Wer profitiert und wer ist das Opfer?

Während der vergangenen Wochen habe ich Ihnen verschiedene Clips gesendet, in denen Leute, die ich sehr schätze, ihre Meinung über die Entwicklungen der kommenden Jahre abgeben. Sie finden hier noch einmal die Präsentation von Grant Williams und hierdas Interview mit Frank Giustra.

Ihre Botschaft ist im Grunde genommen dieselbe, wie die unseres kostenlosen Reportes „Sei vorbereitet und habe einen Plan!„. Der rote Faden dieser Botschaften ist dahingehend, dass wir auf dem Weg in eine stark steigende Inflation sind. Das „Warum“ ist simpel.

Mit einer Zunge reden
Politiker und Zentralbanker werden ALLES daran setzen, Inflation zu schaffen. Es ist, neben einem simplen Bankrott, die einfachste Möglichkeit die Last des enormen Schuldenberges zu verringern. Nicht umsonst haben Bernanke und Draghi bekanntgegeben, uneingeschränkt Geld zu drucken.

Zudem ist Inflation im Sinne der Banken und des Unternehmertums. Und Deflation ist auch für sie ein Schreckgespenst. Damit ist die Verhinderung der Deflation (und die Schaffung von Inflation) ein gemeinschaftliches Interesse von Politikern und dem Unternehmertum. Sie reden mit einer Zunge. In diesem Artikel habe ich Ihnen bereits mitgeteilt, warum es in Inflationszeiten gut ist, wenn man in günstige Aktien starker Unternehmen investiert.

Wer werden die Opfer sein?
Wenn jemand von steigender Inflation profitiert, muss auch irgendwer das Opfer werden. Opfer sind dann einfache Sparkunden, Anleihenanleger (Rentenfonds), Leute mit festem Einkommen oder anderen Leistungen, Rentner und Menschen mit einem Job, in dem das Gehalt langsamer zunimmt als das Inflationsniveau. Diese große Gruppe wird meiner Ansicht nach sehr dumm aus der Wäsche gucken.

Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht zu dieser Gruppe gehören
Es ist meiner bescheidenen Meinung nach also enorm wichtig, in den kommenden Jahren zu verhindern, dieser Personengruppe anzugehören. Sie sollte sich also vor dem ebenso kriminellen wie desaströsen Handeln von Politikern und Zentralbankern wappnen.

In unserem kostenlosen Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ erklären wir Ihnen genau, wie wir unser Geld in den kommenden Jahren anlegen werden und wie AUF KEINEN FALL. Klicken Sie hier, um den Report anzufordern.

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Warum geht es so häufig um Gold und Silber?

„Sie schreiben sehr interessante Artikel, aber in letzter Zeit geht es wirklich sehr häufig um Gold und Silber“. Das ist der Beitrag eines Lesers, der mich letzte Woche erreichte.

Er hat Recht. Und der Grund ist simpel. Wenn man sich die wirklich großen Trends anschaut, hat sich in den vergangenen Jahren nichts geändert. Vor einigen Jahren war es unserer Meinung nach sehr vernünftig, Erspartes in Gold und Silber umzusetzen. Und durch all die Dinge, die Zentralbanker und Politiker so fabrizieren, wäre das jetzt nur noch vernünftiger.

Der Trend ist der, dass in der gesamten westlichen Welt jahrelang zu hohe Schulden gemacht wurden, und dass Politiker, „um die Krise zu bekämpfen“, nur noch mehr Schulden gemacht haben, indem sie Banken gerettet und die Wirtschaft „stimuliert“ haben. Und zudem weil Zentralbanken die Zinsen künstlich niedrig halten und massenhaft Geld drucken.

Sicherheit suchen
Ich schreibe daher auch regelmäßig über Entwicklungen, Nachrichtenmeldungen, neue Wirtschaftszahlen, die diesen Trend bestätigen. Und selbstverständlich komme ich bei all diesen Meldungen zu ein und demselben Schluss: Meiner bescheidenen Meinung nach wäre es sehr vernünftig, mit dem Kauf von Gold und Silber Sicherheit zu suchen.

