Draghis heuchlerische Besorgnis

Letzten Freitag habe ich Ihnen in diesem Artikel mitgeteilt, warum der niedrigere Ölpreis nicht immer so tief bleiben kann. Wir beurteilen den tiefen Ölpreis in dieser Situation natürlich aus Anlegersicht. Die Zahlen und Fakten betrachten und beurteilen, einen Schluss ziehen und aufgrund dieser Erkenntnisse auf die chancenreiche Lage reagieren, die sich uns hier unserer Meinung nach bietet.

Schauen wir uns die Folgen eines niedrigeren Ölpreises nun einmal aus ökonomischer Perspektive an. Vor allem weil Draghi letzten Donnerstag seine Besorgnis darüber zum Ausdruck brachte.

Aus ökonomischer Sicht ist der niedrige Ölpreis für Länder, deren Wirtschaft sich vor allem um Öl dreht, negativ. Und für ein Land wie die USA, das recht viel Öl gewinnt, davon jedoch nicht sehr abhängig ist, ist der tiefe Ölpreis gut und schlecht.

Sehr gut für Europa
Wenn es aber eine Region in der Welt gibt, für die der gesunkene Ölpreis wirklich gut ist, dann ist das Europa. Denn wir gewinnen kein Öl und wir haben keine Ölindustrie, in der Arbeitsplätze verloren gehen können. Wir importieren und verbrauchen aber sehr viel Öl.

Der niedrigere Ölpreis ist gut für die europäische Handelsbilanz, gut für europäische Unternehmen und gut für europäische Verbraucher.

Dennoch ist Draghi besorgt.

Laut Draghi ist der niedrigere Ölpreis zwar ein Vorteil für Unternehmen und Haushalte, aber er macht sich Sorgen, weil die Inflation weiter sinkt und die Gefahr einer Deflation zunimmt.

Gute Deflation – schlechte Deflation
Es gibt zwei Arten der Deflation. Gute und schlechte. Gute Deflation herrscht, wenn Preise infolge größerer Produktivität sinken. Ein Bespiel positiver Deflation ist der Laptop, auf dem ich diesen Artikel schreibe. Er war vor zwanzig Jahren noch richtig teuer.

Negative Deflation herrscht, wenn Preise infolge einer gesunkenen Nachfrage nach den Gütern sinken, die in Ihrem eigenen Land (oder Ihrer Wirtschaftszone) hergestellt werden.

Wein?
Würde zum Beispiel die Nachfrage nach Wein infolge wirtschaftlicher Schwierigkeiten stark sinken, gäbe es einen Überschuss des Weinangebots. Weine würden günstiger werden, weil Winzer sich gezwungen fühlten, ihre Preise zu senken. Eine solche Deflation verursacht Winzer, die Verlust machen, Winzer, die Pleite gehen usw.

Öl wird nicht in der Eurozone gewonnen. Und demnach steht der sinkende Ölpreis für uns für eine positive Deflation. Sehr positiv sogar.

Denn diese Deflation führt dazu, dass für Unternehmen und Haushalte geringere Kosten entstehen. Also mehr Geld übrig haben, mit dem sie investieren, konsumieren oder bestehende Schulden begleichen können.

Ist Draghi dumm oder heuchelt er?
Inflation durch höhere Verbrauchsteuer ist für Draghi scheinbar kein Problem. Aber sobald das durch eine Deflation kompensiert wird, die infolge geringerer Ölpreise entstanden ist, kommt bei Draghi ein Gefühl der Besorgnis auf. Obwohl gerade das eine positive Deflation ist.

Ist Draghi wohlmöglich so dumm, dass er eine positive Deflation nicht von einer negative unterscheiden kann? Oder hält er uns nur zum Narren, um die Geldpressen möglichst schnell so richtig anschmeißen zu können?

Ich denke Letzteres. Denn er will in gut einem Monat anfangen sehr viel Geld zu drucken. Ein wenig heuchlerisch, lieber Mario!

