Kurzsichtige Idioten

Am Donnerstag habe ich Ihnen gesagt, dass ich Ihnen noch mehr über die Konsequenzen der amerikanischen Zinserhöhung verraten würde. Die Konsequenzen sind ziemlich groß.

Die amerikanische Zentralbank ist jetzt praktisch die einzige Zentralbank weltweit, deren Vorgehensweise darauf abzielt, den Wert der eigenen Währung, des Dollars, zu stärken. Alle anderen Zentralbanken tun alles, um den Wert der eigenen Währung abzuschwächen.

Der Euro stieg vor zwei Wochen plötzlich um 3%, weil Draghi Mist baute. Seitdem hat Draghi schon ungefähr drei Mal betont, dass seine Mittel wirklich unbegrenzt seien und dass er selbige auch wirklich nutzen werde, um diese verdammte Inflation auf 2% anzuheben.

Dieser brave Kerl ist durch den Euro-Anstieg um 3% komplett gestresst. Denn ein steigender Euro würde eine zarte Wirtschaftserholung schon im Keim ersticken.

Unternehmen leihen jetzt Geld in Euro oder Yen
Infolge der amerikanischen Zinserhöhung werden internationale Unternehmen und Firmen aus Ländern mit höheren Zinsen nicht länger den Dollar als Funding Currency nutzen. Unternehmen werden also nicht länger Dollar aufnehmen, sondern lieber Euros oder Yens.

Das allein wird den Dollar in die Höhe treiben und den Euro und Yen drücken.

Sehr viele Unternehmen werden in finanzielle Schwierigkeiten geraten
In den vergangenen sieben Jahren wurde insbesondere der Dollar als Funding Currency verwendet. Massenhaft. Infolgedessen gibt es in vielen Schwellenländern nun eine Dollarverschuldung in Höhe von 9.800 Milliarden Dollar.

Der steigende Dollar wird große finanzielle Probleme für alle Unternehmen mit sich bringen, die in den vergangenen Jahren Dollar aufgenommen haben. Denn durch den steigenden Dollar steigen ihre Zinslasten und ihre Verschuldung gemessen in lokalen Währungen enorm an.

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Kurzsichtige Idioten
Alles Idioten. Alle!

Wenn ein Unternehmen sein Geld z.B. in indonesischen Rupiah oder malaysischen Ringgit verdient, ist es äußerst kurzsichtig, Kredite in Dollar aufzunehmen, nur weil dann geringere Zinsen anfallen.

Da ist der Ärger vorprogrammiert. Und jetzt eingetreten. Und er wird noch viel schlimmer werden.

Wahrscheinlich wurde den Unternehmen von den Banken dazu geraten. Und dadurch ist das Problem jetzt so groß (9.800.000.000.000$), dass es die gesamte Weltwirtschaft erschüttern wird.
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Die amerikanische Zinserhöhung vom vergangenen Mittwoch hat den Aufwärtsdruck auf den Dollar nur noch weiter erhöht. Der Finanz-Tsunami über den ich letzte Woche geschrieben habe, rückt dadurch nur noch schneller heran.

Es wird noch besser
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