Wie lange kann das noch so weitergehen?

Jeder muss für sich selbst entscheiden, was er liest. Oder nicht liest. Ich wage aber zu behaupten, dass dieser Artikel Pflichtlektüre ist. Für jeden Anleger, der Respekt vor sich hat und nicht zur Kategorie dummes Geld zählen oder sich bald in den Arsch beißen will.

Im Folgenden möchte ich Ihnen an Hand drei Graphiken zeigen, dass es unvernünftig wäre, einfach so in Aktien zu investieren (z.B. in irgendeinen Anlagefonds) oder ohne bewusste Strategie dem zunehmenden Optimismus nachzulaufen.

Erste Graphik
Die beste Möglichkeit beurteilen zu können, ob die Börse historisch betrachtet günstig oder eben teuer ist, ist der Shiller P/E Ratio.

Der Shiller P/E Ratio liegt bei 24,3. Durchschnittlich liegt er allerdings bei 16,5. Bedeutet also, dass die Börse laut der von Robert Shiller entwickelten Ratio ganze 47% zu teuer ist.

In der Graphik sehen Sie, dass dieser Index nur 1929 und in den jüngsten Phasen rund um die Nasdaq-Blase und der anschließenden Immobilienblase höher notierte. Die Börse ist schlicht und ergreifend 47% zu teuer. Kann nicht ewig andauern…

Zweite Graphik
Historisch betrachtet wäre es klug zu kaufen, wenn der institutionelle Anleger (die Profis) zu kaufen beginnt. Und andersherum.

Wenn wir uns diese Graphik anschauen, sehen wir, dass die Profis in den vergangenen fünf Jahren in zwei Momenten massenhaft gekauft haben. In der ersten Hälfte 2009, als die Börse am Boden war und Ende letzten Jahres, als Bernanke verkündete, monatlich 85 Milliarden Dollar zu drucken. In beiden Momenten verkauften Privatanleger massenhaft.

In den vergangenen zwei Monaten ist zu beobachten, dass Professionals mehr Aktien verkaufen als zu irgendeinem anderen Moment in den vergangenen fünf Jahren. Während der Privatanleger eher zu kaufen begonnen hat. Der Profi tut also das Gegenteil von dem was der kleine Anleger tut. Wer wird Ihrer Meinung nach Recht bekommen?

Dritte Graphik
Je mehr Anleger auf Margin anlegen, bzw. mit geliehenem Geld anlegen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eines kräftigen Börsenrückgangs.

Wir entnehmen der Graphik, dass heutzutage mehr mit geliehenem Geld angelegt wird als während des Nasdaq-Hypes. Und ungefähr ebenso viel wie zum Höhepunkt der Immobilienblase. Es ist klar, was nach den anschließenden Hochs auf der Graphik geschah. Starke Börsenrückgänge.

Unser Fazit
Die Börse ist historisch betrachtet ungefähr 47% zu teuer. Das kluge Geld (die Profis) verkauft Aktien. Es wird fast mit einer Rekordsumme mit geliehenem Geld investiert. Renne um dein Leben – Kommt mir als ersten in den Sinn, wenn ich das hier sehe.

Zeitgleich erleben wir allerdings die einmalige Situation, dass der Zins historisch niedrig ist. Und dass Anleger das Gefühl haben, ihr Geld nirgendwo loswerden zu können.

Gut möglich also, dass die Börse noch ein Weilchen weitersteigt. Vor allem wenn die Zentralbanken noch ein Weilchen weiter Geld drucken. Es ist aber unvermeidbar, dass der Knall irgendwann kommt. Je länger die Börse noch steigt, desto lauter wird es dann bald knallen.

Sollte man Aktien jetzt meiden?
Meiner Meinung nach keinesfalls. Man sollte allerdings vor allem in günstige Aktien der besten Unternehmen investieren. Und man sollte bestimmte Sorten Aktien (Financials, Retails) meiden. Während man andere Sorten Aktien (Gold, Silber, Rohstoffe) sehr wohl kaufen sollte.

Was man als vernünftiger Anleger jedoch auf jeden Fall bei der Hand haben sollte, ist eine Strategie, mit der man sich vor einem starken Börsenrückgang (der zweifelsohne irgendwann eintreten wird) schützen kann.

Die richtigen Aktien + eine gute Abdeckungsstrategie
Wenn man nämlich in die richtigen Aktien investiert und sich vor einem starken Börsenrückgang schützt, übersteht man einen kräftigen Börsenrückgang mit einem Lächeln.

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Das Einzige, bei dem sie DOCH einer Meinung sind

Ich komme noch einmal zurück auf die Diskussion zwischen Schiff und Prechter. Inflation oder Deflation.

Bekommt Prechter Recht, werden wir 2008 erneut erleben – dann allerdings deutlich heftiger. Und wir werden in eine beispiellose Wirtschaftsdepression geraten.

Wenn Schiff Recht bekommt, werden wir in den kommenden Jahren stark schwankende, letztendlich jedoch steigende Börse erleben; anschließend würde eine Hyperinflation eintreten und der Knall würde erst in ein paar Jahren kommen.

Wenn Sie der Diskussion jedoch gut zugehört haben, haben Sie auch bemerkt, dass sie sich bei einer Sache rührend einig sind: der amerikanische Anleihenmarkt ist eine Blase historischen Ausmaßes. Und dass diese Blase kurz vor dem Zerplatzen steht.

Gigantisch hoch und schnell steigend
Die amerikanische Staatsverschuldung ist offiziell auf 16.432 Milliarden Dollar angestiegen. In Wirklichkeit ist sie aber schon viel höher angestiegen. Über 100% des amerikanischen BIP. Und diese Verschuldung steigt schnell weiter.

Die gigantisch hohe und schnell steigende Staatsverschuldung in Kombination mit den lächerlich niedrigen Zinsen machen den amerikanischen Anleihenmarkt zu einer Seifenblase historischen Ausmaßes. Eine Seifenblase, in dessen Vergleich die NASDAQ-Blase 1999 und die amerikanische Immobilienblase 2007 Kinderkram waren.

Und diese Blase kann jetzt jeden Moment zerplatzen. Inflation oder Deflation ist da völlig egal. Und wenn man darüber kurz weiter nachdenkt, ist das auch logisch.

Das Einzige was Sie verstehen müssen…
Haben Sie jemals vom Zerplatzen einer Blase profitiert? Ich vermute nicht. Sie haben jetzt die Chance.

Sie müssen kein Wissenschaftler sein, um es vorhersehen zu können. Das Einzige was Sie verstehen müssen, ist, dass niemand immer weiter uneingeschränkt viel mehr Geld ausgeben kann, als er einnimmt.

In unserem Report „Der amerikanische Anleihenmarkt steht vor dem Kollaps!“ erklären wir Ihnen exakt, wie Sie ganz einfach vom Zerplatzen dieser Megablase profitieren können.

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