 

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Manipulationen ohne Ende

Letzten Mittwoch sank der Goldpreis aus dem Nichts um gut 5%. Genau an dem Tag an dem die EZB bekannt gab, erneut 530 Milliarden Euro frisches Geld zu drucken.

„You pretty much have to be brain dead not to see that this engineered price decline was precious metals specific…and deliberate“, habe ich letzten Donnerstag in einem Kommentar gelesen. Auf meiner Twitter Seite finden Sie ein Audiointerview mit Jim Sinclair, der uns exakt erklärt, wie und warum diese Manipulation staatgefunden hat.

Sinclair fand den Rückgang gar nicht so heftig. Ich auch nicht. Ein Zeichen dafür, dass der Effekt der Manipulationen abnimmt. Letztes Jahr haben wir dreimal dasselbe erlebt. Damals hob die Comex fast zeitgleich die Margins von Gold und Silber an. Damit setzte sie eine Serie erzwungener Verkäufe in Gang, die Gold und Silber preislich weiter sinken ließen. Aktuell erleben wir das nicht. Man kann Margins auch nicht immer weiter anheben.

Manipulationen ohne Ende also. Als Anleger ist es unsere Aufgabe, darauf auf keinen Fall einzugehen, denn genau das wollen (Zentral)Banker erreichen. Man muss als Anleger nun einmal in der Lage sein, ab und zu die Zähne zusammenbeißen zu können. Mit diesem Artikel möchte ich Ihnen, in Bezug auf den Ölpreis und Gold/Silber, dabei helfen, zwischen den Zeilen dieser Manipulationen und der täglichen Nachrichtenmeldungen zu lesen.

 

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Mal nüchtern die Fakten betrachten

In diesem Artikel habe ich Ihnen letzten Donnerstag erklärt, warum der Ölpreis stark steigen wird. Ich habe Ihnen vom Krieg berichtet, den die USA/Israel gerade mit dem Iran anzetteln. Und ich habe geschrieben, dass im Irak ein Bürgerkrieg bevorsteht. Wenn man die Tatsachen nüchtern betrachtet und die Nachrichtenmeldungen der letzten Monate einmal aufreiht, sieht man, wie sich Trend vor den Augen entwickelt.

Noch ein gefährlicher Trend
Daneben gibt es noch einen anderen, gefährlichen Trend.
In diesem Artikel habe ich Ihnen schon zu einem früheren Zeitpunkt beschrieben, dass ich für die kommenden Jahre stark steigende Agrarpreise erwarte und infolgedessen stark steigende Nahrungsmittelpreise. Insbesondere die Herren Diktatoren der arabischen Länder sind vehement gegen steigende Nahrungsmittelpreise. Ein Volksaufstand könnte jeder Zeit ausbrechen. Ein Aufstand in ölproduzierenden Ländern lässt den Ölpreis sofort stark zunehmen.

Alles dreht sich um Angebot und Nachfrage
Das wichtigste jedoch ist, dass wir realisieren, dass der Ölpreis auch in Außerachtlassung dieser Entwicklungen zu einem Anstieg verdammt ist. Und das infolge der beiden einzigen wirklich wichtigen Faktoren die den Preis bestimmen: Angebot und Nachfrage.

Die weltweite Nachfrage steigt weiterhin, während schon seit Jahren keine Superölfelder mehr entdeckt wurden und während die bestehenden, wirklich großen Ölfelder ihre Kapazitäten überschritten haben. Nachfrage steigt weiterhin, Angebot kann der Nachfrage schon schwerer gerecht werden.

Wir konsumieren jedes Jahr 1% mehr Öl
In 2001 konsumierten wir alle gemeinsam fast 77 Millionen Fässer Öl pro Tag. Letztes Jahr lag der Verbrauch bereits bei 89 Millionen Fässern. 16% mehr Nachfrage. Die westliche Welt befindet sich ökonomisch gerade in schwerem Fahrwasser, aber auch 2011 nahm die weltweite Ölnachfrage um fast 1% zu. Für 2012 geht die International Energy Agency (IEA) davon aus, dass wir weltweit durchschnittlich 90 Millionen Fässer täglich konsumieren werden. Wiederum 1% mehr.