Freunde und Bekannte (die mit dem Anlegen nichts am Hut haben) fragen mich regelmäßig, ob es mit dem Euro wieder bergauf gehen wird und was sie tun können, um Risiken auszuschließen. Ich kann so jemandem schwer sagen, dass er sein Geld ruhigen Gewissens auf seinem Sparbuch stehen lassen kann. Das Einzige, was ich so jemandem sagen kann, ist, dass ich mich dazu entschieden habe, mein Erspartes schrittweise in Gold und Silber umzusetzen.

Nicht zu meinem Vergnügen
Ich schreibe nicht zu meinem Vergnügen über Gold und Silber. Und ich habe auch nicht zu meinem Vergnügen einen Teil meines Geldes in Gold und Silber gesteckt. Sobald Zentralbanker den Zins auf ein normales Niveau anheben und gleichzeitig kein Geld mehr drucken, werde ich mein Gold und Silber mit großer Freude wieder verkaufen. Ich habe jedoch das starke Vermuten, dass ich vorläufig noch eine Weile weiter hinzukaufen werde.

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Jedes Mal das gleiche Schema

Während meiner vielen Literaturstudien wurde ich gestern Abend noch einmal sehr nett daran erinnert, wie unglaublich unverlässlich Politiker sind. Grant Williams ging kurz in die Vergangenheit zurück und wiederholte, wie das alles ablief, als sich zum ersten herausstellte, dass Griechenland Hilfen benötigt.

Als im November 2009 die Sozialisten an die Macht kamen, hat Griechenland ein offizielles Haushaltsdefizit von 6%. Nachdem jedoch alle Leichen aus dem Keller geborgen waren, stellt sich heraus, dass das tatsächliche Haushaltsdefizit bei 12,7% liegt.

Im Januar 2010 verspricht die griechische Regierung, dieses Haushaltsdefizit innerhalb von zwei Jahren von 12,7% auf 2,8% zurückzudringen. Die EU Politiker und die Finanzmärkte akzeptieren dieses Versprechen. Ohne weiter darüber nachzudenken. Schließlich wird ein Plan präsentiert.

Im April 2011 scheint nichts von diesem Plan umgesetzt zu werden. Der griechische Ministerpräsident erklärt jedoch, dass alles unter Kontrolle ist und weigert sich, Finanzhilfen zu beantragen. Exakt zwölf Tage später wird ein Hilfspaket in Höhe von 30 Milliarden Euro gepackt. Wiederum einige Tage später ist diese Summe bereits auf 45 Milliarden Euro angestiegen. Und wieder neun Tage später geht es um 110 Milliarden Euro.

Sie dürfen selbst nachzählen, mit wie vielen Meetings, Pressekonferenzen, Absprachen und Erklärungen Sie seitdem in Ihrer Zeitung oder Ihrem Fernsehen konfrontiert wurden, in denen EU Politiker Ihnen mitteilten, dass alles unter Kontrolle sei, dass ein Plan erstellt worden wäre, dass die Zukunft gut aussähe, dass wir unser Geld zurück bekämen etc. Zeitgleich wissen wir, das Griechenland nur noch ein Trümmerhaufen ist und dass jegliche Finanzhilfen in einem bodenlosen Fass verschwunden sind.

Dann kurz zu Spanien. Bankia. Am 23. Mai erklärt Ministerpräsident Rajoy, dass Spanien auf keinen Fall Hilfe von außen benötige. Am selben Tag erklärt Finanzminister De Guindos, dass Bankia 9 Milliarden Euro benötige. Am 25. Mai erklärt Bankia allerdings, dass sie 19 Milliarden Euro benötige. Am 8. Juni erklärt der IWF, dass der spanische Bankensektor 40 Milliarden Euro benötige. Einen Tag später beantragt De Guindos während einer EU Telefonkonferenz Hilfen in Hohe von 100 Milliarden Euro. Können Sie mir noch folgen?

