnahmen und Steuererhöhungen zu leiden haben. Sobald die Staatsfinanzen in der EU in ein paar Jahre wieder im grünen Bereich liegen, wird sich die Situation bessern. Für den amerikanischen Konsumenten gibt es unserer Meinung wenig bis keine Hoffnung.

Worin wir anlegen
Mit
TopAktienReport legen wir vor allem in Aktien von Unternehmen an, die direkt oder indirekt vom chinesischen/asiatischen Konsumenten profitieren. Hierzu zählen auch Aktien von Unternehmen die von der derzeitigen enormen chinesischen Urbanisierung und von den riesigen Investitionen in die Infrastruktur profitieren. Diese sind wichtig um langfristiges strukturelles Wirtschaftswachstum zu sichern.

Warum wir das machen?
Nicht nur weil wir dadurch höhere Kursgewinne erwarten, sondern auch und vor allem weil wir davon überzeug sind, unserem Geld auf diese Weise einem geringeren Risiko auszusetzen.
Wenn man ein Unternehmen gründet, geht man am das geringste Risiko ein, wenn man sich auf einen Markt richtet an dem die Leute Geld haben das sie ausgeben können. Dort hat man auch die größten Erfolgsaussichten. Für einen Anleger gilt genau dasselbe.

Legen Sie dort an, wo das Risiko am geringsten ist und…
Auch in unserem nagelneuen „Top Aktien Report“ finden Sie Aktien, die an Hand obiger Prinzipien ausgewählt wurden. Surfen Sie schnell auf
www.topaktienreport.de damit auch Sie in den kommenden Jahren dort anlegen, wo das Risiko am geringsten ist und die Chance auf einen hohen Gewinn am größten.

 

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