So schütze ich mich vor dem, was kommen wird (4)

Die aktuelle Krise hat meiner Meinung nach gerade erst angefangen. Und sie ist auch noch lange nicht vorbei. Und darum treffe ich bestimmte Maßnahmen. Ich möchte nämlich kein naives Opfer sein, wenn es richtig schief gehen sollte. Die ersten drei Maßnahmen, die ich getroffen habe, können Sie hier noch einmal nachlesen.

Heute Schritt 4:

Was tun, wenn die Regale im Supermarkt bald (vorübergehend) leer sind?
Wir haben uns schon daran gewöhnt, dass die Supermarktregale überfüllt sind. In einer Krise ist das jedoch weniger gesichert. Soziale Unruhe, Streiks, Krawalle, Hamsterkäufe und von der Regierung eingeführte Preisobergrenzen können dazu führen, dass die Regale im Supermarkt leer werden.

Stellen Sie sich einmal vor, wie sich das anfühlen würde. Ausreichend Geld in der Tasche, aber keine Möglichkeit, Nahrungsmittel zu kaufen. Die Maßnahmen, die ich getroffen habe, sind folgende:

  1.   Ein Gemüsegarten
  2.   Ein Nahrungsmittelvorrat mit dem ich eine lange Zeit auskomme

Ich weiß, dass ein Gemüsegarten im allgemein dichtbesiedelten Deutschland nicht unbedingt in allen Regionen einleuchtet. Ich lebe jedoch auf dem Land und dort ist es ganz normal. Ich fühle mich super, wenn ich im Sommer kurz in den Gemüsegarten gehe, ein wenig Gemüse und Kräuter ernte und damit dann ein herrliches Essen zubereite. Nichts geht über Essen aus dem eigenen Garten.

Würde ich nicht auf dem Land wohnen, würde ich Freunde und/oder Familienmitglieder dafür begeistern, gemeinsam einen Gemüsegarten anzulegen. Jeder hat wohl einen Freund oder ein Familienmitglied mit einem grünen Daumen.

50kg Nudeln
Zudem habe ich einen Vorrat an Lebensmitteln, die lange haltbar sind und die ich ohnehin häufig esse. Ich habe z.B. immer einen Vorrat von ungefähr 50kg Nudeln im Haus. Lange haltbar und diese 50kg essen wir auch ohne Krise innerhalb eines Jahres auf. Neben Nudeln sind Bohnen großartig als Vorrat. Man kann fantastische Gerichte damit kochen, sie sind sehr gesund und ein prima Lebensmittel, wenn man viel Sport macht oder ein paar Kilo loswerden möchte.

Außerdem ist es gut, langhaltbares Gemüse in Dosen als Vorrat zu haben. Dosentomaten sind ohnehin viel besser für die Zubereitung von Pastasoßen als die meisten gängigen Tomaten aus dem Supermarkt. Dann auch noch alle anderen Gemüsesorten, die Sie auch jetzt schon regelmäßig essen und von denen Sie sicher sein können, dass der Vorrat auch ohne Krise aufgegessen werden wird.

Ist das nicht ein bisschen übertrieben?
Das denken Sie jetzt sicher. Ich selber halte es für absolut nicht übertrieben. Ich halte es sogar für meine Pflicht mir selbst gegenüber, meiner Familie undunseren Tieren gegenüber, für einen ausreichenden Nahrungsmittelvorrat zu sorgen. Und wenn es um Lebensmittel geht, die ich auch ohne Krise regelmäßig esse, muss ich nicht mehr tun, als den Vorrat einmal monatlich aufzufüllen. So kostet mich mein Lebensmittelvorrat keinen Euro extra.

Mein Rat: Schauen Sie sich Ihre eigene Situation an, seien Sie kreativ und schaffen Sie sich Ihren Möglichkeiten entsprechend einen Vorrat aus Nahrungsmitteln, die lange haltbar sind und die Sie schon jetzt regelmäßig essen.

Teilen Sie diesen Artikel per Mail oder auf Ihren Social Media Kanälen

Shadow Government Statistics

Letzte Woche konnten Sie in diesem Bericht schon lesen wie gut die Amerikaner im manipulieren der Zahlen sind. Das haben sie diese Woche einfach nochmal bewiesen. Bis 1980 hantierten sie eine feste Methode, mit der sie Preisinflation berechnen konnten. Als die daraus resultierende Inflationszahl für sie zu schlimm wurde, passten sie die Rechenmethode an. 1990 taten sie dies erneut. Dann aber gleich so, dass sie die Zahlen jetzt immer „den Umständen entsprechend“ anpassen können.

Wenn ein Steak 5% teurer wird, gehen die Amerikaner davon aus, dass die Leute nur noch Hamburger kaufen und dass das Fleisch dadurch dann letztendlich günstiger wird. Dass der Preis pro Megabyte gesunken ist, wenn jemand einen leistungsstärkeren Computer kauft. Und für den Fall, dass trotz aller Manipulation doch eine unerwünschte Zahl aus dem Taschenrechner kommt, wurde in Amerika noch der Begriff „Core Inflation“ ins Leben gerufen. Das bedeutet nichts anderes als eine Inflation, bei der Öl und Nahrungsmittel nicht berücksichtigt werden.

Letzte Woche wurde des Weiteren gemeldet, dass die Konsumentenpreise in den Vereinigten Staaten im Januar durchschnittlich 1,6% höher lagen als ein Jahr zuvor. John Williams von Shadow Government Statistics rechnet all dies wieder zurück in die früheren Rechenmethoden. Er kommt basierend auf der bis 1990 hantierten Rechenmethode bei 5% aus und basierend auf der Methode, die bis 1980 hantiert wurde, sogar bei 9,1%.

Marc Faber startete in seinem monatlich erscheinenden Gloom, Boom & Doom Report einen Aufruf an seine Leser. Jeder Leser (weltweit, also auch in Europa), dessen monatliche Kosten um weniger als 5% gestiegen waren, sollte sich bei ihm melden. Er erhielt keine einzige Reaktion.

 

Teilen Sie diesen Artikel per Mail oder auf Ihren Social Media Kanälen