Jedes Mal das gleiche Schema. Zuerst erklärt der Politiker, dass er auf keinen Fall Hilfe benötige. Anschließend eine begrenzte Summe, die danach jedoch immer großer wird. In diesem Artikel habe ich Ihnen bereits mitgeteilt, dass auch diese 100 Milliarden Euro bei weitem nicht ausreichen werden.

Ach ja, der italienische Ministerpräsident Mario Monti erklärte am 13. Juni in einem deutschen Radiointerview, dass Italien jetzt und in Zukunft auf keinen Fall Finanzhilfen von außerhalb benötige. Wissen Sie schon was jetzt kommt? Ich weiß es ganz sicher…

Es ist glasklar. Die einzige Art und Weise, die Probleme weitestgehend wegzuschieben, ist der Druck neuen Geldes. Summe, die für den Normalbürger unvorstellbar sind. Geld drucken bedeutet schlichtweg nichts anderes, als Geld (Kaufkraft) der Bürger zu stehlen und das zugunsten der Regierung. In diesem kostenlosen Report erkläre ich Ihnen, wie ich mich selbst vor dieser Situation schütze.

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Starker wirtschaftlicher Schmerz ist unvermeidbar

Es gibt in Bezug auf die Wirtschaftskrise ein Grundprinzip, das wir auf keinen Fall aus dem Auge verlieren sollten: Wirtschaftlicher Schmerz ist unvermeidbar. Wenn sich eine solche Krise auftut, muss man sich zwischen zwei Übeln entscheiden.

Das erste Übel wäre, die Wirtschaftskrise ihren Weg gehen zu lassen. Politiker und Zentralbanker würden sich nicht um sie kümmern. Nachteil wäre der enorme wirtschaftliche Schmerz. Vorteil wäre, dass wir nach einigen schmerzhaften Jahren wieder aus einer gesunden Basis heraus neu anfangen könnten.

Das zweite mögliche Übel wäre die Entscheidung, die Krise mit allen möglichen künstlichen Maßnahmen wegzuschieben. In der Hoffnung, dass sich in der Zwischenzeit alles auf wundersame Weise verbessert. Aber je weiter man finanzielle Probleme vor sich hinschiebt, desto größer werden die Probleme. Und desto größer wird der wirtschaftliche (und soziale) Schmerz im Anschluss.

Es ist klar, dass die Politiker und Zentralbanker sich für letzteres entschieden haben. Sie tun alles Erdenkliche, um das Problem wegzuschieben. Und das wird immer schwerer, je mehr Zeit verstreicht. Geld drucken ist so gut wie die einzige Option, die sie noch haben.

Geld drucken bedeutet nichts anderes als Inflation schaffen. Und Inflation ist günstig, wenn man in Schulden steckt und für diejenigen von Nachteil, die Geld auf der Bank haben. Der Wert des Papiergeldes nimmt ab und damit auch der Wert der Schulden in Papiergeld.

Das Ziel des Gelddruckens ist die Verringerung des relativen Wertes der Staatsverschuldung, sodass das Problem gelöst wird, ohne die Staatsverschuldung begleichen zu müssen. Natürlich wird das auf dem Rücken der Sparkunden, Besitzern von Staatsanleihen (Ihr Rentenfond, Ihre Lebensversicherung) und Arbeitnehmern ausgetragen.

Das Drucken von Geld ist daher auch eindeutiger, unverfälschter Diebstahl. Der Staat stielt das Geld des Bürgers, ohne dass der Bürger es bemerkt. Weil der Effekt des Gelddruckens sich erst Jahre später in den Verbraucherpreisen zeigt, erkennt der durchschnittliche Bürger den Zusammenhang nicht. Und so können Zentralbanker dann so tun, als sei die Inflation ein natürliches Phänomen, das „sie unmöglich vorhersehen konnten“.

