Weitreichende Folgen

Am Donnerstag habe ich Ihnen in diesem Artikel mitgeteilt, warum China nichts anderes übrigbleibt als seine Währung abzuwerten. Denn die Dollar verlassen das Land im Eiltempo.

The Economics liefert uns in der folgenden Abbildung ein noch vollständigeres Bild. Titel: A giant sucking sound. Dieser Titel lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig.

Dollar verlassen das Land im Eiltempo
Sie sehen in dieser Abbildung ganz genau, wie viele Dollar durch den Handel mit dem Ausland ins Land hineinkommen. Und wie viele Dollar wieder verschwinden, weil die PBOC die Yuan-Dollar Verbindung versucht aufrecht zu erhalten.

Eine nächste Währungsabwertung ist unvermeidbar. Nur eine Frage der Zeit. Denn je länger die Chinesen warten, desto schneller sinken Chinas Währungsreserven.

Goldpreis steigt seit Chinas Währungsabwertung
Das ergibt die schöne Gelegenheit, sich einmal den Goldpreis anzusehen. Die vertikale Linie in der u.a. Graphik ist der Tag an dem China im August seine Währung abgewertet hat.

Links von dieser Linie sehen wir, wie sich der Goldpreis bis zu diesem Tag verhalten hat. Und rechts dieser Linie sehen wir, wie sich der Goldpreis seit der chinesischen Abwertung verhielt. Kräftige Erholung.

Währungsabwertung hat Erkenntnis ausgelöst
Grund dafür ist meiner Ansicht nach die Tatsache, dass Anleger gerade durch diese Abwertung Chinas zu der Erkenntnis gekommen sind, dass Zentralbanken weltweit (allen voran EZB und BoJ) viel mehr Geld drucken müssen, um den für sie nachteiligen Folgen (sinkender Export, Deflation) den Garaus machen zu können.

Dieses Wissen führt zu einer steigenden Nachfrage nach Gold. Eine nächste Währungsabwertung Chinas wird den Goldpreis daher noch weiter in die Höhe treiben.

Euro wird immer weniger wert
Der Euro wird immer weniger wert werden. Gold immer mehr. Wenn Sie sich selbst finanziell schützen möchten, müssten Sie meiner Meinung nach physisches Gold und Silber kaufen.

Wenn Sie so richtig vom steigenden Gold- und Silberpreis profitieren wollen, sollten Sie diesen Artikel noch einmal lesen.

 


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Wann hören Sie endlich damit auf?

„Wann hören Sie endlich mit Ihren positiven Gold- und Silbergeschichten auf? Sie werden preislich niemals steigen, denn Sie wissen, dass die großen Player den Preis nach unten manipulieren!“

Diese Frage erreichte uns letzte Woche. Über die Manipulation von Gold und Silber habe ich schon oft genug berichtet. Vor zwei Monaten noch in diesem Artikel.

Ein kurzes Stück Geschichte
In den Jahren 1968-1970 taten Zentralbanken alles, um den Goldpreis auf 35$ pro Unze zu halten. Zehn Jahre später notierte Gold über 800$.

1999 notierte Gold gut 250$ pro Unze. Ein zwanzig Jahre andauerndes Tal der Tränen. Der Goldpreis wurde sogar sehr auffällig manipuliert. Im September 2011 wurde ein Höchstpreis von 1.900$ erreicht.

Manipulation der Gold- und Silberpreise funktioniert. Eine Weile. Dann schießen die Preise hinauf. Weil man mit Manipulation die zugrunde liegenden Probleme verblümt und nicht löst.

Was wird sonst noch manipuliert?
LIBOR-Zinsen (und demnach Ihre Sparzinsen) wurden von großen Banken manipuliert. Und gerade läuft eine Untersuchung nach der Manipulation von Währungskursen. Da ist aber noch mehr.

Die Tatsache, dass

• Ihre Sparzinsen so niedrig sind, dass Sie nach Abzug von Inflation und Steuern schon seit fünf Jahren Verluste verbuchen, ist der reinen Manipulation Ihrer Zentralbank zu danken (Zinsen auf 0-0,5% festlegen).