Das wirkt vielleicht wenig, aber 2011 sorgte eine fast 1% höhere Ölnachfrage für einen durchschnittlich 40% höheren Ölpreis.

 

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Energiekosten werden stark steigen

Ein paar Meldungen in den gängigen Medien, die nicht sehr viel Aufsehen erregen. Nachrichtenmeldungen die wir wie gewohnt annehmen. Denn wir hören, sehen und lesen solche Meldungen bereits unser ganzes Leben lang.

Meldung 1: Obama erklärt den Krieg im Irak als beendet. Und er nennt ihn einen großen Erfolg. Der Irak kann nun nämlich „auf eigenen Beinen stehen“. Die 4.500 toten Amerikaner, über 100.00 tote Iraker und die vielen hunderttausend (schwer) Verletzten waren „nicht umsonst“.

Meldung 2: Der irakische schiitische Premier Al-Maliki ordnet einen Haftbefehl für seinen sunnitischen Vizepremier Al-Hashimi an, der sich scheinbar im kurdischen Norden des Irak versteckt hält. Alle sunnitischen Minister des Al-Maliki Kabinetts sind „im Streik“. Der amerikanische Vizepräsident Biden ruft die Iraker zur Einigkeit auf und nimmt also direkt die Rolle eine Außenstehenden ein.

Meldung 3: Bei einer Serie Bombenanschlägen in Bagdad sterben insgesamt 72 Menschen.

Irak ist ein Land mit drei Bevölkerungsgruppen, unter denen sich vor allem die Schiiten und Sunniten nicht ausstehen können. Wenn ich die obigen Meldungen nacheinander lese, kann ich nur ein Fazit ziehen: Im Irak läuft alles auf einen Bürgerkrieg hinaus und die Amerikaner wollten das Land verlassen, bevor dieser Bürgerkrieg ausbricht. Und dass dieser Bürgerkrieg eines Tages kommen würde, wusste jeder normaldenkende Mensch bereits, als Bush Saddam Hussein den Krieg erklärte.

Der Irak produzierte 2010 ungefähr 2,4 Milliarden Fässer Öl und exportierte 1,9 Milliarden Fässer. Sobald ein Bürgerkrieg ausbricht, liegen Produktion und Export still. Sobald der Bürgerkrieg ausbricht, wird das Ölangebot auf dem Weltmarkt um 1 bis 2 Milliarden Fässer abnehmen. Um 1,5 bis 3% also. Das hört sich vielleicht nicht nach viel an, aber es wird den Ölpreis dennoch Richtung 300$ pro Fass treiben.

Und dann sprechen wir nur über den Irak. Die gesamte Region ist ein Pulverfass, das jeden Augenblick explodieren könnte. Und das alles, obwohl der Ölpreis auch ohne all dieses Elend schon mehr als genug Steigerungspotenzial besitzt. Stellen Sie sich also darauf ein, dass Ihre Energiekosten in den nächsten Jahren stark steigen werden.

 

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2008 revisited? Warum wir nicht davon ausgehen

Als die Aktienkurse im August sanken, konnte ein Blinder erkennen, dass die aktuelle Situation eine andere war, als die in 2008. Silber, aber insbesondere Gold fungierten letzten Monat als sichere Häfen, und Rohstoffpreise blieben letztendlich recht stabil.

Letzte Woche erlebten wir eine Situation, die uns an das Jahr 2008 erinnerte. Anleger verkauften Aktien, Gold, Silber und übrige Rohstoffe, um anschließend mit dem freigewordenen Geld aus vollen Zügen amerikanische Staatsanleihen zu kaufen. Ich habe in unterschiedlichen Online-Zeitschriften schon Titel gelesen, in denen die Situation 2008 herangezogen wurde. Wenn wir jedoch mit klarem Kopf darüber nachdenken, erkennen wir enorme Unterschiede. Ich nennen sie Ihnen nun einmal:

    1. Bis zum Sommer 2008 gab es eine enorme Rally auf Rohstoffe, bei der sehr viele Teilnehmer auf Margin handelten. Das gezwungene Schließen von Positionen sorgte für eine enorme Verkaufswelle (und viele Konkurse), die den Ölpreis sogar von 147$ auf 30$ sinken ließ. Dieses Jahr lag der Ölpreis infolge des „Arabischen Frühlings“ kurzzeitig über 110$ und korrigierte sich recht schnell wieder in Richtung 90$. Keine sehr große Rally. Wenngleich wir keine Beweise haben, scheint es uns sehr unwahrscheinlich, dass momentan wieder so viele Mitspieler mit großen Positionen Margin gehen werden.

 

  1. 2008 herrschte die Angst davor, dass eine weitere Bank einfach so stürzen könnte. Die fünf größten Zentralbanken der Welt haben vor zwei Wochen angekündigt, dass Banken für eine Liquidität zu ihnen kommen könnten, wenn sie die Liquidität nicht am Geldmarkt bekommen können. Die Wahrscheinlichkeit, dass Politiker und Zentralbanken wieder eine Bank umstürzen lassen, ist jetzt sehr klein.
  2. Als Anleger im Jahr 2008 in großer Menge Richtung amerikanischer Staatsanleihen flüchteten, lag der Zins für Langzeitstaatsanleihen bei ungefähr 5%. Es gab damals kaum Risiko eines steigenden Zinses und mehr als genug Raum für einen Rückgang. Vor allem durch die Angst vor Deflation. Dabei waren die USA damals noch ein Land mit einer Staatsverschuldung von 9.000 Milliarden Dollar und das Haushaltsdefizit von 2008 endete bei rund 300 Milliarden Dollar. Es war damals gar nicht so komisch, dass der amerikanische Anleihenmarkt als ein sicherer Hafen betrachtet wurde. Heute liegt der Zins für Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren nur noch bei 1,82%, während die Inflation bei 3,7% liegt. Es gibt für den Zins heute also viel weniger Raum, um noch weiter zu sinken. Gleichzeitig ist das Risiko eines zunehmenden Zinses viel höher. Außerdem steigt die amerikanische Staatsverschuldung aktuell Richtung 15.000 Milliarden Dollar und das jährliche Haushaltsdefizit liegt bei ungefähr 1.500 Milliarden Dollar. Der amerikanische Anleihenmarkt Anno 2011 ist vielleicht ein Hafen, aber absolut kein sicherer.

 
Was nun?
Zu allererst weiderhole ich noch einmal kurz, was ich schon so häufig geschrieben habe (zuletzt
in diesem Artikel). Vermeiden Sie europäische Banken weitestgehend! Ob es nun um Aktien, Anleihen oder Sparkonten geht – sorgen Sie dafür, dass Ihre Bindung zu einer einzelnen Bank so gering möglich ist. Sicherheit steht ganz oben. Wir vermeiden außerdem auch Retail Aktien, bzw. Aktien von Unternehmen, die gut laufen, wenn der Konsument Lust auf Shoppen hat.

Ich werde den Rückgang von Gold und insbesondere Silber für Neuankäufe nutzen. Wie ich in diesem Artikel bereits schrieb, können Gold und Silber während eines Bull Markets stark sinken. Silber notiert aktuell ungefähr 38% unter dem Höchstkurs dieses Jahres. Obwohl ein weiterer Rückgang möglich ist, werde ich nicht versuchen, den niedrigsten Kurs zu bekommen. Klicken Sie hier, um auch ein Goldkonto zu eröffnen.

Mit Blick auf Langfristigkeit ist DienstagTrader-Trend in meinen Augen nach wie vor die Beste Strategie. Wir erwarten in den kommenden Wochen/Monaten Erholung an der Börse, aber nach dieser Erholung tritt natürlich auch wieder ein Rückgang ein. Die Börse wird in den kommenden Jahren starke Schwankungen zeigen und dafür eignet sich DienstagTrader-Trend am besten. Sind Sie ein offensiv denkender Anleger, der auch auf sinkende Kurse reagieren möchte? Schließen Sie dann hier ein Abonnement ab.