Die Krise ist noch lange nicht vorüber. Die echte Krise hat noch nicht einmal begonnen. Entschuldigung, aber ich kann es einfach nicht ändern. Schützen Sie sich. Kaufen Sie Gold und Silber, denn das kann von Zentralbankern nicht gedruckt werden.

Lesen Sie noch einmal die ersten vier Artikel unserer Reihe „Krisensicher leben(Donnerstag erscheint der 5te Artikel). Und lesen Sie unseren kostenlosen Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ aufmerksam.

Starker Wirtschaftsschmerz ist nach so vielen Jahren Leben auf Pump unvermeidbar. Dieser Wirtschaftsschmerz wird infolge der Maßnahmen von Politikern und Zentralbankern nur noch schlimmer. Schützen Sie sich davor. Jetzt haben Sie noch die Möglichkeit!

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2011 gab es nichts zu jubeln

2011 war ein Börsenjahr, das man schnell vergessen sollte. Es war ein Jahr, in dem die Börse sich vom Hickhack der Politiker und Zentralbanker sehr beeinflussen ließ (siehe Artikel). Es konnte sich im Grunde fast niemand mit Ehre bekleckern.

Um Gewinne zu machen, hätte man sein Geld am 31. Dezember 2010 in Gold und amerikanische Staatsanleihen investieren müssen. Ersteres hätte man damals eigentlich schon anhand einer nüchternen Analyse wissen können. Letzteres widersetzt sich jeglicher normalen Logik, denn es ist nicht unbedingt logisch, jemandem im großen Stil Geld zu leihen, dem es superschlecht geht und trotzdem weiterhin fröhlich Geld verschwendet.

Dass amerikanische Staatsanleihen vergangenes Jahr Geld einbrachten, verdanken wir insbesondere unseren europäischen Politikern und Zentralbankern. Diese haben es 2011 geschafft, wiederholt mit einer „allesumfassenden Lösung“ für die Eurokrise zu glänzen, die sich jedoch jedes Mal als eine unausgereifte Lösung erwies. Infolgedessen flüchteten Anleger sich in die so liquiden amerikanischen Staatsanleihen. Schauen Sie sich noch einmal diesen Artikel über die Liquiditätslüge an.

Amerikas Finanzlage hat sich im Jahr 2011 nur noch weiter verschlechtert (und gar nicht mal so unerheblich!), und währenddessen hat sich die Seifenblase am amerikanischen Anleihenmarkt nur noch weiter aufgeblasen. Im Laufe dieses Newsletters nenne ich Ihnen einige Fakten, die darauf weisen, dass die Blase schnell platzen könnte.

Aktien blieben per Saldo unverändert und auch Rohstoffe brachten im Jahr 2011 kein Heil. Nur Gold brachte in Euro gemessen ungefähr 15% Gewinn ein, während Silber preislich ungefähr 4% sank. Silber scheint in besonderem Maße Opfer der Manipulation geworden zu sein.

Genau als der Silberpreis im Mai und September eine Korrektur in Gang setzte, hob Comex die Margin-Verpflichtung stark an, und dadurch wurden enorm viele Anleger dazu gezwungen, ihr Silber zu verkaufen und der Silberpreis sank kräftig. Dieser starke Rückgang verschaffte großen Mitspielern die Möglichkeit, ihr Short Positionen ohne allzu große Verluste abstoßen zu können.

Das ist für die Zukunft äußerst günstig, denn die Margin-Verpflichtung kann nicht mehr viel weiter angehoben werden. Ich halte Silber daher jetzt auch für interessanter als Gold. Es wäre jedoch vernünftig, nicht mit ETF´s in Gold und Silber anzulegen, sondern vor allem in physisches Gold zu investieren. Mit einem Goldkonto oder einer einfachen Lieferung nach Hause. Klicken Sie hier für weitere Informationen darüber.