• viele Länder mit enormen Staatsschulden (Südeuropa, USA) Gelder für 2,5-4% Zinsen aufnehmen können, ist der reinen Manipulation von Zentralbank zu danken (Geld drucken, Staatsanleihen kaufen, Garantien vergeben).

• Börsen schon seit fünf Jahre steigen und jeder Korrektur von irgendeiner Bedeutung der Hals umgedreht wird, ist der reinen Manipulation von Zentralbank zu danken (niedrige Zinsen + Geld drucken).

Das Schlimmste all dessen ist aber, dass die Form der Manipulation, die uns Bürgern die größten Schwierigkeiten bereitet, durch Institutionen vorgenommen wird, die uns eher davor schützen sollten. Die Zentralbanken.

Der große Vorteil von Gold und Silber
Wenn es um Gold und Silber geht, besteht der große Vorteil, dass die physische Menge weltweit begrenzt ist. Wir wissen, dass Asiaten die Edelmetalle in großen Mengen aufkaufen, was den Manipulationsspielraum immer kleiner macht.

Die Zentralbanker und die Bullion Banks treiben sich immer weiter in die Ecke. Bald gibt es keine Ausweichmöglichkeit mehr. Gold- und Silberpreise werden dann unglaublich stark steigen.

Lage jetzt viel ernster, also…
Und weil es dem Finanzsystem jetzt viel schlechter geht als 1970 oder 1999, ist es nur logisch, dass Gold und Silber in den nächsten Jahren viel schneller im Preis steigen als es damals der Fall war.

Darum setze ich mein Erspartes auch weiterhin systematisch in physisches Gold und Silber um.

Wir suchen für unseren TopAktien Service darum auch weiterhin nach günstigen Aktien sehr gut laufender Gold- und Silberproduzenten.

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So schütze ich mich vor dem, was kommen wird (2)

Wie Sie vielleicht wissen, bin ich nicht unbedingt optimistisch, wenn es darum geht, was uns die Zukunft bringen wird. Die Probleme, die den Ursprung der aktuellen Krise bildeten wurden nicht angefasst, und das einzige, was Politiker und Zentralbanker tun, ist, die Probleme zu verdrängen und Geld entgegenzusetzen, das aus heißer Luft geschaffen wurde.

Wenn man finanzielle Probleme nicht rigoros anfasst, werden sie von ganz allein größer. Die echte Krise wird daher noch kommen. Sollten der aktuell enorm niedrige Zins und das viele gedruckte Geld eine künstliche Wirtschaftserholung verursachen, dann wird die echte Krise danach nur noch heftiger werden.

Einfache Maßnahmen
Man kann als Bürger einige einfache Maßnahmen ergreifen, um sich selber zu schützen, ohne auch nur einen Funken der aktuellen Lebensqualität einbüßen zu müssen. In den nächsten Wochen werde ich Ihnen erklären, welche Maßnahmen ich selber ergriffen habe, um mich zu schützen. Einfache Maßnahmen. Finanziell und nicht-finanziell.

Heute Schritt 2:

Was passiert, wenn der Euro bald (eine Zeitlang) nichts mehr taugt?
Letzte Woche habe ich Ihnen
in diesem Artikel geschrieben, dass ich, für den Fall, dass Banken plötzlich „Urlaub nehmen“, ein Paar Euro unter meiner Matratze versteckt habe. Sollte es allerdings zu viele Anzeichen für ein Zerbrechen des Euro geben, oder sollten wir uns in Richtung Hyperinflation entwickeln, dann werde ich diese Maßnahme wieder rückgängig machen. Ich werde es Sie wissen lassen.

In der aktuellen Situation halte ich es allerdings für noch wichtiger, Reserven in Form von physischem Gold und Silber in der Hinterhand zu haben. Ich meine in diesem Fall ganz einfach einen kleinen Vorrat, der ausreicht, um einige Monate den Einkauf erledigen zu können, sollte der Euro nicht mehr existieren oder infolge von Hyperinflation nichts mehr wert sein.

Es gibt viele Menschen, die es auch auf längere Sicht (also für größere Beträge) bevorzugen, physisches Gold und Silber zuhause oder in einem Schließfach aufzubewahren. Ich finde ein Goldkonto besser. Warum und weshalb erläutere ich im nächsten Artikel.