Hinzukommt, dass Gold- und Silberaktien zurzeit spottbillig sind. Ich habe sogar eine Statistik gesehen, die zeigt, dass diese Aktien im Verhältnis zum Gold- und Silberpreis über einen Zeitraum von zehn Jahren nicht so günstig waren. Im aktuellen „Top Aktien Report“ beschreiben wir unter anderem eine fantastische Silberaktie. Wir werden für den nächsten Report sehr gut untersuchen, ob wir noch eine Gold- und/oder Silberaktie finden können, die allen unseren Anforderungen entspricht.

Wir suchen außerdem nach supergünstigen Rohstoffaktien sehr gut laufender Unternehmen. Gerade in Gold-, Silber- und Rohstoffaktien steckt nämlich das größte Langzeitpotential. Möchten Sie unseren „Top Aktien Report“ jeden Monat als erster in Ihrer Mailbox finden? Schließen Sie dann hier ein Abonnement ab.

 

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Unerwartete Vorkommnisse

Ansprachen noch und nöcher. Obama hielt im Kongress eine Rede, in der er seinen Plan präsentierte, mit der er der Wirtschaft Auftrieb verleihen möchte. Er wird erneut 450 Milliarden Dollar ausgeben. Wenn man ohne Ergebnis eimerweise Geld ausgibt, liegt die „Lösung“ natürlich darin, ganz einfach noch mehr Geld auszugeben.

Ich habe letzten Donnerstag bereits erwähnt, dass solche Maßnahmen insbesondere für unsere Anleihenstrategie ganz hervorragend sind. Die amerikanische Staatsverschuldung steigt noch schneller. Anleger bekommen es schneller mit der Angst zu tun, wenn es darum geht, der amerikanischen Regierung Gelder zu leihen und dadurch wird die Seifenblase früher zerplatzen. Möchten Sie vom Zerplatzen dieser enormen Seifenblase profitieren? Klicken Sie dann hier, um unseren Anleihenreport zu bestellen.

Zudem schickte Geithner der Financial Times letzten Donnerstag ein Kommentar (schauen Sie in meinen Twitter Account). Im zweiten Absatz seines Artikels stellt er fest, dass der während der „Wirtschaftserholung“ angestiegene Ölpreis ein unerwartetes Ereignis war. Geithner sieht scheinbar keinerlei Zusammenhang (oder weigert sich das zu tun) zwischen dem Druck einer großen Menge Geld und steigenden Rohstoffpreisen.

Außerdem scheint Geithner keinerlei Zusammenhang zwischen der Kreditkrise und der Eurokrise zu sehen, die doch wirklich durch die riesigen Schwierigkeiten zu Stande kam, in die die Banken infolge ihrer Investitionen in wertlose amerikanische Hypothek Produkte gerieten. Laut Geithner sieht es am Ende so aus, als habe er alles richtig gemacht, und als würde er nun durch „unerwartete Vorkommnisse“ in Schwierigkeiten geraten.

Und auch Bernanke hielt wieder eine Rede. Er erzählte, dass die Federal Reserve tun wird was sie kann, um hohes Wirtschaftswachstum und sinkende Arbeitslosenzahlen zu erreichen. Der Markt hat scheinbar mehr Details erwartet und reagierte ein wenig enttäuscht. Die Frage ist nicht, ob Bernanke handeln wird, sondern wann. Um den 21. September herum werden wir schlauer sein.

Wie ich Donnerstag bereits schrieb, geben die Politiker ihr allerbestes, um Gold und Silber richtig in die Höhe zu treiben. Alles was sie tun ist kontraproduktiv. Es sieht so aus, als würden sie das absichtlich tun. Gold hat nach der starken Zunahme vom vergangenen Montag jetzt aber eine doppelte Spitze erreicht und kann darum etwas stärker korrigieren. Ich selber würde jetzt gerade eher Silber kaufen, das 15% unter seiner Spitze notiert. Klicken Sie hier für weitere Informationen über die Eröffnung eines Goldkontos.