 

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Europas Währung

Vergangene Woche schrieb ich in diesem Artikel über die EU-Misswirtschaft und wie diese in den vergangenen zehn Jahren zu einem starken Wertverlust des Euro im Vergleich zum Schweizer Franken geführt hat. Ich berichtete darin auch darüber, wie wir genau das als Touristen während unseres Fahrradurlaubes bemerkten. Wir bekamen anschließend sogar eine E-Mail eines Lesers, der uns beschuldigte, eine Hetzjagd gegen den Euro zu führen.

Ich wüsste nicht, warum wir eine Hetzjagd gegen eine Währung führen sollten. Ich selber bin ein großer Fürsprecher des Euro. Solange die Herren Politiker gute Absprachen treffen ist alles in Ordnung. Und diese Absprachen auch einhalten! Letzteres hat kein einziges Land seit der Einführung des Euro gemacht. Nur Luxemburg erfüllt noch die Normen des Maastrichter Vertrages. Wir werden in naher Zukunft noch weiter auf dieses Thema eingehen.

Die Nachfrage auf den Donnerstag erschienenen „TopAktienReport“ (mit Gold- und Silberaktie!) ist übrigens enorm. Wenn es so weitergeht, werden wir die maximal zur Verfügung stehenden Einzelausgaben schnell erreicht haben. Aber keine Bange, ein Abonnement ist im Verhältnis günstiger und bei einem Abonnement bekommen Sie noch sehr interessante extra Bonusberichte. In diesem Artikel können Sie übrigens nachlesen, warum wir in Bezug auf Aktien auf lange Sicht positiv denken.

Dass man übrigens keine gemeinsame Währung benötigt, um den Wert der Währung komplett auszuhöhlen, beweisen die Briten. Sie sind auf gutem Wege dafür zu sorgen, dass das Britische Pfund bald auf der Müllkippe landen wird. In dieser Graphik können Sie sehen, dass das Britische Pfund im Vergleich zum Euro in den vergangenen fünf Jahren 25% an Wert verloren hat.

Und das wird nur noch schlimmer werden, denn die Inflation im Vereinigten Königreich ist viel höher, als in der Eurozone, und die Bank of England hat überhaupt keine Eile daran etwas zu ändern. Wenn Sie also ein Unternehmen mit britischen Kunden haben, empfehle ich Ihnen gut aufzupassen. Wenn es nämlich so weitergeht, werden die Briten immer weniger aus der EU importieren und die britischen Touristen werden Europa immer häufiger meiden.

 

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Ein unbegreiflicher Markt

Ich werde ganz ehrlich zu Ihnen sein. Ich verstehe diese Börse absolut nicht. Schon wieder erholt sich die Börse plötzlich stark, auch fünf Tage hinter einander, obwohl es absolut keinen Grund für Optimismus gibt und obwohl es höchste Zeit für eine seriöse Börsenkorrektur ist. Wie lange wird dieses Hin und Her noch dauern?

Laut Medien war die „Lösung“ in Griechenland eine wichtige Ursache für das plötzliche positive Sentiment. Welche Lösung? Jeder der früher in der Grundschule das Rechnen gelernt hat, sieht innerhalb kürzester Zeit, dass die griechische Regierung unmöglich ihre Schulden zurückzahlen kann. Nicht jetzt und auch nicht später. Und dass das griechische Parlament durch die Zustimmung zum Sparpaket die ganze Sache nur noch verschlimmert.

Oder war die Ursache des positiven Sentiments ab Mittwoch die Meldung, dass Obama die amerikanische Wirtschaft stimulieren möchte? Er ist damit schon seit dem Tag der Ablegung seines Eids beschäftigt. Mit dem Resultat, dass die Wirtschaft nach wie vor am Boden ist, während die Staatsschulden in den Himmel schießen und Inflation auflebt. Selbst ein Kind kann sich ausmalen, dass es nicht funktioniert, immer so weiterzumachen und dass dies die amerikanische Staatsverschuldung nur noch schneller in die Höhe schießen lässt.