Der Bauer und der Installateur
Wenn die Krise infolge eines auseinanderbrechenden Euro oder Hyperinflation ausbricht, werden Bürger und Unternehmer darauf mit der Errichtung von Tauschmärkten reagieren. Produkte und Dienstleistungen werden dann untereinander ausgetauscht. So wie in Argentinien 2001.

Natürlich ist es dann wichtig, über die Produkte und Dienstleistungen zu verfügen, die andere Leute gerne hätten. Dann kann man sie gegen die Produkte tauschen, die man selber benötigt. Ein Bauer wird es leicht haben, denn er hat viele Lebensmittel im Angebot. Ein Installateur wird auch leicht überleben, denn seine Dienste werden weiterhin gebraucht und er wird für seine Leistungen Nahrungsmittel verlangen. Jemand (ich also) der den ganzen Tag an seinem Computer sitzt, hat in einer solchen Situation wenig zu bieten.

Argentinische Verhältnisse
Zurück nach Argentinien. 2001 besaß kein einziger Argentinier Gold, aber einige Leute besaßen Schmuck. Das beliebteste Zahlungsmittel auf den o.g. Tauschmärkten waren die einzelnen Glieder einer Goldkette. Damit konnte man sich alles kaufen, was man wollte!

Um auf die schlimmste Wirtschaftskrise vorbereitet zu sein, sollte man darum eine Portion physisches Gold und Silber zuhause haben. Ausreichend, um damit einige Monate den Einkauf erledigen zu können. Sollten bei uns dann argentinische Verhältnisse entstehen, muss man nicht nachdenken und man kann alles kaufen, was man benötigt.

Ich kaufe übrigens bewusst kleine Goldbarren von höchstens 5 Gramm und/oder Silbermünzen von 1 Unze. Mit einer Silbermünze von z.B. 30€ ist es nämlich dann ein Stückweit einfacher einzukaufen als mit einer Goldmünze von 1.300€. Ich kaufe mein physisches Gold und Silber bei diesem Anbieter.

Was passiert, wenn der Euro ganz einfach bestehen bleibt?
Eine Portion physisches Gold und Silber zu kaufen, betrachte ich wie eine Versicherung. Und versichern kostet nun einmal Geld.

Wenn der Euro aber aufrecht bleiben wird und Banken geöffnet bleiben, ist die Chance nach wie vor lebensgroß, dass ich mein Gold und Silber später zu einem viel höheren Preis verkaufen kann. Ich würde also einen großartigen Kursgewinn erzielen.

 

 

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Die EZB schmeißt (wieder) mit Geld um sich

Die europäischen Banken haben letzte Woche insgesamt 489 Milliarden Euro bei der EZB geliehen. Muss erst in drei Jahren zurückgezahlt werden. 1% Zinsen. Für Banken also fast kostenloses Geld, aus heißer Luft geschaffen und mit herzlichen Weihnachtsgrüßen der EZB.

In unseren Augen kommt das heimlichem Geld drucken gleich. Natürlich wird ein klassisch ausgebildeter Wirtschafter (die Sorte, die als Experte im Fernsehen auftritt) behaupten, dass dies kein Geld drucken ist. Es wird in drei Jahren schließlich alles wieder artig zurückgezahlt?

Laut Goldman Sachs haben die europäischen Banken insgesamt 5.400 Milliarden Euro Schulden, die (und jetzt kommt es…) innerhalb der kommenden zwei Jahre abbezahlt und damit refinanziert werden müssen. Lassen Sie das einmal auf der Zunge zergehen! Glauben Sie, dass dieser 489 Milliarden Euro Kredit jemals zurückgezahlt werden wird? Ich auf jeden Fall nicht!

Geldsparender Bürger ist der Dumme
Es gibt die EZB nicht, damit sie Sie und mich vor einer Inflation schützt. Die EZB gibt es für die Banken. Ich habe schon häufig geschrieben, dass der verantwortungsbewusste, geldsparende Bürger das Opfer der Monetär Politik der EZB ist. Der Realzins auf unser Sparkonto ist nämlich schon jetzt negativ. Und das Aufkaufen von Staatsanleihen und die großen Kredite für Banken zeigten ganz klar, dass die Banken uneingeschränkt unterstützt werden.