Letzten Dienstag wurde uns noch ein Beweis dafür geliefert, dass Politiker und Zentralbanker den Bull Market von Gold und Silber befürworten. Die Schweizer Zentralbank hat einen Mindest-Wechselkurs zum Euro festgelegt. Damit haben sie den Franken definitiv an eine Währung gekoppelt, die krank und schwach ist. Ich habe meine Schweizer Franken sofort verkauft.

 

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Der Anfang eines ‚Supercycle‘

Steinkohle ist nicht gerade die beliebteste Energiequelle. In den Medien sehen wir tagtäglich wie der Ölpreis sich entwickelt, aber Steinkohle wird nie erwähnt. Wussten Sie aber, dass die globale Nachfrage auf Steinkohle viel stärker zunimmt als die Nachfrage auf Öl? Die Ölnachfrage wuchs in den vergangenen zehn Jahren um 10%. Die Nachfrage auf Steinkohle um satte 46%!

Ideal positioniert
Die Steinkohlnachfrage wird auch weiterhin stark zunehmen. Indien möchte ihre Bevölkerung mit Elektrizität versorgen. Absolut notwendig, um auch strukturelles Wirtschaftswachstum realisieren zu können. Allein das führt schon zu einer explosionsartig zunehmenden Nachfrage auf Steinkohle. Und wir sprechen bis jetzt nur von einem Land!

Für unseren neuen „TopAktien Report“ haben wir eine Aktie eines großen amerikanischen Steinkohleproduzenten entdeckt, der sich in den Vereinigten Staaten und in Australien Steinkohleminen zunutze macht. Dieses Unternehmen ist damit ideal positioniert, um weltweit die Märkte bedienen zu können, wozu auch den schnell wachsenden asiatischen Markt.

Der Steinkohlepreis wird jahrelang stark ansteigen
Die Chefetage stellt fest, dass Steinkohle sich am Anfang eines Supercycle befindet. Eine lange Periode, in der das Angebot schlicht und ergreifend zu niedrig ist, um der stetig wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Ein strukturelles Problem, durch das der Steinkohlepreis in den kommenden Jahren kräftig zunehmen wird. Und dieses Unternehmen wird von dieser Situation fantastisch profitieren.

Große Chance auf schnellen Kursgewinn
Der Kurs der Aktie notiert derzeit immer noch weit unter dem Niveau aus dem Jahr 2008, obwohl das Unternehmen heute viel besser läuft und obwohl die
Zukunftsvoraussichten viel rosiger aussehen. Ein Ungleichgewicht, das unwiderruflich korrigiert werden wird.

Der Kurs dieser Aktie ist jetzt aufwärts ausgebrochen, nachdem sie sich monatelang Seitwärts bewegt hat. Es gibt also eine reelle Chance, dass wir kurzfristig schon einen schönen Kursgewinn realisieren werden. Bestellen Sie dann hier den neuen „Top Aktien Report“.

PS: Wir haben unser Maximum fast erreicht. Sobald das passiert, werden wir die Anmeldung schließen müssen. Reagieren Sie also schnell

 

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Politiker die den Spekulanten unter die Arme greifen

Vorige Woche habe ich Ihnen erzählt, warum die stetig steigenden Nahrungsmittelpreise in den kommenden Monaten zu einer enormen Unruhe und einem kräftigen Börsenrückgang führen könnten.
(
Lesen Sie den Artikel hier noch einmal nach).

Zeitgleich schaffte es der französische Präsident Sarkozy wieder, den „gewissenlosen Spekulanten“ die Schuld für diese steigenden Nahrungsmittpreise in die Schuhe zu schieben. Eine einfache Strategie, um vom eigenen Versagen abzulenken und die Aufmerksamkeit auf eine undefinierbare Gruppe von Menschen zu richten. Niemand weiß nämlich genau, wer diese Spekulanten sind.