Man liest häufig, dass die Börse vorausschaut. Wenn ich allerdings sehe, wie die Börse bereits seit Bernankes QE2-Ankündigung im August 2010 reagiert, dann sehe ich absolut keine Börse die vorausschaut. Ich sehe eine Börse, die möchte, dass Politiker weitestgehend „rumeiern“ und so viel Schulden wie möglich machen, um die Wirtschaft zu „stimulieren“, und ich sehe eine Börse, die möchte, dass Zentralbanker die Zinsen niedrig halten und so viel Geld drucken wie nur möglich.

Mit MontagTrader und DienstagTrader befinden wir uns damit nach wie vor in einer sehr frustrierenden Phase letztendlich seitwärts bewegender Kurse, die nicht scheinbar nicht enden will. Für Buy-and-Hold Anleger scheint die letzte Woche vielleicht positiv gewesen zu sein, aber das ist meiner Meinung nach nur Schein (siehe Artikel). Die Börse kann sich aber nicht ewig seitwärts bewegen. Sie muss sich irgendwann für eine Richtung entscheiden. Je länger die Seitwärtsbewegung andauert, desto heftiger wird sich die Börse bald in eine Richtung bewegen. Und desto mehr Gewinn werden DienstagTrader machen.

 

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Der brave Steuerzahler zahlt am Ende die Rechnung…

Vorige Woche war ich auf einer tollen, sportlichen Fahrradtour. Auf unserem Tourenrad fuhren wir eine Woche lang durch die österreichischen, schweizerischen und italienischen Alpen. Und es war auffällig, wie viel teurer alles in der Schweiz war. Die meisten Mitfahrer zogen daraus den Schluss, dass die Schweiz lachhaft teuer ist. Die Schuld dafür gaben sie implizit den hohen Preisen, die die Schweizer für ihre Tasse Kaffee, Getränk, Essen etc. verlangen.

25% teurer durch geschwächten Euro
Aber wer sich in
diesem Artikel einmal den Kursverlauf EUR/CHF der vergangenen fünf Jahre angesehen hat, weiß, dass dies zum (großen) Teil nicht an den Schweizern liegt, sondern an unserem Euro. Der ist derart geschwächt, dass alles teurer geworden ist. Hätten wir noch unsere starke D-Mark, wären wir vorige Woche in der Schweiz für alles 25% billiger davon gekommen.

Dasselbe gilt für Lebensmittel- und Energiepreise. Natürlich steigt der Preis auch, weil die Nachfrage schneller steigt als das Angebot. Aber der dank des Missmanagements unserer Politiker stark angeschlagene Euro sorgt dafür, dass alles noch einmal teurer geworden ist. Zum (großen) Teil liegt es also nicht an dem Versorger, der Ihnen die Energierechnung zusendet, sondern gerade an dem geschwächten Euro. Wäre der Euro genauso stark wie der Schweizer Franken, dann würden Energie, Lebensmittel etc. uns 25% weniger kosten, als es jetzt der Fall ist.

Und es wird nur noch schlimmer
Ich erhielt vergangene Woche einige Mails von Lesern, die zu dem Schluss gekommen waren, dass der brave Steuerzahler am Ende die Rechnung für die gesamte Krise präsentiert bekommt. Sie treffen den Nagel damit genau auf den Kopf! Der Bürger bekommt die Rechnung präsentiert. In verschiedenen subtilen Formen und in kleinen, subtilen Portionen zugleich. Aber viele kleine Portionen machen eine ganz große aus.

Holen Sie Ihr Geld aus dem Einflussbereich von Politikern heraus
Die einzige Art zu verhindern, auch Opfer dieses ganzen Prozesses zu werden, ist, sein Geld Schritt für Schritt in Gold und Silber umzuwandeln. Denn damit holen Sie Ihr Geld tatsächlich aus dem Einflussbereich von Politikern und Zentralbankern heraus, so dass sie Ihnen die Rechnung nicht überreichen können.