Die Bilanz der EZB sieht traurig aus
Kurz ein paar Fakten. Die Gesamtbilanz der EZB betrug am 30. Juni 2007 (also kurz vor Ausbruch der Kreditkrise) noch 1.208 Milliarden Euro. Inzwischen hat sie sich mit 2.494 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Und wenn wir diesen riesigen Kredit noch hinzurechnen, steigt die Gesamtbilanz direkt auf 2.983 Milliarden Euro. Und die EZB druckt kein Geld? Das ich nicht lache! Die EZB Bilanz ähnelt inzwischen der einer fast bankrotten Bank.

EZB wird noch mehr Geld drucken
Unsere Erwartungen für 2012 gehen dahin, dass die EZB dann mit weiterhin Staatsanleihen aufkaufen wird und dass die EZB den Banken noch einmal auf diese Weise kostenloses Geld aushändigen wird. Auf meiner
Twitter Seite habe ich Freitag übrigens einen Link zu einem Artikel in der Financial Times veröffentlicht, in dem ein EZB Vorstandsmitglied dafür plädiert, die Geldpressen anzuschmeißen. Er will also neben dem sog. „nicht-Geld-drucken“ auch ein offizielles „Geld druck Programm“ einläuten.

Bürger die sich nicht selber schützen, zahlen die Rechnung
Ich schreibe oben bereits, dass der verantwortungsbewusste, sparende Bürger schon jetzt von der EZB bestraft wird. Es muss zudem auch noch jemand die zukünftigen Rechnungen für all das gratis Geld zahlen. Und dieser Jemand ist der einfache Bürger, der nicht schon jetzt vor dem schützt, was man sich bei der EZB gerade ausdenkt. Sobald der unvermeidbare Inflationsgeist aus seiner Flasche hervorkommt, gibt es kein Halten mehr.

Darum ist es so ausgesprochen wichtig, physisches Gold und Silber zu kaufen! Klicken Sie hier für weitere Informationen darüber.

 

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Beispiel Währungskrieg – USA gegen China

Das Bruttonationalprodukt (die Wirtschaft) der Vereinigten Staaten setzt sich aus den folgenden vier Komponenten zusammen:

  • 71% Konsumentenausgaben
  • 12% Unternehmensinvestitionen
  • 20% Regierungsausgaben
  • Minus 3% netto Export (also mehr Import als Export)

Die USA benötigen Wirtschaftswachstum. Es ist wohl für jeden ersichtlich, dass Obama nicht erwarten darf, dass der amerikanische Konsument mehr Geld ausgeben wird. Er hat kein Geld mehr. Und wenn Konsumentenausgaben nicht zunehmen, werden auch die Unternehmensinvestitionen nicht steigen. Und die Regierung gibt schon jetzt viel zu viel Geld aus. Regierungsausgaben müssen herabgesenkt werden.

Das Fazit, das Geithner und seine Ökonomen daraus gezogen haben, ist daher auch, dass die USA mehr exportieren müssen, wenn sie Wirtschaftswachstum generieren wollen. Und am liebsten so viel wie möglich.

Dollar muss runter
Der Wert des Dollar muss im Vergleich zu anderen Währung darum runter, sodass amerikanische Produkte günstiger werden. Das Problem ist jedoch, dass viele Länder, unten denen sich auch China befindet, ihre Währung mit dem Dollar verknüpft haben, und der ist nun einmal die `world reserve currency´.

Was tut man also als amerikanischer Politiker?
Man bezeichnet China als `currency manipulator´ und versucht das Land damit dazu zu zwingen, den Kurs des Yuan (schneller) anzuheben. China fällt darauf natürlich nicht rein, denn dort versucht man gerade alles, um so viele Chinesen wie möglich an die Arbeit zu bekommen/an der Arbeit zu halten und keinen sozialen Unfrieden zu stiften.

Die USA beschließen also im Herbst 2010 QE2. Die Fed druckt 600 Milliarden nagelneue Dollar. Wenn China (und andere) seine Währung weiterhin an den Dollar koppeln möchte, wird dessen Zentralbank dazu gezwungen, ebenso viel Geld zu drucken. Und damit Inflation hervorzurufen.