Subventionen die die Nahrungsmittelpreise in die Höhe jagen
Verrückterweise sind es die Politiker, die unsere Steuergelder für Agrarsubventionen und Entwicklungshilfe verschwenden und damit dann dafür sorgen, dass ein großer Teil des fruchtbaren Ackerlandes in Afrika unbenutzt bleibt. Und es sind auch Politiker, die es weltweit unterstützen, Ackerland für die Gewinnung von Biodiesel zu benutzen. Jeder weiß es, niemand tut etwas dagegen.

Außerdem bin ich letzte Woche per Zufall auf zwei kleinere Beispiele gestoßen. In Italien bekommen Bauern enorme Subventionen, wenn Sie Teile ihres Ackerlandes mit Sonnenkollektoren bestücken. Die so erzeugte Energie verkaufen die Bauern anschließend an das Stromunternehmen. In den Niederlanden bekamen Bauern in den vergangenen Jahren sogar Subventionen, damit sie ihr Ackerland in Naturschutzgebiet umfunktionieren können. Alles Ackerland, das nicht länger einen Beitrag zur Nahrungsmittelproduktion leisten wird.

Wie viele andere Situationen wird es weltweit geben, in denen Politiker den rasanten Anstieg der Nahrungsmittelpreise unterstützen? Dieselben Politiker sind im Anschluss verblüfft und entrüstet, wenn „Spekulanten“ auf steigende Nahrungsmittelpreise reagieren. Wie abgedroschen kann ein Mensch sein?

Garantiert weitere Volksaufstände
Stark steigende Nahrungsmittelpreise führen unter Garantie zu Volksaufständen. Wir werden also auch in anderen Ländern ägyptische Aufstände erleben. Vor allem die arabischen Länder kommen hierfür in Frage. Das wird einen enormen Anstieg des Ölpreises und viel Unruhe an den Börsen zur Folge haben. Wir müssen also berücksichtigen, dass die Börsen dann einen kräftigen Rückgang zu verdauen bekommen.

Die ideale Strategie für eine unsichere Zukunft
Im 
diesem Artikel habe ich Ihnen bereits mitgeteilt, dass DienstagTrader-Trend unserer Meinung nach die ideale Strategie für die kommenden Monate ist. Bleibt der Trend positiv, dann reagieren wir weiterhin auf steigende Kurse. Erleben wir hingegen einen kräftigen Börsenrückgang, dann werden wir davon enorm profitieren. Sind Sie ein Anlegertyp, der sowohl bei steigender als auch bei sinkender Börse Gewinne verbuchen möchte?
Klicken Sie dann hier für ein Abonnement für diese einzigartige Strategie.

Sind Sie ein defensiv denkender Anleger?
DienstagTrader-Trend eignet sich am besten für offensiv denkende Anleger. Wenn Sie ein wenig defensiver sind, empfehle ich Ihnen DienstagTrader-Easy anzuwenden. Bleibt der Trend positiv, profitieren Sie von steigenden Kursen. Erleben wir hingegen einen heftigen Börsenfall, dann parken wir unser Geld rechtzeitig am Seitenstreifen und haben durch den Börsenrückgang keine Nachteile.
Klicken Sie hier für ein Abonnement auf DienstagTrader-Easy.

 

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139% Gewinn innerhalb von 16 Monaten

Letzten Montag haben wir in unserem TopAktienReport-Service ein Verkaufsignal für Oil States International (OIS) herausgeschickt. Diese Aktie haben wir am 31. Juli 2009 selektiert, als sie 24,49 Dollar notierte. Letzt Woche Montag konnten wir die Aktie mit einem Gewinn von 139% verkaufen.

Ein Stück optimistischer als die Analysten
OIS läuft seit unserer Selektion viel besser, als die damalige Analystenerwartung versprach. Wir selektierten die Aktie nämlich ungeachtet des derzeit rückläufigen Gewinns. Damals hatte das alles mit der ausgebrochenen Krise, dem damit einhergegangenen stark gesunkenen Ölpreis und den kräftig zurückgeschraubten Investitionen in Neuprojekte zu tun. OIS machte unter äußerst schwierigen Umständen dennoch weiter Gewinne und das war für uns das ausschlaggebende Signal.