Der Grund, dass wir erwarten, dass Gold und Silber stark im Preis steigen werden, ist nur zum Teil eine klassische Nachfrage/Angebot Sache. Es liegt vor allem daran, dass der Euro noch weiter enorm geschwächt werden wird. Durch Missmanagement von Politikern und (Zentral-) Bankern.

Bei Missmanagement zurück zum echten Geld
Ich habe mich dazu entschieden, weiterhin auf physisches Gold und Silber bei
Goldmoney zu setzen, da dies in meinen Augen die vertrauenswürdigste Sache ist. Ich kaufe regelmäßig hinzu (denn auch Gold- und Silberpreise schwanken!) und halte mein Gold und Silber fest, bis dass wir wieder einen Zentralbanker bekommen, für den der Wert des Euros wichtiger ist, als das Hinauszögern einer Rezession. Das wird einmal geschehen; liegt aber zurzeit noch in weiter Ferne.

Wenn Sie noch kein Goldmoney Konto haben, empfehle ich Ihnen wärmstens jetzt ein solches Konto zu eröffnen. Klicken Sie hier, wenn Sie eine deutschsprachige Unterstützung für die Eröffnung eines Kontos benötigen.

 

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In kurzer Zeit eine enorme Rendite

Vergangene Woche berichtete ich Ihnen in diesem Artikel von der untragbaren Finanzlage, in der sich die amerikanische Regierung befindet. Und wenn Sie auf den Link zur Website des Weißen Hauses geklickt haben, haben Sie mit eigenen Augen sehen können, wie grün die Herren Weltmacht ihren Haushalt zusammengebastelt haben.

Ich erzählte Ihnen auch, dass es Indikatoren dafür gibt, dass das Fass schon kommenden Monat überlaufen wird. Sobald das passiert, werden wir mit unserer Anleihenstrategie in kurzer Zeit eine enorme Rendite erzielen. Es ist natürlich großartig, wenn ich Ihnen erzähle, dass es diese Indikatoren gibt, aber es verpflichtet mich auch dazu, Ihnen zu sagen, um welche Indikatoren es sich hierbei genau handelt. Los geht’s.

Indikator 1. Bernanke beendet QE2
Die Fed hat im vergangenen Jahr jeden Monat für ungefähr 75 Milliarden Dollar Staatsanleihen mit frischgedruckten Geldern aufgekauft. Am 30. Juni endet QE2 allerdings und dann werden jeden Monat andere Leute bereitstehen müssen, die der amerikanischen Regierung 75 Milliarden Dollar leihen wollen. Wer?

Indikator 2. Der Schuldendeckel
Vorigen Monat erreichte die amerikanische Staatsverschuldung 14,3 Billionen Dollar. Und laut der aktuellen Gesetzgebung dürfen die Vereinigten Staaten dann kein Geld mehr aufnehmen. Ein akutes Problem, denn die Vereinigten Staaten geben jeden Tag viel mehr Geld aus, als sie einnehmen. Geithner hat allerdings 400 Milliarden Dollar gefunden, die er vorübergehend aus anderen Töpfen leihen darf. Und dadurch haben die Politiker bis August Zeit, um eine Zustimmung für die Anhebung dieses Schuldendeckels zu erreichen.

Sollte diese Zustimmung nicht (rechtzeitig) erfolgen, wird das Fass sofort überlaufen. Wird der Schuldendeckel doch angehoben, so muss Geithner zuerst den Fonds, von denen er Geld geliehen hat, die 400 Milliarden Dollar zurückzahlen. Und es müssen Leute gefunden werden, die der amerikanischen Regierung erneute 400 Milliarden Dollar leihen wollen. Wer?

Indikator 3. Die Kursgraphik
Die Langzeitkursgraphik zeigt derzeit ein Oversold Signal und eine positive Divergenz. Bei beiden handelt es sich um technische Indikatoren dafür, dass sich die Anleihenkurse in die für uns richtige Richtung bewegen.