Revaluierung oder soziale Unruhen
Der Unterschied zwischen der amerikanischen und chinesischen Wirtschaft ist der, dass die Wirtschaft Chinas auf vollen Touren läuft und eine zunehmende Menge Geld so gut wie direkt zu einer stark steigenden Inflation führt. Dadurch nimmt das Risiko sozialer Unruhen zu.

China wird somit dazu gezwungen, entweder Inflation (also soziale Unruhe) zu akzeptieren, oder seine Währung im Verhältnis zum Dollar zu revaluieren. China hat sich für letztes entschieden und dadurch sank der Dollar im Verhältnis zum Yuan um 5%.

Und China betrachtet die USA nicht unbedingt als ein befreundetes Land. Die USA ist gleichzeitig ein wichtiger Absatzmarkt und ein Land, das China finanziell den Krieg erklärt hat. Und das gilt nicht nur für China, sondern auch für andere Schwellenländer.

Fazit
Wenn die USA die Geldpressen erneut anschmeißen, geschieht in unterschiedlichen Ländern, dessen Währungen an den Dollar gekoppelt sind fast automatisch das gleiche und auch in Ländern, die befürchten, dass ihre eigene Währung zu teuer wird (wie Brasilien, Schweiz etc.). Und wenn im großen Stil geldgedruckt wird, wird das Geld mi Vergleich zu Rohstoffen automatisch weniger wert, und dann ist der einfache Bürger der Dumme.
Darum ist es so wichtig, physisches Gold und Silber zu besitzen!

 

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Warum jede Woche „das Geleier“ über Gold und Silber?

Diese Leserfrage erreichte uns letzte Woche. Es sieht so aus, als habe nicht jeder Leser verstanden, wie ernst die Krise ist, mit der wir es gerade zu tun haben. Und dass Politiker und Zentralbanker es mit ihren Maßnahmen nur noch schlimmer machen. Der Leser scheint nicht zu verstehen, dass ein Währungskrieg herrscht und dass weltweit im großen Stil Geld gedruckt wird. Und dass wir die Folgen all dessen in den kommenden Jahren noch aufgetischt bekommen werden.

Schauen Sie, normalerweise weist man in einem Anlagenewsletter auf chancenreiche Anlagen hin. Als selbständig denkender Mensch können Sie entscheiden, ob sie diese nutzen oder nicht. Und wenn Sie es nicht tun, ändert sich in normalen wirtschaftlichen Zeiten dann wenig bis nichts an Ihrer finanziellen Lage.

Nichts tun = großen finanziellen Schaden erleiden
Aber es herrschen gerade keine normalen wirtschaftlichen Zeiten. Bei weitem nicht! Unserer Überzeugung nach verpassen Leute, die Ihr Erspartes nicht (teils) in
physisches Gold und Silber gesteckt haben, nicht nur einen kräftigen Gewinn. Wir gehen davon aus, dass Leute, die ihr Geld auf ihrem Sparkonto lassen, in einigen Jahren Schaden erleiden werden. Ganz einfach, weil diese Euro dann einen großen Batzen Wert verloren haben werden.

Und auch das unvorstellbare ist möglich. Die Euro auf Ihrem Sparkonto könnten bald auch gar keinen Wert mehr haben. Sie haben dann kein Geld mehr. Lesen Sie einmal die Geschichtsbücher. Praxisbeispiele noch und nöcher!

Silber ist seit April nur noch gesunken…
Noch so eine Bemerkung, die uns ein Leser schickte. Jemand, der aus diesem Grund nichts von Silber hält. Egal wie häufig wir schreiben, dass eine Langzeitvision wichtig ist, und egal wie oft wir das anhand von Beispielen aus der Vergangenheit veranschaulichen, es gibt immer Leser, die es einfach nicht verstehen wollen.

Ich schrieb letztes Jahr in diesem Artikel, dass Gold und Silber bei einem langjährigen Bullmarkt kräftig und langwierig korrigieren können. Und vor einigen Monaten schrieb ich in diesem Artikel noch, wie wichtig es ist, sich darauf mental gut vorzubereiten. Es also vorher zu berücksichtigen.