Wir haben bei unserer Selektion allerdings auch schon geschrieben, dass wir den stark gesunkenen Ölpreis als ein vorübergehendes Phänomen betrachteten und waren darum ein Stück optimistischer als die Analysten.

Der Kurs von OIS ist seit der Selektion um 139% gestiegen. Die Aktie notiert jetzt das gut Neunzehnfache des für 2010 erwarteten Gewinns und beinahe das Fünfzehnfache des für 2011 erwarteten Gewinns. Was uns betrifft, so ist die Aktie damit absolut nicht mehr als günstig zu bezeichnen.

Besser in Aktien mit höherem Kurspotential investieren
Man kann dann besser den Gewinn mitnehmen und das „gewonnene“ Geld in Aktien investieren, die jetzt gerade unglaublich niedrig bewertet werden und somit ein viel höheres Kurspotential besitzen. Mit
Top Aktien Report investieren Sie nach diesem einfachen Prinzip. Kaufen Sie eine Aktie, die unglaublich günstig ist und warten Sie dann anschließend geduldig darauf, dass die Leistungen des Unternehmens sich in seinem Kurs widerspiegeln.

OIS war letztes Jahr eine supergünstige Aktie. Jetzt ist sie es nicht mehr. 139% Gewinn innerhalb von 16 Monaten. Schreiben Sie sich hier ein, um auch nach diesem einfachen, zielsicheren Prinzip anzulegen!

 

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Eine Frage gesunden Menschenverstands

Wir sagen es schon ewig. Der Ölpreis wird zurück auf $150 pro Fass steigen und anschließend auch noch weiter auf $200 pro Fass. Als der Ölpreis Anfang 2009 kräftig sank, waren wir auch dieser festen Überzeugung. Es ist eine Frage gesunden Menschenverstands. Die weltweiten Ölreserven sinken, während die Ölnachfrage in den kommenden 20 Jahren weiter kräftig zunehmen wird.

Noch einfacher ausgedrückt: Unter unserer Erdkruste gibt es eine bestimmt Menge Öl und mit jedem Fass, dass wir an die Erdoberfläche befördern und verbrauchen, sinkt diese Menge Öl. Der Ölpreis könnte natürlich zeitweise auch mal wieder sinken, aber langfristig ist er zu einer kräftigen Preissteigerung verdammt.

Perfekt positioniert
In Folge dieser Umstände werden Ölgesellschaften immer mehr in Ölfelder investieren, die schwer abzubauen sind. Ölfelder, die nur dann interessant sind, wenn der Ölpreis hoch genug ist. Und davon werden Unternehmen, die sich darauf spezialisiert haben, sehr stark profitieren. In unserem neuen „
Top Aktien Report“ finden Sie unter anderem eine supergünstige Aktie eines solchen Unternehmens. Ein supergesundes Unternehmen, das auch in der schweren Zeit nach Ausbrechen der Krise Gewinne realisiert hat und sich jetzt perfekt positioniert hat, um in den kommenden Jahren in Hülle und Fülle von dieser Entwicklung zu profitieren.

Derzeit noch zu einem Spottpreis – aber wie lange noch?
Eine fantastische Aktie, die Sie derzeit noch zu einem Spottpreis kaufen können. Wenn dieses Börsensentiment anhält, könnten gerade die Kurse solcher unterbewerteter Knaller in kurzer Zeit hinaufschnellen.

Die Nachfrage auf unsere freien Exemplare ist so groß, dass wir vermutlich schon in wenigen Tagen unser Maximum erreichen werden. Melden Sie sich darum schnell an, wenn Sie noch ein Exemplar ergattern wollen.

Möchten Sie jeden Monat als erster den „Top Aktien Report“ in Ihrer Mailbox haben? Schließen Sie dann hier ein Abonnement ab. Sie erhalten direkt unseren vorübergehenden Extrarapport, mit dem wir unseren Erwartungen nach sehr viel Gewinn machen werden.

 

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