Sobald das passiert, sind wir bereit
Das sind selbstverständlich alles nur Indikatoren; Sicherheiten gibt es nicht, und die Börse ist häufig unlogisch. Sollte es doch nicht jetzt passieren, dann wird es halt später passieren. Wir haben Geduld und sind wachsam. Sobald das Fass überläuft, sind wir mit von der Partie. Sie auch?
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Warum wissen Sie so genau, dass…

…der Gold- und Silberpreis seinen Höchststand nicht bereits erreicht hat? Diese Frage bekam ich vorige Woche von einem Leser. Obwohl ich darauf bereits in mehreren Artikeln eingegangen bin, scheint es mir dennoch wichtig, erneut dieses Thema zu behandeln.

Erstens weiß niemand etwas ganz sicher. Sicherheiten gibt es nicht. Gold und Silber jedoch sind in Zeiten, in denen Politiker und Zentralbanker Trümmerhaufen fabrizieren, sichere Häfen. Man kann also im Grunde genommen immer schön die Nachrichtenlage verfolgen und sobald man eines Tages schlussfolgert, dass unsere Politiker/Zentralbanker Entscheidungen treffen, die den Wert unserer Währung schützen, ist es Zeit, sich von Gold und Silber zu verabschieden.

Ich schlussfolgere, dass das Handeln von Politikern und Zentralbankern sowohl in Europa, wie auch in den Vereinigten Staaten dramatisch ist. Nicht nur, weil das was sie tun nichts bringt, sondern insbesondere, weil sie die Situation nur noch verschlimmern. Mein Bedürfnis, Gold und Silber zu besitzen, wird durch sie nur noch stärker.

Zwei wichtige Zahlen miteinander vergleichen
Eine andere, einfache Weise urteilen zu können, ist der Vergleich des EZB-Zinssatzes mit dem Inflationsniveau. Der EZB-Zins sollte mindestens 2% höher liegen, als das Inflationsniveau, sodass Sparkunden auch nach Abzug von Steuern und Inflation noch einige Zinsen übrighalten. Solange der EZB-Zins künstlich niedriggehalten wird, wird der Wert unseres Euro systematisch herabgestuft.

Es ist also eine gute Idee, den EZB-Zins und das Inflationsniveau im Auge zu behalten. Einmal monatlich ein kurzer Check. Sobald der EZB-Zins über das Inflationsniveau angehoben wird, wird es Zeit, unsere Positionen in Gold und Silber abzubauen. Wenn der EZB-Zins mehr als 1% über dem Inflationsniveau liegt, wird es Zeit, Gold und Silber zu verkaufen.

Weit und breit kein Zeichen der Besserung
Derzeit gibt es weit und breit kein Zeichen der Besserung in Bezug auf ein vernünftiges Verhalten amerikanischer und europäischer Politiker und schon gar kein Anzeichen für eine Zinsanhebung. Ja, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die EZB erneut die Zinsen um 0,25% erhöht, aber das tut sie nur, um den Schein zu waren.

Bei Misswirtschaft zurück zum echten Geld
Ich habe mich dafür entschieden, physisches Gold und Silber bei
Goldmoney physisches gold und zu führen, weil das in meinen Augen die zuverlässigste Sache ist. Ich kaufe in Phasen hinzu (denn auch Gold- und Silberpreise schwanken!) und halte mein Gold und Silber so lange fest, bis wir wieder einen Zentralbanker bekommen, der den Wert des Euro wichtiger findet, als das Herauszögern einer Rezession. Das wird irgendwann passieren, aber momentan liegt es noch in weiter Ferne.

Wenn Sie noch kein Goldmoney Konto haben, empfehle ich Ihnen wärmstens jetzt ein solches Konto zu eröffnen. Klicken Sie hier, wenn Sie eine deutschsprachige Unterstützung für die Eröffnung eines Kontos benötigen.

 

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