Solange die fundamentalen Voraussetzungen eines Bullmarktes intakt bleiben (siehe Artikel), sollte man unserer Meinung nach insbesondere in physischem Gold und Silber bleiben und zeitweilige Preissenkungen nutzen, um weitere Käufe zu tätigen.

Lesen Sie die angegebenen Artikel bitte noch einmal, und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Kaufen Sie auch nicht einfach so Gold und Silber, sondern seien Sie sich im klaren darüber, warum Sie es tun. Ich werde auf jeden Fall weiterhin hinzukaufen.

Klicken Sie hier für weitere Informationen zu einem Goldkonto und Informationen über die Lieferung von Gold und Silber nach Hause.

 

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Warum wissen Sie so genau, dass…

…der Gold- und Silberpreis seinen Höchststand nicht bereits erreicht hat? Diese Frage bekam ich vorige Woche von einem Leser. Obwohl ich darauf bereits in mehreren Artikeln eingegangen bin, scheint es mir dennoch wichtig, erneut dieses Thema zu behandeln.

Erstens weiß niemand etwas ganz sicher. Sicherheiten gibt es nicht. Gold und Silber jedoch sind in Zeiten, in denen Politiker und Zentralbanker Trümmerhaufen fabrizieren, sichere Häfen. Man kann also im Grunde genommen immer schön die Nachrichtenlage verfolgen und sobald man eines Tages schlussfolgert, dass unsere Politiker/Zentralbanker Entscheidungen treffen, die den Wert unserer Währung schützen, ist es Zeit, sich von Gold und Silber zu verabschieden.

Ich schlussfolgere, dass das Handeln von Politikern und Zentralbankern sowohl in Europa, wie auch in den Vereinigten Staaten dramatisch ist. Nicht nur, weil das was sie tun nichts bringt, sondern insbesondere, weil sie die Situation nur noch verschlimmern. Mein Bedürfnis, Gold und Silber zu besitzen, wird durch sie nur noch stärker.

Zwei wichtige Zahlen miteinander vergleichen
Eine andere, einfache Weise urteilen zu können, ist der Vergleich des EZB-Zinssatzes mit dem Inflationsniveau. Der EZB-Zins sollte mindestens 2% höher liegen, als das Inflationsniveau, sodass Sparkunden auch nach Abzug von Steuern und Inflation noch einige Zinsen übrighalten. Solange der EZB-Zins künstlich niedriggehalten wird, wird der Wert unseres Euro systematisch herabgestuft.

Es ist also eine gute Idee, den EZB-Zins und das Inflationsniveau im Auge zu behalten. Einmal monatlich ein kurzer Check. Sobald der EZB-Zins über das Inflationsniveau angehoben wird, wird es Zeit, unsere Positionen in Gold und Silber abzubauen. Wenn der EZB-Zins mehr als 1% über dem Inflationsniveau liegt, wird es Zeit, Gold und Silber zu verkaufen.

Weit und breit kein Zeichen der Besserung
Derzeit gibt es weit und breit kein Zeichen der Besserung in Bezug auf ein vernünftiges Verhalten amerikanischer und europäischer Politiker und schon gar kein Anzeichen für eine Zinsanhebung. Ja, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die EZB erneut die Zinsen um 0,25% erhöht, aber das tut sie nur, um den Schein zu waren.

Bei Misswirtschaft zurück zum echten Geld
Ich habe mich dafür entschieden, physisches Gold und Silber bei
Goldmoney physisches gold und zu führen, weil das in meinen Augen die zuverlässigste Sache ist. Ich kaufe in Phasen hinzu (denn auch Gold- und Silberpreise schwanken!) und halte mein Gold und Silber so lange fest, bis wir wieder einen Zentralbanker bekommen, der den Wert des Euro wichtiger findet, als das Herauszögern einer Rezession. Das wird irgendwann passieren, aber momentan liegt es noch in weiter Ferne.

Wenn Sie noch kein Goldmoney Konto haben, empfehle ich Ihnen wärmstens jetzt ein solches Konto zu eröffnen. Klicken Sie hier, wenn Sie eine deutschsprachige Unterstützung für die Eröffnung eines Kontos benötigen.

 

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