Ein 90% Rückgang ab Spitzenniveau

Kennen Sie Robert Prechter von Elliot Wave? Er geht von einem Szenario wie in den Jahren von 1929 bis 1932 aus. Ein Börsenrückgang von ganzen 90% ab Spitzenniveau. Und seiner Meinung nach wurde dieses Spitzenniveau jetzt fast erreicht.

Der Grund dieses erwarteten Rückganges ist laut Prechter der enorme Schuldenberg, auf dem die westliche Welt sitzt. Und dass das Finanzsystem implodiert, ganz einfach, weil diese Schulden nicht getilgt werden (können). Wenn seine Prognose eintritt, befinden wir uns am Rande eines enormen Börsenrückganges, einer wirtschaftlichen Depression und einer Deflation.

Wird er Recht bekommen?
Meiner Ansicht nach wird er mit großer Wahrscheinlichkeit Recht bekommen. Aber vorläufig noch nicht. Er geht nämlich davon aus, dass Zentralbanken kein (oder nicht mehr viel) Geld drucken werden.

Und das ist meiner Meinung nach ein ausgesprochen negativer Ausgangspunkt. Die japanische und amerikanische Zentralbank sagen schon jetzt, er habe Unrecht. Und der neue Chef der britischen Zentralbank hat in seiner Rede sogar den Ausdruck Nominal GDP Targeting auf den Tisch gelegt.

Nominal GDP Targeting = Geld mit dem Ziel drucken, die Wirtschaft auf ein bestimmtes Niveau zu stemmen und Inflation dabei schlichtweg ignorieren.

Zentralbanken drucken wie verrückt. Und werden immer größere Summen drucken, weil sie Menschen damit vom Sparen abbringen wollen. Und weil sie zum Investieren und Konsumieren anregen wollen.

Meine Prognose
Die Zentralbanken werden so lange und so viel Geld drucken, bis sie ihren Willen kriegen. Das wird letztendlich zu einem Aufleben der Wirtschaft führen, weil Menschen ihr (weißes und schwarzes) Erspartes ausgeben werden. Dieses Aufleben wird die Inflation enorm in die Höhe jagen. Danach ist man an dem Punkt angelangt, ab dem gelddrucken sinnlos wird.

Und erst dann wird Robert Prechter meiner Meinung nach Recht bekommen. Aber selbst dann ist man mit stark im Kurs gesunkenen Aktien besser dran als mit Erspartem. Denn Erspartes wird dann definitiv wertlos sein. Aktienkurse hingegen können sich hinterher wieder erholen.

Wie soll man damit umgehen?
Ich habe es schon häufiger geschrieben: Sie als Anleger MÜSSEN dafür sorgen, dass Sie einem starken Börsenrückgang nicht zum Opfer fallen. Total entscheidend!

Auch wenn meine Prognose sich bewahrheitet (und Prechter erst in einigen Jahren Recht bekommt), dürfen Sie sich in den kommenden Jahren von vorübergehenden Börsenrückgängen von 20 bis 30% nicht einschüchtern lassen. Und auch nicht von der damit eingehenden Nervosität.

Schützen Sie sich also bitte in den nächsten Jahren. Schützen Sie sich vor dem Wertverlust Ihres Ersparten und vor starken Börsenrückgängen!

Sie können das tun wie Sie möchten…
…oder Sie entscheiden sich für eine der Möglichkeiten, die wir Ihnen anbieten. In „Drei Möglichkeiten sich zu schützen“ nenne ich Ihnen unsere drei Möglichkeiten.

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